Schlafrhythmus / Papa will diesen ändern

Frage von: EmmaKJ
20.04.2016 | 19 Antworten
Hallo. Unser Sohn ist jetzt 5 1/2 Monate alt und in der Zwischenzeit klappt mein Schlafrhythmus sehr sehr gut. Ich bringe Ihn um 21 Uhr mit Geschichte, Spieluhr und Flasche ins Bett und er schläft seelig ein. Dann schläft er 3 - 4 Stunden, danach dann wacht er auf und will nochmals eine Flasche dann schläft er nur 1 Stunde bis er wieder wach wird. Danach dann wieder 3 Stunden und dann noch mal 3, 5 Stunden. Morgends wacht er friedlich auf und spielt für sich eine Weile.
Also zwischen 1 Uhr und 3 Uhr ist es für uns echt anstrengend. Mein Partner will nun das das Kind abends länger wach bleibt damit er so schläft wie es uns in den Kram passt. Ich bin da total dagegen und will auch langsam das zu Bett gehen immer weiter nach vorne schieben. Es ist ein Baby. Nächste Woche muss ich für 3 Tage nach Hannover auf die Messe. Mir graut es jetzt schon. Das Kind wird nur noch mit Ihm abends vor dem Fernseher auf dem Sofa liegen und mit meinem Partner da einschlafen.

Ich versuche schon mit erklären und reden und hoffe das es noch fruchtet. Aber kontrollieren kann ich es nicht und muss dann ab Mittwoch wieder mit meinem Schlafritual weiter machen.

Tipps was ich meinem Mann noch sagen kann?

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22 Antworten
Mamita2011 | 21.04.2016
1 Antwort
Kinder haben und Erziehung wäre ihn Mann einfacher, die ich mir manchmal
xxWillowXx | 21.04.2016
2 Antwort
Soll er ihn mal vor den Fernseher setzen und sich dann in Panik verlaufen, weil der Kleine seinen ersten Nachtschreck hat. Sowas kann volles Programm am Abend nämlich auch fördern. Und TV IST vollees Programm: Licht, Bewegung, Flackern, Geräusche . So viel auf einmal zu verarbeiten fällt einem Baby alles Andere als leicht -.-
130608 | 20.04.2016
3 Antwort
da hast Du noch eine harte Nuss zu knacken ....ich denke auch , dass Du mit Deinem mann noch ein weiteres kind hast....
teeenyMama | 20.04.2016
4 Antwort
@EmmaKJ Fernseher ist genau der falsche Weg. Aber das weißt du ja. Schau mal unter Reizüberlutung, da müsste auch was zum Thema Fernsehen zu finden sein, vllt kannst du deinem Mann damit überzeugen. Es scheint so, als hättest du 2 Kinder . Fühl dich gedrückt. LG
EmmaKJ | 20.04.2016
5 Antwort
@130608. Bin bei Dir. Mein Mann meint nur immer wenn der kleine spät Abends noch mal richtig aufdreht das er nicht müde ist und bespaßt werden möchte. Ich weiß das genau das Gegenteil der Fall ist und der Kleine einfach nur hundemüde ist. Gestern hat Männe mein Ritual komplett kaputt gemacht. Er kam erst um 21.15 von der Arbeit und ist dann schnurstacks zum Kleinen ans Bett. So schnell konnte ich Ihn gar nicht aufhalten. Statt Licht aus und Ruhe, Licht wieder an und Party. Juhu war ich sauer. Angeblich hatte er die Augen eh noch offen. Ja klar, mein Sohn schläft von alleine ein nach kurzer Zeit. Dann noch mal raus, noch mal hoch, noch mal eine Geschichte. Toll. Kind war super mobil, hat gelacht. Dann nur noch geschrien. Männe musste unter die Dusche und ich durfte das Kind dann noch mal beruhigen zum Einschlafen. Der Kommentar von Ihm war. Das Kind ist nicht müde. Setz es in die Wippe vor den Fernseher bis es einschläft. GRRRRRRR. Das Männer oft so ungeduldig sind. Es war kein Problem. Ich hatte das Kind in zwei Minuten wieder beruhigt und zum schlafen gebracht. Alleine die Vorstellung von Ihm das der Fernseher ein Baby beruhigt. Ist zwar bestimmt so, aber das kommt bei mir nicht in die Tüte. ...
130608 | 20.04.2016
6 Antwort
in diesem Alter wird sich immer mal wieder der Rhytmus ändern ...wichtig ist , dass man nachts sich ruhig verhält und nicht lauthals das Programm auffährt...so merken die Kinder irgendwann den Tag-Nacht-Unterschied....und wenn Kinder zu spät ins Bett gehen , kann es sein , dass sie vor Müdigkeit überdrehen...dann geht das ganze Ding in die falsche Richtung...und morgens trotzdem zur gleichen Zeit endgültig wach sind.... mit Kinder ist meist erst einmal , das ein - und durchschlafen in den nächsten Jahren vorbei...
teeenyMama | 20.04.2016
7 Antwort
@EmmaKJ Dann muss dein Mann sich damit revanchieren. Er soll es lieber genießen, solang er noch so klein ist. Später wäre er froh, wenn der Schlafrythmus seine einzige "sorge" bliebe ;) LG
EmmaKJ | 20.04.2016
8 Antwort
@ Tara. Dafür bekommst von mir sofort nen Daumen hoch :-) @TeenyMama: Er wird von alleine wach. Egal was und wie viel ich ihm vorher gebe. Macht auch kein Unterschied ob Pre oder Muttermilch. Ich gebe ja Beides. Mumi soviel wie geht und der Rest Pre. Es ist halt einfach so. Mich stört es auch nicht. Es ist ein Baby und darf das auch gerne so sein. Eigentlich bin ich völlig stolz das er so problemlos ins Bette geht. @ Chrissi: Der Hund liegt eher darin begraben das Männe selber keinen Schlaf- und Essensrhythmus hat. Er war viel zu lange alleine im Singlemännerhaushalt. Ich muss das quasi an beide ran bringen, nur beim Kleinen geht es viel einfacher :-)
Tara1000 | 20.04.2016
9 Antwort
Völliger Blödsinn. Man trainiert einem Säugling keinen anderen Schlafrhythmus an.
Chrissi1410 | 20.04.2016
10 Antwort
Mach deinem Mann klar, dass Eltern sich nach den Bedürfnissen des Kindes zu richten haben und nicht umgekehrt. Ein kleines Baby ist nun mal anstrengend und der normale Rhythmus ändert sich. Leider machen es sich da einige Männer sehr leicht. Ich schlag auch vor, mit dem Kinderarzt zu reden.
teeenyMama | 20.04.2016
11 Antwort
Wird euer kleiner denn abends , wenn er die nicht komplett trinkt, dann ist es so. Wenn er sie doch trinkt, weil noch Hunger, könnte es sein, dass er nachts etwas später wach wird. Alles kann, nichts muss. Und der kleine ist natürlich noch sehr jung und muss nicht durchschlafen können. LG
EmmaKJ | 20.04.2016
12 Antwort
Danke für Eure Antworten. Fühle mich jetzt doch noch mehr bestätigt. Und so schlecht finde ich es nicht mal unsere 4/3/3 Stunden mit der Unterbrechung in der Nacht wo es etwas schwieriger ist. Hab auch schon mal alle probiert an was das liegen könnte. Aber es passiert halt immer wieder. Egal wie viel Milch er beim Einschlafen bekommt, zwischen 1 und 3 verputzt er dann noch ne Flasche mal auf einen Haps mal auf 3 mal alle halbe Stunde. Wenn es mir zu bunt wird darf er dann mit zu uns ins Bett und später bringe ich Ihn wieder in sein Bett. Und manchmal kappt es auch auf anhieb, das die Flasche geleert wird und das Kind seelig weiter schlummert. ... und wenn jetzt dann die Zähne kommen wird eh wieder alles anders sein. Tja wegen nächster Woche versuche ich es mit guten Argumenten und dem Nachdruck wie wichtig es mir ist. Und dann kann ich nur hoffen. ;-)
Gelöschter Benutzer | 20.04.2016
13 Antwort
Du kannst es ihm schlicht verbieten. Zum Beispiel. Ist natürlich nicht sehr konstruktiv, aber das scheint er ja auch nicht zu sein. Du könntest ihm sagen, dass DU es nicht willst und dass es DIR viel ausmachen würde, wenn er da so eingreift weil Du etwas anderes vorhast. Also auf die persönliche Schiene (fruchtet bei meinem, wenn ich ihm sage, dass es mich wirklich grämt wenn er da etwas tut. Also Ich-Botschaft - "ICH möchte das wirklich nicht, mich quält der Gedanke, habe Dir ja erklärt warum - könntest Du auch gegen Deine Überzeugung hier mir bitte einfach entgegenkommen?" Du könntest ihm erklären, dass der Schlafrhytmus von Kindern entwicklungsbedingt sich der Hirnreife entsprechend einpendelt, bei jedem Kind höchst individuell und es für das Kind kein bisschen gut ist, wenn es da starke Veränderungen aufgedrückt bekommt. Du kannst Dich dreinfügen und nach den drei Tagen Deinen völlig übermüdeten und frustrierten Mann trösten. Mehr fällt mir als Alternativen nicht ein.
gina87 | 20.04.2016
14 Antwort
Das wird so kurzfristig sowieso nicht funktionieren. Dann sitzt er da mit dem Kurzen bis sonst wann nachts, und darf trotzdem zur gewohnten Zeit aufstehen, weil er dann trotzdem wach wird, Hunger hat und/oder morgens dann trotzdem entsprechend früh wach is. Hinzu kommt dann vielleicht noch, dass der Kurze am Tage dann entsprechend mies drauf ist, womit auch dein Mann dann während deiner Abwesenheit mit ansitzt und du hinterher dann auch noch. Er ist noch so klein, da muss man sich einfach anpassen. Is ja nun kein Zustand bis ans Lebensende. Beim einen klappt es mit tollen Schlafenszeiten gleich, so wie bei uns damals, bei anderen eben nicht. Wär das bei uns nich so gewesen, wär keiner von uns auf den Gedanken gekommen zu unseren Gunsten an den Zeiten was zu ändern. Die ersten Jahre war Mausi morgens zwischen 5 und 6 wach und schlief nach ner Milch nicht direkt wieder ein, außer ganz zu anfang. Nun wird sie 8 und ist nach wie vor Frühaufsteher. Da is nix mit bis neune, zehne im Bett liegen. Das sind absolute Ausnahmen, wenn sie mal so lange schläft. War und is auch egal, wann sie Abends ins Bett geht.
xxWillowXx | 20.04.2016
15 Antwort
Ich würde auch den Kinderarzt dazu holen, wenn ihr keine Hebamme habt. So, wie er das plant, wird das sicher nix. Der Kleine ist ja erst 5 Monate. Meiner macht seinen Mittagsschlaf auch meistens noch vorm Mittagessen und anders führt kaum ein Weg rein. Dafür ist er dann bis abends wach. Klar kann man Schlaftraining machen. Aber 1. finde ich da 5 Monate arg früh und 2. klappt das nicht auf Hauruck. Ich befürchte da auch, wie Dajana, dass das arg nach hinten los geht und der Kleine dann zusätzlich tagsüber dran zu knabbern hat.
Gelöschter Benutzer | 20.04.2016
16 Antwort
Übrigens sind wir das perfekte Beispiel: Unsere drei gehen unter der Woche um halb 7 ins Bett und sind um 6 alle richtig wach und fit-ist auch schon mal halb 6. Am WE dürfen sie länger aufbleiben, so bis halb 8...sind aber trotzdem um 6 wach. In den Ferien dauert es ca eine Woche, bis sie auch mal länger schlafen.
Gelöschter Benutzer | 20.04.2016
17 Antwort
*ärgs* Männer...
EmmaKJ | 20.04.2016
18 Antwort
So denke ich auch. Zumal es prima klappt. Und ab Donnerstag muss ich dann wieder tagsüber alleine klar kommen und dazu noch im Homeoffice arbeiten. Grrr.
Gelöschter Benutzer | 20.04.2016
19 Antwort
Hm...ich würde versuchen, den Kinderarzt mit ins Boot zu holen. Übrigens: Bis sich ein neuer Schlafrhythmus einpendelt, kann das ganz schön lange dauern! Wenn Dein Partner Pech hat, lässt er den Junior bis 12 wach, hat das gleiche Theater UND tagsüber ein unleidliches Kind.

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