28. Schwangerschaftswoche (28. SSW)

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28. Schwangerschaftswoche
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28. Schwangerschaftswoche

Dies ist nun die letzte Woche im zweiten Trimester deiner Schwangerschaft. Du kannst stolz auf dich sein, denn den Rest schaffst du nun auch noch. Immer dran denken: Es sind nur noch 13 Wochen!
Was du zur 28. SSW lesen kannst:
  • Veränderungen des Körpers ab der 28. SSW
  • Entwicklung des Embryos in der 28. SSW
  • Geburtsvorbereitungskurs

  • - Wer kann daran teilnehmen?
    - Alles rund um die Anmeldung
    - Was für Kosten kommen auf dich zu?
    - Freundschaften und Fitness

Veränderungen des Körpers ab der 28. SSW

In einer so weit fortgeschrittenen Schwangerschaft, wie wir das in der 28. SSW haben, gibt es kaum mehr neue Veränderungen. Du kannst feststellen, dass dein Bauch weiter wächst und die Tritte kräftiger werden. Auch Wassereinlagerungen begleiten dich womöglich schon seit einiger Zeit und machen das Leben etwas kompliziert. Vor allem dann, wenn man absolut nicht mehr in die Schuhe kommt. Denk immer dran: Nach der Geburt verschwindet das Wasser wieder.
Der obere Teil deiner Gebärmutter befindet sich 3 bis 4 cm oberhalb deines Bauchnabels. Dadurch entsteht im oberen Bereich der Gebärmutter mehr Platz als im unteren, was dazu führt, dass das Kind seine endgültige Geburtsposition einnehmen kann.

Entwicklung des Embryos in der 28. SSW

An deinem wachsenden Bauch kannst du toll beobachten, wie auch dein Baby wächst. Es ist nun etwa 38 cm groß und bringt ungefähr 1100 Gramm auf die Waage. Noch immer ist die zarte Babyhaut gut unter der sogenannten Käseschmiere verborgen und wird durch diese gut geschützt. Wenn dein Kind wach ist, öffnet es die Augen und schließt diese, sobald es wieder einschläft. Derzeit nimmt es aber vor allem helle und dunkle Lichteinstrahlung wahr. Wirklich scharf sehen kann dein Kind erst mit etwa 24 Monaten. Ab dem zweiten Lebensmonat kann es zumindest schon Farben erkennen.
Wenn du willst, dass das Baby dein Gesicht erkennen kann, so musst du nach der Geburt und in den ersten Wochen bis auf ungefähr 20 Zentimeter herankommen. Dein Baby wird dein Gesicht lieben und dich beim Stillen regelmäßig ausgiebig begutachten.

Geburtsvorbereitungskurs

Ein Geburtsvorbereitungskurs ist keine Pflicht, du solltest ihn aber trotzdem machen, um dich auf die kräftezehrende Geburt vorzubereiten. Vor allem beim ersten Kind, bietet der Kurs eine gute Orientierung.

Wer kann daran teilnehmen?

Jede schwangere Frau kann irgendwann im Laufe der Schwangerschaft daran teilnehmen. Besonders sinnvoll ist er allerdings zwischen der 28. und 30. SSW. Ab diesem Zeitpunkt sind es nur noch 10 bis 12 Wochen zur Geburt. Ein idealer Zeitpunkt also.
Der Geburtsvorbereitungskurs hilft aber nicht nur dir, sondern auch deinem Partner. Wenn dieser daran teilnimmt - dies wird leider nicht von den Krankenkassen gezahlt und muss selbst übernommen werden - lernt er direkt, wie er dich bei der Geburt unterstützen kann und was auf euch zukommt. Nahezu perfekt, wenn man bedenkt, dass gerade die Männer meistens Geburten nur aus Filmen kennen und diese immer eher spektakulär, aber selten sehr realistisch in Szene gesetzt werden.

Alles rund um die Anmeldung

Die Anmeldung bei einem Kurs erfolgt in der Regel direkt beim Veranstalter. Dies sind vor allem Hebammen, Krankenhäuser, Geburtshäuser, Elternschulen und Familienbegegnungsstätten. In der Regel kannst du alle Angebote in deiner Umgebung auch von deinem Frauenarzt erhalten, die meistens bestens informiert sind.
Auch das Internet kann dich bei der Suche unterstützen und natürlich kannst du auch einfach Frauen mit jungen Kindern fragen und von denen auch gleich eine Bewertung zum Angebot bekommen.

Was für Kosten kommen auf dich zu?

Offiziell anerkannte Geburtsvorbereitungskurse werden nur durch ausgebildete Hebammen oder Kursleiterinnen durchgeführt. Solch ein Kurs ist für die werdende Mutter kostenlos, da die Kosten die (gesetzliche) Krankenkasse trägt.
Dein Partner muss den Kurs selbst zahlen, was in der Regel ein Betrag zwischen 60 und 80 Euro ist.

Freundschaften und Fitness

In der Regel werden in einer Gruppe nicht mehr als 10 bis 12 Schwangere betreut, so dass die Gruppen übersichtlich klein sind. Du als werdende Mama solltest bei den Terminen bequeme Kleidung tragen und gegebenenfalls ein Sitzkissen dabei haben. Meistens gibt es aber auch vor Ort passende Matten oder Kissen, die man sich ausleihen kann. Details wird dir der Veranstalter bei der Anmeldung mitgeteilt haben.
In der Gruppe macht ihr eure Übungen und habt Zeit, euch kennenzulernen und auszutauschen. Vielleicht entstehen sogar Freundschaften und ihr könnt nach der Geburt zusammen mit den Babys etwas unternehmen. Eine Freundin mit einem ebenfalls jungen Kind zu haben ist eine tolle Sache und macht das Leben deutlich einfacher.

Doch das ist nur ein positiver Nebeneffekt, denn das Ziel des Kurses ist es, dich körperlich aber auch mental auf die Geburt vorzubereiten. Nach dem Kurs, der etwa sieben Doppelstunden andauert, wirst du wissen, was zu tun ist und was dir bevorsteht. Das gibt Sicherheit und mindert die Angst und Nervosität ein wenig.
Atemtechniken gehören genauso zum Lehrplan wie körperliche Übungen und die Theorie über den Ablauf. Auch gibt es dort erste Informationen über den Umgang mit dem Baby, das Wochenbett und die Erziehung.

Es gibt keinen besseren Weg, sich auf die Geburt vorzubereiten als einen solchen Kurs zu besuchen, andere Schwangere zu treffen und gemeinsam fit und bereit für die Geburt zu werden.

[KaKra]

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