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Kind(er) vegan ernähren ja/nein warum?

stylerplxx
stylerplxx
25.02.2016 | 28 Antworten
Mich würde mal interessieren ob es hier vegane Mamas gibt die ihre Kinder vegan ernähren und wenn es Mamas gibt (die gibt es sicher) die es bewusst nicht tun dann würde mich interessieren warum ?

:)
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28 Antworten

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1 Antwort
https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/vegane-ernaehrung-saeugling-kindesalter/ Hier insbesondere die Sätze: "Das Risiko für die Entwicklung von Nährstoffmangelzuständen bei veganer bzw. makrobiotischer Ernährung betrifft aufgrund des hohen Anspruchs an die Nährstoffdichte während des Wachstums bzw. wegen der geringeren Nährstoffspeicher vor allem Säuglinge, Kleinkinder und Kinder. Ernähren sich Stillende vegan bzw. makrobiotisch und nehmen keine Supplemente ein, besteht das Risiko schwerer neurologischer Störungen und Entwicklungsverzögerungen für das Kind . Das Risiko ist weiterhin erhöht, wenn die Ernährung beim Kleinkind ohne tierische Lebensmittel fortgeführt wird. " Und ein Kleinkind oder gar einen Säugling mit Tabletten vollzustopfen, halte ich für absolut unverantwortlich . Selbst vegetarische Ernährung bei Kleinkindern und Heranwachsenden ist schon grenzwertig. Auf jegliche, natürlich vorkommende B12-Quelle zu verzichten, ist in meinen Augen Kindeswohlgefährdung. Veganer treffen die Entscheidung zu dieser Lebensweise üblicherweise bewusst für sich selber aus Respekt/Mitleid den Tieren gegenüber und deren Haltung. Kann ich absolut nachvollziehen, sei ihnen gegönnt. Allerdings sollte man, wenn man selbst für seine Meinung auf dem Gebiet akzeptiert und toleriert werden möchte, ebenso seinen Kindern die Freiheit gewähren, das für sich zu entscheiden. Und dazu gehört, dass das Kind dafür in einem Alter sein muss, in dem es diese Entscheidung auch bewusst treffen kann und die Hintergründe und Zusammenhänge vernünftig versteht. Einem Jugendlichen kann man die Entscheidung vielleicht zutrauen. Einem Fünfjährigen wohl eher nicht.
StefansMami
StefansMami | 25.02.2016
2 Antwort
Zwei Fragen: 1. Weisst du was Vitamin b12 ist? Und woher weisst du dass der Mensch tierische Produkte braucht? :) bin sehr interessiert @StefansMami
stylerplxx
stylerplxx | 25.02.2016
3 Antwort
Äh, Tante Wikipedia weiß fast alles. Und ja, Vitamin B12 kommt in ausreichender Menge fast ausschließlich in tierischen Produkten vor, vor allen Dingen in Leber und Niere, etwas weniger in Muskelgewebe und noch etwas weniger in Milch/Eiern. Und dass der Mensch das braucht, ist schon knapp 100 Jahre bekannt.
StefansMami
StefansMami | 25.02.2016
4 Antwort
Vitamin B12 kommt durch Bakterien die im Boden leben also in der Erde und übrigens auch in unserem Mund. Wikipedia weiss nicht alles. Da kann jeder reinschreiben :) ich verstehe nicht wie du darauf kommst dass der Mensch tierische Produkte braucht. Ich lebe und erziehe meine Tochter
stylerplxx
stylerplxx | 25.02.2016
5 Antwort
Dann lies mal nochmal ein paar Studien, frag mal diverse Kinderärzte und lies vielleicht das ein oder andere Buch über die Eiszeit. Wenn du damit fertig bist, unterhalte ich mich gerne nochmal mit dir auf vernünftigem Niveau. Im übrigens: Tatar ist sehr lecker , und auch Carpaccio ist rohes Fleisch. Sushi ist roher Fisch. Hühnchen und Geflügel sollte man nicht roh essen, aber nicht wegen Geschmack oder Verdauung, sondern wegen Salmonellen. Und der Mensch hat: Nach vorne gerichtete Augen , das raubtiertypische größere Gehirn im Vergleich zur Körpergröße . Ja, Menschen haben AUCH Gemeinsamkeiten mit Pflanzenfressern. Liegt "vielleicht" daran, dass Menschen Allesfresser sind. Und ja, der Mensch braucht nur wenig tierische Produkte für eine gesunde Ernährung, es muss nicht jeden Tag Fleisch sein. Aber zu behaupten, der Mensch wäre von seiner Veranlagung her eher ein Pflanzenfresser, sorry . da kann ich dich nimmer ernst nehmen. Und ebenso dein Test . aber bitte. Was ich von solchen Eltern halte, ahb ich bereits im ersten Post ausgeführt.
StefansMami
StefansMami | 25.02.2016
6 Antwort
Ein Kollege von mir ist Veganer und auch seine Kinder ernähren sich vegan . er fällt selten aus wegen der Kinder und wenn, dann sind es ganz normale Erkrankungen wie meine Kids sie auch ab und an haben. Ich persönlich würde es nicht machen ausser das Kind ist alt genug, um das selbst zu entscheiden. Eine meiner Töchter ist bereits seit langem "Teilzeitvegetarier" und meine Jüngste hat heute geäussert, dass sie ne Weile auf Fleisch verzichten möchte. Den vegetarischen Hype mach ich gerne mit. Vegane Ernährung jedoch lehne ich ab. Weil ich es selbst für mich nicht möchte und die Kinder wissen zu wenig darüber, um diese Entscheidung treffen zu können
Solo-Mami
Solo-Mami | 25.02.2016
7 Antwort
Ich kenne einige veganer die ich durchaus als sehr informiert und belesen bezeichnen würde, aber selbst die würden Kinder nicht vegan ernähren. Einer ist mittlerweile wieder Vegetarier weil er so krank, schwach und blass wurde während seiner veganen Zeit dass er von selbst gesagt hat dass es nicht das wahre ist. Eine andere Freundin muss nun Tabletten nehmen und wieder eine andere hatte das Phänomen dass sich ihre Nägel teilweise abschälten . Ich habe von einem Fall gehört wo Säuglinge verhungert sind weil Eltern ihrem Kind keine Flaschennahrung geben wollten, die Mutter ab selbst nicht stillen konnte oder ein Fall wo Eltern das Sorgerecht entzogen wurde.. Das sind Dinge die müssen nicht, aber können passieren und zeigen mir dass diese Ernährung für heranwachsende überhaupt nicht geeignet und empfehlenswert ist. Es gibt eben gewisse Nährstoffe die nur noch über entsprechende Präparate zugeführt werden können und sowas unnötiges seinem Kind zuzumuten finde ich schon echt bekloppt und mies. Das hat auch nichts damit zu tun dass hier wieder alle auf die bösen veganer schimpfen, sondern schlicht mit dem ablehnen von Faschismus der am Kind ausgelebt wird denn das weiß es ja nicht besser und kann nicht alleine einkaufen. Das Beispiel mit dem Kind und dem Apfel und Hasen ist sowas von lächerlich und albern und wahrscheinlich so ein übernommenes total Beispiel was eingefleischte überveganer sich als Beweis ausgedacht haben dass ihre Ernährung die einzig wahre ist. Dieses Beispiel ist überhaupt nicht fundiert und klingt für mich nach einer total hohlen Phrase. Ein Kind müsste zudem erstmal vorgelebt bekommen wie man jagt/ tötet usw. Was ist das denn bitte füreein Argument? Das sagt doch überhaupt nichts aus und ist zudem völlig hypothetisch. Also bitte . Wenn jemand danach Leben möchte und kann ist dies für mich völlig in Ordnung und da würde ich auch nie jemanden reinreden. Koche selber oft vegan, aber zum einen will ich nicht dass mein Kind auf Geburtstage immer seinen eigenen Kuchen mitbringen muss und immer und überall eine sonderbehandlung benötigt die es einfach mal nicht braucht und zum anderen habe auch ich mich belesen und bin deshalb zu dem Schluss gekommen dass mein Kind nicht vegan ernährt wird und zum anderen keine sojaProdukte erhält da ich das für ebenso gesundheitlich nicht vertretbar halte. Finde es übrigens echt affig dass du hier erst so eine scheinheilige Offenheit und doofheit vortäuschst um dann Beiträge anderer auseinander zu nehmen und rumzudiskutieren. Ist ja schon fast typisch. Nicht von anderen wegen veganer Erfahrungen kritisiert und stigmatisiert werden wollen um es dann durch so ein verhalten direkt drauf anzulegen. Ich denke dass du der typische Klischee-veganer bist von dem sich so viele belästigt fühlen und weshalb diese gegenseitige genervtheit voneinander überhaupt entsteht.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.02.2016
8 Antwort
Und was du mit diesem thread jetzt erreichen wolltest würde ich gerne mal wissen. Ich gebe Stephans Mami zu 100Prozent Recht. SOLCHE veganer kann ich auch nicht ernst nehmen und ich hoffe für dein Kind dass es wirklich 100prozentig versorgt ist mit allem was es braucht. Es gibt ja Eltern die neigen dazu viele Zeichen die zeigen dass die Erziehung/Ernährung nicht optimal ist nicht zu erkennen oder herunter zu spielen oder gar zu ignorieren. Ich hoffe du gehörst nicht zu denen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.02.2016
9 Antwort
Fanatismus nicht Faschismus, sorry
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.02.2016
10 Antwort
ist mir zu kompliziert ehrlich gesagt und meine kinder mögen keine bohnen, linsen oder sojamilch . dann gestaltet sich der ersatz für calcium recht schwierig. meine älteste und mein jüngster trinken haselnussmilch, weil sie die Kuhmilch nicht gut vertragen. doch solange sie soviel Gemüse und salat verweigern, hat vegane Ernährung keinen sinn. ausserdem sind sie absolute Fleischfresser. mein mann und ich würden uns immerhin vegetarisch ernähren, wenn tofu hier nicht so teuer wäre. auf eier und fisch könnt ich wohl nie verzichten.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.02.2016
11 Antwort
@srylerplxx: Bitte informiere dich doch erstmal selbst gründlich, ehe du andere Angreifst! Rein Vegane Ernährung ist nicht gesund! Wenn ein Erwachsener das fur sich entscheidet OK aber bei Babies und Kindern? Und überhaupt ist denn Muttermilch vegan? Im Grunde handelt es doch auch um die Milch eines Säugetiere!
Mamita2011
Mamita2011 | 26.02.2016
12 Antwort
Ich habe einige Zeit vegetarisch gelebt und bin zum Thema Ernährung sehr gut belesen. Die Diskussion weiter unten ist insofern hinfällig, weil von Fleisch geredet wird. Vegane Ernährung schließt aber alle tierischen Produkte aus, auch Eier. Da, wenn man sich die Nährstoffdichte und die entzündungsfördernden Stoffe in pflanzlicher Nahrung ansieht, Soja und Hülsenfrüchte sowie Getreide als Nährstoff- und Eiweißlieferanten rausfallen, bleiben nur noch tierische Produkte, um den Eiweißbedarf zu decken. Die meisten Veganer und auch Vegetarier haben einen Eiweißmangel, ohne davon zu wissen. Das ist keine Glaubensfrage, das ist Fakt. Es weiß nur nicht jeder Veganer/Vegaterier, weil seine körperliche Konstitution einfach so ist, dass es ihm trotzdem irgendwie gut geht. Es gibt aber Menschen, die daran krank werden. Ich bin eine davon. Ich habe in der Zeit, als ich Vegaterier war, viel zu viele Kohlenhydrate und viel zu wenig Eiweiß gegessen. Das kann nach hinten los gehen. Fakt ist auch, tierisches Eiweiß kann besser verwertet werden. Dazu kommt, dass Darm- und Autoimmunerkrankungen durch vegane Ernährung getriggert werden. Wenn du damit nichts zu tun hast, ist das schön. Zu sagen, dass der Mensch an sich keine tierischen Produkte braucht, ist einseitig informiert. Ich weiß wohl, dass es dazu Studien gibt, die das angeblich belegen, es gibt aber genauso viele Studien, die genau das Gegenteil behaupten. Es ist also eindeutig eine Glaubensfrage oder eben eine Frage der individuellen Konstitution. Wir sind nicht alle gleich. Außerdem ist der Nährstoffgehalt in den heute gezüchteten pflanzlichen Lebensmitteln so gering, dass du unweigerlich in einen Mangel rauschst. Selbst wenn du dich nicht vegan ernährst, ist es schwer, nicht in den Mangel zu kommen. Man muss schon sehr genau wissen, was man essen muss, um das zu vermeiden. Ich esse täglich viele Eier, esse keinerlei Getreide oder Hülsefrüchte und generell sehr wenige Kohlenhydrate. Ich achte auf Nährstoffdichte und auf möglichst geringe Entzündungstrigger, weil mein Darm mit der vegetarischen Ernährung krank geworden ist. Seit ich mich Paleo ernähre ernähren, wenn ich denken würde, dass mir das gut tut. Tut es aber nicht. Punkt. Ich habe den größten Respekt vor Veganern, aber es ist für mich zweifellos, dass das nicht gesund ist. Für keinen Veganer. Und ein Kind vegan zu ernähren, grenzt für mich an Körperverletzung. Es ist garantiert nicht förderlich für die körperliche und geistige Entwicklung, auch nicht, wenn man das mit Tabletten versucht auszugleichen. Und mein Kind muss auch keine ungewaschenen Kräuter essen, damit es mit Vit. B12 versorgt wird. Nichts für ungut.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.02.2016
13 Antwort
Weil wir auf Fleisch nicht verzichten wollen..deshalb sind wir Vegetarier geschweige denn veganer Das Beispiel mit dem Hasen und dem Apfel find ich auch mehr als nur an den haaren herbeigezogen ersetz den lebenden Hasen durch nen toten zubereiteten und ich kann dir von vornherein schon sagen, dass meine tochter zuerst den hasen essen würde und danach vielleicht noch den apfel als Dessert und das hätte sie auch getan, als sie noch kleiner war wenn ich dir jetzt erzähle, dass meine tochter seit sie drei vier Jahre alt ist, regelmäßig mit uns zur Jagd mitkommt, es stundenlang mit uns aufm Hochsitz aushält, keinerlei Probleme damit hat, wenn ein Stück -egal ob schwein oder Rehwild, egal wie groß, klein, jung oder alt- geschossen und anschließend "versorgt" wird, bei letzterem auch überhaupt keine berühungsängste hat und dabei tatkräftig mithilft, was bei der schlachtung von eigens gehaltenen Tieren auch der Fall ist, fällst du wahrscheinlich vom glauben ab wir sind damit groß geworden, sie wird es ebenfalls und wir sehen keinen plausiblen grund darin, uns nur noch ausschließlich vegetarisch oder vegan zu ernähren allein schon aus den bereits genannten gesundheitlichen Aspekten, käme das für uns nicht in frage und solange Kinder das nicht selbst entscheiden können, sollte man ihnen sowas auch nicht aufzwingen zwei meiner Cousinen, beide, nebenbei erwähnt Kinderärzte, ernähren sich auch schon etliche Jahre vegetarisch.. Ihre Kinder essen aber trotzdem fleisch, weil auch die sagen, dass es sonst kaum vertretbar wäre und sie ihnen zudem selbst freie Hand lassen wollen, was aber nunmal aber n paar Jahre dauert, bis ein richtiges Verständis dafür da ist Wir essen auch nicht jeden Tag fleisch, auch wenn wirs könnten..aber gänzlich drauf verzichten würden und wollen wir nicht.. Ansonsten kann ich mich Honigkatze und StefansMami uneingeschränkt nur anschließen..
gina87
gina87 | 26.02.2016
14 Antwort
@maulendemyrthe meine schwiegermutter hat eine autoimmunerkrankung . sie hat eine bestimmte form von Rheuma. ihr wurde von mehreren Fachärzten empfohlen sich großteils vegan zu ernähren und seit sie dies tut, sind ihre schübe fast weg. sie darf 2 eier die Woche, freitags fisch und sonntags gönnt sie sich ein stück hühnerfleisch. ist also nicht ganz vegan, aber eben Großteils. und zum Eiweiß . hülsenfrüchte sind eiweißlieferanten. man kann sich durchaus vegan ernähren ohne Eiweißmangel zu haben oder zuviele Kohlehydrate zu essen. das große problem der veganer sind eben u.a. wirklich vitamin d, vitamin b 12, vitamin b2 und calcium ;)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.02.2016
15 Antwort
Wie kann eine rein vegane Ernährung gesund sein wenn man ohne zusätzliche Präparate einen Mangel an diversen Nährstoffen bekommt? Damit ist das Argument mit den pflanzenfressen hinfällig und sich mit den höhlenMenschen zu vergleichen funktioniert einfach nicht. Das ist dann doch sehr weit hergeholt und zu viele Umstände werden dabei nicht berücksichtigt. Eine feine Art hier aufzutreten immer noch ziemlich frech und hinterlistig.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.02.2016
16 Antwort
Ach man, t9 . "pflanzenfressern" und " ich finde deine Art" soll es im letztem Satz heißen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.02.2016
17 Antwort
tatsache ist , wir sind heutzutage zu verwöhnt was unser fleischverbrauch angeht. wenn ich mal 2 tage kein fleich auf dem tisch habe jammert mein mann , meine tochter auch. man muss nicht gleich komplett vegan leben oder zum vegetarier werden. es ist fakt , das wir viel zu viel fleisch zu uns nehmen.allgemein sind wir , was essen angeht total verwöhnt.
blaumuckel
blaumuckel | 26.02.2016
18 Antwort
Hurrah, ein paar vernünftige Leute! blaumuckel hat schon recht, dass wir viel zu viel Fleisch insgesamt konsumieren. Einmal oder zweimal die Woche Fleisch, dazu vielleicht noch einmal Fisch, würde bei den meisten Leuten komplett ausreichen. Aber vegan leben ist wie JEDE Extremernährung: Immer mangelhaft. Veganer haben Probleme, wie Triskel schon richtig schrieb, mit B12, D, Calcium, und häufig auch Jod. . Seid Nutzvieh in Deutschland auch mit Jod zugefüttert ist, hat auch die fischfaule Bevölkerung nur noch selten Jodmangel. Veganer und Vegetarier müssen da häufig auf spezielle Algen zurückgreifen, um ihren Bedarf einigermaßen zu decken, und selbiges Jod ist für den Körper schlechter verwertbar als das im Fisch . hachja Aber genau dasselbe "Wie kann man nur?"-Argument von wegen und Mangelernährung würde ich auch Leuten an den Kopf werfen, die ihr Kind absichtlich Low-Carb oder - noch schlimmer - ketogen ernähren und dann mit dem "Aber die Eskimos!"-Argument daherkommen, das genauso an den Haaren herbeigezogen ist wie hier das Hasen-Argument. NATÜRLICH finden Kinder lebende Hasen süß und kuschelig und bringen die nicht einfach so um. Das ist das, was ich anfangs auch meinte mit den Käfig-Hühnern. NATÜRLICH tun die einem normal entwickelten Kind leid. Wäre schlimm, wenn da Kinder total abgestumpft wären und das total okay finden. Das finde ich als Erwachsene auch nicht total okay, wenn Tiere gequält werden. Aber es gibt durchaus die Möglichkeit, Tiere artgerecht zu halten und dann eben nur solche Produkte zu verwenden. Ich nehm auch am liebsten die Eier von den Hühnern der Verwandten meines Mannes. Da weiß ich, dass die einen großen Garten, einen sauberen, trockenen Stall und gesundes, artgerechtes, Hormon- und Antibiotika-freies Futter haben. Ich nehm auch am liebsten die Milch von dem Bio-Bauern vor der Stadt, wo die Kühe noch eine richtige Weide haben. Man kann sich auch verantwortungsbewusst UND nicht-vegan ernähren. Ist nur mehr Arbeit und kostet mehr.
StefansMami
StefansMami | 26.02.2016
19 Antwort
Ich habe jetzt die ganzen Antworten nicht gelesen. Aber ich bin Vegetarier und mein Partner zu 99%. Ich habe aber beschlossen das mein Sohn sehr wohl Fleisch essen soll und darf, ebenso Fisch obwohl ich Fisch nicht mal riechen kann. Ich möchte das mein Sohn selber für sich entscheiden darf. Es wird bei uns für Ihn nie viel Fleisch geben, dafür denke ich aber bei den Großeltern. Und das ist auch völlig ok so. Auch beim Thema Fisch habe ich meiner Mutter schon gesagt das Sie das gerne mit Ihm kochen darf später dann mal.
EmmaKJ
EmmaKJ | 26.02.2016
20 Antwort
@Triskel7912 Du kannst dir mal das Autoimmunprotokoll von Paleo durchlesen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.02.2016
21 Antwort
@Triskel7912 Und wenn du dir die Mühe gemacht hättest, meinen Text richtig zu lesen, hättest du gesehen, dass Hülsenfrüchte entzündungsfördernde Stoffe beinhalten, die den Darm kaputt machen, wenn man dafür disponiert ist. Ich kann überhaupt keine Hülsenfrüchte essen, genau wie kein Getreide. Soja darf ich mit einer Autoimmunerkrankung auch nicht. Mir muss keiner sagen, dass ich sehr wohl meinen Eiweißbedarf decken kann ohne tierische Produkte. Kann ich nicht. Mein Darm entzündet sich davon. Ich stehe mit diesem Problem nicht alleine da. Du kannst dich mal spaßeshalber in einer Paleo-Gruppe oder gar einer Paleo AIP Gruppe umsehen und wirst stauen, wie viele Menschen an einer vermeintlich gesunden Ernährung mit viel Vollkorn, pflanzlichem Eiweiß und vielen Ballaststoffen krank geworden sind und mit der Ernährung, die ich unten beschrieben habe, gesund wurden. Selbst Krebspatienten werden in inzwischen immer mehr Kliniken so ernährt, wie ich es unten gesagt habe. Kein Zucker, kein Getreide, keine Hülsenfrüchte, viel Eiweiß, viel Gemüse und wenn Fleisch, dann Weidelandfleisch. Wenn du chronische Entzündungsprozesse im Körper hast, egal welcher Art, kannst du dich de facto nicht vegan und nur schwer vegetarisch ernähren, ohne krank zu werden oder in den Eiweißmangel zu kommen. Und jemand, der sich vegan ernährt und keine chronischen Entzündungsprozesse im Körper hat, wird nur mit Glück nicht daran erkranken. Und by the way: die meisten Menschen haben einen Eiweißmangel und wissen es überhaupt nicht. Wir ernähren uns durchschnittlich VIEL zu kohlenhydratlastig. Ich komme auf maximal 70 g Kohlenhydrate pro Tag und das ganz bewusst. Mir geht es dadurch viel besser. Ich könnte dir zu all meinen Behauptungen entliche Studien geben, aber ich gehe nicht davon aus, dass du daran interessiert bist. Aber, um noch mal auf die Kernaussage von mir zurück zu kommen: Wir sind alles Individuen. Jeder tickt anders und deswegen halte ich es für einen Fehler zu behaupten, dass vegane oder vegetarische Ernährung für jeden gut ist. Mal davon ab, dass man künstlich supplementieren muss, wenn man sich vegan ernährt , sind wir alle unterschiedlich disponiert. Ich mag solche Verallgemeinerungen nicht wie, Pflanzliches ist besser als Tierisches für den Menschen. Das ist einfach Quatsch. Das muss jeder für sich ausprobieren. Und wenn man verantwortungsvoll damit umgeht, ist es auch vertretbar, gelegentlich Fleisch aus guter Haltung zu konsumieren. Ich kenne auch Veganer, die sich im Winter Erdbeeren und Himbeeren und was weiß ich für exotischen Mist aus Übersee kaufen und auch sonst wenig ökologisch leben. Ich esse zwar ab und an ein Tier, aber ich habe mir ansonsten wenig vorzuwerfen und deswegen kann ich auch gut damit leben. Und meine Kinder dürfen selbst entscheiden, ob sie Fleisch essen und Milch trinken oder nicht.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.02.2016
22 Antwort
@maulendemyrthe ich habe deinen text durchaus gelesen. ich ernähre mich weitestgehend selbst nach paleo, gerade auch aufgrund von Darmentzündung und gallenentzündung. dazu Überempfindlichkeit gegenüber gluten und lactose. ich wusste nicht, dass Hülsenfrüchte dabei auch vermieden werden . kein Getreide, kein gluten, keine lactosehaltigen Milchprodukte ist mir klar, aber ich hab auch gerade hülsenfrüchte nun vermehrt zu mir genommen. jut, wieder was gelernt. allerdings geht's hier um vegane Ernährung und die schließt Hülsenfrüchte ein. dass du das nicht essen kannst ist ja völlig ok, aber betrifft einfach nicht automatisch jeden veganer. ich ernähre mich auch nicht vegan . owe ^^ könnte ich nicht. trotzdem dürfen veganer durchaus ihren Eiweißbedarf mit Hülsenfrüchten decken.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.02.2016
23 Antwort
Ich finde Kinder sollten selbst entscheiden was sie essen möchten. Ich muss meinen Kindern doch die Möglichkeit geben, alles mal irgendwie probieren zu können. Nur weil ich als Mutter mir in den Kopf gesetzt habe vegan oder sonst wie zu essen..Kann ich das nicht auf meine Kinder spiegeln. Wenn ich mir vorstelle das meine Kinder im Kiga immer eine extra Wurst bräuchten, an keinen gemeinsamen Essen teilnehmen könnten oder auf Kindergeburtstagen immer extra Sachen mitnehmen müssten. Also ich finde das ganz schlimm.
HoneyLina
HoneyLina | 26.02.2016
24 Antwort
@honeylina Ohne auf alles andere einzugehen, aber bei diesem Argument stehen mir immer dir Nackenhaare zu Berge Ich bin selbst Vegetariern und meine Tochter kriegt im Moment noch kein Fleisch und mir kann keine Mutter erzählen, dass sie ihrem Kind nicht in irgendeiner Weise vorschreibt was gegessen oder getrunken wird Meine Tochter würde mir, wenn es nach ihr gehen würde, mit Genuss die Kaffeetasse aus der Hand reißen um sich darüber her zu machen oder sich auch gern bis oben hin mit Süßem vollstopfen, anstatt der Hauptspeise direkt zum Nachtisch übergehen, etc . Meine Tochter darf irgendwann Fleisch probieren und auch essen, aber wie bei allem liegt es an mir in welchem Maße Und das bestimmen wohl alle Eltern ;-)
Pusteblume201
Pusteblume201 | 26.02.2016
25 Antwort
@Pusteblume201 Natürlich achtet man darauf das Kinder keine ungesunden bzw nicht zuviel ungesunde Sachen essen bzw sie bekommen nicht was ihnen schaden könnte. Allerdings kann man das ja nicht mit normaler Ernährung vorgleichen. Bzw das vorenthalten kompletter Ernährung Gruppen
HoneyLina
HoneyLina | 26.02.2016
26 Antwort
@Triskel7912 Natürlich können sie das, wenn sie es vertragen. Das hab ich ja nicht gesagt. Ich wehre mich gegen das Argument von der Threadstellerin, dass man seinen Eiweißbedarf leicht über pflanzliche Kost decken kann sitzt. Also Fazit: Selbstverständlich kann ich mich als veganer mit Eiweiß versorgen. Gesund ist es aber nicht und zwangsläufig viel zu kohlenhydratlastig, denn selbst Linsen sind sehr reich an Kohlenhydraten. Und das ist nach neueren Erkenntnissen einfach nicht günstig für unsere Gesundheit.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.02.2016
27 Antwort
wenns danach geht, ist garnichts gesund.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.02.2016
28 Antwort
@Maulende-Myrthe Du hattest in einem früheren Beitrag was geschrieben, dass wir alle Individuen sind und daher die vegane Ernährung nicht für jeden geeignet ist. Wenn du jetzt diesen Satz erweitern würdest auf JEDE Ernährungsform, AUCH Paleo, dann könnte ich dir zustimmen. Für mich liest sich das, was du schreibst, aber leider doch so, wie "Ich habe der Weisheit letzten Schluss gefunden, denn nur MEINE Ernährungsform ist die einzig wahre." Wenn du das nicht so meinst, dann entschuldige. Für mich liest es sich aber exakt so. Und genau das kann ich bei niemandem unterschreiben. Auch nicht bei Leuten, die sich nach Paleo ernähren.
StefansMami
StefansMami | 29.02.2016

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