Chef besteht darauf nach einem Jahr wieder zu Arbeiten

Traurig2011
Traurig2011
26.02.2015 | 8 Antworten
Brauche Dringend eure Hilfe vieleicht kennt sich jemand aus , ist eine sehr schwierige Situation , meine Schwester ist in einem Unbefristeten Arbeitsvertrag und ihr Chef wollte Sie schonn während Sie Schwanger wahr raus eckeln , da Sie Krank geschrieben wahr wegen Risiko schwangerschaft .
Sie ist allein Erziehend.
Nun kam heute ein schreiben das ihr Jahr vorbei ist und Sie zum 01.04 wieder von 10.00-20.00 Uhr arbeiten muss .
Sie hat einen Antrag auf verlängerung auf drei Jahre gestellt und den hat er abgelehnt mit der Begründung das Sie die Stelle nicht länger für Sie frei halten können .
Nun ist Sie verzweifelt weil sie nicht weiß wie es weiter gehen soll , das Amt sagt nur Sie müsse wenn dann vor das Arbeitsgericht aber Sie hat kein Geld dafür das Sie sich einen Anwalt nimmt .
Und weiß auch nicht wohin Sie sich wenden kann
und es muss ja alles schnell gehen damit es vor dem 01.04 geklärt ist .
Der kleine wird im April 1 Jahr
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8 Antwort
Das einzige was sie verliert ist doch ein Job in einem Jahr, den sie eh nicht antreten könnte. Sie bekommt ja im zweiten Jahr auch kein Elterngeld mehr. So kann sie sich arbeitssuchend melden und bekommt wenigstens was vom Amt. Warum sie nicht gleich 2 Jahre beantragt hat verstehe ich unter den Umständen ehrlich gesagt nicht. Warum will sie den Job denn behalten???
Tine2904
Tine2904 | 27.02.2015
7 Antwort
Ja, ist leider so... Der 1. Geburtstag ist leider auch der 1. Arbeitstag, wenn man 1 Jahr Elternzeit beantragt hat. Bis zu 7 Wochen vorher kann man einen Antrag auf Teilzeit stellen, dem der AG je nach Größe des Unternehmens, nicht zwingend nachkommen muss. Diese Frist ist leider vorbei. UND: Ja, es ist so. Hat man 1 Jahr beantragt, muss der AG keiner Verlängerung der Elternzeit zustimmen. Hat man 2 Jahre beantragt, kann man noch mal um ein weiteres, das dritte Jahr, verlängern. Warum das Amt da nicht besser aufgeklärt ist, wundert mich gerade. Eigentlich steht das doch sehr deutlich im Elternzeitgesetz? Aber ganz ernsthaft: Auch in 2 Jahren wird deine Schwester wohl kaum eine Betreuung finden die die Arbeitszeit von 10.00 - 20.00 Uhr und darüber hinaus entsprechend abdeckt. Das Einzige, was deine Schwester jetzt noch machen könnte: Pokern... Für die ersten 3 Monate eine Betreuung suchen und dem AG gegenüber klar machen, dass sie wild entschlossen ist, auf den Platz zurück zu kehren. Sie hat dann eine Kündigungsfrist von 3 Monaten, kann sein, dass sie vor Arbeitsantritt die Kündigung bekommt und nochmal für 3 Monate Gehalt und vielleicht sogar von vornerein frei gestellt wird, oder eine Abfindung angeboten bekommt...
AliceimWunderla
AliceimWunderla | 26.02.2015
6 Antwort
Wenn sie vor Geburt nur 1 Jahr Elternzeit beim ag gemeldet hat, liegt es im ermessen des ag, ob er ein oder zwei weitere Jahre bewilligt...sagt er nein, bringt einem auch n Anwalt nix. Sie hätte gleich zwei Jahre nehmen sollen..dann wäre ne Verlängerung um ein weiteres Jahr kein Ding gewesen wenn die 7wochen frist eingehalten wurde Hat man nur 1 Jahr angesagt, sieht's schlecht aus mit verlängerung
gina87
gina87 | 26.02.2015
5 Antwort
Hat sie ein Jahr Elternzeit beantragt oder zwei Jahre und will jetzt verlängern. Bei einem Jahr hat sie Pech gehabt, da hilft auch kein Anwalt, das darf der Chef nämlich nach billigem Ermessen entscheiden. Bei zwei Jahren muss Mann mit einer siebenwöchigen Frist das dritte Jahr beantragen, der Arbeitgeber muss zustimmen,
Leyla2202
Leyla2202 | 26.02.2015
4 Antwort
@Jacky220789 Das ist zumeist kulanz wenn du nen supernetten Anwalt hast ^^ Sehr sehr Viele wollen den Schein direkt auf die Hand haben, weil sie dann weniger Arbeit zu Anfang haben Ich hatte auch schon Einen, der hat es mit mir gemeinsam gemacht - die Anderen wollten, dass ich den Schein selber besorge. Deswegen hab ich pro forma direkt dazu geraten auf's Amtsgericht zu gehen :)
xxWillowXx
xxWillowXx | 26.02.2015
3 Antwort
xxWillowXx genau das meinte ich, aber bei uns hat das der Anwalt mit uns gemacht.
Jacky220789
Jacky220789 | 26.02.2015
2 Antwort
"Berechtigungsschein" für einen Anwalt. Den bekommt man über das Amtsgericht. Man nimmt Kontoauszüge mit und Bescheinigungen über Einnahmen und regelmäßige Ausgaben. Dann bekommt man das Zettelchen. Damit sucht man sich einen Anwalt, zahlt 15 Euro der beantragt Gerichtskostenbeihilfe, die mit dem Beratungsschein eigentlich immer gewährt wird. Auf den Beratungsschein muss man auch nicht lange warten. Das Formular kann sie sich schon mal aus dem Internet ausdrucken. Fast überall bekommt man den Schein dann direkt auf die Hand. Damit sollte es fix gehen, sich einen Anwalt zu suchen und die Sache ins Rollen zu bringen. Ob ihr eine andere Möglichkeit bleibt, weiß ich leider nicht.
xxWillowXx
xxWillowXx | 26.02.2015
1 Antwort
Meine Nachbarin hatte das selbe Problem wie du beschreibst und konnte nicht wirklich was dagegen machen, wenn sie nur ein jahr beantragt hat muss der Arbeitgeber jetzt zustimmen tut er das nicht wird es schwierig. Der ex Chef von meiner Nachbarin wollte sie auch von Anfang an raus haben, nachdem er von der schwangerschaft erfuhr und nach der Elternzeit ging das Spiel weiter. Er teilte ihr unmögliche schichten zu wo es nicht möglich war das Kind in einer Einrichtung betreten zu lassen und als sie dann auch familiär keine Unterstützung mehr bei der Betreuung bekam, da ihre Mama selbst wieder in Arbeit war und was sagte wurde ihr gekündigt. Würde mir aber vll trotzdem Hilfe beim Anwalt holen bzw mich beraten lassen. Wenn ihr dazu das Geld fehlt kann sie BeratungskostenHilfe beantragen. Das macht der Anwalt mit dann zahlt man nur einmalig zwischen 10 und 20 Euro füllt mit dem Anwalt zusammen was aus reicht Bescheinigungen über einnahmen und Ausgaben ein und hat trotzdem den Anwalt seines Vertrauens.
Jacky220789
Jacky220789 | 26.02.2015

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