Mit Kleinkind überfordert

MalinaKre
MalinaKre
20.06.2017 | 15 Antworten
Hallo zusätzlich. Ich brauche Mal Rat und muss mich mal ausweinen.
Ich habe zwei Kinder. Meine große ist 4 und mein kleiner ist 1, 5jahre alt. Mein Bursche ist so anstrengend. Er ist so fordernd und er weint soviel. An manchen Tagen weint und weint und weint er. Er hört einfach nicht auf. Egal was ich mache. Ich bin dann so verzweifelt das ich ihn anschreiben, aber natürlich hilft das nicht. Ich gehe raus und haue Sachen kaputt damit ich ihn nicht kaputt haue. Ich werde richtig aggressiv. Mein Mann arbeitet den ganzen Tag. Ab und an nimmt ihn meine Schwiegermutter. Aber das geht auch nicht täglich. Mein Haushalt bleibt total auf der Strecke und meine große möchte immer nur bei ihrer Freundin spielen. Ich benötige keinen Besuch mehr weil mein kleiner immer nur weint und jammert.
Ich bin so fertig mit meinem Nerven das ich schon drüber nachgedacht habe ihn abzugeben. In eine Pflegefamilie oder so. Ab August soll er in die Krippe. Aber bleibt ja noch nicht Mal bei meiner Mutter alleine. Dann wird das mit der Krippe erst Recht nicht laufen. Nu bin ich wieder schwanger und am liebsten würde ich Sterben.
Tut mir leid für den langen Text.
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15 Antwort
ein Baby kann man nicht verwöhnen...und schon gar nicht , wenn man ihn tröstet ...Neurodermitis ist auch schlimm ...geht doch einem schon so , wenn man von einer Schnake gestochen wird und es juckt und schmerzt...dann kratzt man auch ständig... ich würde eher sagen , mittlerweile lässt das Trotzalter grüßen...und je nach Temperament des Kindes sind die Trotzanfälle stärker oder weniger stark.... unser Nachbarsmädel ist auch so eine Temperamentvolle...sie hat im Schreien auch Durchhaltevermögen...
130608
130608 | 21.06.2017
14 Antwort
@MausiIn Schön zu hören das ich nicht alleine bin. Wir haben ein festen Tagesplan und wir sind viel draußen. Wir haben ein großen Ferienhof. Mit Ein Spielplatz für die ferienkinder und neuerdings ein nur für meine Kinder. Wir gehen auch Mal auf andere Spielplätze. Gehen im Wald alles. Erst ist er gut zufrieden. Dann fällt Mal das Wort nein und Zack, geht das geweine los und er hört nicht mehr auf. Und ich sag euch. Er hat Ausdauer beim weinen. Seit einiger Zeit schläft er durch. Gott sei Dank. Also über Schlafmangel kann ich mich nicht beschweren. *Klopf auf Holz* wir haben ihn verwöhnt als er noch ein Baby war. Er hatte gaaaannnzzz schlimme Neurodermitis. Sobald er vekratzt hat sind wir hin und haben ihn abgelenkt damit er nicht wieder blutet und wenn er geblutet hat dann sowieso direkt hin hoch genommen, bedauert das ganze Programm eben. Jetzt haben wir das super im Griff aber die Aufmerksamkeit will er trotzdem. Bekommt er die nicht, dann schreit er lauthals rum.
MalinaKre
MalinaKre | 21.06.2017
13 Antwort
Liebe MalinaKre, atme mal tief durch. So, und jetzt langsam an die Sache rangehen. Erstmal: Mit zwei Kindern muß ein Haushalt nicht perfekt sein. Wäsche läuft zum Beispiel nicht weg. Wenn man heute nicht zum Bügeln kommt, dann eben morgen. Die Spülmaschine müßte ausgeräumt werden? Tja, wir haben ja noch ein paar Gläser! ;-)) Was Deinen kleinen Pampersrocker betrifft: Anschreien hilft nichts, hast Du wahrscheinlich schon selber bemerkt. Macht Dir zwar Luft, aber für ihn wird es noch schlimmer. Wenn Du merkst, daß Dir "die Hutschnur platzt", dann verlass das Zimmer und versuche Dich zu beruhigen. Nur hau bitte keine Sachen kaputt, das bekommt Dein Kind mit und bekommt dann Angst und schon geht es wieder von vorne los. Wie läuft den Euer Tag überhaupt ab? Habt ihr eine Struktur? Wenn nein, dann versuch mal, diese ein bißchen "reinzubekommen". Du schreibst, er ist fordernd. Ich denke mal, Du wirst auch relativ schnell "immer nach seinem Gusto" tanzen, aus Angst, er fängt wieder an zu schreien. Auch daß Du Sorge hast, daß es mit der Krippe nicht klappt, weil er ja dort nicht bleiben will, bestärkt mich in dieser Vermutung. Er ist erst anderthalb Jahre, aber er muß jetzt auch lernen, daß es Grenzen gibt für ihn. Das heißt, wenn Oma auf ihn aufpassen muß oder er in die Krippe muß, dann muß er sich daran gewöhnen. Frag mal beim JA/Caritas nach. Dort gibt es die Möglichkeit, eine Haushaltshilfe zu beantragen. Gemeinsam mit ihr kannst Du ja versuchen, ein bißchen Struktur in Euren Alltag zu bringen. Das trägt nämlich schon ganz viel dazu bei, daß Dein kleiner Terrorzwerg zur Ruhe kommt. Gehst Du mit den beiden raus? Vielleicht braucht er mehr Möglichkeiten sich auszutoben. Schau Dich doch mal in Deinem Wohnort nach einer Krabbelgruppe um. Dort kann er sich dann auch schon mal an andere Kinder gewöhnen und dann fällt es ihm vielleicht leichter, sich dann auch an die Krippe zu gewöhnen. Außerdem ist er dann nach dem Spielen dort vielleicht ein bißchen ausgelasteter. Oder schau mal nach MuKiTurnen. Hauptsache ihr kommt mal raus und der kleine Terrorzwerg kann sich bewegen und auspowern. Auch Du wirst dann bestimmt ein bißchen ruhiger. Dein kleiner Mann spürt Deine Wut und Unruhe nämlich mehr als gut. Ihr schaukelt Euch dann auch gegenseitig hoch. Und wenn Oma oder Papa mal aufpasst, nutze die Zeit nicht für den Haushalt, sondern für DICH! Geh zum Frisör, einen Kaffee trinken, triff Dich mit Freundinnen oder geh spazieren. ALLEIN! Manchmal hilft schon ein Stündchen, um durchzuatmen und wieder Kraft zu schöpfen. Auch Dein kleiner Bauchbewohner spürt Deine Nervosität. Und das ist nicht gut. Dann könntest Du hinterher den nächsten Terrorzwerg "ranzüchten" und das willst Du doch nicht, oder? Daher, versuch Dir Ruheinseln zu schaffen. Und wenn es nur eine halbe Stunde in der Badewanne mit einem guten Buch ist.
babyemily1
babyemily1 | 21.06.2017
12 Antwort
fühl dich erstmal ganz fest gedrückt. ich kann dir sooooooo sehr nachempfinden. ich habe 4Kinder, die großen 7 und 4 jahre und der kleine war 1, 5 als unser Mädchen kam. puuuuuuuuhhhhhh.... was meinst du wie oft ich um 11uhr morgens schon heulend da saß, weul ich das geheule nicht mehr hören konnte/kann. ich weiß es hilft dir nicht weiter, aber vielleicht tröstet es dich etwas, dass du nicht alleine bist ;-) die kleine ist jetzt 6 monate und hat die ersten 3 Monate zu viel geschrien. der kleine natürlich zusätzlich noch die Eifersucht, die er auch mit Geschrei raus bringen musste. man man man, war das ne haarte Zeit. naja und mein Mann kommt um 18/19uhr nach hause und fragt was denn so anstrengend ist :-/ was mich total aufregt.... wenn der kleine irgendwo ist und mich nicht mehr sieht, ist er ganz anders. genauso wenn er mit jemandem anderen draußen ist. bei mir wird auch ständig geheult und zu mir gerannt. ist er aber mit jemand anderem draußen, ist ruhe :-/ das nervt total.... sobald er mich aber sieht, ist die kurbel umgeschlagen und es gibt wieder nur geheule. vielleicht ist ihm echt zu langweilig zuhause? ist er draußen, aufm Spielplatz oder so auch so weinerlich? würde ihn dir sooo gerne abnehmen. es macht mega was aus, wenn man auch nur schon eine halbe Stunde Ruhe hat von so einem Kind, nicht böse gemeint. es ist nur für diejenigen, die nicht in so einer Situation stecken und es nicht kennen wie das ist, dauergebrüll hören zu müssen, total unverständlich. muss mir ständig anhören wie ich sowas nur sagen kann, dass ich mein kind nicht mehr hören kann, wer es mir mal abnehmen kann etc. tjjjjjaaaa wenn manche bloß wüssten :-(
MausiIn
MausiIn | 20.06.2017
11 Antwort
Liest sich sehr verfangen. Gibt es in deinem Wort eine Beratungsstelle zur Erziehung? Ansonsten könnte das Jugendamt dir eine Familienhilfe vermitteln, die dir mit Rat zur Seite steht und die dir hilft, die schwere Situation "Erziehung" und "Haushalt" in den Griff zu bekommen.
teeenyMama
teeenyMama | 20.06.2017
10 Antwort
Hast Du das Schreien schon ärztlich abklären lassen oder warst Du schon bei einem Osteopath ? Schreien hat viele Gründe ...es können auch körperliche Ursachen dahinter stecken......z.B...Nahrungsmittelintoleranz , Unwohlsein , Sodbrennen , zahnen , verschobene Wirbel usw... ...ansonsten hol Dir Hilfe über eine psychologische Erziehungsberatungsstelle oder in einer Kinderschutzambulanz..oder Frühförderungsstellen ....diese Anlaufstellen sind kostenlos...und dort bekommt man auch als Eltern Hilfe , z. B Hilfe im Umgang mit solch schwierigen Situationen....... und so wie schon geschrieben wurde , vielleicht einfach mal jemand suchen , der Dich stundenweise entlastet... ich weiß ja nicht wer Dir dies geraten hat...aber solche Medikamente wird man in diesem Alter sicher nicht verabreichen ...so wie Susa schon schrieb...
130608
130608 | 20.06.2017
9 Antwort
Kinder in dem Alter bekommen NIEMALS Psychopharmaka. Es sei den es liegt eine schwere Hirnorganische Störung vor sind in dem Alter kontraindiziert. Wer das geraten hat ist ein absolter Kurpfuscher!!!!!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.06.2017
8 Antwort
@eniswiss Wo liesst du denn, das da Konsequenz fehlt? Soviele Informationen entnehme ich dem Text jetzt nicht. Es gibt Kinder, die "funktionieren" auch mit aller Konsequenz nicht. Und weil man schreibt, dass man seine Kinder über alles liebt, heisst das nicht, dass man nicht konsequent ist.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.06.2017
7 Antwort
mit über alles Lieben ist es nicht getan, LIebe bedeutet Konsequenz, und die fehlt bei dir, fürchte ich
eniswiss
eniswiss | 20.06.2017
6 Antwort
Hm. Also meiner hat Mir mit über etwas einem jahr 4 Stunden dauergebrüll angetan. Nichts half! Ruhig stellen finde ich auch keine Option. Schau mal im Internet ob ihr eine Art Therapie habt für frühkindliche interaktionsstörungen. Das ist eine Mutter-kind-therapie und manchmal haben die sogar eigene Krippen! Wir sind nun fast ein Jahr bei unserer therapeutin - aber es hilft mir und meinem Lütten enorm. Mir wurde da auch noch nie gesagt, was ich falsch mache. Sondern nur Alternativen geboten. Und das beflügelt auch die Mama ;) Sowas kann ich wärmstens empfehlen
xxWillowXx
xxWillowXx | 20.06.2017
5 Antwort
Hey, lass Dich erstmal tröstend in den Arm nehmen. Das ist so hart. Die Leute in der Krippe sind geschult, auch mit einem anstrengenden Kind umzugehen. Versuch, es positiv zu sehen: Es kann durchaus gut gehen. Und in der Zeit, wenn er in der Krippe ist, hast Du mal Luft. Oder wirst Du dann arbeiten? Ich möchte Dir raten, wenn ihr euch das leisten könnt, sofort einen Babysitter für ein oder zwei Stunden am Tag, zweimal die Woche, zu engagieren. Und den schickst Du dann mit dem kleinen Schreihals raus, spazierengehen. Und in der Zeit, wenn er weg ist: Sofort hinlegen und schlafen. Selbst wenn es nur für einen Übergang ist: Du selbst bist dann ruhiger und ein winziges bisschen erholt und strahlst viel mehr Zuversicht und Ruhe aus. Es ist durchaus möglich, dass das schon viel bewirkt. Versuch es.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.06.2017
4 Antwort
Ja. Ich habe nicht nur drüber nachgedacht sondern auch getan. Ich war mit mein jungen beim Spatz. Die wollen das er Psychopharmaka bekommt damit er ruhig gestellt wird. Ist das denn eine Lösung? Er ist ja nicht immer so. Gestern und heute ist es wieder sehr schlimm. Ich war im März drei Wochen zur Mutter Kind Kur weil ich um Hilfe gefragt habe. Geholfen hat das nur für kurze Zeit und jetzt fängt alles wieder von vorne an. Ich liebe meine Kinder über alles. Aber ich habe das Gefühl als Mutter komplett zu versagen. Ich habe immer gesagt das ich meine Kinder eine schöne Kindheit bieten möchte weil ich selber keine hatte. Und Nu? Ist alles anders. Mein Mann unterstützt mich wenn er abends nach Hause kommt. Und auch am Wochenende. Aber trotzdem komme ich irgendwie nicht klar über Tag. Ich habe keine Power mehr alles zu schaffen. Kinder , Haushalt und dann auch noch aufpassen das man nix falsch macht damit mein Schwiegervater sich nicht wieder aufregt.
MalinaKre
MalinaKre | 20.06.2017
3 Antwort
schon mal an Hilfe holen gedacht? z. B caritas
eniswiss
eniswiss | 20.06.2017
2 Antwort
O.k., so einen kleinen Draufgänger hatte/ habe ich auch....er ist mittlerweile 12 und anders anstrengend. 1. Raus gehen und abreagieren ist gut, besser als die Wut am Kind rauslassen. Wenn dir das gut tut, ist das in Ordnung. Ich hab meinen Sohn damals im Laufställchen oder Kinderwagen auf der Terrasse schreien lassen und völlig apatisch am Fenster gehockt ihn veobachtet und geheult, weil ich auch fertig war. Mein Junge hatte bzw hat keinen Schlafrhythmus, er schlief nur immer mal 10 min unregelmässig über die ganzen 24 h verteilt. Ich war alleinerziehung und hatte qeder Freunde noch Familie in der Nähe. Nach 8 Monaten hab ich aufgegeben und bin mit Sack und Pack, Kibd und Kegel bei meiner Mama vor der Haustür "gestrandet". Warum sein kleiner so ist wie er ist, kann ja 1000 Gründe haben, das wird einfach die Zeit zeigen. Für dich gilt nun, das Beste draus machen und du brauchst Strategien damit klarzukommen. Das deine Grosse lieber bei ihrer Freundin spielt ist gut ubd schñechr. Gut, denn es entlastet dich, schlecht, denn du willst ja sicher auch mit igr was machen und deibe Grosse möchte sicher auch Zeit mit Mama haben. Ich denke, du brauchst ganz dringend regelmässige Entlastung. Dein Kleiner braucht eibe Betreuung damit du die Zeit nutzen kannst mit deiner Tochter und auch nur für dich, zum Krafttanken. Sieh das mit der Kita nicht so schwarz. Vielleucht ist dein Junge unzufrieden, weil nicht genug input zu Hause fliesst. Heisst nicht, das du lamgweilig bist, aber jeine Mama ist so abwechslungsreich wie ein Haufen anderer Kinder. Wenn das wirklich nicht klappt , dann vielleicht ein Tagesmutter mit wenig Kindern oder eine Nanny. Probier aus, fann findest du heraus, was der jjnfe Mann braucht ob mehr Input oder mehr Ruhe. Beim JA, oder AWO oder Caritas können sie dir sicher Tipps geben, wie man eine Betreuung organisiert und was für Möglichkeiten der Unterstützung es gibt. Ein Kind von der Familue zu trennen ist immer der letzte und sicher nicht beste Weg. Gib dir ubd deinem Junge dies Chance einen anderen Weg zu finden. Du brauchst dich nicht schlecht zu fühlen, das du überfordert bist, denn du bist auch nur ein Mensch und du hast einen kleinen Menschen da, der ganz viel von dir verlangt und er ist ja nicht deine einzige Aufgabe. Es ist ein Zeichen von Stärke deinerseits, das du die Überforderung erkennst und dir Rat holst.......also, erster Schritt auf dem richtigen Weg. Ihr schafft das ganz sicher. Ubd wer weiss vielleicht wirst du eines Tages zurückblicken und die Eigenarten deines Jungen verstehen und ganz sicher kommt der Tag an dem er dich für deine ganze Anstrengung belohnt, wenn du ihn ansiehst und einfach stolz auf ihn bist, weil er, so toller Junge geworden ist. Versprochen, das passiert :-)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.06.2017
1 Antwort
UPS. Viele Fehler drin. Kann man den Text nicht mehr ändern?
MalinaKre
MalinaKre | 20.06.2017

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