arbeitslos oder Sklave sein, schwere Entscheidung

Moppelchen71
Moppelchen71
13.05.2009 | 15 Antworten
Da hat mein Mann einen Handwerksberuferlernt, der ihm einst höhere Chancen auf dem Arbeitsmarkt versprach und ihm zudem auch noch Spaß machte:
Zimmermann!

Was hieß es doch so schön, dass er in diesem Beruf verschiedenste Bereiche aus anderen Handwerksberufen mit erlernt und man ihn überall mit Kusshand einstellen würde.
Er absolvierte die Lehre, fing in einem Betrieb an ..
Kurz darauf musste die Firma schließen.

Genauso ging es mit den drei weiteren Betrieben, die ihn einstellten, so dass er nach 5 oder 6 Jahren begriffen hatte, dass die Zeiten der Zimmermänner in unserer Region wohl vorbei sind.
So ging er in eine Fabrik.
Nicht irgendeine, nein, eine die Tischler- und Spanplatten für Möbel- und Autoindustrie herstellte.

Anfangs verdienter er sehr gut, obwohl er als Junggeselle wahnsinnige Abzüge hatte.
Dann kam eines Tages das Aus.
Nach etwa sechsjähriger Firmenzugehörigkeit durfte er gehen, da die Firma Stellen abbauen musste.
Er war laut Lohnsteuerkarte allein, somit durfte er gehen, wie weitere 40 Junggesellen.

Die Weiterbildungen, die die Firma zum Ausgleich anboten, waren ein Witz!
Täglich 20km, in eine Gaststätte, wo ein Raum für Feste angemietet wurde, in den man 4 oder 5 Computer stellte.
Von Grund auf, ob man diese Kenntnisse bereits hatte oder nicht, wurde der Umgang mit dem PC gelehrt.
Wo man den Anschaltknopf findet ..
Das man Briefe nur mit Schreibprogramm anfertigen kann ..
Dass man den Monitor extra einschalten muss ..
Halt alles so wichtige Dinge, die sonst nur Informatiker wissen.

Nach drei Monaten kam dann die Wiedereingliederung ins Berufsleben.
Man teilte meinem Mann einen Platz in einem Werk ein, wo er erst einmal einen Monat Praktikum (selbstverständlich OHNE Arbeitsvergütung) vermittelte.
Ablehnen hätte die Einbuße sämtlicher Förderungen gekostet.
Und da es hieß, dass er nach einem Monat zumindest einen befristeten Arbeitsvertrag bekommen sollte, war er einverstanden, vorübergehend den Praktikanten darzustellen.

Jeden Morgen, mit privaten Verkehrsmitteln, da die Öffentlichen in unserer Region sehr mager sind, in eine gut 20km entfernte Ortschaft ..
Volle Schicht ranklotzen ..
Aus eigenen Mitteln wieder zurück ..
Medizinische Tests, ob er denn auch gesundheitlich geeignet wäre, mit nur geringem Selbstkostenanteil ..
Egal, Hauptsache, man hat wieder Arbeit und vier Wochen sind überbrückbar.

Kurz vor Ablauf des Monats dann die Nachricht, die Firma wolle das Praktikum, natürlich immer noch ohne Zahlungen für Arbeitsleistungen, einen weiteren Monat verlängern, dann gäbe es aber ganz sicher den versprochenen Arbeitsvertrag.
Im 5. Monat Praktikum war mein Mann dann finanziell soweit am Ende, dass er sich die Fahrtkosten nicht mehr leisten konnte.

Zwar zahlte das Arbeitsamt eine Beteiligung, doch die deckte gerade einmal die Kosten für eine Woche, so dass danach sein Arbeitslosengeld herhalten musste, was wiederum den Kühlschrank leer stehen ließ.
Und ein Wenig fühlte mein Mann sich ausgenutzt.
Mag kleinlich klingen, wo er doch gerade einmal 5 Monate umsonst arbeitete.
Letztendlich machte er seinem Unmut Luft und sprach in der Firma an, ob man es für fair hielte, Arbeiter unter falschen Versprechungen monatelang kostenlos schuften zu lassen und immer noch keinerlei Zusagen einzuhalten.
MEUTEREI!
Er brauchte nicht mehr wieder kommen und das Arbeitsamt kürzte seine Bezüge, da er ab da als arbeitsunwillig galt.

Eineinhalb Jahre schrieb er Bewerbungen, lief sich die Sohlen durch und fand nichts.
Zu vielen geht es in unserer wie ihm.
Das Arbeitsamt hätte ihm Stellen vermitteln können.
Unter 5, -€ Stundenlohn, etliche Kilometer entfernter Arbeitsplatz, Teilzeit, ..
Der Lohn hätte mit viel Glück die Fahrtkosten gedeckt, mehr aber auch nicht.

Bei einem Blick in den Computer des Arbeitsamtes stellt man fest, dass es auch besser bezahlte Stellen als Hilfsarbeiter gibt.
Fragt man nach, warum man denn diese nicht vermittelt bekommt, lautet vielfach die Aussage des Arbeitsamtes: "Sie haben einen Beruf erlernt. Das brauchen Sie für diese Stellen nicht. Also müssen wir diese Stellen für Ungelernte zurückhalten, die wir nicht auf Arbeitsplätze verteilen können, die eine Ausbildung voraussetzen.”
So wird man also fast noch bestraft, weil man eine Lehre abgeschlossen hat.

Schließlich bekam mein Mann doch wieder Arbeit, aus eigener Initiative.
Über eine Zeitarbeitsfirma wurde er drei Monate in seiner alten Firma eingesetzt, dann über Zeitverträge übernommen, die schließlich in einen Festvertrag übergingen.
Gut, weit unter dem einstigen Stundenlohn, aber besser, als arbeitslos zu sein.

Mag man denken, er habe es geschafft, doch weit gefehlt!
Einige zeit nach der Festübernahme ging die Firma in Insolvenz.
Nun, wenn die Arbeiter bereit wären, auf gewisse Dinge zu verzichten ..
um die Firma zu retten, erklärten sich die Arbeiter bereit, jährlich über 180 Stunden kostenlos für den Betrieb zu arbeiten.

Auf Urlaubs- und Weihnachtsgelder würde selbstverständlich auch verzichtet werden müssen.
Dafür sollte dann in einem mehrstufigen Plan, über 4 Jahre, eine Anpassung der Löhne an die tariflichen Vorgaben stattfinden.

Die Arbeiter hielten ihren Teil ein, blieben jeden tag eine Stunde länger, kamen Samstag für 6 Stunden unbezahlt zur Arbeit und freuten sich, dass sie ihre Arbeit nicht verlieren würden.
Ja, sie verloren sie zumindest vorerst nicht, doch die Anpassungen traten auch nicht in Kraft.
Die kostenlos erarbeiteten Stunden flossen in die Firmenkasse, der Manager, den man aus einem weit entfernten Bundesland einflog, musste schließlich in einem guten Hotel untergebracht werden und während die Arbeiter an manchen Tagen kaum wussten, ob sie sich leisten konnten, eine Scheibe Brot mit in die Firma zu nehmen, fuhr der Manager erneut mit einem funkelnagelneuem Mercedes, selbstverständlich als Dienstwagen, vor und motivierte die Arbeiter, dass es sicher bald besser für den Betrieb aussehen würde.

Immer mehr wurden die Zugeständnisse, die man den Arbeitern gab, wenn sie Opfer bringen, beschnitten und schließlich ganz vergessen.
Neuester Stand ist eine 10%ige Lohnkürzung, von dem noch immer nicht angepassten, versprochenem Lohn.
Dazu weitere kostenlose Arbeitsstunden und die Option, dass ein teil der Arbeiter wahrscheinlich in Kurzarbeit gehen wird.
Dafür sollen die verbleibenden eben ein bisschen mehr ranklotzen.

Nein, Ausbeute ist das nicht!
Es ist das absolut Mindeste, was die Arbeiter tun können, um IHRE Firma zu retten.
Nun rechnen wir:
Bei weiteren 10% weniger, kommt mein Mann in etwa an die Pfändungsfreigrenze eines Junggesellen (Fahrtkosten bereits abgerechnet).
Und das, obwohl er verheiratet ist und auf seiner Lohnsteuerkarte 3, 5 Kinder stehen.

Schon vor den Kürzungen verdiente er gerade einmal gut die Hälfte von dem, was er in der gleichen Firma einst als Junggeselle hatte, plus Urlaubs- und Weihnachtsgeld, die ja nun auch nicht mehr da sind.
Auf einer Betriebsversammlung machte er dann zum ersten mal den Mund auf, da er die Faxen dicke hatte (man wollte die Arbeiter mürbe machen und drohte mit 20% Lohnkürzung oder Schließung des Werks).
Er stand auf und fragte, ob er denn wenigstens vergünstigt Sägespäne von der Firma kaufen könne, um damit ein Süppchen für seine hungernden Kinder zu kochen.
Der Manager notierte darauf gleich seinen Namen.

Mein Mann wollte nie arbeitslos sein, doch momentan rechnet er ständig hin und her.
Wir leben unter dem HartzIV Satz, da wir es aus eigener Kraft schaffen wollten.
Doch wir werden abwertender behandelt, als jemand, der sein Leben nicht gearbeitet hat und ganz offiziell bekennt, dazu auch keine Lust zu haben.
Selbst auf dem Arbeitsamt sagte uns man, als wir beantragen wollte, zumindest bis zum Ende der Firmeninsolvenz an den gesetzlichen Mindestsatz angeglichen zu werden “Was wollen Sie? Finden Sie es nicht undankbar zu jammern, wo Sie doch wenigstens Arbeit haben? Auch wenn Sie damit unterm dem Sozialsatz liegen, tun Sie damit doch selbstständig etwas für Ihr Rentenkonto!”
Ja, dann schieben wir halt Kohldampf, bis zur Rente!

Mein Vorschlag, den mein Mann auf der nächsten Betriebsversammlung einwerfen soll ist, eine Halle leer zu räumen, die Arbeiter bringen sich Schlafmatten mit, zahlen der Firma eine gewisse Miete dafür und einmal am Tag fährt jemand mit der Gulaschkanone durch die Halle, wo sich dann die Arbeiter gegen 4, -€ Unkostenbeitrag eine Erbsensuppe kaufen können.
Samstagnachmittag wird den Arbeitern ein zweistündiger Freigang gewährt, damit sie zu ihren Familien können, um sich dort zu waschen.
Für all dies besonderen Vergünstigungen brauchen die Arbeiter dann nur noch 40 Stunden pro Woche kostenlos ihre Arbeiten verrichten.

Da wird man oft als Arbeitsloser schief angesehen und es gibt tatsächlich sehr viele schwarze Schafe, doch wenn ich dann höre, wie Einige hier immer wieder herumtönen, dass es genug Arbeit gebe, man sie nur annehmen müsse, dann kribbelt es in meiner Halsschlagader!
Was nützt die beste Arbeit, wenn man die Familie damit nicht über Wasser halten kann?

Diese Sprücheklopfer sind sich überhaupt nicht bewusst, wieviel Glück sie haben, nicht betroffen zu sein, einen guten Job zu haben, mit der man die Familie ernähren kann.
Und dann kommt das Argument “Dann zieht halt um! Woanders kriegt Ihr Arbeit!”.
Sicher, ZEITVERTRÄGE, mit der Ungewissheit auf Verlängerung!

Und dann, zieht man wieder mit Kind und Kegel um?
Erneut tausende von Euros vor Umzug und Renovierung, um zum nächsten Zeitvertrag zu gelangen, die man nicht hat, weil der Lohn zu gering ist, sich ein Polster zu verschaffen?

Wer Arbeit sucht, der findet auch welche, notfalls als Sklave, was zwar generell gegen die Genfer Konfessionen verstößt, doch wenn man es, dank der rechtlich durch unsere Politiker geschaffenen Möglichkeiten etwas tarnt und anders bezeichnet, durchaus übliche Praxis.

Mein Mann stellt einen Einzelfall dar?
Liebe Sprücheklopfer, er ist sicher ein Einzelfall!
Genauso, wie zig tausende Andere, die weit unter dem sozialen Mindestsatz arbeiten, nur um nicht arbeitslos zu sein und gesellschaftlich ausgegrenzt zu werden!
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15 Antworten (neue Antworten zuerst)

15 Antwort
Das ist es ja,
man selbst gerät in eine Situation, die existenzgefährdend ist. Man sieht kein Licht am Ende des Tunnels, kann siech drehen und wenden, wie man will, Bereitschaft und Kampfwillen zeigen, es geht einfach nur bergab. An der Lage sind Ausländer nicht schuld, sie nutzen nur, wie es jeder von uns machen würde, die gegebenen Möglichkeiten. Man ist wütend, vom eigenen Staat nicht gleich behandelt zu werden und unbewusst beginnt man, die Einzigen, die greifbar sind, die Ausländer, anzufeinden. Meiner Meinung nach sollten all die Sprücheklopfer, die laut tönenden Politiker, die noch obendrein versuchen, unsere privaten Talfahrten als Selbstverschulden darzustellen und versuchen das Volk unter wirtschaftlichen Fata Morganen zu blenden, ein halbes Jahr unter genau den Bedingungen leben müssen, unter denen der größte Teil der Bevölkerung vegetieren muss. Sozusagen, als Beweis ihrer Volksnähe, damit sie praktisch und nicht nur theoretisch wissen, wovon sie so geschwollen reden. Sie sollten 9-12 Stunden körperlich schuften, um den Kindern die Margarine auf dem Brot zu ermöglichen, ihre Kleidung bei eBay kaufen müssen, auf eigene Autos verzichten und in zugigen Sozialwohnungen leben müssen, bevor sie sich auf öffentliche Ämter bewerben dürfen, damit die Lebensbedingungen, unter denen die Mehrheit leben muss, kein Bild ist, bei dem man weggucken kann. Und dann kommen die Sprüche, dass man sich verstärkt um die Aussenpolitik kümmern muss, um auf dem Weltmarkt bestehen zu können! Womit denn? Innenpolitische Stabilität könnte wenigstens etwas sein, was man aussenpolitisch vorweisen könnte, doch lieber den Schein wahren und so tun als ob, denn vom Prestige, vom weltweiten Ansehen, bekommt man die Menschen, die im eigenen Land unter der Armutsgrenze leben, ganz sicher satt. Ich frage mich immer, woher die Statistiken die Zahlen des deutschen Durchschnitteinkommens nehmen? 2500, -€? Davon kann man doch nur träumen! Aber in diesem Staat wird man immer mehr zur Statistik. Das ist ja auch um Vieles einfacher, als die Menschen zu sehen!
Moppelchen71
Moppelchen71 | 13.05.2009
14 Antwort
@Moppelchen71
es ist wohl war, was du schreibst.leider sind wir deutschen die dummen, es ist egal um was es geht.leider bekommt man auf so einer art und weisse SORRY DAS ICH ES SO SCHREIBE einen hass , auf ausländer.auch wenn die dafür nichts können, sonder die manager und die hohen herren in der politik.ich weiss nicht wie weit die noch gehen wollen, die geben millionen gelder ins ausland, aber hier geht die krise immer tiefer und es passiert nichts.nur leere versprechnungen und das seid vielen vielen jahren
harmony-chantal
harmony-chantal | 13.05.2009
13 Antwort
In der Firma meines Mannes wird nicht selten nach Kriterien aussortiert, die kaum nachvollziehbar sind.
Bei Entlassungen trifft es meist die Junggesellen, selbst wenn diese in festen Beziehungen mit Kindern leben. Mag ausländerfeindlich klingen, ist es aber nicht, denn ausländische Mitarbeiter werden kaum bis gar nicht gekündigt, da man wohl befürchtet, diese Mitarbeiter klagen sich wieder in die Firma oder erstreiten sich riesige Abfindung unter dem banner von vorgeschobener Ausländerfeindlichkeit. So sind dort teilweise Familien ausländischer Herkunft, wo BEIDE Partner in der Firma arbeiten. Der deutsche Alleinverdiener geht vor ihnen aus der Firma, denn er kann sich nicht auf Ausländerfeindlichkeit berufen. Auch werden bevorzugt Jüngere Arbeiter entlassen oder in Kurzarbeit geschickt, da sie ja angeblich auf dem Arbeitsmarkt größere Chancen haben, als ältere Arbeiter. Nur gibt der Arbeitsmarkt weder dem Einem noch dem Anderen eine Arbeit. Nur der Unterschied ist, dass die Jüngeren meist Familie zu versorgen haben, wogegen die Kinder der älteren Arbeiter längst aus dem Haus sind. Was nutzt uns die Schaffung von Krippenplätzen, die gewährleisten sollen, dass Mütter früher wieder ins Berufsleben gehen, wenn keine Arbeitsplätze vorhanden sind? Die Arbeitslosenzahlen sollen gesunken sein? Weit gefehlt! Man hat nur andere Formen gefunden, Arbeitslose über Weiterbildungen , Kursen und Umschulungen, in Berufe, bei denen sie am Ende nicht weniger arbeitslos sind, umzuverteilen. Durch diese umverteilung gelten sie bürokratisch nicht mehr als Arbeitslose, obwohl sie es dennoch sind. Nur verschwinden sie damit aus den Arbeitslosenstatistiken.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 13.05.2009
12 Antwort
Genau so ist es - leider!
wirklich schrecklich!! wie soll man da als junger mensch ne perspektive finden?!... kein wunder, dass es immer mehr gammler und schulabbrecher gibt. NUR für DIE wird gesorgt. meine mama arbeitet in einer berufsschule für genau solche leute - die keinen bock haben. und sie schlägt so oft die hände über dem kopf zusammen, was DIE alles bekommen: miete, fahrtkosten, essensgeld für tagsüber und natürlich jegliches arbeitsmaterial gestellt. booah, da könnte ich schon wieder.... und es trifft nicht nur die handwerker: in fast JEDEM beruf wird man heut zu tage ausgebeutet - mein papa ist kinderpsychologe beim arbeiter-samariter-bund und arbeitet oft 14 stunden am tag und in bereitschaft. er fährt jeden tag 1 stunde zur arbeit und zurück. ist oft weit nach 20uhr zu hause. jetzt sollte man meinen, dass da ja dann ne menge geld bei rum kommt. is aber nicht so, es reicht um die laufenden kosten zu decken und ab und zu nicht bei aldi einkaufen zu müssen. mein papa wird dieses jahr 50 und hat sooo viele weiterbildungen gemacht, damit es mal mehr wird... ende vom lied - er macht gerade seinen super-visor um sich ganz selbständig zu machen und nicht mehr nur ausgenutzt zu werden - denn das wird er da! ich frage mich echt, wo das noch hinführen soll?? was aus uns wird, wenn wir ausgelernt haben... da kann man doch echt nur auswandern!! aber sicher ist auch DAS keine garantie.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.05.2009
11 Antwort
hallöchen
ich kann dich voll verstehn.mein mann hat seit 2 mon gar kein gehalt mehr gesehen und ein monat nur 800 eu und davon soll man leben.ich bin froh das wir gespart haben, aber langsam geht auch mein konto leer.es wird überall beworben durch ganz deutschland, aber immer nur für nothing.wir sind jetzt sogar bereit ins ausland zu ziehen, so geht es nicht weiter.
harmony-chantal
harmony-chantal | 13.05.2009
10 Antwort
Wie immer
triffst du den Nagel auf den kopf. Ich finde es auch unverschämt, dass jemand der so schwer schuftet am ende weniger Geld hat als bei Hartz 4. Da muss die Regierung langsam mal die Kurve kriegen, dass sowas nicht sein kann......den Leuten die arbeiten gehen muss das auch ordentlich entlohnt werden, denn so ist es ja manchmal gar nicht verwunderlich warum viele einfach zu Hause sitzen, wenn man doch vom Amt mehr bekommt.... Wenn man arbeiten geht sollte das anständig entlohnt werden!!!! Das muss auch in so krisenzeiten gehen, hilft ja nix wenn sich jemand für nen Hungerlohn zu tode schuftet, die Familie nicht ernähren kann und nur um die Firma zu retten fast für umsonst arbeiten geht....und sich dann noch vom Amt so nen Müll anhören darf nur weil man gerne den ALG II Mindestsatz hätte???? Nee ich versteh das nicht...........
hope77w
hope77w | 13.05.2009
9 Antwort
Hast vollkommen Recht
uns geht es da genauso . Haben auch schon ähnliches durch und es ist zum ko.... man kann sich halt nur so durch kämpfen. Ehmalige Bekannte von uns haben HARTZ 4 die sogar nen Plasmafernseher und sonst sämtlichen teuren Schnick Schnack und einfache Arbeiter sind froh wenn sie sich einmal im Jahr ein Paar Schuhe leisten können. Echt toll. Aber naja was soll`s muß man halt durch.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.05.2009
8 Antwort
so oder so ist man Sklave des Deutschen Staates!
-
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.05.2009
7 Antwort
Gut geschrieben
und schön zu hören, dass es noch andere gibt , die so denken und ich will dazu noch sagen, es wird so oft über Ausländer geschimpft, aber die machen fast alle solch eine Odysee durch und machen Jobs, die ein Deutsche niemals machen würde und werden von Zeitarbeitsfirmen für nen Klicker ausgenutzt!! Wir leben in einer sehr schwierigen Zeit und auch ich gehöre zu denjenigen die zum Woh´le der Firma auch Gehaltserhöhungen und Weihnachts-und Urlaubsgeld verzichteten... und muss dann aus der Zeitung erfahren , dass doch unsere Maigehälter noch gesichert sind... Aber hauptsache den Managern hohe Abfindungen zahlen, damit sie sich verabschieden und wieder ein neuer kommen kann, der den Mist des alten wegräumt oder evtl noch schlimmer macht?! ARMES DEUTSCHLAND ich sehe hier KEINE ZUKUNFT mehr
sweet-my
sweet-my | 13.05.2009
6 Antwort
...........RECHT
Ich gebe dir da vollkommen recht.....Mein Mann fasst auch immer in die Schei..... Schuldigung aber arbeit haben und Kriegen ist echt schwer heut zu tage. es gibt keine Firma die dir 2500Euro jeden Monat auf dein Konto fliessen lässt damit du und die Familie leben könnt und die die immer Grosse schnutte haben erstmal beweisen dann maulen.....Gut gesagt Moppelchen
sunnymama22
sunnymama22 | 13.05.2009
5 Antwort
unglaublich
mir fehlen die Worte und ich schüttel nur den Kopf, wenn ich das lese. Traurig, was man sich heutzutage alles gefallen lassen muß. So nach dem Motto: Auch wenn kein Geld dabei rumkommt, hauptsache man hat Arbeit Das ist genau das selbe, als wenn man ein Auto hat, aber den Schlüssel nicht. Das ist nicht gerecht.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 13.05.2009
4 Antwort
BRAVO!!!!
Wer arbeitet ist und bleibt der Gearschte!!! Mein Mann und ich gehören auch zu den Dummen, die arbeiten gehen, um unsere Familie selbst zu versorgen!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.05.2009
3 Antwort
recht
hast! das grenzt wirklich an sklaverei! armes deutschland...
claudia08
claudia08 | 13.05.2009
2 Antwort
du triffst den nagel auf den kopf
ich kenne auch einige, die arbeiten gehen und trotzdem im monat weniger geld zur verfügung haben, als manche hartz4 empfänger! mein mann hat ein grundgehalt, mit dem sind alle überstunden und arbeiten an samstagen abgegolten! er kriegt nicht mal die überstunden gutgeschrieben! er macht manchmal 14 stunden tage, gerade im moment! urlaubsgeld gibt es zwar, aber kein weihnachtsgeld, stattdessen kriegen sie eine "prämie" mitte des jahres, wenn sie die vorgegebene zahlen in den ersten 6 monaten schaffen. letztes jahr wurde auch die gestrichen, da es der firma ja nicht so gut geht. er ist jetzt auch endlich soweit, das er sich was anderes sucht. da kann man echt nur sagen: wer ne abgeschlossenen schul- und ausbildung hat, wird manchmal mehr bestraft als schulabrecher und gammler!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.05.2009
1 Antwort
Hui,
da hast du jetzt aber mal richtig Dampf abgelassen! Ich kann dich/euch sehr gut verstehen. Es ist furchtbar, wenn man den ganzen Tag knüppelt und eigentlich aber nichts mehr zum Leben übrig bleibt. Bekommt ihr denn nicht wenigstens zusätzliche Unterstützung vom Amt?? Das kann doch nicht angehen. Der arme Kerl macht sich doch verrückt. So leidet ihr alle darunter. Tut mir richtig leid. Natürlich bekommt jeder Arbeit, wenn er nur arbeiten will... aber für welchen Preis!? Die Bedingungen sind teilweise echt schon unter aller Würde! Mit dem Wort "Sklaverei" bin ich immer sehr vorsichtig, aber hier stimme ich dir voll und ganz zu! Drücke euch die Daumen, das es bald aufwärts geht!
Kudu03
Kudu03 | 13.05.2009

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