Hatte vorhin eine Diskussion

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
12.04.2009 | 26 Antworten
Und nu würde es mich brennend interessieren, welchen Standpunkt andere Mütter vertreten..

Es geht darum, wie man das eigene Kind in punkto Gewalt erzieht..

Vorhin hieß es, grob übersetzt: wer seinem Kind beibringt, dass es sich nur mit Worten wehren soll - macht es von vornherein zum Gewalt/Mobbingopfer!" (kotz)

Generell erlebe ich z.b., mit meinen eigenen Kinder, dass sich immer mehr Gruppen an Schulen bilden.

Auf der einen Seite sind die, die gerne unterdrücken, auch nicht davor zurückschrecken zu schlagen & auf der anderen Seite die.. sich sich nicht trauen zu mucken! (verwirrt)

Da könnte ich aus der Haut fahren.. (kotz)

Wenn ich höre, dass man dem eigen Kind beibringt.. gleich zuzuschlagen.. da wird mir schlecht..

So nach dem Motto, damit auch ja keiner auf die Idee kommt zu "unterdrücken" & gleich weiss woran er ist..

Beziehen wirs mal auf nen geklauten Gameboy in der Schule..

Von wegen: Erst zum Lehrer rennen ist da ja auch blöd..

So macht man aus einem vermeintlichen Opfer, direkt den Täter..

Wunderbar .. (verwirrt)

Armes Deutschland.. :-(

Sorry, aber ist doch wahr.. (wut)

Wie seht ihr das denn?
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26 Antworten

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21 Antwort
@Samira und alle anderen
Ich bin selber Lehrer und habe es während meines Referendariats oft genug erlebt, dass einzelne Lehrer einfach ignorieren, wenn Schüler gemobbt wurden. Das konnte mitten im Unterricht passieren und der Lehrer hat NICHTS unternommen. Es gibt solche Idioten leider, vielleicht auch an manchen Schulen in geballter Form. Solche Lehrer haben meiner Ansicht nach an keiner Schule etwas verloren. Sie haben nicht nur ihren Beruf verfehlt, sondern sind absolut unfähig, einen jungen Menschen zu erziehen und für sein weiteres Leben zu rüsten. An meiner Schule wird auf soziales Verhalten ausgesprochen viel Wert gelegt und es wird . Aus verschiedenen Gründen stehen unserer Schule mehr finanzielle Mittel zur Verfügung als den meisten anderen. Ansonsten kommt in Deutschland zum Beispiel ein Psychologe auf 12.000 !!! Schüler. Die Lehrer hingegen werden immer mehr zugeschaufelt mit Arbeit, bekommen immer mehr Verantwortung aufgehalst und dürfen sich im Gegenzug anhören, dass sie alle faule Säcke sind, die zu wenig arbeiten und zu viel verdienen . Das Land spart weiterhin an der Bildung, wo es kann und lädt jede Verantwortung für das Scheitern der Jugend auf den Lehrern ab, die sowieso schon nicht wissen, wo sie anfangen sollen, zu kitten. Das entschuldigt keinesfalls, wenn Lehrer weggucken, wenn gemobbt oder geprügelt wird! Meine Meinung dazu sagte ich bereits. ABER: So lange von den Ländern nicht mehr in die Bildung und Schulen investiert wird und viele Eltern nicht mehr bereit sind, ein Mindestmaß an Erziehung bei ihren eigenen Kindern walten zu lassen , braucht man sich nicht zu wundern, wenn es nicht besser wird.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.04.2009
22 Antwort
ist wirklich schwer
ich werd meiner tochter versuchen zu vermitteln, dass gewalt keine lösung ist, sie sich aber auch nichts gefallen lassen muss. ich denke, ne große klappe haben, kann sie ruhig und soll sich da nicht unterkriegen lassen, aber schlagen geht nicht. aber mir wird jetzt schon ganz übel bei dem gedanken, dass jemand meiner kleinen maus weh tun könnte, also richtig zuschlagen oder so.
Lassome
Lassome | 12.04.2009
23 Antwort
Ein sehr schwieriges Thema ... und da gibt es meiner Meinung nach keine eindeutige Antwort
Das Hauptproblem ist Agressivität, und die ist beim Menschen generell angeboren. Der Mensch ist ein jagendes Raubtier sozusagen Ein Kind entdeckt seine eigene angeborene Agressivität bereits im Säuglingsalter. Nämlich dann, wenn es die Zähne und Hände und Füße als "Waffe" entdeckt und deren Wirkung, wenn man sie einsetzt. Zuerst ist es Zufall, dann Berechnung Und genau da müßen die Eltern da sein und diese angeborenen Agressivität in die richtige Bahn lenken. Sicher kann man vieles mit Worten regeln, aber nicht immer und nicht in jeder Situation. Ein Kind braucht eine gewisse Agressivität, um im Leben vorwärts zu kommen. Sei es in der Kita das Dreirad verteidigen oder in der Schule den Game Boy - wobei der in der Schule nix zu suchen hat - aber egal ... Dinger verteidigen und sicher stellen, Freunde beschützen und Schwächeren helfen Manchmal funktioniert es gut sich mit Worten zu wehren, aber bei Kindern die es nie gelernt haben ebend nicht ... und da können andere Wege eingeschlagen werden. So meine Meinung ... In erster Linie sollten betroffene Kinder zum Lehrer/Erzieher gehen UND zu den ELTERN. Erwachsene können sehr viel tun, um das Problem im Keim zu ersticken. Verpassen sie den Augenblick, dann werden genau so ne "Gewaltkinder" herangezogen, wie sie in den Medien auftauchen Das Thema Gewalt haben wir an Neles Grundschule nicht und die 2 Jungs, die mal negativ aufgefallen waren, die wurden sofort gemaßregelt ... Schule und Eltern arbeiten bei uns eng zusammen und bisher läuft alles sehr gut bei uns Es ist IMMER Aufgabe der Eltern für gewaltfreie Kinder zu sorgen ... LG
Solo-Mami
Solo-Mami | 12.04.2009
24 Antwort
Das fängt
ja schon im Kiga an! Wir bringen unserem Sohn bei, dass er wenn ihn jemand ärgert sagen soll, derjenige solle es sein lassen.Funktioniert das nicht, dann soll er sich hilfe suchen!!!!Das ist unserem Erachten nach kein Zeichen von Feigheit, sondern von Mut!!!!Zum Draufschlagen braucht man keinen Mut aber wohl, um um Hilfe zu bitten!!!!!
Mone251182
Mone251182 | 12.04.2009
25 Antwort
@maulende myrthe
ich würd das gern unterschreiben mein sohn hat auf eine integrative schule gewechselt, nachdem er innerhalb von nur 14 tagen.. 2 mal an seiner schule verprügelt wurde & niemand was bemerkt haben will.. & an dieser neuen schule.. wird auch sehr viel darauf geschaut, wie die kinder sich untereinander verhalten.. ich hab noch an keiner schule vorher.. soviele bemühungen.. in richtung "besseres verständnis & guter umgang untereinander" erleben dürfen.. dort ist max gut aufgehoben.. auch die eltern/lehrer zusammenarbeit.. läuft blendend.. so machts auch einfach wieder spass..
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.04.2009
26 Antwort
Gewalt
Hi, unser Sohn wurde auf dem GYMNASIUM massiv von Schülern und LEHRERN gemobbt und erfuhr dort von niemandem Hilfe, selbst ein hinzugezogener Psychologe konnte nichts ausrichten. Wir haben ihn schließlich in eine andere Stadt in ein anderes Gymnasium geschickt. Das erschien uns die einzige Möglichkeit. Er kam damit zurecht, nicht gut, aber er wollte nur noch seine Ruhe. Heute würde ich nicht mehr einfach so nachgeben, ich würde mir einen Anwalt nehmen, die ganze Sache zur Anzeige bringen und richtig die Welle machen mit Presse und vielleicht sogar Fernsehsendern, wenn sie es interessant genug fänden. So etwas würde ich mir heute nicht mehr gefallen lassen und sollte es meiner Kleinen irgendwann schlecht in Kindergarten oder Schule ergehen, sei es von Seiten anderer Kinder oder auch von Seiten des Fachpersonals, würde ich sofort eingreifen. Von mir erwartet man in meinem Job professionelle Arbeit, die erwarte ich auch von den Betreuern und Lehrern meiner Kinder. Sie sind so viele Stunden täglich mit unseren Kindern zusammen, da darf es für die Kinder keine Strafe sein, zu ihnen gehn zu müssen. Und die Argumentation, dass ein Lehrer bei 30 Schülern einem einzelnen einfach nicht helfen KÖNNE, zählt für mich absolut nicht mehr. Wenn nur noch Kinder besondere Betreuung erhalten, die negativ auffallen, sei es durch Schulschwänzen oder Gewaltausbrüche, müssen wir Eltern eingreifen. Meine Kinder sollen erfahren, dass ich bereit bin, mich für sie aus dem Fenster zu lehnen, das ist meine Aufgabe, sie zu beschützen und ihnen einen sicheren Weg zu bereiten, sie darauf vorzubereiten, Konflikte austragen zu können und sich nicht mit fadenscheinigen Ausreden abspeisen zu lassen. Liebe Grüße
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.04.2009

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hatte vorhin unangemeldet besuch vom ja
03.07.2009 | 22 Antworten

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