Dringend! Betreuung über Tagesmutter, Bewilligungsbescheid!

Montaine
Montaine
06.03.2014 | 4 Antworten
Hallo,

wir brauchen mal bitte dringend eine Hilfestellung falls möglich.

Meine Schwester, alleinerziehend mit einem 7-jährigen Kind, besucht seit letztem Herbst 3 mal in der Woche die Abendschule, arbeitet zudem auch einmal in der Woche abends.

Übers Jugendamt bzw. Tagesmütterverein wurde ihr eine Tagesmutter bewilligt die das Kind in den Zeiten betreut. Das sieht praktisch so aus:

Wenn Schule (3 mal die Woche) normalerweise von 17 Uhr - Morgens um 07:00 Uhr über Nacht, denn die Kleine kann nicht abends um 22 Uhr nochmal aus dem Bett geholt werden.

Das selbe wenn Abends gearbeitet wird (1 Mal die Woche).

Zudem wird auch wegen Vor- und Nacharbeitungszeit (Lernzeit)Betreuung in den Ferien benötigt. Osterferien sind direkt vor der schriftlichen Prüfung, die Pfingstferien vor der mündlichen Abschlussprüfung.

Wir blicken bei den Bescheiden aktuell nun nicht durch, vielleicht weiß hier jemand von Euch Bescheid?

Nach Paragraph 23 SGB wurde vom 01.11.13 bis 30.11.13 Tagespflege von insgesamt 936, 64 Euro monatlich bewilligt (39, 33 Std. / Woche x 4, 33 Wochen x 5, 50 Euro)

Im Januar kam dann nun ein neuer Bescheid, in dem steht:

Vom 01.12.2013 - 30.06.2014 werden folgende Leistungen bewilligt:

Satz von monatlich 559, 17 Euro monatlich (30, 5 Std. W. x 40 W. / 12 M. x 5, 50 Euro)

Hier sind nur noch die Schultage berechnet, der eine Abend Arbeit läuft seit dem wohl extra.

Das sind soweit die Fakten die hier schriftlich vorliegen.

Für mich stellt sich die Bewilligung so dar: 40 Wochen à 30, 5 Stunden an Betreuung aufs ganze Jahr, also 12 Monate gerechnet.

Laut Tagesmutter und Jugendamt steht aber gleichzeitig die Aussage das die Ferienzeiten (6 Wochen seit Anfang Januar) komplett aus der Bewilligung raus genommen wurden, deshalb weigert die Tagesmutter sich das Kind während der Ferienzeit zu betreuen.

Im Klartext heißt das momentan das die Vorbereitung für die Prüfung selbst in den Ferienzeiten komplett flach fällt. Problematisch vor allem deshalb da die Osterferien direkt vor den schriftlichen Prüfungen sind, ebenso fallen die Pfingstferien kurz vor die mündliche Prüfung.

Mich würd jetzt mal interessieren ob das generell so gehandhabt wird oder ob es sein kann das hier nen Fehler im Bescheid vorliegt? Vielleicht kennt sich hier ja jemand damit aus oder war schon mal in der gleichen Situation drin.

Anfragen bei der zuständigen Stelle haben bis jetzt noch nichts ergeben außer der Aussage: "Ich habe im Moment keine Zeit in die Akte zu sehen!"

Und auch sonst häufen sich die Probleme. Von der Tagesmutter aus verschieben sich ein paar Wochen immer wieder die Zeiten. Anstatt das Kind wie vereinbart ab 17 Uhr zu betreuen damit meine Schwester pünktlich in ihren Unterricht kommt ist die Tagesmutter meistens nun erst Viertel oder 20 nach 5 erst zu Hause. Das hat ein Versäumnis der ersten Schulstunde zur Folge, es sei denn meine Schwester würde das Kind eine halbe Stunde ca. allein zu Hause lassen und somit ihre Aufsichtspflicht verletzen.

Zudem verlangt sie auch rund 48 Euro im Monat an Essensgeld, für Frühstück 1, 50 und fürs Abendessen 1, 50 Euro ... das Kind ist morgens ne kleine Schale Kellogs mit Milch oder nen Stück Kuchen und isst Abends ein Käse- oder Wurstbrot.

Das ganze verschlimmert sich halt so langsam. Zum versäumten Unterricht kommt halt jetzt die nicht Nicht-Betreuung in den Ferien mit dazu und wenn das so weiter geht weiß meine Schwester momentan nicht mehr wie sie den Abschluss im Juni so schaffen soll.

Weiß jemand von Euch vielleicht einen Rat?

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4 Antworten

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1 Antwort
nunja..da sie ja selber Schülerin is und während der ferien zuhause is und die Abendschule in der zeit nich besucht, kann ich verstehen, wenn für die zeit auch keine Betreuung stattfinden soll schließlich is sie ja auch zuhause..aunabhängig davon, ob sie nun für die Prüfungen lernen muss oder nich das muss sie dann, wies andere ja auch oft machen, halt abends machen wenn das Kind schläft, auch wenns anstrengend is ... oder sie sucht sich ne alternative..nimmt, wenn vorhanden, Familie oder freunde als Babysitter, oder zahlt nen sitter aus eigener tasche für die zeit das essengeld find ich okay..neben den Lebensmitteln, hat sie ja nunmal auch noch weitere kosten dafür ... ich zahl im kiga auch über 50€ fürs essengeld..egal ob mausi nun krippen-oder kita-Kind is ... wahnsinnig viel essen tat und tut sie auch nich, aber ich find die preise in Ordnung wogegen sie ggf vorgehen könnte wäre das öftere zuspät-kommen der tagesmutter, wodurch sie nich pünktlich am unterricht teilnehmen kann ... wenn da schriftlich ne klare Zeitangabe gemacht wurde, kann sie da auch drauf bestehen, dass diese seitens der tagesmutter eingehalten wird
gina87
gina87 | 06.03.2014
2 Antwort
@gina87 Das ist zum Teil richtig das sie in den Ferien zu Hause ist und Abends dort lernen kann. Allerdings kommt die Mathenachilfe nicht nach Hause zu ihr, sie fährt da hin. Und in den Ferien sind das pro Woche definitiv 2 bis 3 Mal jeweils 3 Stunden. Mir geht es um den Bewilligungsbescheid in dem klar steht: 30, 5 Stunden pro Woche x 40 Wochen. Davon das hier Ferienzeit abgezogen wird steht im Bescheid nichts drin, es müssten sonst insgesamt 24 Wochen angegeben sein.
Montaine
Montaine | 06.03.2014
3 Antwort
sonst soll sie da einfach nochma persönlich aufkreuzen und sich nich abwimmeln lassen da muss ihr ja ma einer rede und antwort stehen können prinzipiell seh ichs aber so, dass auch sowas wie nachilfe in den ferien , in denen sie ja zuhause, privates vergnüngen sind, weswegen ne Betreuung in der zeit ausgeschlossen wird..
gina87
gina87 | 06.03.2014
4 Antwort
Also, ich glaube, das ist nicht einheitlich geregelt. Ich bin zum Beispiel Lehrerin und mir wurde eine Betreuung nur für die Zeit bewilligt, die ich Unterricht hatte plus Fahrtzeiten. Mir wurde keine Stunde für die Arbeit zu Hause bewilligt, obwohl Lehrer nachweislich zu Hause ne Menge arbeiten müssen. Das Essensgeld ist sehr hoch, meine Tochter hat am Tag 1 Euro bezahlt für Frühstück und warmes Mittagessen. Aber sie war auch unter drei Jahre. Eine 7-Jährige isst mehr. Ich würde beim Kreis-Jugendamt anrufen und dort die rechtliche Lage besprechen. Unser Kreisjugendamt hat mir damals empfohlen, zu klagen, weil unsere Stadt sich gesetzeswidrig gegenüber Lehrern verhält. Ich habe das nicht gemacht, weil ich arbeitsmäßig, oh Wunder, total ausgelastet war und das nervlich nicht überstanden hätte. Aber manchmal tun Städte auch etwas, was eigentlich nicht in Ordnung ist und das jeweilige Kreisjugendamt, sofern ihr an einen Kreis angeschlossen seid, weiß da Bescheid. Ansonsten bleibt euch nichts übrig, als euch die Gesetzesgrundlage zu besorgen und es nachzulesen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.03.2014

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