Abtreibung

Moppelchen71
Moppelchen71
10.04.2009 | 23 Antworten
Mir schwillt der Kamm, wenn ich hier immer wieder Nachfragen über den Ablauf von Abtreibungen lesen, WEIL MAN SEIN KIND NICHT WILL.

Hier sind Mütter, Frauen, die das Gefühl kennen, das eigene Kind im Arm zu halten.
Wer hat in den glücklichen Momenten nach der Geburt sein Kind angesehen und sich gesagt "Hätte ich Dich mal lieber abgetrieben!"?
Wer hat das überhaupt schon einmal über sein Kind gesagt?

Viele Frauen hier wünschen sich Kinder.
Um Unterstützung zu bitten, sein Kind schnell loszuwerden ist ein ironischer Peitschenhieb ins Gesicht für diese Frauen.

Und dann die anderen Frauen, die ihre Kinder gern zur Welt gebracht hätten, die sie zu den Sternen gehen lassen mussten, die bereit gewesen wären, alles dafür zu tun, damit ihr Kind lebt und doch nur hilflos zusehen mussten.

Kinder entstehen, weil DIE ELTERN Sex haben.
Somit stehen auch genau diese Eltern in der Verantwortung gegenüber dem Leben, das sie gezeugt haben.

Sicher gibt es Ausnahmen, wie Vergewaltigungen, aber diese spreche ich hiermit ja auch nicht an, sondern diejenigen, die sagen "Ich will eben grad kein Kind, also muss es weg!".
Abgesehen davon haben viele Frauen, die ein unerwünschtes Kind aus einer Vergewaltigung unter ihrem Herzen trugen, weit öfter Stärke bewiesen, als die Frauen, die es sich hier oft so leicht machen.
Wie oft hat eine Frau nach einer Vergewaltigung gesagt "Ich will dieses Kind nicht, kann es nicht annehmen, da meine Gefühle sich sperren, aber das Kind kann nichts dafür. Es soll leben, also werde ich es auf die Welt bringen und zu Adoption geben!"?

Ich lese hier immer wieder: "Will Kind nicht .. Will Abtreibung!"
Hallo?
Was bitte schön spricht denn gegen Adoption?
Jedes Argument, dass nun dagegen aufgeführt werden könnte, wird, bei genauerer Betrachtung nichts weiter als eine Ausrede darstellen, die lediglich eine gewisse Form von Egoismus widerspiegelt.


Es mag sich jetzt grausam anhören und ich weiß, einige werden jetzt mit Schnappatmung dasitzen, aber bevor Ihr loskeift, überlegt Euch das Beispiel, das ich Euch nenne einmal ganz genau und vergleicht.

Da ist eine Mutter, die bereits Kinder hat und sagt "Ich will das Kind nicht, denn ich kann es mir nicht leisten. Also muss das Kind weg!"
Jetzt käme jemand und würde eines der schon geborenen Kinder töten und der Mutter dann sagen "Ich habe Dir geholfen! Jetzt kannst Du das ungeborene Kind auf die Welt bringen, ohne dass Du es aus Armut nicht aufziehen kannst!"

Absurd?
Ja sicher, denn das erste Argument wäre jetzt "Das Kind war doch schon da, warum soll es getötet werden und einem anderen Kind Platz machen?"
Mein Argument:
Egal, welches Kind, ob geboren oder ungeboren, warum muss überhaupt ein Kind Platz machen?

Weil die Eltern nicht aufpassen können?
Weil ein weiteres Kind zurückstecken und zusammenrücken bedeuten würde?

Da kommen die Argumente, man könnte es sich mit HartzIV einfach machen, aber der Stolz ließe das nicht zu.
Natürlich will wohl niemand sein Kind auf Kosten des Staates aufziehen.
Aber rechtfertigt das einen Mord?

Es gibt Menschen, die sehen Abtreibung regelrecht als eine erweiterte Verhütungsmethode.
Möglicherweise sind hier nicht viele vertreten, aber mal ehrlich, wie viele Menschen kennt Ihr, die lapidar meinen "Wenn da ein Kind entsteht, geht man halt zur Beratungsstelle und zum Arzt .. Ein kurzer Eingriff .. Und schon ist das Problem gelöst!"

Ein Kind als Problem anzusehen ist allein schon krass!
Das eigene Fehlverhalten jemand anderes ausbaden zu lassen, nämlich das ungeborene Kind, ist noch viel krasser!

Wenn medizinisch keine Notwendigkeit besteht, gibt es für mich kein einziges Argument, warum ein Kind getötet werden muss.
Es gibt den Weg der Adoption, auf dem man seinem Kind die Möglichkeit geben kann, zu leben.

Aber es ist ja um so vieles einfacher, abtreiben zu lassen und zu verdrängen, als mit dem Gedanken leben zu müssen, dass da draußen irgendwo noch ein eigenes Kind lebt.
Warum tut man sich mit dem Gedanken der Adoption so schwer?
Ist das auch wieder der Egoismus, sich seinem eigenen Tun stellen zu müssen?

Oft kommen dann die Argumente der Selbstbestimmung über den eigenen Körper.
Entschuldigung, aber wenn ich Sex habe und es besteht nur das kleinste Risiko, schwanger zu werden, dann habe ich von meinem Recht der Selbstbestimmung ganz klar Gebrauch gemacht.
Ich habe selbst bestimmt, dass ich das Risiko eingehe!

Und die Selbstbestimmung hört für mich da auf, wo andere die Konsequenzen zu tragen haben, nämlich wehrlose Kinder, die sich nicht eingeschlichen haben, sondern ungefragt gezeugt wurden.

Einer Mutter, die Existenzängste hat zu helfen, wenn sie ungeplant schwanger wird, heißt für mich nicht, ihr den Weg in die nächste Abtreibungsklinik zu beschreiben.
Für mich heißt Hilfe, der Mutter zu zeigen, wie sie dem Kind das Leben ermöglicht, auch wenn es für sie mit Unbequemlichkeiten verbunden sein könnte.

Selbst dann, wenn es bedeuten würde, vorübergehend von HartzIV zu leben, bis sie wieder arbeiten gehen kann oder ihr beizustehen, das Kind von liebevollen Menschen, die eben nicht das Glück haben, ein eigenes Kind bekommen zu dürfen, adoptieren zu lassen.

Ich bin ein sehr toleranter Mensch, aber wenn es um das Leben eines anderen geht, dass dem eigenen Versagen, ob gewollt oder ungewollt, geopfert wird, hört für mich jegliches Verständnis und erst recht meine Toleranz auf.

In diesem Sinne,
eine Mutter, die nicht materiell reich ist, sondern durch die Kinder, die sie geboren hat, aufzieht und jeden Tag den Luxus genießt, in glückliche Kinderaugen zu sehen.
(Und das auch ohne HartzIV, aber mit der Freude, lieber selbst auf Urlaub, Auto und Luxus zu verzichten, dafür aber viel reicher ist, als jede Mutter, die ihr eigenes Kind gegen Kapitalismus eintauscht)
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23 Antwort
maddie
keine frage, im punkt behinderung sehe ich das auch anders. bezüglich anderer kriterien, wie verwahrlosung, psychische und physische quälereien, kann ich da nicht den zusammenhang bringen. oft sind es gerade die wunschkinder, die mißhandelt und gequält werden. wie gesagt, unser land ist voll von adoptionswilligen menschen. ein gesundes, ungewolltes kind muss nicht sterben. es kann auch adoptiert werden.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 10.04.2009
22 Antwort
hallo
Danke für diesen tollen Text ich habe dir ein Däumchen gegeben
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 10.04.2009
21 Antwort
Okay.. nu schreib ich doch noch was dazu
Als ich schwanger wurde, war ich 16 Jahre alt.. Alt genug zum Poppen gewiss.. aber alt genug um sich über die Folgen im Klaren zu sein, die die Mutterschaft mit sich bringt!? Auf gar keinen Fall! Noch dazu, bin ich im 1. Schwangerschaftsdrittel an Röteln erkrankt - hatte als Kind & Teenie wahnsinnige Angst vor Nadeln aller Art.. Das die Impfung gegen Röteln bei Mädchen aber dafür eingesetzt wird, um eben genau das zu verhindern, was mir prompt passiert.. nämlich schwanger an Röteln zu erkranken.. gut und schön, weiss man, aber war mir das auch wirklich soo bewußt? War ich mir der Konsequenz bewußt..die meine Verweigerung haben würde, an dem Tag als ich heulend die Spitze in der Schule ablehnte!?? Bestimmt nicht!!! Ich weiss nicht wieviel Blut mir abgenommen wurde.. Keine Ahnung wieviele Ärzte mich durchgecheckt haben.. an wievielen Kliniken ich war.. wieviel Angstschweiß ich geschwitzt habe.. wie oft ich aus lauter Verzweiflung geweint habe.. letzten Endes.. hätte ich die Schwangerschaft da die medizinische Indikation gegeben war.. bis zur 24. Schwangerschaftwoche abbrechen können.. Nachdem man mir aber sagte.. "die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Baby was abbekommen hat.. ist in etwa so hoch.. wie die Wahscheinlichkeit, dass sie mit ihrer Mutter über die Mainzerbrücke fahren und einen Unfall bauen.. " entschied ich mich endgültig für meine Tochter.. obwohl ich mich eigentlich schon resignierend, in meinem Schicksal gefügt hatte Fakt ist aber & hinter dieser Meinung stehe ich.. Ja, Mamas von schwerstbehinderten Kindern.. würden ihren Sonnenschein gewiss niemals hergeben wollen.. Sylvi.. so sind wir Frauen ausgelegt.. aber du glaubst doch nicht allen erstes, dass ich mit meinen 16 Jahren in der Lage gewesen wäre.. einem schwerstbehinderten Kind gerecht zu werden.. geschweige denn.. das man mir überhaupt aufgezeigt hätte.. welche Möglichkeiten es zur "üblichen" Abtreibung.. noch gibt! Ich hätte, mich für den Abbruch entschieden.. nein falsch.. ich hatte mich schon für den Abbruch entschieden.. & wären die Ärzte der Uniklinik Mainz nicht gewesen.. es gäbe heute keine Caroline.. ein Kind das ich heiß und innig liebe.. dass mich aber auch oft schier in den Wahnsinn treibt.. & diese Entscheidung.. wäre in dem Fall, in meinen Augen richtig gewesen! Generell sollte Jeder für das was er tut gerade stehen.. ganz sicher sogar.. Moralisch gesehen, gebe ich dir abolut recht.. aber.. schalt doch mal den Fernseher ein.. Die Wenigsten stehen immer zu 100 % für das gerade was sie tun!!! Wie arg häufen sich die Missbrauchs & Misshandlungsfälle.. ?wie die von Kinder.. die verwahrlosen & verhungern.. ??? Wieviele Babys & Kinder.. landen letzten Endes ermordet im Plastikbeutel auf der Müllkippe ???? Es ist ein fürchterliches Thema Sylvia, aber sind wir doch mal ehrlich .. hier kanns schon nicht mehr um die Wahl zwischen richtig und falsch gehen.. sondern vielmehr um die Wahl zwischen den geringeren Übeln.. Mir persönlich ist ein Mensch lieber, der sich gegen ein Kind & zum Abbruch entschließt.. als Jener, der Abtreibung für Mord hält.. ein Kind bekommt.. & dieses entweder jahrelang physisch wie psychisch quält.. oder aus Überforderung umbringt.. Das sind alles Vorkommnisse, die sind definitiv nicht von der Hand zu weisen.. Einen Abbruch bis meinetwegen bis zur 9. - 10. Woche.. alles was drüber ist, halte ich selbst schon arg fragwürdig.. läßt sich nicht mit einem Babymord vergleichen.. & da halte ich z.b. Ersteres für das geringere Übel!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 10.04.2009
20 Antwort
Du sprichst mir aus der seele!
Was ist den wenn mein gesundes kind später durch eine krankheit oder einen unfall nehindert ist? Dann muss ich damit auch leben oder eben lernen! oder gibt hier hellseher die das wussten und sich dachten ach ne lieber nicht da treibe lieber ab? Ich kann auch leider aus Erfahrung sprechen wie es einem nach einer vergewaltigung geht. Ich war zum Glück nicht schwanger und wenn es so gewesen wäre hätte ich das kind trotzdem bekommen! Da gibt es immer eine Lösung den Rückwärts ist kein weg! Es gibt übrigens ein sehr schönes und doch auch trauriges Buch mit dem Titel "Rückwärts ist kein weg!" das sollte sich hier ausnahmslos jeder mal durchlesen!
Yvonne1982
Yvonne1982 | 10.04.2009
19 Antwort
ich habe heute (entweder hier oder der anderen abtreibungsfrage)
in einer antwort gelesen, wo es in etwa hieß: "... es ist legal, also darf man das auch machen..." für mich persönlich ist es unter ganz eng gezogenen gesichtspunkten legal, aber da auch nur unter den ausnahmeaspekten, die ich benannt habe. und nur weil etwas legal ist, heißt es nicht, dass es richtig ist, oder? bis vor nicht allzu langer zeit durften jugendliche mit 16 schon zigaretten und gewisse alkoholsorten kaufen. legal! aber richtig? und man kann sich kaum rechtfertigen, nicht vorher entsprechen gehandelt zu haben, weil man ja im nachhinein seinen "fehler" LEGAL ausbügeln kann. wie gesagt, es gibt auch für mich ausnahmen, aber bestimmt nicht, weil etwas LEGAL ist.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 10.04.2009
18 Antwort
ein kind mit behinderungen...
ist ein schwieriges thema, ich denke, nicht alle eltern können mit einem behinderten kind klar kommen. aber was du schreibst ist furchtbar... es einfach sterben lassen. eine freundin mit mir hat eine freundin die am downsyndrom leidet, sie meinte sie ist ein ganz toller mensch der sich über nichts gedanken macht, ganz viel liebe schenkt und das leben viel mehr und ganz anders genießt als wir!!!!!! wenn sie mir von mir erzählt bekommt man wirklich ein grinzen! sowas würde ich noch als leichte behinderung bezeichnen, es gibt inzw viele fälle und genug unterstützungen, das man das kind dennoch großziehen kann, ich denke die liebe kommt automatisch. die betroffenen eltern sehen das kind nicht mehr als "anders" an, sie lieben es von ganzem herzen! die gesellschaft müsste eh offener mit behinderungen umgehen und sich mehr damit beschäftigen! behinderte menschen sind meist menschlicher als welche ohne behinderung! wenn sich wirklich rausstellt, das ein embryo wirklich soooo schwer beschädigt ist, das es körperlich und geistig extrem eingeschränkt ist, kaum was von der umwelt wahrnehmen kann und evtl dann zb an schläuchen hängen muss, isst das meiner meinung nach eine andere sache, dann könnte man drüber nachdenken ob es für das kind selbst nich besser wer, ihm den leidensweg zu ersparen. aber zb downsyndrom seh ich nicht als leidensweg an, die kinder lachen, weinen, freuen sich und sind einfach tolle menschen! mit der frau und dem kind die story ist hart. ich finds egoistisch von ihr. bloß wenn gesetze gelten, wieso wird der arzt verklagt, versteh ich nicht. scheiss gesetzte echt.
Gina1982
Gina1982 | 10.04.2009
17 Antwort
moppelchen danke für
diesen text. und als ich das grad gelesen habe mit der 15 ssw dann wird mir schlecht. ds tut mir in der seele weh. wird es hier nicht gemacht dann fährt man halt nach holland und lässt es dort machen. die machen das bis in der 23/24 ssw? da wird mir noch schlechter. ich hab meine maus in der 19 ssw gespürt und in diesem mom. hätte ich die welt umarmen können. man merkt das in dieser gesellschaft der luxus bei einigen mehr zählt wie ein kind. ich brauch keinen materiellen luxus. der größte luxus für mich ist wenn meine maus mich mit leuchtenden augen anstrahlt. für mich bedeutet meine maus alles, ich würde für sie sterben. ein kind ist das schönste glück auf erden. als mein mann und ich die kleine das erste mal weinen hörten haben wir beide geheult wie ein schlosshund. ich kann einfach nicht verstehen wie man so kleine lebewesen töten kann.
tigerminchen
tigerminchen | 10.04.2009
16 Antwort
@Gina1982
man muss sich allein nur einmal ansehen, wie weit ein baby in der 11./12. woche entwickelt ist. sicher, wenn das kind sehr schwer behindert wäre, eine geringe überlebenschance und/oder diese nur unter größten qualen hat, brauchen wir gar nicht darüber reden, ob es nicht vielleicht humaner dem kind gegenüber ist, es nicht in ein leben zu stürzen, dass wie eine dauerfolter ist. andererseits gibt es viele mütter, die ein behindertes kind bewusst auf die welt bringen und ich habe noch keine sagen hören, dass sie, wenn sie noch einmal vor der entscheidung stehen würde, das kind abtreiben lassen würde. dabei handelt es sich meist jedoch auch um behinderungen wie z.b. das downn-syndrom. diese kinder darf man, auch hier in deutschland, bis zur ssw ganz legal abtreiben. es wird dann nicht mehr genauso vorgenommen, wie bei einer abtreibung bis zur 12. woche, wo das kind abgesaugt wird, sondern muss auf die welt gebracht werden, wo man es dann sterben lässt. es gab einmal einen bericht auf arte. eine mutter wollte ihren sohn mit down-syndrom nicht und ging ins kh. die wehen wurden eingeleitet, der kleine kam auf die welt und wurde an die seite gelegt, da man meinte, er würde sehr rasch sterben. nach einiger zeit lebte das kind aber noch und der arzt sah sich nun gezwungen, alles für das leben des kindes zu tun, da ja nun die gesetzte frist, in der das kind zu sterben hatte, abgelaufen war und er die pflicht hatte, einzugreifen. der kleine junge überlebte. die mutter verklagte den arzt und bekam vor gericht recht. der junge wurde in einem heim untergebracht und der arzt muss nun unterhalt zahlen. das muss man sich mal auf der zunge zergehen lassen! als ich meine kinder in der 20. woche ungefähr spürte, hatte ich natürlich auch angst, sie könnten behindert sein. aber ich hatte diese angst nicht um mich, sondern um mein kind. hätte sich beispielweise ein down-syndrom herausgestellt, hätte ich es trotzdem bekommen und ebenso geliebt, wie seine geschwister. da mag jeder anders denken und das ist auch o.k. es geht ja auch nicht um behinderungen oder die entscheidung, ein kind abtreiben zu müssen, wenn die mutter in ernsthafter lebensgefahr wäre. ich greife hier lediglich die an, die aus, für mich niederen gründen, einem kind das recht nehmen zu leben, wo sie ihm kurz zuvor noch die pflicht dazu aufgedrückt haben.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 10.04.2009
15 Antwort
meine meinung!!!
du hast wirklich in ALLEN punkten recht, ich habe auch mal nen thread hier gestartet darüber. ist und bleibt bei vielen ein tabuthema!! hatte einen link von google verlinkt in denen bilder gezeigt werden, wie die kinder abgetrieben werden, wie die danach aussehen usw. stieß auf extremes unverständnis. ich wollte damit die augen öffnen, dass frauen, die denken "och ich will das ni haben, meine karriere ist mir wichtiger" sich erstmal darüber bewusst werden WAS sie dem baby im mutterleib antun!! da ist auch ein video dabei "der stille schrei" da wird über ultraschall "gefilmt" wie das baby abgetrieben wird! hab fast geheult. ich find es grausam, es ist mord! wenn ich das von "blue" lese, dass man sogar in china holland usw. bis zur sonstwievielten woche abtreiben kann, dann krig ich echt die krise!!!! es ist bewiesen das embroynen schon schmerzen fühlen, sieht man auch auf dem video. es ist unmenschlich und brutal!! ich bin ebenso der meinung, wenn man sex hat muss man sich bewusst sein DAS MAN SCHWANGER WERDEN KANN! das kind kann nix dafür! bei einer vergewaltigung, okay, könnte man drüber reden, aber am ende gibts genug eltern die keine kinder bekomm könnten - wobei ich auch der meinung bin das dringend die gesetze gelockert werden müssten hinsichtlich adoption! aber das ist ein anderes thema! danke für den tollen beitrag!! das muss mal gesagt werden!!
Gina1982
Gina1982 | 10.04.2009
14 Antwort
Bin ganz deiner Meinung...
ich bin eine von denen die schon 2 Fehlgeburten hatte. Und wirklich versucht hat Schwanger zu werden in den letzten 3 jahren. Jetzt hat es endlich geklappt. ich würde alles für mein Kind machen und auch auf alles Verzichten. Kann nicht verstehen das einige Menschen mit dem Leben eines ungeborenem Kindes so umgehen. Keiner hat meiner Meinung nach das Recht über Leben und Tod zu entscheiden.
Shiva28
Shiva28 | 10.04.2009
13 Antwort
Abtreibung..
das kind muß dafür büssen weil die MUTTER keine LUST , keine ZEIT und kein WILLEN hat auf ein Mensch. also Moppelchen71 hat in allem recht..
lucyzicke
lucyzicke | 10.04.2009
12 Antwort
@blue
ich gebe dir insofern recht, dass jeder das recht hat, über seinen EIGENEN körper zu entscheiden. ABER NICHT ÜBER DEN KÖRPER DES KINDES, DER DABEI ZERFETZT WIRD!
Moppelchen71
Moppelchen71 | 10.04.2009
11 Antwort
Abtreibung
naja recht oder unrecht das sieht jeder anders, wenn es unrecht wäre, wäre es hier verboten ist es aber nicht, von meiner besten Freundin die Schwester hat auch abgetrieben, sie wollet das Baby nicht, hat Jahre lang in china geebt und gearbeitet hat sehr gutes Geld verdient und hatte hier nun Wiedereinstellung für nicht weniger Geld, sie war als sie erfahren hat in der 15. SSW in Deutschland macht das keiner mehr, sie ist nach Holland dort machen die das legal bis zur 23.SSW und es ist auch kein Problem einfach da zu einem Arzt zu gehen und dem zu sagen was man will, es gibt ein Gespräch wie hier auch man muß 4 Tage warten, falls man es sich anders überlegt und wenn nicht gehts zru Sache. Ob das nun gut ist oder nicht, lass ich auch mal dahin gestellt, aber für einige Frauen ist das der letzte Weg wenn sie ein Kind definitiv nicht wollen, und der Schwester geht es blendent, sie bereut es nicht und sagt heute noch sie ist froh das es diese Möglichkeiten gibt udn man nicht dann gezwungen ist ein Kind auszutragen was man nicht austragen will, klar sagen jetzt viele wieder das ist Egoismus, aber mit dem eigenen Körper kann jeder noch machen was er will, und ob es Psychisch sinnvoll ist ein Kind bis zur Geburt auszutragen welches man nicht haben will halte ich auch für fraglich in einigen Fällen. Ich bin nicht komplett dagegen aber auch nicht in jedem Fall dafür, aber ich habe auch nicht das Recht Menschen zu verurteilen die sich dafür entscheiden, genauso wenig wie es andere Menschen angeht ob ich 2 Kinder habe oder 10, das sind eben Dinge die gehen keinen was an als die Person und deren Partner und hier werden auch öfter mal Fragen gestellt von Mamis die viele Kinder haben und sich noch welche wünschen oder drüber nachdenken und da verurteilt auch keiner, also sollte man es andersrum auch nicht tut, dass ist zumindest meine Meinung.
Blue83
Blue83 | 10.04.2009
10 Antwort
ich finde abtreibung gehört
gesetzlich verboten, außer bei vergewaltigung, im fall einer behinderung muß natürlich von fall zu fall entschieden werden. vielleicht bin ich da auch etwas sensibel angehaucht weil ich soooo lange auf meinen schatz warten mußte. aber wie du geschrieben hast es gibt die möglichkeit der adoption und es wird immer eltern geben die alles FÜR ein baby tun würden. und die, die es nicht wollen sollen ALLES GEGEN ein baby tun, aber bitte bevor es entsteht!!!!
palle1479
palle1479 | 10.04.2009
9 Antwort
...
geb dir vollkommen recht, gerade weil man hier immer wieder liest das es so viele gibt die es jahre lang veruschen und es klappt einfach nicht. die sind tot unglücklich und würden wirklich alles dafür geben. und andere behandeln das ungeborene kind wie nen lästigen pickel den man mal schnell entfernen lässt..
SweetCoco
SweetCoco | 10.04.2009
8 Antwort
hmm..
es ist immer schade, wenn man sich so eine mühe mit einer frage gibt & ers kommt dann nicht zu einer.. "vernünftigen" diskussion.. wenn ich mehr zeit hätte gerade, würde ich dir teilweise sogar widersprechen & eine entfachen.. *g* zu einem großen teil.. stimme ich dir sogar zu... aber halt nich komplett.. vielleicht ergibts sich nochmal!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 10.04.2009
7 Antwort
du sprichst mir aus dem Herzen
ich denke mir immer, die sollten sich mal auf Youtube eines von den Abtreibungsviedeos anschauen, das ist echt total schrecklich.. ich glaube auch, das man das Adoptieren einfacher machen sollte, aber ich glaube auch, dass sich viele Frauen davor furchten und Angst haben, dass sie ihr Kind dann doch lieben und es nicht weggeben können. Und solange unsere Welt so versexualisiert wird, wird es leider immer wieder abtreibungen geben, da sex und kinder nichts mehr miteinder zu tun haben.. anyway, danke das du das ganze mal so gut in worte gefasst hast..
burpy
burpy | 10.04.2009
6 Antwort
...
geb dir auch recht. ich selber hab auf sehr viel verzichtet, um meinen kleinen zu kriegen. habs aber noch nicht bereut. lg
benjaminalena
benjaminalena | 10.04.2009
5 Antwort
ja da gib ich
dir auch recht!!!!!!! meiner meinung auch wenn es sich hart anhört gehören solche frauen kastriert........... da sie ja anscheinend ihr hirn nicht einschalten können...... aber na ja da redet man gegen eine wand weil solche menschlichen monster ja auch noch meißtens denke sie hätten das richtige getan........ als ich schwanger war hatte ich gar nix ausser meinen mann und meinen bauchzwerg noch nicht einmal eine wohnung........... aber ich hätte mein baby nie getötet..... und jetzt jetzt haben wir alles was man braucht und das kann jeder haben man muss nur für sein glück kämpfen!!!!!!!!!!!!!!!
pitty88
pitty88 | 10.04.2009
4 Antwort
ich bin platt
so könnte ich das nicht ausdrücken.danke dir....ich bin ganz deiner meinung...
yunushülya
yunushülya | 10.04.2009

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