Mehrere Fragen / Erfahrungen austauschen (Tochter 13Monate)

JuliaundAlice
JuliaundAlice
04.01.2017 | 5 Antworten
Hallo ihr lieben,
ich habe mich ganz frisch angemeldet und weiß ehrlich gestanden nicht ob ich hier wirklich richtig bin. Also wollen wir mal sehen ob ich antworten bekomme ;)

Es geht um die kleinen und größeren Probleme welche ich mit meiner Kleinen Maus (Alice fast 13monate alt) habe:
1: Schlafen - wann haben eure Kinder durchgeschlafen? ich bin nachts 2-4 mal hoch. Aktuell hat sie Nächte an denen ich 1-4 stunden mit ihr durch den raum laufen muss bis sie weiter schläft!? Auch ist es Abends mittlerweile ein Theater, sobaldwir ihr zimmer zum schlafen betreten und dem papa gute nacht sagen schreit sie los. Erst wenn ich im bösen ton (und das hasse ich, gerade abends zum tagesschluss) und etw lauter sage das nun mal gut ist wird sie ruhiger. Bisher habe ich sie immer in den schlaf getragen um es ihr nun abzugewöhnen trage ich sie seit 2tagen 1-2min und setzte mich dann mit ihr hin und wippe sie in den schlaf.
Wie läuft es bei euch?
2. Essen - sie probiert nichts neues, egal ob gekocht, aufschnitt oder fertiges. Fast 90% aller lebensmittel die sie noch nicht kennt werden angeschrien bevor sie überhaupt probiert werden. Habt ihr Tipps?
3. Familie - mein Teil der Familie ist (wie soll man es lieb ausdrücken?) unmöglich. Sie würden es am liebsten sehen dass ich meinen Mann (vater des Kindes) rausschmeiße usw. Langfristig gesehen ist der Kontakt nicht gut (weder ich noch mein Mann mögen meine Familie) es ist einfach nur dieses wundervolle gespiele "glückliche Großfamilie" sein. Am liebsten würden wir den Kontakt abbrechen. Es gibt kein Treffen an dem nicht irgendetwas getan wird was respektlos oder unangebracht ist (letztes treffen hat sich mein Vater unserer Kleinen immer in den weg gestellt damit sie auch mal an seiner hand läuft, was sie natürlich nicht will. Und das ist auch in Ordnung. Kommt alles mit der Zeit!)
Denkt ihr es ist gegenüber unserer Tochter in Ordnung wenn man den Kontakt abbricht (schließlich hat sie noch keine Bindung) ?

So einfach mal unsere drei schwerpunkte :) hoffe ein wenig rat zu bekommen oder mal zu lesen wie es bei euch gelaufen ist.

Liebe Grüße
Dein Kommentar (bzw. Antwort)
Noch 3000 Zeichen möglich.

5 Antworten (neue Antworten zuerst)

5 Antwort
Jetzt kommt hier mal jemand mit Fakten über Tabellen ;) 13 Monate ist die Zeit, wo die sog. 13-Monatsangst auftritt. Auch erste große Autonomiephase oder Fremdeln genannt. Auch hier spielen trotziges Verhalten aber auch Verlustängste in Bezug auf Mama und Papa rein. Am Besten wäre es da eigentlich, mit viel Muse ans Abendritual zu gehen. Ihr Zeit zu lassen und die Sicherheit zu geben, dass ihr immer da seid. Da kann das Essen auch betroffen sein. In solche Phasen richtet sich neurologisch im kopf einiges neu aus Im Gegenzug zur autonomen Phase mit ca 2, brauchen die Kinder hier oft Sicherheit und wollen nix neues. Rituale, feste Abläufe und bekanntes festigen. Wenn sie also an sich einen relativ ausgewogenen Ernährungsplan hat, musst du nix neues einführen. Richte dich da, wo es geht nach ihr. Was die Familie angeht: Ob ihr den Kontakt abbrechen wollt, liegt in eurem Ermessen. Höre auf deinen Bauch. Der Zeitpunkt an sich für deine Tochter wäre nicht tragisch. Die braucht jetzt eh mehr Mama und Papa als andere. Starkes Fremdeln und Verlustängste sind übrigens ein gutes Zeichen für ein gesundes Urvertrauen. Denk daran, wenn du wieder schimpfen "musst" - vielleicht gibt es dir kraft, noch etwas länger gelassen zu bleiben
xxWillowXx
xxWillowXx | 05.01.2017
4 Antwort
Meine Kleine hat immer wieder Phasen, in welchen sie nicht durchschläft und das zu Bett gehen kann ganz schön lange dauern. Alles nur eine Phase
fabienne1985
fabienne1985 | 04.01.2017
3 Antwort
Und es ist schön, hier jemand Neues zu lesen, der auch schreiben kann.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 04.01.2017
2 Antwort
1. Meine Kleine schlief mit 2 Jahren und 2 Monaten endlich durch. Davor hatte sie auch mal durchgeschlafen, aber das war nur eine kurze Phase. Bis sie durchschlief, war sie zwischen 4 und 15 mal pro Nacht wach! Einschlafen war allerdings nicht besonders problematisch. Wir hatten und haben feste Einschlafrituale. Die beginnen mit dem gemeinsamen Abendessen, dann darf sie Sandmännchen schauen, dann heißt es Zähneputzen, wickeln und ins Bett . Dann gehen wir beide in MEIN Bett, schauen ein Buch an, ich lese vor, dann macht sie die Lampen aus und wir kuscheln, danach will sie meist in ihr eigenes Bett, wenn sie gesund ist. Also Lampe wieder an, ab in ihr Bett, zudecken, Ruhe. Soweit möglich - manchmal kommt noch: Ich will Wasser. Okay. Schleppen würde ich kein Kind, damit es schläft. Schaukelstuhl wäre da bei mir das Maximum. 2. Lass sie die Nahrung anschreien. Ich tunke immer bei neuem Zeugs den Finger da rein und wische es ihr in den Mund, ganz fix. Bei uns gilt: Probieren ist Pflicht. Mal mag sie es dann, mal nicht. Sie hasst allerdings Fleisch, wegen der Beschaffenheit, das kaut sie, findet es lecker und spuckt es dann aus . 3. Ich bin davon überzeugt, dass Kinder keine bescheuerten Großeltern brauchen. Das sage ich als Oma. Wenn sie gute Eltern haben und dazu sogar noch nette Großeltern von einer Seite: Alles schick. Kinderquäler können weg bleiben. Dennoch rate ich Dir, einen "Abbruch" der Beziehungen für Dich selbst zu überdenken. Vielleicht langsam einschlafen lassen, sich etwas seltener sehen? Aber wenn Du die nicht ertragen magst: Bleib weg da.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 04.01.2017
1 Antwort
1. Durchschlafen ist ganz unterschiedlich, manche schlafen früher durch, andere später. Viel Einfluss hat man darauf nicht. Ist sie denn müde, wenn ihr sie ins Bett bringt? Schimpfen, wenn sie nicht ins Bett will ist vollkommen unangebracht. Schon gar nicht, wenn sich gerade die Art der Einschlafbegleitung ändert. Die Umstellung ist nicht leicht und kann dauern. Es ist verständlich, dass in den Schlaf tragen irgendwann zuviel wird, aber sich an ein neues Ritual zu gewöhnen dauert eben. Dazu kann es sein, dass sich ein Entwicklungsschub anbahnt und sie deswegen schlechter schlafen kann. Wir haben seit der Geburt ein Familienbett, von daher sind mir die meisten Probleme schlicht unbekannt. 2. Wie lange bekommt sie denn schon Familienkost? Und was isst sie überhaupt bzw. isst sie denn Brei? Ansonsten mal die einzelnen Komponenten nebeneinander anrichten, so dass sie auch etwas pur essen kann. Oder mal nur eine Sorte von etwas anbieten. 3. Den Kontakt abzubrechen ist ein heftiger Schritt, den man sich sehr sehr sehr genau überlegen sollte .
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 04.01.2017

ERFAHRE MEHR:

hat jemand 3 oder mehrere Kinder?
16.07.2012 | 4 Antworten
geht es euch auch wie mir?
21.06.2012 | 6 Antworten
Mehrere Tausende Leute
27.11.2011 | 15 Antworten
Baby 20 Wochen mehrere Fragen
13.10.2010 | 8 Antworten

Ähnliche Fragen finden

Kategorie: Erziehung

Unterkategorien:

In den Fragen suchen


uploading