Vermittlungsgutschein Arbeitsamt

Moppelchen71
Moppelchen71
13.05.2013 | 12 Antworten
Wer kennt sich mit Vermittlungsgutscheinen übers AA aus?

Angenommen folgender Fall:
Arbeitssuchender wendet sich an private Jobvermittlung.
Diese vermittelt, gegen Vermittlungsgutschein vom AA einen Arbeitsplatz.
Innerhalb der Probezeit bekommt der Arbeitneher ein besseres Jobangebot in einer Firma, die er sich selbst gesucht hat, also nicht über Arbeitsvermittlung. Er wechselt den Arbeitgeber.

Kann es da Probleme mit dem Jobvermittler geben?
Ich meine, dass dieser doch erst vom AA sein Geld erhält, wenn der Arbeitnehmer eine bestimmte Zeit in der vermittelten Firma arbeitet.
Trifft das nicht zu, weil Arbeitnehmer Firma wechselt (weil eben auch mehr Verdienst), bekäme der Jobvermittler soch kein Geld vom AA, oder?
Müsste der Arbeitnehmer dann in der vermittelten Firma bleiben und das bessere Stellenangebot sausen lassen, um nicht vom Jobvermittler zur Kasse gebeten zu werden?
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12 Antworten (neue Antworten zuerst)

12 Antwort
fragt euren arbeitsvermittler im jobcenter zu sicherheit. er wird sich sicher nichts quer stellen. wenn der arbeitnehmer einen noch besseren job kriegen kann, dann ist die hilfebedürftigkeit nachhaltig beendet und darüber hat das amt sich zu freuen. dann ist ihr auftrag erfüllt. zumindest wäre es in meinem jobcenter so gewesen, wir haben immer mitgefiebert und mitgefeiert. hier gibt es quasi vollbeschäftigung, es war immer ein tolles gefühl, in diesem vollen arbeitsmarkt wenn jemand von unseren kunden eine neue zukunft fand. der arbeitsvermittler im jobcenter wird deshalb den gutschein nicht zurückziehen . er wird auch nicht die andere jobaussicht kaputt machen. es ist noch ein ungelegtes ei, aber sollte es klappen, ist es normal, dass man wechselt.es muss normal sein, dass er mit euch den vertrag mit dem PAV zusammen bespricht und alle folgen und pflichten erklärt.
mameha
mameha | 14.05.2013
11 Antwort
@mameha Es stand wohl zumindest NICHT im Vertrag, wie lange der Arbeitnehmer im vermittelten Arbeitsverhältnis stehen muss und auch keine Gebühren, die vom Arbeitnehmer zu entrichten sind. Der Arbeitssuchende will morgen beim PAV um eine Kopie des von ihm unterschriebenen Vertrags bitten.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 13.05.2013
10 Antwort
@mameha Ein Vertrag wurde eigentlich geschlossen. Es war ein Blatt, auf dem ein recht kurzer Text stand. Darin stand, grob zusammengefasst, dass der PAV seine Tätigkeiten im Rahmen des Vermittlungsgutscheins verrichtet, damit dem Arbeitsuchenden/Arbeitnehmer keine weiteren Kosten entstehen. Von eventuellen Rechnungen, falls der Arbeitssuchende/Arbeitnehmer die Arbeitsstelle nicht lang genug behält, stand nichts. Zumindest erinnert sich der Arbeitssuchende soweit. Textlänge war etwa eine halbe A4-Seite. Eine Durchschrift gab es nicht.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 13.05.2013
9 Antwort
die vermittlungsvergütung wird der PAV in zwei raten gewährt. für die erste rate muss eine mindestens sechswöchige, ununterbrochene dauer des beschäftigungsverhältnisses nachgewiesen werden , für die zweite rate muss das beschäftigungsverhältnis mindestens sechs monate ununterbrochen bestanden haben. krankengeldbezug ist hier nicht einzurechnen. die gesetzliche regelung ist unter § 421g SGB III nachzulesen, dazu muss mana ber sagen, dass der vermittlungsgutschein bei alg2 eine ermessensleistung ist und somit nicht streng vom gesetz geregelt wird. und es kann eben auch ein privater vertrag zwischen PAV und arbeitnehmer geschlossen werden, was auf jeden fall zu beachten ist.
mameha
mameha | 13.05.2013
8 Antwort
phuh, da wäre es gut zu wissen, ob zwischen dem arbeitssuchenden und dem PAV ein privater vertrag geschlossen wurde, oder nicht. letzteres ist nämlich möglich und wird meistens regional entschieden ob man dies macht, oder nicht. dann wäre es noch interessant in die eingliederungsvereinbarung zu schauen: hat der arbeitsvermittler vom JC diesbezüglich was hineingeschrieben? gab es weitere infos seinerseits zum gutschein ? grundsätzlich finde ich es als ehemalige arbeitsvermittlerin nicht sinnvoll, wenn man die möglichkeit des kunden, einen besser bezahlten job nicht zulässt. denn ziel des vermittlungsgutscheines ist der wegfall der hilfebedürftigkeit und die berufliche wiedereingliederung, was in diesem falll auch passiert ist. am besten ruft ihr gleich in der früh beim arbeitsvermittler an und fragt nach, wie es aus seiner sicht läuft. er wird sicherlich behilflich sein, keine sorge, habt keine angst, die frage zu stellen
mameha
mameha | 13.05.2013
7 Antwort
@Moppelchen71 Ich werd deine Sekretärin und Koche Kaffee
wossi2007
wossi2007 | 13.05.2013
6 Antwort
@Moppelchen71 frag doch mal den arbeitsvermittler ob er ne stelle als arbeitsvermittler zu vermitteln hat
Lia23
Lia23 | 13.05.2013
5 Antwort
@wossi2007 Ey, ich werde Jobvermittler! Der hat 1 Stelle aus dem PC raus gesucht und kriegt 3000€? Hammer!!!
Moppelchen71
Moppelchen71 | 13.05.2013
4 Antwort
@Moppelchen71 Der bekommt wohl 3000€. 1500) für das vermitteln und den Test bei erfolgreicher Übernahme.
wossi2007
wossi2007 | 13.05.2013
3 Antwort
@wossi2007 1500€???? Ach Du Scheiße!!!
Moppelchen71
Moppelchen71 | 13.05.2013
2 Antwort
hm, gute Frage, aber normalerweise geht der Arbeitssuchende ja einen Vertrag mit der Arbeitsvermittlung ein.Dort wird es, wenn dann festgehalten sein.Sollte dies aber nicht der Fall sein, steht es dem Arbeitssuchenden bzw dann Arbeitnehmer frei wann er diesen Job kündigt.Allerdings sollten solche Klauseln bei einem seriösen Arbeitsvermittler nicht im vertrag vorkommen.Ich könnte mir sogar fast vorstellen, dass es somit ein Knebelungsvertrag wäre, aber wiegesagt, ich kann es mir nur vorstellen, wirklich wissen tue ich es nicht. Ansonsten kann ch nur raten, beim zuständigen Arbeitsvermittler nachzufragen, der ja auch den gutschein ausstellen muss. LG
Lia23
Lia23 | 13.05.2013
1 Antwort
Mein Bruder musste 1500€ an den jobvermiittler zahlen, weil er vor Ende der Probezeit den Job gewechselt hatte und der jobvermiittler nur ein Teilbetrag vom Amt erhalten hatte.
wossi2007
wossi2007 | 13.05.2013

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