familienhilfe jugendamt

Frage von: Gelöschter Benutzer
18.12.2013 | 7 Antworten
hi,
hat jmd familienhilfe und kann mir sagen wie das abläuft und ob es in unserem fall ratsam ist?
ich bin alleinerziehend und habe eine 17 monate junge tochter, die schwierig ist. mein (bester) freund meinte ich soll mir familienhilfe beim ja holen, sein bruder (gelernter erzieher, studierter sozialpädagoge) meinte wir sollen es so schnell wie möglich in angriff nehmen, weil ich sonst kaputt gehe und die wirklich helfen können, bin sehr unsicher, ob es was nützt und nicht eher ein zusätzlicher stressfaktor ist.
ein paar fakten zu uns:
seit 17 monaten nie länger als eine std am stück geschlafen, mein kind wird noch gestillt, hat enorme essschwieirgkeiten, es wird autismus vermutet, kann aber erst in der früherkennung zu u7 genauer in betracht gezogen werden, mein kind hat wahnsinnige angst vor fremden, wir können nicht gemeinsam einkaufen gehen bzw irgendwohin, wo andere oder viele menschen sind, insbesondere in geschlossenen räumlichkeiten, mein kind schreit permanent, will immer getragen werden, hat enorme wutanfälle, ich kann nicht mal eben den abwash machen oder staubsaugen, das endet im riesen desaster, ich mach das alles mit verzweifelt schreiendem kind auf dem arm, sie ist sehr ängstlich, sie spielt nicht, sortiert nur gegenstände, wird dabei wütend, lässt sich von mir nie beruhigen, war als baby schon so, wir haben keinerlei unterstützung von familie etc, mein bester freund ist psychisch krank und mehr mit sich selbst beschägtigt... das nur kurz und knapp, es ist zu viel um es genau zu beschreiben. ich fühle mich nicht überfordert, ich komme zurecht und habe mein kind so akzeptiert. wenn leute in unserem leben rumpfuschen, ist das sehr aufwühlend und mein kind kommt noch weniger zur ruhe, wenn ich allein auf sie eingehe, wird alles entspannter. wie kann die familienhilfe helfen? mir wurde gesagt, sie geben erziehungstipps, aber ich denke es liegt nicht an der erziehung, sondern an einem krankhaften verhalten, dass mein kind alles als bedrohung ansieht und das eine therapie in richtung autismus uns zu gegebener zeit mehr helfen würde, als mir zu vermitteln wie ich mit meinem kind umzugehen habe. wir haben klare strukturen, ich komm aus einem intakten elternhaus, ich bin nicht psychisch labil, ich habe die situation im griff, würde mir jedoch jegliche entlastung wünschen, aber das kann das ja doch nicht?! würde mich über ratschläge hinsichtlich der familienhilfe freuen. danke.

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10 Antworten
Gelöschter Benutzer | 18.12.2013
1 Antwort
dein kinderarzt scheint gar nichts zu taugen. das kind ist nicht gesund und dem muss geholfen werden und dir auch. dir steht eine betreuung zu. geh zum JA amt. das muss was getan werden . das tut mir leid was du durchmachen musst. wechsel den arzt denn der hätte dir das schon lange gesagt und ned so stehn lassen.
Yvonne1982 | 18.12.2013
2 Antwort
Oh je das klingt richtig nach stress auch so ohne fremde. Ich finde es bewundernswert wie du das packst und das du das so schaffst! Zur Familienhilfe kann ich nicht viel sagen hab jemanden im Bekanntenkreis die sowas mal hatte angeblich soll das super sein und ihr hätte es geholfen. Aber ob es dir hilft kann ich nicht sagen sie war in einer ganz anderen Situation wie du und bei ihr war dementsprechend die Hilfe wohl anders ausgerichtet. Einen versuche ist es denke ich wert du kannst dich zumindest erkundigen welche Hilfen es gibt und was du noch tun kannst!
ostkind | 18.12.2013
3 Antwort
was mir noch einfällt: vllt haben sie auch adressen zu selbsthilfegruppen, wo erfahrungen und tipps ausgetauscht werden können
ostkind | 18.12.2013
4 Antwort
also ich würde mal anfragen, ob sie jemanden mit erfahrung bei autistischen kleinkindern haben. es sollte jemand spezialisiertes sein, denn ein "normaler" helfer wird sicher nur noch mehr unruhe in euren alltag reinbringen, den du dir so mühsam erarbeitet hast. andererseits wäre es natürlich gut eine anlaufstelle zu haben, wenn du mal nciht weiter kommst. alsio mein tipp: ruf da an, schildere deine lage aber sag auch klipp und klar, dass du jemanden erfahrenen brauchst, alles andere wäre kontraproduktiv. alles gute euch zwein!
gina87 | 18.12.2013
5 Antwort
es würde ja schon reichen, wenn einer n auge auf sie hat, damit du in ruhe deinen haushalt machen kannst, ohne dabei n schreiendes Kind aufm arm zu haben.. oder damit du dich selber ma hinlegen kannst usw... du kannst ja auch erstma zu stellen wie awo, profamilia oder so gehen und da ma nachfragen...die haben ja auch sozialdienste für unterschiedliche Bereiche und ebenfalls geschultes personal..die können dir auch noch tips geben, wo du dich noch hinwenden kannst, wenn sies selber nich machen...da würde ja n anruf auch erstma begnügen, bevor man da ggf auf der matte steht, ebenso wie beim JA...die kommen sonst auch zu dir nach hause fürs erste gespräch
Gelöschter Benutzer | 18.12.2013
6 Antwort
naja meine eltern sind meinem kind nicht fremd. einmal die woche ist sie dort für eine std, damit ich alles erledigen kann was zu erledigen ist, einkauf etc. jedoch sind meine eltern schwerkrank und daher nicht in der lage öfter einzuspringen und mein kind kann nicht längere zeit ohne mich sein. mir sellt sich die frage, wie das ja denn entlastend wirken soll? ich kann es mir gar nicht vorstellen. und "nur" ein gesprächstermin... einfacher gesagt als getan... vermute mein kind würde nur schreien, ich könnte sie nicht beruhigen, man käme eh nicht zu wort... habe damals schon sehr schleche erfahrugen mit dem ja gemacht in sachen vaterschaftsanerkennung. mir wurde nicht einmal eine beistandschaft gegeben obwohl ich förmlich drum bettelte, habe letztendlich alle alleine ohne ja, da seitens des ja keinerlei unterstützung kam, geregelt.
gina87 | 18.12.2013
7 Antwort
probier es doch einfach aus..wenn du dir jeglich Entlastung wünschen würdest, is es letztenendes doch egal von wem die kommt, wenn die Familie dich sowieso nich untersützt und quasi auch fremde für die kurze sind.. ob die Entlastung nun durch Mitarbeiter des JA kommt oder durch Familie, freunde, bekannte is doch egal.. und wenigstens ma nen gesprächstermin vereinbaren kann man ja mal...das is ja kein zwang und du musst ja auch nix machen was dir gesagt wird, wenn du mit deinen Methoden besser fährst.. aber vielleicht haben sie ja noch den ein oder anderen tip und können euch ein wenig helfen... is ja nun nich so, dass da von morgens bis abends einer vom JA bei euch zuhause sitzt und sagt, was du zu tun und zu lassen hast... bis zur U7 is es noch ne weile hin..und sollte sich der verdacht auf Autismus bestätigen, wird's ja ggf auch irgendwas in Richtung Therapie geben, die ja auch durch für euch fremde menschen stattfinden werden... nen versuch mitm JA in form einer Familienhilfe is es wert...

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