Sind die Schulen an mangelnder Aufklärung Schuld?

Mami_im_Netz
Mami_im_Netz
01.08.2009 | 1 Antwort
Hallo. Immer wieder heißt es, die Schulen klären nicht gut genug über Sex und Verhütung auf. Doch wieso sollen es eigentlich die Schulen sein, die daran Schuld sind? Sind wir es nicht auch? Die Eltern, die jenes Wissen nicht an unsere Kinder weiter gaben? Eine Mutter-Kind-Beziehung ist viel Vertrauter, als ein Lehrer. Trotzdem trauen sich viele Mädchen nicht Fragen über Sex und Verhütung zu fragen, da viele Eltern direkt blocken und der Meinung sind, dass ihre Tochter doch viel zu Jung ist, um überhaupt über dieses Thema nach zu denken. Verständlich, viele Mädchen denken zum ersten Mal über das Thema Sex nach, wenn sie in der Pubertät sind, doch wir als Eltern wollen unsere Kinder nur Schützen. Aber was löst es eigentlich bei den Teenies aus? Ist es nicht aufregender etwas zu tun, was eigentlich verboten ist?

Aber das sollte nicht das einzigste sein, was uns beschäftigen sollte. Nein! Viel mehr:

Kann es nicht auch einfach daran liegen, dass viele Jungs im Pubertären Alter dazu neigen, sich nackte Frauen an zu gucken? Die Medien bringen doch genug davon oder auch Musik wie von "King Orgasmus", eine Gruppe von Mädchen und Jungs hocken auf einander, ein Junge sagt zum anderen: Hey guck mal, boah .. hat die große T****n". Unsere Mädchen wollen mit halten, machen sich viel zu früh gedanken darum, dass sie vielleicht nicht mit halten können, fangen sich an zu schminken. Stopfen ihren BH aus und tragen mega weiten Ausschnitt. Und wofür? Nur um Interessant zu sein, für die Jungs, die glauben, es gäbe nichts wichtigeres als "große Möpse" . Wir als Eltern können unsere Kinder nicht ständig kontrollieren, über dinge die sie tun, aber wir können alle viel mehr dazu beitragen, dass unsere Kinder rechtzeitig aufgeklärt sind. Nicht nur um ungeplante Schwangerschaften zu verhindern, sondern auch um den Schutz von Geschlechtskrankheiten. LG
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es geht um viel mehr
als ungeplante schwangerschaften und krankheiten, es geht auch um einen respektvollen umgang mit dem anderen geschlecht und um eine normale sexualität. aufklärung beginnt im kindesalter und ist nichts anstößiges. ich habe das buch "peter, ida und minimum" geliebt und tue es auch heute noch. und mit meiner tochter werde ich das buch auch angucken. aufklärung ist ein prozess und kein gespräch nach dem motto: "so, jetzt erklär ich dir mal worum es sich handelt" wer sich auf die schulen verlässt, ist selber schuld!
julchen819
julchen819 | 01.08.2009

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