Einfach ma reden

jane0703
jane0703
24.08.2014 | 8 Antworten
Hallo...muss auch einfach mal meine sorgen los werden!!! Bin jetzt 32 und hab meine erste tochter bekommen...liebe sie über alles...habe nen mann ..vater der kleinen....haus..hof...hund...eigentlich alles was man braucht...seine familie kümmert sich...sind immer für uns da! Ja...ausser das von meiner familie nicht viel übrig ist...meinen vater dlinteressiert es nicht das die kleine da ist...und meine mom ist leider verstorben...hab sie geliebt ohne ende...ist schon lange her habs aber nie verkraftet...leider...war grad 13 jahre und habs in dem moment nicht für voll genommen das sie nie wieder kommt!!! Grade jetzt wo die kleine da ist vermiss ich meine mom so schrecklich dolle...ich weiss bin32 und sollte drüber weg sein...bin trotzdem momentan deswegen sehr traurig...muss auch dazu sagen das es echt nicht schön war wie sie gestorben ist....hatte ganz viel krankheiten....bluter...trombhose...schilddrüse...rheuma..ne seltene gehirnkrankheit...immunsystem hat sich zum schluss irgendwie selbst zerstört...ich war mit 13 bei einem ihrer epileptischen anfälle mit dabei...wo ich ihr tropfen in ihren mund träufeln musste...wegen der krämpfe...dann ist sie im krankenhaus ins komma gefallen...hing an beatmungsmaschinen und sämtlichen kabeln...und ja...ist nach 3 monaten gestorben....mir gehts halt momentan nicht so gut...muss ständig daran denken....weiss gar net wieso eigentlich....macht mich einfach nur traurig das mein vater sich nicht interessiert nach allem was passiert ist...er hat auch 1 jahr nach dem meine mom gestorben war wieder ne freundin gehabt...kann sie bis heut nicht ausstehen....wie gesagt...ich weiss das ich drüber weg sein müsste...aber jetzt wo die kleine da ist macht mich das ganz schön fertig....sorry das ich so sentimental bin...grad.
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1 Antwort
Das hat doch nichts mit dem Alter zu tun! Egal wie alt man ist, eine Mama ist immer ein ganz besonderer Mensch. Ich kann mir nicht vorstellen dass sie irgendwann mal nicht mehr ist, egal wie alt ich sein werde! Und dass es gerade jetzt in dieser Situation wieder hoch kommt ist verständlich. Vielleicht geht es deinem Vater auch so und deswegen ist er desinteressiert. Vlt denkt er auch daran, dass es deine Mama gern miterlebt hätte und ist deswegen über fordert. Deine Mama schaut auf euch herab und ist sicherlich sehr stolz auf deine kleine Kleine und auf dich!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.08.2014
2 Antwort
Hi..danke für deine anteilnahme...sehr nett von dir...leider interessiert sich mein vater generell nicht für mich...seid meine mom nicht mehr da ist ist die ganze familie zerbrochen...was es mir grad nicht leicht macht...meinerseits ist halt nie wer da....ich kann immer zu seiner familie aber das ist nicht das selbe....ist grad alles nicht einfach...warscheinlich nur ne kopfsache....ach trotzdem irgendwie sch....
jane0703
jane0703 | 24.08.2014
3 Antwort
Über den Verlust eines geliebten Menschen wird man wohl nie ganz hinweg kommen. Es hinterlässt immer tiefe Narben und jeder, der da die trauer nicht versteht, kann sich im Grunde glücklich schätzen, nie einen so sehr geliebten Menschen verloren zu haben. Dir wird nun gerade viel bewusster, als sonst, dass Deine Mutter Dir fehlt, weil Du ihr nun noch verbundener bist. So, wie Dujetzt, mag Deine Mama sich damals, als Du geboren wurdest, auch gefühlt haben. Dieser Stolz, all die Liebe in Dir, ... Natürlich fehlt sie Dir nun ganz besonders! Über Deinen Vater mag ich nicht urteilen. Aber ich halte es auch nicht für ausgeschlossen, dass er eben vielleicht aus den selben Gründen distanziert sein könnte, aus denen Du Deine Mutter nun so sehr vermisst. Er erlebte damals Deine Mutter und ihr Gefühle, ihre Liebe zu Dir, .. Vielleicht erinnerst Du ihn also auch an Deine Mama und ihm wird bewusst, wie schnell es ging, bis er sie verlor. Es kann also theoretisch auch sein, dass einfach Angst in Deinem Vater ist. Auch wenn Dein Vater sich schon lange distanziert hat. Das muss nicht unbedingt Desinteresse sein, sondern kann auch etwas von Selbstschutz haben. Je mehr man liebt und in dieser Liebe aufgeht, je größer ist die Gefahr, unter unsäglichen Schmerzen zu leiden, weil man einen dieser Menschne verliert. Das lässt sich manche Menschen tief hinter eine Mauer zurückziehen, wo sie ihre Gefühle sogar vor sich selbst zu verstecken versuchen.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 25.08.2014
4 Antwort
Ich finde allein die Aussage kritisch, dass du glaubst, du müsstest darüber hinweg sein. Warum musst du mit 32 darüber hinweg sein? Und warum ist das falsch gewesen, dass du es mit 13 nicht für voll genommen hast, dass sie nie wieder kommt? Ich sehe hier absolut fehlendes Mitgefühl auf deiner Seite für dich selber und deine Nöte. Du hast dich von dir selber abgeschnitten und das ist total nachvollziehbar. Du hast einen Teil von dir mit 13 zurück gelassen, weil du es sonst nicht ausgehalten hättest und nicht hättest weiter leben können, als du deine Mama verloren hast. Das ist natürlich. Du hast zudem viel mitgemacht, ihr Leid mitgetragen, mitgelitten und du konntest nichts tun, es nicht verhindern. Das ist für ein Kind ein Trauma. Und dann sitzt du da mit 32 und hast kein Mitgefühl mit diesem Mädchen, das das alles aushalten musste. Und genau da liegt der Hund begraben. Du musst überhaupt nicht drüber weg sein. Im Gegenteil. Du solltest dir mal ganz genau ansehen, was es mit dir macht. Die Geburt deiner Tochter ist jetzt der Auslöser dafür, dass du dir diesen Verlust mit dem ganzen Schmerz, der dazu gehört, bewusst machst. Aber du hast immer noch den Teil, der nach seiner Mama schreit, in der Vergangenheit liegen, du nimmst das kleine Mädchen, das seine Mama verloren hat, nicht zu dir. Das merkt man daran, dass du kein Mitgefühl mit dir selber hast, weil du denkst, du hast kein Recht, mit 32 noch deswegen zu trauern. Ich kenne das sehr gut, wie das ist und es kam über mich wie ein Schock, als ich mit 36 Jahren verstand, wie sehr ich dieses kleine Mädchen von damals 5 Jahren weiterhin um Hilfe schreien ließ, weil ich es nicht ertragen habe, es in den Arm zu nehmen und Mitgefühl mit ihm zu haben. Mir ist mit fünf Jahren etwas sehr Schlimmes passiert und damit ich überhaupt weiterleben konnte, habe ich das kleine Mädchen in mir zurück gelassen und gelernt, meine Gefühl nicht mehr wahrzunehmen. Alles andere wäre nicht gegangen, das hätte ich nicht überlebt. Mit 36 Jahren habe ich mich zum ersten Mal dem Kind zugewendet und es in den Arm genommen. Verständnis für diesen Teil in mir entwickelt, Verständnis für mich selber. Es war welterschütternd, als ich das getan habe und ich bin noch lange nicht damit fertig - aber es ist auch sehr, sehr heilsam. Fang bitte an, Verständnis für dich aufzubringen. Ich empfehle dir dringend, dir da von professioneller Seite helfen zu lassen, denn das, was du als Kind erlebt hast, hat Spuren hinterlassen. Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede und ich wollte das viele, viele Jahre nicht wahrhaben und fand mich ach so stark . Es ist sehr befreiend, wenn man den Mut hat, sich da hinein zu begeben. Es tut nicht so weh, wie man meint, aber es macht verdammt frei. Ein guter Therapeut wird dir Wege eröffnen, wie du dich selber heilen kannst. Und das wird dir ein neues Lebensgefühl geben. Alles Gute!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.08.2014
5 Antwort
ich schliesse mich meinen Vorschreiberinnen an. Den Tod eines geliebten Menschen überwindet man nie, man lernt nur mit der Zeit, damit zu leben. Gerade wenn ein Kind geboren wird, vermisst Du Deine Mama natürlich. Mir geht es genauso, meine Eltern leben beide nicht mehr und wissen nicht, dass sie ein Enkelkind haben. Es tut mir auch leid für mein Kind, dass es seine Grosseltern nie kennenlernen wird, weil da eben sehr wichtige Bezugspersonen fehlen. Deine Mama war sehr krank, Du hast es miterlebt und konntest ihr nicht helfen. Es ist doch klar, dass das für ein 13jähriges Kind eine völlige Überforderung ist. Ich denke auch, dass Du diesen Teil Deines Lebens aufarbeiten musst. Und ich glaube, dass es bei Dir einfach eine Angst ist, dass Dir irgendwann mal was passiert und Du nicht mehr für Deine Tochter daseinkannst, sie beschützen kannst, sie praktisch alleine lässt. Deshalb wirst Du jetzt, nach so vielen Jahren, ganz besonders intensiv dran denken. Das sind völlig normale Gefühle. Versuche, auf Deinen Vater zuzugehen und ihm sein Enkelkind nahezubringen. Sprich mit ihm über Deine Gefühle, wie Du Dich damals gefühlt hast, welche Ängste Du hattest und auch, dass Du Angst hast, dass sich das wiederholen kann und Deine tochter dasselbe durchmachen muss. Es ist gut, dass Du drüber schreibst, das ist der erste wichtige Schritt. Gehe diesen Weg weiter. Ich wünsch Dir ganz viel Kraft.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 25.08.2014
6 Antwort
Allso drüber weg sein musste mal gar nicht, man kann vielleicht sagen das es besser wird aber ganz drüber weg iss man nie, deine Mutter wird Dir immer fehlen, geht mir nicht anders, einmal im Jahr fehlt sie mir besonders, ich kann bis heute nicht zum grab, mein Vater hat wieder geheiratet meine naja , , Siefmutter, , iss so weit ich sie kenne ne nette Frau da hab ich wohl glück gehabt. Lass Dich mal unbekannterweise fest
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.08.2014
7 Antwort
das kann ich gut verstehen. wenn man selber mama ist, dann sieht man vieles einfach anders und man denkt auch viel familiärer. mein opa ist vor 9 jahren an krebs gestorben. 1 jahr zuvor hatten wir erst wieder kontakt, nach dem meine eltern und meine großeltern 11 jahre kein wort miteinander geredet hatten. es ist heute auch an manchen tagen immer noch schwer für mich, dass er beide urenkel nie kennenlernen durfte. ich besuche ihn recht regelmäßig mit den beidem am grab und denke mir, dass er sie sieht *hab schon wieder pipi in den augen* besonders schade finde ich, dass es nicht mal mein leiblicher opa war, ich mir aber sehr sicher bin, dass er seine urenkelchen regelmäßig sehen wollen würde, wenn er noch wäre. während meine oma sich kein stück für ihre urenkel interessiert. am anfang war sie mal da, aber seit gut 2 jahren hört man nichts mehr - keine anrufe zum geb-tag oder jetzt zur einschulung der großen. einfach nix - total schlimm. laß es also ruhig zu, wenn du traurig bist, dass heißt, dass dir die person am herzen lag/liegt und dir nicht egal ist. freu dich an deiner kleinen tochter und geh fest davon aus, dass deine mama stolz auf dich und deine maus ist ! alles liebe, mia
mama-mia82
mama-mia82 | 25.08.2014
8 Antwort
Danke an alle...tut ma gut drüber zu schreiben und mal andere dazu zu hören....jaaa sie fehlt einfach nur...bei so vielen sachen...jetzt ist mein mann auch wieder auf montage und ich bin die meiste zeit alleine mit meiner kleinen....
jane0703
jane0703 | 25.08.2014

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