Was kommt nach dem elterngeld? hartz4?

wuffel6
wuffel6
29.09.2010 | 9 Antworten
hallo, bin eine alleinerziehende mutti, mein elterngeld läuft jetzt im okt aus, bekomme unterhalt 200€ 184€kindergelt, habe aber ein unkündbares arbeitsverhältnis, möchte aber gerne so lange zu hause bleiben bis mein süsser in den kindergarten geht.da mein arbeitsweg leider für eine strecke 1, 5std dauert, und es bei uns keine möglichkeit gibt für eine krippe oder familienangehörigen zum aufpassen, bleibt mir ja leider nix anderes übrig bei meinem lütten zu bleiben, nun meine frage kann ich übergangsweise hartz4 beantragen?und würde ich überhaupt was bekommen?(wegen dem arbeitsverhältnis)und kann mich die arge dazu zwingen wieder zur arbeit zu gehen?oder in den ort zu ziehen.da will ich nicht mal tod übern zaun hängen .. danke für eure antworten
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1 Antwort
eigentlich
müsstest du normales arbeitlosengeld bekommen, dafür musst du dich aber von deinem noch-arbeitgeber kündigen lassen dann haste erst mal ein jahr ruhe ein jahr elternzeit zählt wie ein normales arbeitsjahr
carrie6
carrie6 | 29.09.2010
2 Antwort
....
ich schätze mal das du wieder arbeiten gehen musst ... da du ja in einem Arbeitsverhältniss stehst.
dorftrulli
dorftrulli | 29.09.2010
3 Antwort
...
du kannst natürlich deine drei Jahre Elternzeit nehmen. Dein Arbeitsverhältnis bleibt solang bestehen bis sie vorüber ist. Unterstützend zu Unterhalt und Kindergeld wirst du Wohngeld für dein Kind und Alg II für euch beide beantragen können. Gegebenenfalls kannst du für das zweite Erziehungsjahr Landeserziehungsgeld beantragen. Bitte kündige deinen Job nicht , das wäre nicht im Sinne des Erfinders. Um Alg I zu erhalten, muss man vermittelbar sein, d.h. eine Betreuung fürs Kind und damit die Möglichkeit zur Arbeit haben. Lass dich am besten mal bei einer Familienhilfe beraten. Dort kann man dir in deiner Lage sicher alle Fragen kompetent beantworten. Alles Gute!
Klaerchen09
Klaerchen09 | 29.09.2010
4 Antwort
noch was
als Alleinerziehende bekommst du eigentlich 14 Monate Elterngeld. Vielleicht kannst du die verbleibenden Monate noch beantragen und gleich teilen lassen? Das weiß ich jetzt allerdings nicht so genau. Ich selbst habe erst in diesem Monat bei der Elterngeldstelle meinen 14. Monat teilen lassen, so bekomme ich also im Monat 14 die Hälfte und im Monat 15 nochmal. Das geht ganz unkompliziert. Frag mal nach. Ne andere Möglichkeit wäre vielleicht auch ne tagesmutti in dem Ort, wo deine Arbeitsstelle ist. Du darfst während deiner 3jährigen Elternzeit bis zu 30 h/ Woche arbeiten. Vielleicht wäre das ja auch eine Möglichkeit für euch beide! und jetzt Gute Nacht!
Klaerchen09
Klaerchen09 | 29.09.2010
5 Antwort
...
ob du auf Alg I&Wohngeld Anspruch hast, musst du dich erkundigen, falls nicht, dann bekommst du normalerweise ALGII sprich:HARZ4 -- auch wenn du im unkündbaren Arbeitsverhältnis stehst, kann man dich nicht zwingen zur Arbeit, wenn du keine Möglichkeit hast, dein Kind irgendwo unterzubringen, durch eigene Erfahrung: wenn du HARZ4 beziehst, steht dir vom Gesetz her 3 Jahre Mutterschutz zu .. Sobald du dein Kind aber irgendwo unterbringen kannst, kann er dich "zwingen" zu Arbeiten aber auch nur für Teilzeit.. Und auf keinen Fall dein Arbeitsverhältnis kündigen, dann hast du keinen Anspruch auf HARZ4 -3 Monate lang..
jenny-alex
jenny-alex | 29.09.2010
6 Antwort
Kinderkrippe oder Tagesmutti??!
zu meiner Zeit, hätte ich zwar schon eine Kinderkrippe oder Tagesmutti zu nutzen, gab´s für mich aber keinen Sinn, den ich hätte mehr Ausgaben als Einnahmen dadurch.. Nach Anfrage bei der Agentur, die werden die Kosten für die Krippe oder Tagesmutti nicht übernehmen.. Und wenn du durch die Arbeitsaufnahme die mehr Ausgaben für die Kindsbetreuung hast, als Einnahmen, kannst du ja auch selber bei deinem Kind bleiben ... Oder andere Möglichkeit: wenn du den Kleinen in einer Kinderkrippe unterbringen kannst, während du arbeitest, frag bei zuständigem Jugendamt nach, ob die Kosten übernommen werden, es gilt nähmlich, wenn dein Kind noch nicht 3 Jahre als ist und du ihn in die Betreuung abgibst um zu arbeiten, wird Jugendamt überprüfen ob du Anspruch auf übernahme der Kosten hast, hast aber auch in dem Fall nur minimal gute Chancen, denn wenn du arbeitest, hast du ja eigenes Einkommen, kannst also selber für die Kosten aufkommen p.s. also informier dich richtig gut
jenny-alex
jenny-alex | 29.09.2010
7 Antwort
...
Die Betreuungskosten werden vom Jugendamt übernommen bis zu einer netto einkommensgrenze von 3500 Euro jenach verdienst musst du Prozentual dazu zahlen also bis 1700 euro nichts ab 1700 20 %, 2500 40% usw.
CA1985
CA1985 | 29.09.2010
8 Antwort
Guten morgen
@Klaerchen 09 hat völlig Recht. Wenn Du 3 Jahre oder länger bei Deiner Lütten bleiben möchtest hast Du natürlich ein Anrecht auf Hartz 4. Ich war bei meiner großen Tochter auch alleinerziehend und stand im arbeitverhätnis und habe direkt nach der Geburt Hartz 4 bekommen . Damals gab es leider noch nicht soviel Elterngeld. Bitte kündige nicht Deinen Job. Jede Mutter hat mindestens 3 Jahre um zu Hause zu bleiben und danach kommt es noch darauf an, ob Du in Deinem Beruf mit Kind voll arbeiten gehen kannst. Wenn Du ja niemanden hast , wird es schwer nur mit Kita Platz auszukommen. Da kommt es auf die Arbeitszeiten an und die Betreuung während der Ferien. Ich habe früher mit Kleinkind 30 Stunden gearbeitet , das ist zu schaffen , aber schwierig , wenn man niemanden hat der mal einspringen kann. Aufjedenfall hast Du immer und überall anspruch auf Hartz 4 . Und wenn Du nur Stundenweise arbeiten würdest hättest Du je nach Verdienst Anspruch auf Wohngeld oder Hartz 4! Ganz Liebe Grüße Petty
Petty2
Petty2 | 29.09.2010
9 Antwort
Nochmal
@ Wie bei Jenny-Alex war es bei mir. Ich bin Arbeiten gegangen bevor meine Tochter in die Kita kam. Ich hatte eine Tagesmutter. Damals hatten wir noch die D- Mark und ich musste 400 Mark dafür bezahlen. Am Ende des Monats blieben mir mit allen Ausgaben weniger als ich vom Sozialamt bekam . Also tue nichts unüberlegtes nur um zu arbeiten . Alleinerziehend und dann noch arbeiten lohnt sich nur , wenn Deine Betreuungskosten gering sind Du richtig gut verdienst und nicht so weit zur Arbeit hast. Ich bin jahrelang arbeiten gegangen und hatte als alleinerziehende manchmal weniger als wenn ich zu Hause geblieben wäre bei meinem Kind und hätte Hartz 4 bekommen.
Petty2
Petty2 | 29.09.2010

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