Alleinerziehend mit Kleinkind, schwanger und angst zu versagen

rosegirl78
rosegirl78
10.11.2011 | 6 Antworten
Ich bin seit ca. 3 Monaten alleinerziehend und erwarte mein 2. Kind im Januar. Da sich die SS bald dem Ende naht, bekomme ich immer mehr Selbstzweifel. Vor allem weil der KV ziemlich weit weg und meine Familie auch nicht gerade in der Nähe wohnt. Ich bin hauptsächlich auf mich allein gestellt. Nun bekomme ich langsam Angstgefühle bzw. Selbstzweifel, ob ich das mit einem Kleinkind bzw. Baby auch wirklich schaffe bzw. später mit 2 Kindern.
Manchmal bin ich jetzt schon bei meiner Tochter überfordert und weiß nicht mehr ein noch aus. Ich liebe sie über alles, habe dennoch Angst, sie dann zu vernachlässigen.
Wer hat Erfahrungen und kann mir etwas darüber erzählen?
Dein Kommentar (bzw. Antwort)
Noch 3000 Zeichen möglich.

6 Antworten

[ Antworten von neu nach alt sortieren ]
1 Antwort
....
Das macht JEDE Mutter durch, die ein zweites Kind erwartet. Ich muss aber sagen, dass das nicht anders ist, als wenn DU eins hättest. Klar, DU bist noch mehr an die Kinder gebunden - hast weniger Zeit für Dich, aber Du wirst beide gleich lieben ... das ist einfach so. Du wirst deine Kinder nicht vernachlässigen. Meine sind jetzt 4 Jahre und 1 Jahr alt - es ist stressig, aber beide sind so wundervoll verschieden. Sie spielen miteinander und ... ach, es ist einfach schön Sie zu haben.
deeley
deeley | 10.11.2011
2 Antwort
Hey hallo
Mein SOhn wird im Januar 3. Sein Papa ist gestorben. Im April bekomme ich mein zweites Kind. Der KV wollte das ich Abtreibe weil er heimlich nebenbei ne freundin hatte und nicht wollte das sie was mitbekommt. Ich habe mich gegen ihn und fürs Kind entschieden bin demnach auch alleinerziehend nächstes Jahr auch mit 2 Kindern. Klar wird es anstrengend aber du weisst doch schon viel von deinem ersten Kind. Mach dich nicht kaputt du könntest es nicht schaffen. Geh zur Diakonie und frag nach einer Haushaltshilfe die dich die erste Zeit unterstützt. Mir wurde gesagt das es so etwas gibt! Frag Freunde das sie dich wenigstens seelisch unterstützen wenn du sie brauchst. Glaube fest an dich ich weiß das es schwer ist das zu tun aber es wird gehen. Beziehe dein erstes Kind viel mit ein beim Flasche geben oder wenn du stillst das es sich mit hinlegt. Beim Wickeln mit dabei sein beim Spazieren den KiWa schieben! Ich wünsch dir alles Gute
AJEsens
AJEsens | 10.11.2011
3 Antwort
Hey ... ich bin auch alleine mit 2 Kindern
Die Trennung vom Vater war vor 5 Jahren, als die Kleine 14 Tage alt war. Heute sind sie 5 und fast 9 Jahre alt. Dass Du jetzt langsam Angst bekommst kann ich 100%ig nachvollziehen. OK, es ist kein Zuckerschlecken und du wirst oft denken: jetzt ist es soweit, ich geb auf, ich kann nicht mehr .... aber genau in solchen Momenten brauchste deinen Mäusen nur in die Augen schauen. Erwartungsvolle Blicke und bedingungslose Liebe wirst Du dann entdecken. Dur wirst mit deinen Aufgaben wachsen und wo du heute denkst, dass kannst du nicht wirst du morgen drüber lächeln. Du wirst merken, dass du vieles anders machen wirst, vieles anders organisieren wirst und es wird für euch alle zum Vorteil sein. Versuche Deine eigene Linie zu finden, besonders was deine Große betrifft. Sie ist völlig durch den Wind, der Vater ist immerhin nicht mehr da. Sie wird Angst haben und Unsicher sein und mehr denjeh ihre Grenzen testen. Findet sie bei Dir Halt und Beständigkeit wird sie sich bei dir sicher fühlen und alles wird ein bissel entspannter. Das neue Geschwisterchen wirft natürlich alles nochmals über den Haufen. Versuche hierbei ganz genau darauf zu achten, dass sie nicht zu kurz kommt. Nutze alle Möglichkeiten sie mit einzubinden, sofern sie möchte, und die auch zu fordern. Lass sie merken, dass sie die Große ist, mehr Verantwortung bekommt und auch mehr darf. Und vorallem führe dann unbedingt eine Mamazeit ein - und wenns nur die obligatorische halbe Stunde am Abend ist. Alles ist irgendwie machbar Geh alles möglichst locker an. Mach Dir nicht zu viele Gedanken. Ihr seid, wenn es soweit ist ein eingespieltes Team und könnt Euch wenns drauf an kommt aufeinander verlassen. LG PS: setz Dich mal mit dem Jugendamt in Verbindung und frage nach, ob Du für die Anfangszeit eine Familienhelferin bekommen kannst. Die unterstützen und beraten Dich und nehmen Dir auch ab und an das große Kind ab, so dass Du z.B. Ämtergänge etwas stressfreier erledigen kannst
Solo-Mami
Solo-Mami | 10.11.2011
4 Antwort
Hey...
Du schaffst das bestimmt. Sieh mal, als du noch mit dem KV zusammen warst, ging dieser doch sicher einem Job nach. Während er arbeiten war, warst du doch auch auf dich allein gestellt. Gut, der KV war zwar abends da, aber tagsüber hat man doch die meiste arbeit mit den Kindern vor sich . Du packst das schon! Bist du mit deiner großen in einer Spielgruppe oder Mutter-Kind-Turnen? Wenn nicht, dann schau dich um, nach einer für euch geeigneten Gruppe. Dort lernst du Leute kennen. Ich weiß zwar nicht, wie es ist alleinerziehend zu sein. Aber was mir tagsüber fehlt, sind Erwachsene um mich herum. Meine Kinder sind toll, trotzdem fehlt was, wenn ich tagsüber allein bin. Meine Freundin sagt auch, wenn man nicht so einsam wäre, dann wäre das die halbe miete. Im großen und ganzen hat sich bei ihr nicht viel verändert, außer dass sie nicht mehr mit ihrem Ex zusammen lebt. Sie lenkt sich ab und geht viel unter Menschen. Du wächst in die Rolle rein. Alles Gute. LG
teeenyMama
teeenyMama | 10.11.2011
5 Antwort
Hi
meine beiden sind 19 Monate auseinander. Ich war die erste Zeit auch alleine, da mein Mann im Ausland gearbeitet hat. Ich hatte auch erst Bedenken ob das alles so zu schaffen ist. Aber es war besser als gedacht, der Kleine hat viel geschlafen, somit hatte ich viel Zeit für meine Tochter. Ihr werdet euren Rhytmus finden. Bei uns ist es immernoch so, dass ich meine Tochter nach dem Mittagsschlaf z.B. eher aus dem Bett hole, da sie immer eine gewisse Zeit noch braucht um wach zu werden. Lässt sich alles gut machen, da mein Sohn auch noch lange schläft. Du wirst es schaffen! Also alles Gute!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 10.11.2011
6 Antwort
@AJEsens
Das tut mir leid, dass der Papa gestorben ist. Ich wünsche deinem Sohn alles Gute. Und danke für die aufbauenden Worte, auch an die anderen.
rosegirl78
rosegirl78 | 10.11.2011

ERFAHRE MEHR:

Plötzlich alleinerziehend
11.01.2017 | 6 Antworten
Wohngeld alleinerziehend berufstätig
11.03.2014 | 13 Antworten
als Kleinkind-Mutter ständig krank?!
24.05.2011 | 11 Antworten

Ähnliche Fragen finden

In den Fragen suchen



uploading