Leben ohne Plastik

Nayka
Nayka
29.12.2014 | 18 Antworten
Tag die Damen :-)

Ich möchte im grossen und ganzen lernen, auf Plastik zu verzichten. Ich halte diesen für eine der grössten Umweltverschmutzungen, m.E. sogar noch vor Atomenergie. Ich hab mich daher angefangen ein bisschen zu achten ... und ein Leben ohne Plastik erscheint mir nüchtern betrachtet unmöglich. Fangen wir bei dem an, was wir täglich tun (sollten) : Essen. Selbstverständlich kann ich mir das Obst und Gemüse in einem Korb aus dem Supermarkt holen, aber ganz ehrlich? Das essen wir am wenigsten. Fleisch ist ausnahmslos in Plastik eingeschweisst und auch der Metzger wickelt es in Plastik ein. Ich wüsste keine vernünftige Alternative, in ein tupper (huch, auch aus Plastik) ist ja auch doof.. da müsst ich ja täglich einkaufen gehen um meiner Familie keine Salmonellen zuzuführen ... Dann weiter: Nudeln ... bis auf ein paar wenige sind ebenfalls alle in Plastik eingepackt. Getränke? Plastikflaschen. Seife? Sogar der Nachfüllbeutel ist Plastik. Ebenso sämtliches Putzmittel. Wenn ich durch den Supermarkt laufe seh ich zu 98% alles in Plastik verpackt ... wie gesagt ausser Obst und Gemüse. wie komme ich daran vorbei? irgendwo muss ich ja anfangen, im Moment gibt's ja noch keine alu Tastatur und Fernseher aus holz. wie vermeidet ihr Plastik? Oder sagt ihr, es ist euch egal? Oder habt ihr euch so dran gewöhnt dass ihr euch keine Gedanken mehr macht? oder geht's euch wie mir und ihr fühlt euch einer solchen aufgabe nicht gewachsen? Immer her mit euren Meinungen und guten Tipps!!
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1 Antwort
Hier in Berlin gibt es inzwischen einen Laden wo du dir alles abfüllen lassen kannst - so vermeidet man ne Menge Verpackungsmüll. Jedoch kann ich mir das nicht leisten, bzw. ich habe keine Lust einmal quer durch die Stadt zu fahren und gehe weiter zum Discounter. Hier der Link zum Laden: http://original-unverpackt.de/ueber-original-unverpackt/ Mein kleiner Beitrag: ich kaufe keine Tragetüten mehr aus Plastik. Ich kaufe loses Obst/Gemüse als ddas in der Packung. Mehr kann ich aus finanziellen Gründen nicht tun.
Solo-Mami
Solo-Mami | 29.12.2014
2 Antwort
@Solo-Mami Ich weiss, ich find den laden super, aber 900km sind n bisschen weit ;-)
Nayka
Nayka | 29.12.2014
3 Antwort
Ich verzichte auf plastiktüten, mir fällt immer wieder auf, dass man, egal was man kauft in drogerien, klamottenläden etc, alles ganz selbstverständlich in eine plastiktüte gesteckt kriegt. Ich muss dann immer aufpassen, dass ich schnell genug sage, dass ich keine will. Ich denke, soweit es geht auf Plastik zu verzichten, ist eine mammutaufgabe, weil die Industrie eben noch nicht soweit ist. Was mir auf Anhieb einfällt ist der Kaffee bei tchibo, da könnte man mit einer Dose hingehen und sich den Kaffee da Reinfüllen lassen. Wenn die Industrie soweit wäre, dass man seine Sachen in mitgebrachte Behälter füllen lassen könnte, würde ich das gerne mitmachen, das wird vielleicht nicht bei allen Produkten realisierbar sein, aber doch zu einem grossen teil. Zu tupper, das ist auch plastik, das ist richtig, aber auf jahre verwendbar, wogegen die Verpackungen einwegartikel sind. Von daher finde ich plastikbehältnisse nicht schlimm.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 29.12.2014
4 Antwort
Naja, Plastik ist nicht gleich Plastik. Gibt verschiedene Plastiksorten . Allein mal die Getränkeflaschen: Da gibt es Einweg, Zweiweg und Mehrweg im Plastikbereich. Und es gibt nach wie vor Glasflaschen. Wobei es da wohl echt nur Sinn macht, z.B. Mineralwasser von einem regionalen Hersteller zu kaufen, oder Preiseinstiegswasser in den neutralen braunen Kästen. Mittlerweile haben auch viele Brunnen eigene Kisten und Flaschen, die dann quer durch das ganze Land wieder zurück zum Brunnen müssen. Ob das so für die Umwelt besser ist, als geschreddert zu werden, ist ne spannende Frage ... Es gibt tatsächlich Menschen, die mit Gefrierdose zum Metzger ihres Vertrauens gehen und ihr Fleisch kaufen. Die Dosen können halt gespült und wieder verwendet werden. So wie unsere Großeltern das noch mit den Eierkartons gemacht haben ... Ich denke, da ist das Zauberwort die Wiederverwendung. Beim Einkauf ne Plastiktüte nehmen und diese dann als Müllbeutel, wohlmöglich noch für den Restmüll, verwenden ist was anderes als ne stabile Plastiktüte, die man dann beim nächsten Mal wieder als Shopping-Bag nutzen kann ... Ob es Sinn macht, Großpackungen zu kaufen, diese dann um zu füllen in händelbare Kleinverpackungen und diese mehrfach zu verwenden, ist auch ne Frage wert. Generell ist es ja erstmal ein guter Ansatz, wenn Plastikmüll auch in der gelben Tonne landet und nicht irgendwo anders. Ich denke da gerade an den riesigen Teppich aus Mülltüten mitten im Meer ...
AliceimWunderla
AliceimWunderla | 29.12.2014
5 Antwort
getränke schmecken aus glasflaschen eh besser ;) ich hab stofftüten und rattankörbe. obst und gemüse kaufe ich frisch. der metzger wickelt in papier ein ... jut zugegeben mit einem hauch plastik an der innenseite. beim fernseher kann man nix machen und die holztastatur ist mir zu teuer ^^ natürlich kann man seinen pc auch selber aus holz bauen, aber das innenleben wird trotzdem plastik sein. der drucker ist auch aus plastik. aber immerhin ... es ist wohl schon plastik in der entwicklung, dass biologisch abbaubar ist. ist für die industrie halt nur wegen der kosten noch uninteressant.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.12.2014
6 Antwort
gut, die getränke stehen bei mir jetzt nicht im Vordergrund da wir eh meistens Leitungswasser trinken. ich hab mich halt gefragt, wieviel vom Plastik in Lebensmittel übergeht. daher auch meine frage. den Plastik im tv find ich auch weniger schlimm. wir haben den übernommen und benutzen ihn seit 4 jahren, ich würde sagen er ist somit umwelttechnisch amortisiert. aber alles, womit Lebensmittel eingepackt sind ... meine Kids mögen zum Beispiel extrem gerne darvida kekse ... und bekommen die auch. aber sowas ohne Plastik zu finden scheint mir unmöglich. oder schokolade. käse, Zwieback, wie schon gesagt alles an fleisch ... mich auf mehrwegpackungen achten ist ein Ansatz, den ich auf jedenfall befolge. allein schon dass ich kinder habe macht es für mich unmöglich, Plastik komplett aus meinem leben zu streichen. mein grosser würd mir was husten wenn ich ihm erklären würde es gäbe keine legos mehr für ihn weil die ja aus Plastik sind. aber einschränken möchte ich das ganze schon, aber eben erst mal so, dass die Familie davon nichts spürt. es soll in den alltag gut einbindbar sein und ich denke, grad bei den Lebensmitteln sollte es möglich sein. und wenn ich den dreh raus hab überzeug ich den rest der Familie ^^
Nayka
Nayka | 29.12.2014
7 Antwort
ich versuch das auch schon einige zeit. bin viel auf glas und edelstal umgestiegen. immer geht es nicht, gerade wenn man sich etwas schicken lässt ist es oft in plastik verpackt. wo ich kann nehm ich auch lieber gebraucht, zb. den pc. den gibt es nunmal nicht ohne plastik. aber dann wird zumindest nicht extra für mich etwas neues an plastik produziert
DASM
DASM | 29.12.2014
8 Antwort
edit: einkaufen geh ich meist mit korb und wenns geht hol ich nur sachen die nicht in plastik verpackt sind
DASM
DASM | 29.12.2014
9 Antwort
bei uns gibt es z.b. die ohrenstäbchen aus papier und ohne plastik ... oder ökowindeln sind in abbaubarer folie eingepackt ... und!!! was ich ganz wichtig finde, und eigentlich gar nicht wissen möchte - wieviele frauen ihre tamponverpackung mit in die toilette schmeißen ... ich sammel sie immer in einem schachterl am wc und erschrecke jedes mal nach den tagen, wieviel plastikverpackung ich nach der regel im plastikmüll entsorge ...
Mia80
Mia80 | 29.12.2014
10 Antwort
http://www.bambus-geschirr.com/
Knödelchen
Knödelchen | 29.12.2014
11 Antwort
@Knödelchen Benutzt du sowas?
Nayka
Nayka | 29.12.2014
12 Antwort
http://www.feelgreen.de/kunststoff-diese-frau-lebt-ohne-plastik/id_71585248/index
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.12.2014
13 Antwort
@Mia80 die Plastedinger vom Tampon ins Klo werfen ??? Hab ich ja noch nie gehört ...
Solo-Mami
Solo-Mami | 29.12.2014
14 Antwort
Früher konnte man auch noch beim Fleischer die Tupperdose auf den Tresen stellen und die Verkäuferin tat dort die Wurst rein. Heute, aufgrund der Hygieneverordnung, nicht mehr erlaubt. Milch holten wir noch in der Kanne direkt vom Bauern. Auch nicht mehr wirklich möglich. Manche Bauerhöfe bei uns, machen gelegentlich noch Hausschlachtung. Da kann man mit seinem Korb hingehen und sich ganze Würste geben lassen, die man selbst in den Korb legt. Aber stände jemand vom Gesundheitsamt daneben, würde der das sicher bemängeln. Es ist einerseits ja gut, dass die Seuchenschutzgesetze verschärft wurden, was sich auf die Hygieneverordnung bemerkbar macht. Aber genau das bringt uns ja auch vermeidbare Müllberge ein. Eine Zeit hatte Rewe bei uns Mehrwegschalen für Fleisch. Man zahlte Pfand auf die stabilen Schalen, die eben später abgegeben, hygienisch gereinigt und wieder benutzt wurden. Hat sich leider nicht durchgesetzt.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 30.12.2014
15 Antwort
@Solo-Mami ist dir das noch nie auf öffentlichen toiletten aufgefallen?
Mia80
Mia80 | 30.12.2014
16 Antwort
@Mia80 selten, echt selten ...
Solo-Mami
Solo-Mami | 30.12.2014
17 Antwort
Ich habe immer nen Stoffbeutel in der Tasche, auch in Klamottenläden lehne ich die Plastiktüten jedes Mal dankend ab. Für Obst, Gemüse und Brot/Brötchen habe ich Tüllnetze, die man mit nem Kordelzug verschließt als Alternative zu den kleinen Plastikbeuteln . Wiederverwendbare Plastiksachen wie Tupperdosen find ich auch nicht schlimm , ich habe hier viel von meiner SchwieMu, die Dinger sind teilweise 25/30 Jahre alt und noch top in Schuss. Da hab ich kein schlechtes Gewissen. Getränke gibts nur aus Mehrweg- oder Glasflasche oder pures Leitungswasser. Das ist für uns erstmal so der Anfang, es gibt sicher noch einige Baustellen, wo man Plastikmüll vermeiden kann, ich hoffe ja, dass Original unverpackt bald nach HH expandiert :-) . Denke da in Richtung Putzmittel oder Körperpflegemittel selbst herstellen zb.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 30.12.2014
18 Antwort
@Nayka Meine Schwester benutzt das Geschirr. Könnte mir aber durchaus vorstellen das Geschirr zu benutzen.
Knödelchen
Knödelchen | 30.12.2014

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