ein thema was keiner ansprechen mag

elli2011
elli2011
06.08.2012 | 15 Antworten
guten morgen, habe gestern ein bericht geguckt da ging es um sterbehilfe.wie steht ihr zu diesem thema?
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15 Antwort
@gina87 Eben dafür gibt es in der Schweiz den ärztlich begleiteten Suizid: http://www.dghs.de/fileadmin/user_upload/Dateien/PDF/Publikationen-Leseprobe-aerztlich-begleiteter-Suizid-in-der-Schweiz.pdf Der Patient muss aber offensichtlich noch allein einen Schluck aus einem Glas nehmen können - das war's.
BLE09
BLE09 | 06.08.2012
14 Antwort
Ich bin auch dafür. In der Schweiz zahlt man sehr viel um in so eine Vereinigung wie z.B Dignitas zu kommen, die Sterbehilfe anbieten. Besonders, wenn du bereits schwer krank bist und es absehbar ist, dass du sterben wirst. Da muss man noch horrende Summen zahlen, sich in Schulden stürzen um noch mit Würde die Welt verlassen zu dürfen. Trotzdem ist es eine gute Einrichtung. Menschen, die nurnoch leiden, sollten gehen dürfen. Klar müssen Depressionen und anderes ausgeschlossen werden und 100%ig klar sein, dass eh keine Hoffnung besteht. Lieber eine Vereinigung, die dafür bezahlt wird, als dass man von der eignen Mutter gefragt wird, ob man ihr Schlafmittel besorgen könne, wenn nichts mehr ginge. Ich könnt es nicht und die Frage damals sitzt bis heute tief. Im Mom geht es meiner Ma aber einigermassen. Aber die Angst, dass sie das doch nochmal von mir erwartet und verlangt...Vereinigungen wie die Dignitas sollten in D zugelassen werden.
Rhavi
Rhavi | 06.08.2012
13 Antwort
und natürlich sollte, sowas erst dann im raum stehen, wenn es für den erkrankten keinerlei hilfe mehr gibt und es nur noch ne frage der zeit is bis derjenige stirbt..wenn er solche prognosen wie zb mein opa erhält, ala mehr als 6mon werdens wohl nich mehr sein und, wenn derjenige sich wirklich nur noch quält usw... vor meiner garage befindet sich n kleiner block vom betreuten wohnen ..erst 1x morgens und abends..nun, sind sie fast den ganzen tag da..ich hab die frau noch nie gesehen..bettlägerig seit ich die garage nutze, was nunmehr gut 5jahre der fall is...mittlerweile hör ich sie nur noch vor schmerzen schreien und wimmern und denk mir jedesmal wenn ich das höre, mein gott, hoffentlich findet sie bald erlösung und hat keine schmerzen mehr
gina87
gina87 | 06.08.2012
12 Antwort
@BLE09 ja bloß wenn ich so jemanden wie zb meinen opa nehme, der am ende hin nur noch schmerzen hatte, nur am röcheln und husten war, unfähig, sich überhaupt hinzusetzen, geschweige denn aufzustehen bzw überhaupt großartig bewegen..wie soll derjenige sich ohne fremde hilfe umbringen? der hät es nich ma mehr geschafft sich allein ne überdosis morphium zu spritzen, selbst wenn alles in griffnähe gelegen hätte..er hät warscheinlich nich ma mehr die kraft gehabt die spritze ohne hilfe durchzudrücken..ergo hätte ihm dabei einer helfen müssen..juristisch gesehen haste dann den tatbestand der beihilfe ausgeübt
gina87
gina87 | 06.08.2012
11 Antwort
Ich bin mir da unsicher - auf alle Fälle sehe ich, dass auch der palliativmedizin und den Hospizen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird .... eins ist klar: der Freitod sollte möglich sein, aber wenn man dazu selbst nicht mehr fähig ist, ist eben die Frage, wie weit man dabei helfen sollte .... bin schon eher dafür, dass der Betroffene selbst es tut - so wie es in Sterbekliniken möglich ist. Auch vom juristischen Standpunkt aus, bin ich eher gegen aktive Sterbehilfe - der Kranke sollte aber die Möglichkeit erhalten, sich selbst töten zu können. Man muss eben darauf achten, dass wirklich der Wille des Kranken zählt - ne kurzfristige, krankheitsbedingte Depression muss ausgeschlossen werden - also eine langfristige Beratung müsste vorausgehen.
BLE09
BLE09 | 06.08.2012
10 Antwort
Grundsätzlich bin ich auch dafür, ist aber ein schwieriges Thema. Könnte natürlich auch wieder usgenützt werden, dass jemand schneller ans Erbe kommt......
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.08.2012
9 Antwort
Ich bin auch absolut dafür! Es sollte doch meine Entscheidung sein dürfen zu entscheiden, wann ich nicht mehr leiden will wenn ich schwer krank bin. Ich glaube sollte ich tatsächlich mal in so einer Situation sein, würde ich auch in ein Nachbarland fahren wo das erlaubt ist - gab ja schon öfter mal Berichte darüber, das Deutsche ins Ausland fahren wegen aktiver Sterbehilfe.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.08.2012
8 Antwort
Ich finde sterbehilfe sollte erlaubt werden, wenn es medizinisch eine hilfe für den Betroffenen wär....
PingPongblase
PingPongblase | 06.08.2012
7 Antwort
auf jeden fall dafür.warum einen menschen quälen lassen, wenns eh schon sichtbar vorbei ist.
Juliana-Sammy
Juliana-Sammy | 06.08.2012
6 Antwort
dafür
larajoy666
larajoy666 | 06.08.2012
5 Antwort
ich wäre auch dafür..ich hab selber schon sehen müssen, wie sich jemand bis zum ende quälen musste... mein opa starb im februar 2003 an krebs..6mon war er zuhause, davor kh..meine oma wollte nich das er im kh stirbt..sie nahm ihn dann mit nach hause..die ärzte gaben ihm n halbes jahr, was auch stimmte..meine oma war früher sani im krieg und hatte keine probleme damit, ihn med. zu versorgen..er hing am sauerstoffgerät, vollgepumpt mit medikamenten, bekam am ende morphium usw... mein vater musste bei ihm in den keller um seine waffen , weil opa es sonst drauf gehabt hätte, sich mit letzter kraft in den keller zu schleppen um selbstmord zu begehen.. oma gab ihm einma ne zu hohe dosis morphium, weil er so schmerzen hatte und nach mehr verlangte..da schimpfte dann der doc mit ihr... es war furchtbar ihn so leiden zu sehen und nich helfen zu können...so traurig es auch war..der tod war ne erlösung für ihn
gina87
gina87 | 06.08.2012
4 Antwort
Ich wohne in der Schweiz und hier gibt es eine Sterbehilfe also wenn es wirklich nicht mehr geht und man nur noch dahin vegetiert finde ich eine Sterbehilfe gut wie schon gesagt Tiere werden auch erlöst
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.08.2012
3 Antwort
Ich bin dafür... Ich habe miterlebt wie meine Oma von Jahr zu Jahr mehr abgebaut hat und zum Schluss nur noch an Schläuchen hing und sie nimmer ansprechbar war und sich nimmer bewegen konnte. Als sie vor einigen Wochen starb, da waren wir alle erleichtert das sie sich nun nimmer quälen muss.
DodgeLady
DodgeLady | 06.08.2012
2 Antwort
ich bin absolut pro für sterbehilfe
elli2011
elli2011 | 06.08.2012
1 Antwort
der Vater einer Freundin hat es, meiner Meinung nach, ziemlich auf den Punkt gebracht. Er war unheilbar an Krebs erkrankt und hat sich die letzten Monate nur noch unglaublich gequält. Er sagte damals: Jeder Köter hätte man schon erlöst. Und so ist es leider. Beim Tier sagt immer jeder: Oh, bevor es leiden muss, lassen wir es lieber einschläfern. Aber der Mensch muss sich solange quälen, bis die Organe aufhören zu arbeiten.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.08.2012

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