Mutter-Kind-Einrichtung

Lyvianne
Lyvianne
13.09.2009 | 13 Antworten
Hallo Mamis!

Wie man meinem Profil entnehmen kann, bin ich eine werdende Teenie-mama. Wer meine erste Frage gelesen hat, weiß das =)
Also, ich bin jetzt seid ca. einer Woche in einer Mutter-Kind-Einrichtung, von dem ich zuvor eigentlich nicht viel gehalten habe. Doch es sich auf Grund meines Alters, aber keine andere Methode finden ließ, dem zu entgehen.
Die Einrichtung hier, ist keine spezielle Einrichtung für Mamas sondern eigentlich für Heimkinder ausgestattet. Ein extra-Apartment, sprich, eine Wohnung ist für junge Mamis trotzdessen optimal ausgestattet. Hier ist Platz für 2 Frauen und jeweils deren Kind. So zusagen, lebe ich in einer WG mit einem anderen (noch) schwangeren Mädchen, die 17 und anfangs 5. Monat ist.
Hier verläuft alles natürlich nach Plan und äußerst strukturiert. Was ich nur für gut heißen kann. Alles ist bestens ausgestattet und wenn ich irgendwelche Sonderwünsche habe, werden die mir meistens auch erfüllt. Wovon ich positiv überrascht bin.
Ich habe eine Betreuerin, mit der ich viel lache und von der ich ebenfalls positiv überrascht bin. Sie hilft uns sehr uns hier richtig einzuleben und vertraut uns in vielen Dingen, was ich wichtig finde, für solch einen Einstieg, in einen derart wichtigen Lebensabschnitt.

Meine Frage an euch lautet einfach nur: was ihr von solchen Einrichtungen haltet und ob der Ein oder Andere vielleicht schon seine Erfahrungen mit sowas gemacht hat?
Mich würde jede Meinung dazu mal interessieren.

Freu mich auf Antworten. Liebe Grüße, Lyvianne.
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13 Antworten

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1 Antwort
Ich finde es gut!
Ich finde diese Einrichtungen richtig gut! Es gibt viele junge Mütter, bei denen es ohne Einrichtung bestimmt nicht gut verlaufen wäre! Dir alles Gute liebe Grüße Steffi
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.09.2009
2 Antwort
find ich super
ich selbst war nie in solcher einrichtung aba ich finde es super in diesen einrichtungen lernen junge mamis den haushalt zu schmeissen verantwortung zu übenehmen, eine struktur in den alltag zu bringen, und für sich und für das kind zu sorgen.... also super idee glg manu
timmy2102
timmy2102 | 13.09.2009
3 Antwort
Huhu!!
Also ich persönlich bin da irgendwie geteilter Meinung!! Zum einen finde ich es super, du hast deine Betreuerin die dir bei allem Hilfe Tipps und Rat gibt! Und du wirst an ein normales Leben als Mutter herran geführt, zum anderen, denke ich aber das die Mädels die in so einem Heim leben zumindest ein Großteil davon das ganze eher etwas ausnützt. So z.B kenne ich ein solches Heim.. Da läuft das fast ausnahmslos eigentlich blendent.. Die Mädels machen ihre Schule fertig kochen danach zusammen, verbringen den Nachmittag zusammen, spazieren oder was auch immer, naja und Abends geben sie die Kids ins Bett und stellen die Babyphone zur Betreuerin, setzen sich in den Garten und quatschen dort oder schauen Film oder oder oder... Das ist etwas das kann doch nicht wahr sein??? Also ich habe mein Kind damals mit 16J bekommen.. Hab meine Schule und Lehre und zusätzlichen Schulabschluss mit Baby im Tragetuch gemacht.. Fortsetzung folgt.........
BigMama1985
BigMama1985 | 13.09.2009
4 Antwort
FORTSETZUNG
Ich wäre sicher damals auch für eine solche Unterstützung dankbar gewesen.... Aber ich ich wollte es trotzdem nicht ich wollte die verantwortung die ich mir gemacht hatte auch selber Lösen. Als ich von der Schule bzw. Lehre heim kam wars meist gegen 18.00Uhr, Schnell noch eine Std lernen.. nebenbei natürlich Kind füttern wickeln anziehen waschen in Bett bringen und natürlich viel kuscheln.. Um 20.00Uhr ging es dann in ein Restaurant was direkt unter meiner WHG war zum Arbeiten und das ganze bis Nachts um 2/3Uhr. Morgens um 6.15Uhr fuhr mein ZUG... Und ich hab das durchgezogen, ohne irgendwelcher Probleme.. Nach drei Jahren und Lehre mit 1, 25 gemacht, war ich allerdings echt kaputt am Ende meiner kräfte und ich beschloss ein Jahr zu Hause zu bleiben.. Mich nur um Haushalt und meine tochter zu kümmern.. Das war auch gut so sonst wäre es mit sicherheit schief gegangen.. Was ich damit sagen will ist. Ich denke so ein Heim nimmt dir ein Stück deiner eigentlichen .. fortsetzung folgt
BigMama1985
BigMama1985 | 13.09.2009
5 Antwort
Fortsetzung 2
Verantwortung, die du dir im Endeffekt selber gemacht hast. Und ich denke so ein Heim nimmt die auch ein Stück deiner Mutterrolle... Die du aber nun eben auch wirst und dir ausgesucht hast.. Das sind so Dinge die man in so einem Heim wohl schnell vergisst. Klar helfen diese Heime und leisten gute Arbeit, Aber man solte sich eben immer vor AUgen halten das andere Mütter es auch schaffen egal in welchem Alter wenn man kapiert hat was es heißt Mutter zu sein. Und man sollte dann nicht versuchung kommen dieses Heim als guten Babysitter zu misbrauchen und eben lernen schnellstmöglich erwachsen zu werden..
BigMama1985
BigMama1985 | 13.09.2009
6 Antwort
Süße
Spitze finde ich das es solche Einrichtungen gibt!!! Darf ich fragen was mit deinen Eltern ist?? Hast du Kontakt??
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.09.2009
7 Antwort
..
Sooo. Vielen lieben Dank erst mal, dass ihr mir geantwortet habt! Meine Antwort kommt auch "etwas" später, aber ich war ein wenig im Babystress. Alles kaufen und so ;-) @ BigMama1985: Deinen Text finde ich zunächst etwas beleidigend oder auch angreifend..Du sprichst von dem, was Du kennst. Also diese Mutter-Kind-Heime, in denen du mitbekommen hast, wie es dort so zugeht... Wie gesagt, dass worin ich lebe, ist eigentlich eher ein Kinderheim mit so zusagen einem "Nebenprojekt", dass die Mutter-Kind-Gruppe füllt. Hier sind auch nicht lauter Mamis und Babys, sondern welchen Bereich der Wohnung säubert + das eigene Zimmer und eigene Bad! - fortsetzung folgt..
Lyvianne
Lyvianne | 11.10.2009
8 Antwort
..fortsetzung
Es mag sein, dass es in den üblichen Mutter-Kind-Einrichtungen so zugeht, aber hier verläuft das alles etwas anders.Ich muss aufbringen kann. Mein Leben wird, wenn mein Würmchen da ist, dann so aussehen, dass ich morgens den Kleinen zu einer ausgewählten Tagesmutter bringe, in die Schule/Ausbildung gehe, danach Ihn wieder abholen werde und in die Wohnung gehe.Dort werde ich kochen und meine Hausarbeiten erledigen.Wie eine "normale" Hausfrau eben. Waschen, bügeln, putzen etc. Was, wie ich in dem Monat schon erlebt habe, nicht immer gerade wenig ist!Hier wird einem alles andere als die Verantwortung genommen! Ich habe nocht nie so viel Verantwortung übernommen, wie sonst.Ich habe zu Hause auch helfen müssen putzen usw.
Lyvianne
Lyvianne | 11.10.2009
9 Antwort
..fortsetzung2
Aber das hier, ist wie ein eigener Haushalt und ICH werde mich um mein Kind kümmern. Hier wird uns gezeigt, wie wir Haushalt, Kind und Job unter einen Hut bringen. Uns wird keinerlei Arbeit abgenommen. Mir währe auch lieber, ich könnte zu Hause sein, bei meiner Mutter und würde dort mein Kind großziehen und es eig. genauso wie Du machen. So hatte ich mir das auch vorgestellt, als es hieß, dass ich schwanger bin. Aber Dank des Jugendamtes, die mir diese Möglichkeit genommen haben, habe ich nicht die Befugnis zu Hause wohnen zu bleiben. Da, niemand meiner Familie die Vormundschaft + Sorgerecht tragen kann. Derjenige, der dies trägt, sollte nämlich rund um die Uhr für das Kind da sein können, ist allerdings nicht möglich. Da meine Eltern beide arbeiten müssen und dieses Oma-Mama-rumgereiche nicht toleriert wird. Ich hatte mir auch alles anders vorgestellt!! ..fortsetzung folgt..
Lyvianne
Lyvianne | 11.10.2009
10 Antwort
..fortsetzung3
Also, sage ich, dass mir eine solche Einrichtung Verantwortung zu übernehmen zeigt und lernt wie ich alles in geordnete Verhältnisse schaffe, ohne andere Unterstützung, außer Kindesbetreuung, während ich abreite. .Genauso wenig nimmt es mir etwas von meiner Mutterrolle, ich bekomme sogar Angebote, wie ich mich noch intensiver um mein Kleines kümmern kann und noch mehr Zuneigung aufbauen kann, wie zB Babyschwimmen, Babymassage etc. um Bezug aufzubauen! Was ich auch in Anspruch nehmen werde. Ich weiß, was es heißt, sich um ein Kind zu kümmern und ich weiß, dass es nicht immer leicht wird. Aber ich weiß auch, dass ich das so wollte und mich für mein Kind entschieden habe und mir alle guten Vorsätze in diesem Bezug zum Ziel meines Lebens zu machen bzw gemacht zu haben!
Lyvianne
Lyvianne | 11.10.2009
11 Antwort
@marquise
@marquise: Natürlich habe ich Kontakt zu meinen Eltern. Ich liebe meine Familie und es tat sehr weh, da rausgerissen worden zu sein. Ich habe täglichen Kontakt zu meinen Familienangehörigen und sie stehen alle vollkommen hinter mir und versuchen mich finanziell zu unterstützen, wie es nur geht. Ich muss ja nicht in solch eine Einrichtung, weil ich keine Eltern habe oder sonst etwas. Sondern einfach weil mein Kind einen Vormund braucht, der 18 Jahre als ist und 24 Stunden um das Kind rum ist..Da meine Eltern beide arbeiten gehen müssen, ist diese Möglichkeit, als Vormund leider ausgeschlossen und ich muss warten bis ich 18 Jahre alt bin, damit ich hier raus kann. Hier wird auf das Ziel, dass ich mit 18 so selbstständig bin, damit ich in eine eigene Wohnung ziehen und alles alleine schmeißen kann, aufgebaut. Diese Perspektive finde ich mehr als positiv. - fortsetzung folgt..
Lyvianne
Lyvianne | 11.10.2009
12 Antwort
@marquise fortsetzung
Hier wird mir einfach viel gegeben, was ich zu Hause vllt nicht hätte. Zu Hause wäscht, kocht etc. meine Mutter. Hier lerne ich von Anfang an alles zeitlich zu regeln + dann später mit Kind! So das wurde nun etwas länger.. Aber ich vertrete meine Meinung gerne etwas ausführlicher ;) liebe Grüße und danke fürs lesen, Lyv.
Lyvianne
Lyvianne | 11.10.2009
13 Antwort
@Lyvianne
Ich sagte ja bereits das ich es Spitze finde Alles Liebe für dich
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.10.2009

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