Mal was nicht so angenehmes

blaumuckel
blaumuckel
02.09.2014 | 8 Antworten
ein bekanntes junges pärchen hat nach nur 3 wochen ihr baby verloren.
in der schwangerschaft hieß es schon
es ist nicht lebensfähig,
dann es wird nicht sehen und hören können
war ein hin und her ...
lag daran das beide ein träger eines defektes sind(erste kind ka gesund zur welt)
keiner konnte genaueres sagen
sie behielt das baby.
nach einer weiteren ultraschaluntersuchung stand fest das baby hat keine arme und beine.

sie bekam ihr mädel.
die ärzte gaben ihr nur ein paar stunden.
aus stunden wurden tage,
aus tagen wurden wochen,
es ging erst berg auf und dann schnell berg ab.
nach 3 wochen, schlief die kleine maus ein.
ich hab sie jetzt getroffen und beide waren so unglaublich stark.
sie zeigten stolz die bilder der kleinen
und erzählten ...
ich hätte so heulen können.
sie waren beide froh es versucht zu haben.
die kleine in ihren armen halten, sie zu sehen, zu spüren .einfach lieben ...
dann sich verabschieden zu können

jetzt erzählte mir die bekannte, sie wurde nieder gemacht,
vor demm kindergarten, vor ihrer tochter(erste kind)
wie kann an nur
wieso hat sie nicht abgetrieben
das baby so quälen ...

oh mein gott
da war ich erst mal sprachlos
hat sie nicht genug durchgemacht
was ist das für ein mensch?
welche entscheidung ist richtig und welche falsch?
wer mag darüber urteilen?

ich fand den versuch mutig!!!
kein arzt vermochte genaueres sagen,
es war kein leichter schritt für die beiden.

und dann kommt so eine hexe!!!!







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1 Antwort
Eure Bekannten haben mein Respekt! Ich wüsste nicht ob wir so entschieden hätten:-/ aber die aus dem kiga ist total die Hexe, finde sowas macht man einfach nicht :- ( es ging leider immer wieder Menschen die den knall nicht gehört haben :- (
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.09.2014
2 Antwort
Ganz schwieriges Thema! Für einen außenstehenden ist es sicherlich schwer zu beurteilen. Richtig und falsch gibt es nur in der Mathematik. Diese Entscheidung macht sich niemand leicht; auch nicht diejenigen, die sich für einen Abbruch entscheiden. Ich persönlich jedoch bewundere die Eltern für ihre Entscheidung, für ihre Stärke. Gerade in dieser Situation finde ich die Reaktion, auf die sie stießen, absolut daneben. Ein bisschen mehr Feingefühl und Empathie sollte man Erwachsenen zutrauen, UNABHÄNGIG davon, wie deren Meinung ist. Wohl wissend, dass es kein richtig und falsch gibt, ist meine Meinung, dass Menschen nicht Gott spielen sollten. Ich selbst arbeite seit 7 Jahren in der Pflege, mit jungen schwerstbehinderten und schwerstpflegebedürftigen Erwachsenen und kann voller Überzeugung sagen: Jedes Leben ist auf seine Art und Weise lebenswert! Man muss ihm nur die Möglichkeit dazu geben. Wer Bilder von leidenden, schmerzerfüllten, röchelnden Wesen im Kopf hat, ist noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen. Wie gesagt, es ist meine Meinung! Und bevor gleich kommt, das könne man erst urteilen, wenn man selbst in der Haut dieser Person steckt: Mein Sohn wird auch nicht gesund auf die Welt kommen, das wissen wir nun seit einigen Wochen. Dennoch haben wir uns voller Liebe für ihn entschieden!
Annie11
Annie11 | 02.09.2014
3 Antwort
Das von dem Kiga ist ja echt das letzte, zu so einer Entscheidung gehört viel Mut. Ich persönlich bin gegen Abtreibung und würde es wohl auch bei ner Behinderung nicht tun ... Alles Gute an deine Bekannten.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.09.2014
4 Antwort
Die Erzählung von der Bekannten kommt mir etwas überrissen vor.Man empfindet und reagiert nach einem solchen Erlebnis ganz anders. Frage mich gerade, was genau die beiden versuchen wollten.Hole aber nicht weiter aus an dieser Stelle. Es tut mir natürlich sehr Leid, was sie durchmachen müssen.Vor 12 Jahren war ich in einer ähnlichen Situation. Ich bin aber ehrlich, ich hätte mich für eine Abtreibung in solch einem Fall entschieden.Das würde ich persönlich wesentlich besser verkraften als das, was sie durchmachen mussten
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.09.2014
5 Antwort
@Annie11 Das stimmt so nicht.Mein Sohn geht auf eine Förderschule für geistige Entwicklung und manche Kinder leiden sehr wohl. Wir haben noch andere zahlreiche Einrichtungen für Behinderte und das was du sagst trifft nicht auf alle zu, auch wenn wir im 21.Jahrhundert sind. Hat ja damit nichts zu tun welches Jahr wir haben. Leidend, schmerzerfüllt und röchelnd -das trifft sogar auf manche Kinder in der Förderschule zu
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.09.2014
6 Antwort
Es gibt ganz viele Situationen im Leben, wo es kein richtig oder falsch gibt. Manche Dinge muss man ganz für sich allein entscheiden, was man selber als richtig empfindet. Ich habe da auch sehr grossen Respekt vor, ein Baby zu bekommen, wo man weiss, dass einem nur eine sehr kurze Zeit vergönnt ist. Aber ich bin mir sicher, dass dieses kleine Mäuschen in den 3 Wochen alle Liebe erfahren hat, die nur möglich ist. Respekt an die Eltern, ein Kind zu verlieren ist immer schwer, egal, ob in der SS oder wenn es schon geboren ist. Aber ich kann mir denken, dass es viel schwerer ist, ein Baby gehen lassen zu müssen, wenn es geboren ist, man schon einen Alltag mit ihm hatte. Die Zeit mit dem Mäuschen kann ihnen niemand nehmen, diese 3 Wochen werden sie immer mit ihrem Kind verbinden. Ich wünsche den Eltern ganz viel Kraft. Sie werden sich in der nächsten Zeit einen dicken Panzer zulegen müssen, um solche Sprüche besser ertragen zu können.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 03.09.2014
7 Antwort
@HelenaundEric sie sahen beide wirklich nicht traurig aus. ist aber auch schon ein paar monate her. manche können sich aber auch gut verstellen, ich kann das auch. jeder geht damit anders um. mein schwager sagte "was keine arme und keine beine, da gibt es für mich nichts zu überlegen" viele reagierten so. ich war empört über diese aussage!!!! es zu sagen ist leichter , wie wenn man in dieser situation steckt. im nachinein kann ich es aber auch verstehn das ist eine große bürde. nur die ungewissheit ... was wäre wenn das kind es doch überlebt hätte ... das wäre meine schwäche. die beiden zeigten nur bilder, wo nur das gesicht zu sehen war. worüber ich etwas froh war. der rest war alles ordentlich verpackt. ich persönlich wüßte nicht wie ich mich entscheiden würde.mal abgesehen davon, das ich in den schwangerschaften diese ganzen test nie gemacht habe. ich denke und glaube ... hört sich jetzt hart an aber viele sagten es ... es war für alle besser so. genauso ist die reaktion der beiden. sie haben gesehen es ging nicht und konnten sich verabschieden. sie haben schon ein kind läßt einen auch anders mit der situation umgehen. ich weiß von einer anderen bekannten, wie schwierig es sein kann, mit einem behinderten kind und ja in sehr stressigen und schwierigen zeiten sagte sie manchmal ... "ich wäre froh wenn es alles anders ausgegangen wäre." habe sie aber auch lachend und glücklich mit ihrem kind gesehn. ein baby ohne arme und beine ... aber ein kind/teenager/erwachsener ... oh man, das ist eine sehr große herausvorderung.
blaumuckel
blaumuckel | 03.09.2014
8 Antwort
@HelenaundEric Ich bitte dich, deine privaten Nachrichten an mich zu unterlassen, in denen du meinst, über mich und meine Entscheidung urteilen zu können! Als Frau in deinem Alter sollte man die Weisheit haben, akzeptieren zu können, dass es nicht "den richtigen" Lebensweg gibt, sondern es für jeden Menschen einen anderen gibt! Und für mich ist es gewiss nicht deiner!
Annie11
Annie11 | 03.09.2014

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