Hm. das kann ich so nicht hin nehmen.

MarieW
MarieW
08.01.2013 | 14 Antworten
Ich hab heute was gelesen (hab ein bisschen wahllos gegooglet) Und zwar:
"Mütter welche jahrelang auf ein Kind hin arbeiten drängen ihre Wunschkinder stets mehr in ihre vorgesehenen Wunschbilder und planen ihre Zukunft meist bis ins kleinste Detail durch weshalb lange geplante Kinder oft mals unter starken Selbstzweifeln leiden da ihnen das Gefühl gegeben wird die Ansprüche der Eltern nicht erfüllen zu können."

und auf einer anderen Seite hab ich gelesen das "ungeplante" Kinder oft unter selbstzweifeln leiden weil ihnen das Gefühl vermittelt wird das wegen ihnen das leben der Eltern anders verlaufen ist wie geplant bzw gewollt.

warum sollte das so sein?

ich glaube das jede Mutter ihr Kind gleich lieben kann
Unabhängig von der "Planung"

was meint ihr?
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14 Antworten

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1 Antwort
Also meine erste war nicht geplant aber ich liebe sie abgöttisch könnte nicht mehr sein wenn sie geplant gewesen wäre. Das zweite war jetzt geplant Denke aber doch das ich beide gleich lieben werde.....
Marytsch
Marytsch | 08.01.2013
2 Antwort
Natürlich
Knödelchen
Knödelchen | 08.01.2013
3 Antwort
Man brauch ein gesundes Mittel. Im Normalfall liebt man geplant und ungeplant gleichermaßen und erzieht auch beide gleich. Natürlich ist es so, dass es mittlerweile viele Eltern gibt, die nur EIN Kind haben, dass dann auch zu einem genauen bestimmten Zeitpunkt kommen muss und das perfekte Wunschkind ist. Diese Kinder werden oftmal "seltsam", weil sie been von ihren Eltern gedrängt werden, weil alles perfekt sein muss, weil dieses eine Kind das Beste der KLasse sein und andere Erfolge haben muss usw... Ich bin angehende Lehrerin und ich muss leider wirklich sagen: Die Einzelkinder von den Karrieremüttern- ohne jemanden anzugreifen- machen am meisten probleme, bzw anders gesagt: Die Mütter machen am meisten Probleme! Die rufen wegen ALLEM an und beschweren sich, wenn man den Kids mal sagt, was Respekt ist usw.... Leider leider. Aber andereseits ist ein ständiges zurückdrängen auch nicht gut. Trotzdem denk cih nicht, dass ungeplant immer schlechte Voraussetzungen hta usw. Gesunde Mitt
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.01.2013
4 Antwort
Meiner war geplant, leider war´s aber nicht geplant das er Schwerstbehindert ist aber trotzdem würde ich ihn um NICHTS in der Welt hergeben wollen, ich liebe ihn so wie er ist
stromer
stromer | 08.01.2013
5 Antwort
Ich sehe das ähnlich wie Baby2013. Ich denke nicht, das Wunschkinder per se selbstzweifelnder sind, aber bei Enddreißiger-Erstgebärenden mit klasse Jobs, hohem Einkommen, etc, steckt viel Druck hinter dem Großwerden. Andererseits kenne ich auch Unfallkinder, deren Mütter Anfang 20 sind, in der Ausbildung stecken und sich noch nicht die Hörner abgestoßen haben. Es kommt bei beiden Extremen auf die Perönlichkeit der Eltern an. Man sollte Kinder wieder stärker als natürlich annehmen, sie kommen, wenn man in einer Beziehung steckt, irgendwann, oder unfallen auch mal so, oder man bastelt sie sich- aber wenn es dann da ist, ist es ein omnipotentes Wesen, das man lieben und das man in seinem Interesse stärken sollte bei welchem Lebensweg auch immer. Meine Tochter lebt mit mir und ich bin ihre Mama. Wo ich dabei in meinem Leben stehe und wie sie entstanden ist, darf nicht -negativ- bestimmen, wie ihr eigenes Leben verläuft.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.01.2013
6 Antwort
also wir haben sehr lange auf unser wunschkind gewartet und durchgeplant habe ich da nichts wie auch wußte ja nie ob ich überhaupt ein kind bekomme hoffe nicht das die kleine ein einzelkind bleibt und ich sie dann vielleicht zu sehr verwöhne
blaumuckel
blaumuckel | 09.01.2013
7 Antwort
Also ich bin formal wohl ein Unfall. Meine Mutter war alleinerziehend und ich bin Einzelkind. Ich habe viel Liebe von ihr bekommen und hatte niemals das Gefühl, ungewollt zu sein. Soviel mal zu den Vorbedingungen. Durchgeplant war mein Leben keinesfalls. Ich hatte eine schöne, unbeschwerte Kindheit ohne Stress. Meine Mutter hat mich immer machen lassen, was ich wollte und mich immer in allem unterstützt. Sie war zwar nie so aktiv hinterher, mir Angebote zu machen, aber wenn ich sagte, dass ich jetzt jonglieren will und Bälle und Keulen brauche, hat sie mir welche gekauft. Meine erste Gitarre bekam ich auch nicht von ihr, sondern von einer Bekannten, aber sie hat sich dann darum gekümmert, dass ich Unterricht bekam. Und mit Selbstvertrauen hat sie mich überschüttet. Meine Frau ist oft ungläubig gegenüber meines großen Egos. Ich könnte wahrscheinlich heute noch meiner Mutter ein Bild mit Fingerfarben malen und sie wäre außer sich vor Freude^^.
Sicuri
Sicuri | 09.01.2013
8 Antwort
@Sicuri Das hört sich toll an. Mich würde interessieren: beeinflussen dich deine Erfahrungen bei der erziehung/im Umgang mit deinen eigenen Kindern?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.01.2013
9 Antwort
@cgiering Das wird sich in den nächsten Jahren zeigen... Na gut, ich bin jetzt Musiker mit Leib und Seele und habe es zu meinem Beruf gemacht. Ich versuche natürlich, meine Kinder ebenfalls an die Musik heranzuführen und ich wäre mehr als froh, wenn sie irgendwann auch Instrumente spielen würden. Und ich sehe mit großem Stolz, dass Jonathan gerne singt und das für sein Alter auch ziemlich gut. Ich würde es aber nicht erzwingen. Wichtig ist doch letztendlich nur, dass die Kinder etwas tun, was ihnen Spaß macht und das ihnen etwas gibt. Meine Freiheit hatte aber auch Nachteile. Meine Mutter gehört nicht unbedingt zur Bildungselite und konnte mir in schulischen Dingen kaum helfen. Mathenachhilfe bekam ich auch erst, als ein Freund der Familie sich anbot. Das werde ich sicher anders machen. Ich habe im Studium hauptsächlich Lernen gelernt und werde versuchen, das weiter zu vermitteln. Mit ein bisschen antrainierter Disziplin kann man sich das Leben erleichtern.
Sicuri
Sicuri | 15.01.2013
10 Antwort
ungeplant bedeutet doch nicht automatisch ungeliebt! Manchmal ist ein solcher "Fehler" ds beste, was einem passieren konnte.
Tara1000
Tara1000 | 15.01.2013
11 Antwort
@Sicuri Okay, na gut. Ich bin bei Freiheit jetzt halt einfach davon ausgegangen, dass man natürlich trotzdem immer schaut, in welchen Bereichen ein Kind Unterstützung braucht. Und man diese halt selber nicht bieten kann, dann halt dafür sorgt, dass das Kind diese Hilfe von jemanden anderen bekommt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.01.2013
12 Antwort
@cgiering Meiner Mutter fehlte da in manchen Bereichen vielleicht die Weitsicht. Ist ja auch nicht immer leicht für eine alleinerziehende, berufstätige Mutter. Es war auch kein Desinteresse, sondern einfach aus ihrer Sicht vielleicht nicht nötig. Letztendlich hat ja auch alles ohne Probleme funktioniert. Im Rückblick auf mich selbst, würde es eben an manchen Punkten anders machen.
Sicuri
Sicuri | 16.01.2013
13 Antwort
@Sicuri Das sollte auch keineswegs ein Vorwurf sein. Ich bin halt einfach nur von einem anderen Blickwinkel ausgegangen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.01.2013
14 Antwort
hm, ich frage mich da eher wie kinder die ungepannt zur welt kammen, wie sie diese zweifel bekomm könn, wohl nur weil die eltern ihnen sagten das sie nicht gepannt waren, 3 meiner kinder waren auch nicht gelannt, aber das würde ich den nie so sagen.ich liebe sie und fertig
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.01.2013

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