Kindesentführung im Südschwarzwald

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
15.03.2009 | 2 Antworten
Ein zweijähriges Mädchen konnte am Wochenende im Landkreis Lörrach von der Polizei befreit werden. Die Entführer aus dem Bodenseekreis wurden gefasst.
Razzia in einer Discothek in Wiesloch
Foto: dpa Symbolbild
Glücklich ist am Wochenende die Entführung eines zweijährigen Kindes aus Südbaden zu Ende gegangen. In der Nacht zum Sonntag wurde ein knapp zweijähriges Kind durch Einsatzkräfte der Polizei aus der Hand der Entführer unverletzt befreit. Die mutmaßlichen Entführer wurden gefasst.

Wie die Polizeidirektion Emmendingen zusammen mit der Staatsanwaltschaft Freiburg mitteilte, stürmten Spezialeinsätzkräfte das Versteck des entführten Kindes im Landkreis Lörrach. Das Mädchen habe seinen Eltern in Sexau (Landkreis Emmendingen) wohlbehalten zurückgebracht werden können.

Zwei Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen. Die beiden Entführer, zwei Brüder im Alter von 41 und 49 Jahren, hatten eine Lösegeldforderung in zweistelliger Millionenhöhe verlangt.

Kräfte des Sondereinsatzkommandos (SEK) nahmen bei der Aktion einen Beschuldigten in einer Pension in Weil am Rhein fest. Sie konnten dort das schlafende Kind übernehmen.

Der zweite Tatverdächtige wurde sofort danach an seinem Wohnort am Bodensee festgenommen.

Die zwei maskierten Brüder hatten am Freitagmorgen den Vater des Kindes an der Haustür seines abseits gelegenen Hauses unter Vorhalt einer Pistole zunächst zur Herausgabe von Bargeld gezwungen. Im Laufe des Überfalls ergriff einer der Brüder das knapp zweijährige Mädchen. Die Entführer flohen zunächst nach Polizeiangaben in einem gemieteten Auto mit gestohlenem Emmendinger Kennzeichen.
Die Familie alarmierte sofort die Polizei. Am Abend stellten die beiden Brüder eine Lösegeldforderung in zweistelliger Millionenhöhe. Die beiden Brüder gerieten bei der Polizei nach und nach immer mehr in Verdacht. Insbesondere einige Hinweise von Bürgern brachten die Ermittler „von Spur zu Spur“ weiter. Zeitweise waren über 100 Beamte und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. (kaz/dpa)
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2 Antwort
antwort
das gibt es doch nicht!gott sei dank ist alles gut ausgegangen! schrecklich diese welt!
ripcurl
ripcurl | 15.03.2009
1 Antwort
ohman
das ist aber heftig menschen gibts
carryX
carryX | 15.03.2009

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