Wenn die Menschenkenntnis einen verlässt

Moppelchen71
Moppelchen71
21.01.2013 | 59 Antworten
…dann muss man damit rechnen, tief verletzt zu werden.
Eine traurige Erfahrung, der auch ich mich stellen musste und ich möchte diesen Beitrag hier nutzen, um mich selbst zu „stellen“ und damit Ruhe vor den sinnlosen Anfeindungen und taktlosen Bemerkungen eines Freundespärchen hier zu haben, das seiner Verbitterungen über die Dominanz ihres realen Lebens scheinbar nur im Internet ausleben kann, indem es Menschen versucht zu verletzen und dabei nicht einmal halt vor denen macht, die lange freundschaftlich an ihrer Seite standen.
Ich möchte also mit meiner „Beichte“ zumindest in dem Punkt die Luft aus ihren Verfolgungen und angezettelten Provokationen herausnehmen, da der Anlas, unter dem diese Damen nun auch mich angehen, ein für mich sehr trauriger ist und eine besondere Taktlosigkeit darstellt.

Viele wissen, dass wir vor 11 Monaten unseren Sohn verloren haben und eine tiefe Lücke blieb. Auch wenn kein weiteres Baby unseren kleinen Prinzen ersetzen könnte, war dennoch der Wunsch nach einem Baby da. Hier war alles auf unseren Sohn vorbereitet, wartete, aber er kam nie heim, um in seinem Bett zu schlafen, aus seinen Flaschen zu trinken, ...
Da ist ein leerer Stuhl und wir hofften, dass dort eines Tages ein kleines Geschwisterchen sitzt, geschickt, um neues Lachen in unsere Familie zu bringen.
Für einige Wochen sah es so aus, als erfülle sich dieser Wunsch. Ich war schwanger und konnte es kaum glauben.
All die Ängste kamen wieder hoch und leider bestätigten sie sich. Unser Baby starb nur wenige Wochen, nachdem wir von seiner Existenz erfahren hatten.

Nicht einmal viele Freunde wussten von meiner SS und ich wollte zu dem Zeitpunkt auch noch nicht, dass sie es erfuhren, denn am Morgen, nur wenige Stunden, nachdem ich zu Hause meine Fehlgeburt hatte und alles allein und doch recht gut überstanden hatte, war ich noch verwirrt und unsicher.
Also nutzte ich ein 2.-Profil, dass ich schon länger hatte, um meine Frage dazu im Forum zu stellen, ohne dass gleich jeder weiß, dass ICH es bin, die gerade eben ihr Baby verloren hatte.
Nur, leider hatte ich vor 2 Jahren den Fehler gemacht, einer Mami zu vertrauen, die dieses Vertrauen scheinbar nicht verdient hatte. Sie wusste von dem Profil und damit auch verbunden, einigen Dingen, die ich übe dieses Profil, im engsten Vertrauen, nur mit wenigen besprochen habe.
Am Tag meiner Fehlgeburt, hat sie dann wohl ihre Freundin, die bis zu einigen unschönen Vorfällen auch zu meinem Freundeskreis gehörte, davon informiert, dass das Profil mir selbst gehört.

Da ich einige Zeit, nachdem ich meine Frage zur FG gestellt hatte, durch meine Hebamme beruhigt wurde, es sei alles in Ordnung, antwortete ich mir praktisch selbst in der Frage, dass ich stolz auf das sein kann, was mein Körper geleistet habe.
Für die beiden Damen nun ein Grund, sich in der Frage darüber lustig zu machen und jegliches Taktgefühl gegenüber dem schweren Erlebnis, das ich hatte, fallen zu lassen.
Um nun den Belagerungen und Provokationen der Damen nicht mehr ausgeliefert zu sein, mit denen sie meine Frage kontaminieren, oute ich mich also hier, dass ich ein 2.-Profil besitze und damit eine Frage stellte, in der ich mir selbst antwortete.
Ich weiß, ein schändliches Verbrechen, das bestraft werden muss, indem man sich in einem Moment, indem es einem Menschen schlecht geht, auf ihn stürzt und verhöhnt!
Und ich hoffe, dass mit meiner „Beichte“ nun Ruhe in der Frage ist, die ich stellte, nachdem ich kurz zuvor mein Kind verloren habe!!!
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