Aus KOSTENGRÜNDEN auf billigere Milchnahrung umstellen?

Moppelchen71
Moppelchen71
24.05.2011 | 85 Antworten
Ich lese immer wieder Fragen, in denen sich danach erkundigt wird, welche günstigere Milchnahrung man füttern könnte und bin erstaunt, wenn als Argument für diese Entscheidung Kostengründe genannt werden.
Auch wir sind absolut nicht auf Rosen gebettet und wissen auch, was es heißt, vom HartzIV-Satz leben zu müssen (trotz Arbeit), aber an der Babynahrung haben wir nie gespart.
Nicht, weil wir uns für besonders gute Eltern hielten, sondern weil wir uns ganz einfach eine Rechnung aufgestellt haben.

Das Mindestkindergeld beträgt im Monat 184, -€.
Da meine beiden Jüngsten AR-Nahrung benötigten, hätten wir eh keine „Billignahrung“ füttern können. Die AR von Aptamil oder BEBA kostet (je nachdem, wo man kauft) zwischen 13, - und 15, -€. Bei 1 ½ bis 2 Packungen pro Woche macht das im Monat macht das im Schnitt ca. 100, -€ für Nahrung.
Dazu kommen Windeln. Da wir qualitativ mit Babydream sehr zufrieden waren, nahmen wir diese (Pampers bekamen meine Kleinen Pickelchen am Po). Bei etwa 150 Windeln im Monat, macht das in etwa 20, -€ pro Monat.
Babybad, Feuchttücher, Cremes dann noch einmal rund 20, -€ pro Monat.
Eventuell Brei oder Gläschen, weitere 20, -€ pro Monat.
Ergibt feste Ausgaben von (großzügig gerechnet) 160, -€.
Bleiben also noch mindestens 24, -€ (ab dem 3. Kind noch mehr) für Kleidung oder andere Ausgaben.

Da frage ich mich ernsthaft, wenn das Kindergeld, das doch FÜR das Kind gedacht ist, ausreicht um es im Babyalter gut zu versorgen, wieso man da überhaupt nachdenkt an der Nahrung zu sparen.
Ich will damit niemanden angreifen!!!
Nur, Ihr Mütter, die glauben, dass Ihr teurere Nahrung nicht füttern könnt, bitte rechnet Euch selbst einmal aus, was Ihr für die Kleinen bekommt und was die Versorgung Euch tatsächlich kostet, bevor Ihr vielleicht an der falschen Stelle einspart. (zwinker)
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85 Antworten

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1 Antwort
also ich hab mir
damals auch in den ersten 4 Monaten alles aufgeschrieben was ich für Carolina ausgegeben habe und ich bin immer mit dem Kindergeld ausgekommen
corazon_
corazon_ | 24.05.2011
2 Antwort
Ich hab von Anfang an Billigmilch genommen
die für knapp 4 Euro von Rossmann ... war ehrlich gesagt auch ne Kostenfrage. Ans Kindergeld hab ich da gar nicht gedacht ... ich hab mich einfach nur geweigert nen Markennamen mit zubezahlen LG
Solo-Mami
Solo-Mami | 24.05.2011
3 Antwort
@Solo-Mami
Wir haben von Anfang an Bebivita genommen ... Kinderarzt sowie Hebamme meinten, dass sie genauso gut ist wie die "Markenmilch" ... Bebivita ist von Hipp ... und wenn ich mir da den Preisunterschied angucke
Mara2201
Mara2201 | 24.05.2011
4 Antwort
ich wollte damals
milasan füttern-auch billig-aber nicht deswegen, sondern weils ein ostprodukt war-und ich den osten unterstützen wollt-lach anna hats nicht vertragen so wurde dann hipp gefüttert - und das war doppelt so teuer- schluchts
AnnaLuisaPüppi
AnnaLuisaPüppi | 24.05.2011
5 Antwort
...
Ja, wie recht du hast ... Gott sei dank, hat bei mir das stillen geklappt und somit habe ich keine Milchnahrung benötigt ... Bis auf eine Woche wo die Kurze mit der Falsche gefüttert wurde
mami_28
mami_28 | 24.05.2011
6 Antwort
...
Ganz deiner Meinung. Ich will auch keinen Angreifen, aber manche freuen sich doch sicher bei einem Kind das sie nun Geld bekommen und das ist bei einem oder anderem sicher ein Hintergedanke. Da muss das Kind dann sparen. Ich nutze nur Pampers und Feuchttücher von Marken und komme auch selten über das Kindergeld hinaus. Also davon bekommt man ein Kind am Anfang gut groß. Wenn man sparen will dann sollte man frisch kochen. Das spart ohne Ende Geld und ist auch noch gesünder
Lyzaie
Lyzaie | 24.05.2011
7 Antwort
Ich hab selber auch Beba gefüttert
werde ich aber beim 2. auch nicht mehr machen, auch aus Kostengründen, aber nicht nur. Habe jetzt ganz oft schon lesen müssen, dass Beba mit unter bei Ökotest am schlechtesten abschneidet ... ich sehe nicht ein warum ich ein schlechtes Produkt für so viel Geld kaufen sollte. Bei meinem Sohn bin ich jetzt, seit dem er nur noch die Kindermilch ab 12 Monaten bekommt 1x tägl., auf Bebivita umgestiegen und sehr zufrieden damit. Ich dachte Anfangs auch immer teuer = gut, weil Beba ja auch im Krankenhaus gefüttert wurde. Wenn sich ein Kind an eine Nahrung gewöhnt hat, sollte man wirklich nicht nur aus Kostengründen umstellen, da hast du wirklich recht, aber wenn man von vorneherein ein günstigeres Produkt wählt ist dagegen jetzt auch nichts einzuwenden. Ich würde zb nie bei den Pflegeprodukten sparen und billige Feuchttücher benutzen, aus Angst vor Pilzen und Wundsein ... muss aber dazu sagen, dass ich 24 € monatlich, die nach deiner Rechnung übrig bleiben für Kleidung und den weiteren
Dolcezza90
Dolcezza90 | 24.05.2011
8 Antwort
...
Schnick-Schnack nicht ausreichen würden, also ich komm locker über die 184 € Kindergeld, trotz günstigerer Milchnahrung :)
Dolcezza90
Dolcezza90 | 24.05.2011
9 Antwort
versteh nu nicht ganz
was das denn mit Sparen an der falschen Stelle zu tun hat. Wenn ich Babynahrung für 5, 50euro bekommen warum soll ich dann Babynahrung also Milchpulver für 9-10€ kaufen?Es ist doch überall das selbe drin also warum teur kaufen wenns es doch auch billiger gibt. Da spart man doch nicht sondern geht vom logischen aus. Auch wenn es um HA oder AR-Nahrung geht es ist doch überall das gleiche drin ob nun Hipp drauf steht oder Bebevita oder oder ... letztlich bezahlt man doch nur den Hersteller ... u ich bevorzugte da stets den günstigeren.Ebenfalls bei den Windeln u Feuchttüchern u Schutzcremes und und und. Man muss ja nu auch nicht unnötig mehr Geld ausgeben wie es sein MUSS.Hat nix mit Sparen zu tun ... meiner Meinung nach
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.05.2011
10 Antwort
...
Seh das wie Solo Mami - zum Beispeil PRE-Nahrung ist von jeder Firma in der absolut gleichen Zusammensetzung für total verschiedene Preise zu kaufen. Da kann ich billige Bebivita kaufen und Aptamil und habe letztlich das gleiche. Da sage ich - schön blöd so viel Geld auszugeben. AR- Nahrung ist immer teuer, wenn mein Kind die benötigen würde, hätte ich die auch gekauft. Ich habe aus Kostengründen Milch abgepumpt - ist noch billiger, als Pulvermilch. Das Kindergeld geht auch für andere Sachen drauf - wir mussten zB. oft zum Osteopathen - das kostet. Sie war 8 Wochen und ich hatte schon 200 Euro ausgegeben.
deeley
deeley | 24.05.2011
11 Antwort
...
Ich benutzte von Anfang an für meine Kinder nur Marken nur bei Pflegeprodukten nahm ich die Hausmarke von Rossmann. Ich kam bei den Zwillingen nie über das Kindergeld. Im Gegenteil hatte noch meist über 100 € über für Kleidung oder Spielzeug.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.05.2011
12 Antwort
Na das Thema
könnte man ja noch ausweiten, aber nö das lass ich lieber . Ich hatte "Glück" meine Maus vertrug nur Bebivita, von Hipp bekam sie Verstopfung. Dafür gabs dann halt mal hier ne neue Rassel, da nen neuen Strampler *gg*
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.05.2011
13 Antwort
Finde
das es jeder selber entscheiden sollte. Mit 20 Euro für Windeln im Monat komme ich nicht wenn ich Pampers nehme. mein kind bekommt aptamil weil ich pre für 7 euro und dann die 1er für 2 euro bekomme. ansonsten würde ich etwas nehmen was etwas günstiger ist.
SrSteffi
SrSteffi | 24.05.2011
14 Antwort
.......
also ehrlich gesagt finde ich die billige milchnahrung genau so gut als wenn man die teure kacke nimmt ... Und ich habe für meinen beiden jungs bebivita genommen und sie leben noch :) Die billige tuts auch denn so hat man auch mehr geld für kleidung & Spielzeug ... Wir kaufen meist nur H&M und C&A , Meist nur die originalen Pampers , Hygiene Artikel nur Penaten ... ob billig oder teuer hauptsache dem kind gehts gut .
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.05.2011
15 Antwort
@Solo-Mami
Gut, bei Emmy und Romy hätten wir eh nichts anderes als AR nehmen können. Aber ich habe im Bekannten- und Verwandtenkreis sehr oft Experimente mitbekommen, welche Billignahrung am besten vertragen wurde, weil es einzig nur um das Geld ging. Teilweise wurde da innerhalb von 2 Wochen 4x die Nahrung umgestellt und ich kenne Mütter, die wörtlich sagten "Da hat mein Kind sich dran zu gewöhnen! Mehr ist eben nicht drin!" Und das finde ich argumetativ schlimm. Sicher, ist klasse, wenn die Kleinen auch Billigsorten gut vertragen. Und ich sage nicht, dass Billigmilch schlecht ist. Ich mag nur das Argument nicht, man könne sich teurere nicht leisten. Da gibt es Mütter, die jammern regelrecht, sie würden den Kleinen doch gern eine teurere Milch geben, aber können es finanziell nicht. Fragst Du dann, wofür das Kindergeld genutzt wird, gucken sie Dich blöd an.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 24.05.2011
16 Antwort
meine Hebamme
meinte damals zu mir, Mandy, die Hippmilch ist zwar die teurere aber die Milch ist am verträglichsten ... da war das für mich keine Frage, selbst wenn wir in diese Situation H4 kommen sollten, bei den Kids wird nicht gespart ... da steck ich lieber zurück ...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.05.2011
17 Antwort
unser
Kleiner bekommt auch ne Spezialnahrung für Frühchen. Diese gibt es nur in der Apo und da kostet die Packung schlappe 18, 30 Euro. Zwar nicht grad billig ABER unser Julian benötigt diese und drum bekommt er die auch. Bevor ich an meinen Kindern spare verzichte ich lieber auf was!!
wassermann73
wassermann73 | 24.05.2011
18 Antwort
...
Das verstehe ich manchmal auch nicht..Kindergeld ist für Kinder..Habe meinem auch die Aptamil geholt, wo ne Packung 15Euro kostet..aber ich hatte auch die günstigeren mal ausprobiert, die haben bei mir extrem geklumpt, sobald das Wasser nicht kochend heiß war..ich habe für meinen Sohn immer Wasser vorgekocht und dann eben den Wasserkocher nur nochmal kurz angemacht, damit da Wasser warm genug ist..und das ging mit den Günstigeren gar nicht, ..Blieb dann auch bei Aptamil :-) .. Aber was ich auch so schrecklich finde, wenn ich im Geschäft bin und so Kinder sehen die nur ein Ü-Ei wollen, und die Eltern es nicht kaufen ... aber dafür ne Packung Zigaretten holen ... naja ...
bradipo
bradipo | 24.05.2011
19 Antwort
...
wir sind auch aus
ostkind
ostkind | 24.05.2011
20 Antwort
ich schätz mal
es kommt einfach drauf an wo du wohnst und wie hoch die tatsächlichen lebenserhaltungskosten sind ... also wir mussten jetzt nicht sparen, weil genug geld da war, aber wenn ich mir vorstell mit hartz 4 in münchen oder so ... da wird kaum mehr geld übrig bleiben und da wird dann versucht zu sparen wos geht ...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.05.2011

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