Umschulung in Pflegeberuf nach Schwangerschaft

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
05.04.2018 | 13 Antworten
Hallo liebe Mamis,
ich arbeite als Industriekauffrau in einem kleinen Handwerkerbetrieb und schmeiße sozusagen das Büro. Seit ich meinen Freund kennengelernt habe, der Altenpfleger gelernt hat, wünsche ich mir immer mehr, auch in der Pflege zu arbeiten.
Nachdem ich bei einem Krankenhausaufenthalt vor einigen Wochen den Pflegenotstand sozusagen selbst zu spüren bekommen habe und ich meiner Bettnachbarin (eine liebe Seniorin, die gestürzt war) beim An- und Ausziehen, Essen und "Saubermachen" geholfen habe, da die Schwestern leider wirklich so unter Zeitdruck standen, dass sie schlichtweg keine Zeit dazu hatten, komme ich mir irgendwie schlecht vor, dass dieses Problem mich nicht in Ruhe lässt aber ich auch nichts dagegen mache.
Jetzt habe ich die Idee, nach der Schwangerschaft (wir sind leider noch nicht schwanger), eine Umschulung zur Altenpflegerin zu machen.

Meine Schwiegermama ist sehr lieb und freut sich jetzt schon darauf, auf das Zukunftsbaby aufzupassen.
Über meinen Freund habe ich mitbekommen, dass ambulante Pflegedienste meist Teilzeitkräfte suchen. Das klingt doch perfekt oder?

Meint ihr, es wäre schlau, meinen gesicherten, sehr gut bezahlten Bürojob in einem tollen Betrieb aufzugeben und das Risiko einer Umschulung einzugehen (finanziell, gefällt es mir, etc)?

Wie gesagt, ich würde super gerne im sozialen Bereich arbeiten, sitze aber ja sozusagen ein bisschen fest durch meine Ausbildung. Andererseits fühle ich mich auch sehr wohl hier, man reißt ja aber sozusagen nichts und besser wird die Welt durch mich im Büro aber auch nicht :-)

Vielleicht kennt jemand diese Situation oder hat den Weg sogar eingeschlagen? Würde mich über Erfahrungen und Tipps freuen!

Schöne Grüße
Ina
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13 Antworten (neue Antworten zuerst)

13 Antwort
Ich würde es NICHT tun!!! Der Beruf darf nicht unterschätzt werden... Nur alleine beim ankleiden helfen, essen Anreichen u sauber machen ist nicht! Wenn dein Freund/Mann schlau genug ist, sollte er dir das ausreden. Zumal du ja ein einen tollen Job hast.
Jungemama2287
Jungemama2287 | 06.04.2018
12 Antwort
@130608 so ist es bei uns auch. meine ausbildung ist schon weile her. aber wir haben immer Auszubildende in der Einrichtung und da hat sich nichts geändert.
Sabi77
Sabi77 | 06.04.2018
11 Antwort
@schnurpsneu aus Bayern.
Sabi77
Sabi77 | 06.04.2018
10 Antwort
bei uns wird die Ausbildung auch nicht in Teilzeit angeboten , das wird auch schwierig sein , da die Ausbildung mit Blockunterricht ist.... und Fehlzeiten dürfen nicht überschritten werden... bei uns müssen die Auszubildenden auch Nachtdienste machen
130608
130608 | 05.04.2018
9 Antwort
@Sabi77 Ah, okay. Wir sind in Niedersachsen, von wo kommst Du?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.04.2018
8 Antwort
@schnurpsneu das ist das evtl je Bundesland/region unterschiedlich. bei uns geht das nicht. ich hab auch mit Baby meine ausbildung gemacht. vollzeit und 3-schicht-system da es für die zulassumg zum examen gefordert ist
Sabi77
Sabi77 | 05.04.2018
7 Antwort
Ach, schon gelöscht, der Benutzer. Na toll. Wozu macht man sich die Mühe zu antworten? Sorry, aber finde ich mies! Wenn Du das noch liest: Wenn Du auch im Job so schnell aufgibst, dann wird das aber nix.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.04.2018
6 Antwort
@Sabi77 Stimmt nicht ganz. Es gibt auch Ausbildung in Teilzeit, wurde meiner Tochter angeboten, auch musste sie nicht ins Dreischichtsystem. Macht die Sache aber nicht wirklich besser, oder?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.04.2018
5 Antwort
Tu es nicht. Du änderst gar nichts, wenn Du auch Altenpflege machst. Sagt Dir eine Frau, deren Verwandten- und Freundeskreis 50/50 aus Altenpflegern und Marketingleuten besteht. Eine mehr, die ausgebeutet wird für viel zu wenig Geld, ausgepowert heimkommt, Schichtdienst schiebt, Rückenschmerzen hat und nicht etwa das Elend reduziert, was dort herrscht, sondern nur Teil dieses Elends wird. Denn die Betreuungsschlüssel werden sich Deinetwegen nicht ändern. Die Welt verbesserst Du nicht indem Du in die Pflege gehst. Ansonsten: Wenn Du gerne in der Pflege arbeiten möchtest, tu es. Zumindest herrscht dort akuter Mangel an Personal.... Wir können in der Pflege auf jeden Fall mehr Leute brauchen. Wenn aber lediglich Altruismus Dich antreibt, will ich es Dir austreiben. Es ist ein übler harter Job. ...nicht bös gemeint. Nur ehrlich.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.04.2018
4 Antwort
wir haben wohl falsche Antworten gegeben
eniswiss
eniswiss | 05.04.2018
3 Antwort
das wird nicht als umschulung gewertet werden da du das freiwillig machst. Abgesehen davon ist die Ausbildung zur Altenpflegerin Oder Gesundheits-Und Krankenpflegerin eine Vollzeitausbildung incl 3-Schichtdienst. Teilzeit kannst du erst nach deiner Ausbildung arbeiten. So wie ich deinen Text lese ist das reichlich unüberlegt ehrlich gesagt. Mit einem Kind ist eine Ausbildung sehr problematisch. es ist so, dass es nur eine bestimmte Anzahl fehlzeiten geben darf innerhalb der drei Jahre ausbildung um zum Examen zugelassen zu werden. Allein der Mutterschutz gehr schon über diese zugelassene Fehlzeit. Am Pflegenotstand wirst du leider nicht viel ändern können, da das den personalSchlüssel in den Einrichtungen nicht ändert. wenn du wirklich etwas ändern möchtest dann solltest du das ehrenamtlich machen. das sind Kräfte die zusätzlich eingesetzt werden weil sie ohne Bezahlung tätig werden. du hast dann freie Zeiteinteilung und kannst wählen in welchen Bereich du gehst. wenn du z.b. älteren Leuten etwas gutes tun möchtest dann melde dich in einer Pflegeeinrichtung zur Betreuung der Menschen die es dringend brauchen. Das kann sein Vorlesen, besuchdienst, basteln usw. oder du schliesst dich einem Verein oder Hilfsorganisation an. Z.b. Hospizdienst Du könntest z.b. Kurse dafür belegen die meist wochenende laufen um dann gezielt und qualifiziert helfen zu können. Frag doch mal bei eurem Landratsamt nach, viele haben eine koordinationsstelle Ehrenamt. die wissen genau wo was gebraucht wird und ob man da einfach hingehen kann oder ob man einen Kurs dafür braucht. Jetzt zu wechseln finde ich schlecht denn wenn du schwanger wirst fallen viele vorteile weg: du hast dann einen Ausbildungsvertrag der in der Pflege auch schwangeren gekündigt werden darf, finanzielle nachteile in der Vergütung und damit auch was elterngeld betrifft, und nach der elternzeit evtl wegfall des Alg1 wenn du nicht gleich wieder arbeit findest. zudem kommt, dass du mit säugling in der ausbildung wieder im 3-schicht system arbeiten müsstest wenn nicht grad schule ist. und nicht zu vergessen -es ist sehr viel zu lernen.
Sabi77
Sabi77 | 05.04.2018
2 Antwort
@eniswiss Wird es nicht als Umschulung gewertet wenn ich aus einem anderen Berufsbild in eine neue Ausbildung komme? Wir hatten in der Berufsschule damals einen erwachsenen Umschüler vom gelernten Zimmermann zum Industriekaufmann.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.04.2018
1 Antwort
eine Umschulung wird das sicher nicht, sondern eine neue Ausbildung mit AZUbilohne und danach mit dem in der Pflege wesentlich schlechteren Gehalt und mit Schichtdienst
eniswiss
eniswiss | 05.04.2018

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