Der Mond ist aufgegangen

Eines der schönsten Gedichte der deutschen Sprache – wunderbar zum Vorsingen!

Der Mond ist aufgegangen

Der Text zum Lied

Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar;
Der Wald steht schwarz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille,
Und in der Dämmrung Hülle
So traulich und so hold!
Als eine stille Kammer,
Wo ihr des Tages Jammer
Verschlafen und vergessen sollt.

So legt euch denn, ihr Brüder,
In Gottes Namen nieder;
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott! mit Strafen,
Und laß uns ruhig schlafen!
Und unsern kranken Nachbar auch!

Ein Gedicht aus dem 18. Jahrhundert

Das in der Literatur bekannte Lied „Der Mond ist aufgegangen“ geht auf ein Gedicht von Matthias Claudius zurück. Wann genau es entstanden ist, ist nicht genau überliefert, es soll Ende des 18. Jahrhunderts gewesen sein. Besonders eindrücklich an dem Lied sind unter anderem die poetischen Beschreibungen der Natur - der stillen Nacht.

Viele, die mit diesem Lied aufgewachsen sind, haben sicherlich vor allem die ersten Strophen gut in Erinnerung.

Da das Lied insgesamt sieben Strophen lang ist, kann es von Kindern oft nicht in voller Länge schnell auswendig gelernt werden. Wir haben deswegen auch vor dem Dreh beschlossen, uns auf die erste, die dritte und die letzte Strophe zu konzentrieren.

Wir meinen, dass dies eine gute Auswahl ist, um das Lied Kindern nahe zu bringen, damit sie womöglich noch mehr vom aufgehenden Mond lernen wollen.

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