Warum 2 mal ? aber der MUt wieder ein Kind zu bekommen!

merijam31
merijam31
02.11.2013 | 7 Antworten
Mein schwerster Gang

Es war wohl das schlimmste Jahr in meinem Leben 2006 Im Januar hatte man bei meiner Mutter Krebs festgestellt und meine Nichte verstarb an ihrem 12 Geburtstag auch im Januar.Aber was sag ich , ich habe schon Anfang der Schwangerschaft gemerkt das etwas nicht stimmt.Es begann gleich in der 12 Woche mit starken Blutungen worauf ich natürlich zum Arzt ging der mir mitteilte das einer der Zwillinge abgegangen ist was schon sehr schlimm war, aber ich sollte noch nicht ahnen das dies erst der Anfang war. Mir war ständig schlecht ich verlor innerhalb dieser Schwangerschaft 18 kilo. Vor allem nachdem die Sache mit meiner Mutter und meiner Nichte passierte war es besonders schlimm. Ich war schon Stammgast bei meinem Arzt , Ich sagte meiner Ärztin das irgendwas anders ist als sonst. Sie Untersuchte mich sich gründlich und sagte mir zirka in der 24 ssw das das baby sehr klein wäre, und das war bei meinen Brummern wirklich ungewöhnlich. Sie schickte mich ins Krankenhaus wo ein Grosser Ultraschall gemacht wurde.Wobei erstmal ausser das es klein war nichts ungewöhnliches herraus kam. Und DAS ES UNSERE HEISSERSEHNTE TOCHTER WERDEN SOLLTE.Was mich natürlich erstmal glücklich machte und beruhigte. dr Chefarzt meinte wir sollten in einer Woche wieder zur Kontrolle kommen. Nur leider war da nicht der Arzt meines Vertrauens da sondern ein anderer Chefarzt der eigentlich für seine gründliche art bekannt war. Der uns sagte wir könnten uns zwar auf ein kleines aber gesundes Mädchen freuen, aber irgendwas in mir sagte NEIN ich kann doch nicht so paranoid sein sogar mein Mann hielt mich für Schwangerenparanoid ich bestand nochmal zu meiner Ärztin zugehen die mcih auch gleich in Empfang nahm und meine Ahnung bestätigte sie rief im Krankenhaus an und fragte wann mein Chefarzt käme.Zwei Wochen wartete ich auf meinen Termin das war in der 30 ssw er untersuchte mich und musste sich auch wundern wie sein Kollege soviel übersehen konnte. Zu dieser Zeit entdeckten sie ein loch im Herz sonst nichts und das sie klein war. das loch sei nicht so schlimm meinte er aber das das Baby nicht richtig wuchs schon.er wollte mich stationär dabehalten aber ich konnte nicht weg zuhause da waren ja noch meine Jungs die mich brauchten. der Arzt sagte in einer Woche Kontrolle und wenn keine Besserung sich einstellt würde eine Fruchtwasseruntersuchung befürworten. damit war auch einverstanden. aber mir nicht bewusst was ich mir selber damit antat. Eine Woche drauf war wieder dieser andere Arzt da und diesmal untersuchte er sehr aufmerksam und kam zum Ergebniss das die kleine ein gutes Stück gewachsen wäre. und so verging eine weitere Woche und das war es meine Ärztin die mir riet im Krankenhaus zubleiben weil das Fruchtwasser extrem viel
war. und die Durchblutung meiner notchen auch schlecht war so willigte ich ein.Zwei Tage später wurde dir Fruchtwasser Untersuchung gemacht.Bereits am nächsten tag lag das erste Ergebniss vor. ich werde diesen Augenblick wohl nie mehr vergessen als der Arzt rein kam sich neben mich setzte/ich hatte Wehen bekommen nach derFfruchtwasseruntersuchung und mir wurde Patusisten verabreicht;und der Schwester erstmal die Anweisung gab mir den tropf zu entfernen da dieser nicht mehr nicht mehr nötig wäre. es war als ob er mir jemand anderem spricht das das Baby sehr krank wäre un mit grösster Wahrscheinlichkeit noch vor dem Entbindungstermin sterben würde
und wenn es doch noch lebend auf die Welt kommt wohl die ersten paar Tage später stirbt.ich rief meinen mann und sagte ihm das unser Baby stirbt mehr hab ich wohl nicht mehr sagen können den ich legte auf wenig später war er da und wollte wissen was los war ich konnte es ihm einfach nicht sagen. dann kam der Doktor und klärte ihn auf und wollte sofort einleiten, aber ich wollte nicht.zuhause nahm ich meine alltägliche arbeit auf und verdrängte den Gedanken einfach.ein paar tage ´drauf rief die Klinik an und wollte einen Termin zum reden vereinbaren.Heuten frage ich mich warum ich nur hingegangen bin. der Arzt erklärte uns drei Möglichkeiten ersten Einleitung zweitens im Mutterleib das Baby einschläfern ich dachte ich höre nicht richtig und fragte ihn ob mein Baby für ihn gleich zusetzten ist darauf meinte er das es humaner wäre als draußen um jeden Atemzug zukämpfen. wir sollten bald eine Entscheidung treffen weil es sonst nur noch schwerer wäre.mein mann bat mich weil er angst um mich hatte. am 24.04.2006 fuhr ich ins Krankenhaus wo mir die Einleitung mit cegem gemacht wurde und in den ersten 10 Stunden mit wehen starb meine Tochter wie der Ultraschall ergab Gewissheit und ich brach vor der Tür zusammen für mich als gläubige Muslima war das sehr schlimm. nach 15 weiteren Stunden kam meine Tocher mit dem po voran auf die Welt ich nahm sie in arm und hoffte so sehr das dieser Engel die Augen doch noch öffnet aber sie tat es nicht. Sie war so hübsch. Zwei Tage später begruben wir sie und ich werde nie mals mehr das Geräusch vergessen von dem Wagen auf dem Ihr Sarg gefahren worden ist, Ich habe zwar nach meinem kleinen Engel zwei tolle Kinder bekommen aber ein Ersatz gibt es nicht selbst wenn ein paar böse Zungen das behaupten was mich sehr traurig gemacht. den für mich ist sie die jenige die mich in meinem träumen stets auf fängt wenn mir alles über den Kopf wächst. Man traut sich das keinem zu erzählen aber ich bin stets glücklich wenn ich sie in einem gelben kleid über eine grüne Wiese laufen sehe wo sie in meine Arme fällt und mir immer wieder sagt das ich meine Sache sehr gut mache und das wir irgendwann für immer zusammen sein werden. Nun in dieser Zeit habe ich mein Herz endgültig für Gott dem Barmherzigen geöffnet. Sie ist wunderschön in meinem Träumen sie hat schwarzes ganz lockiges haar, und sieht eigentlich aus wie ihr Vater.(nur hübscher) Für alle die so etwas furchtbares und ernüchterndes erleben oder haben kann man wünschen das sie an Himmel und Hölle glauben.




Da ist sie nun meine Geschichte, wie ein Stern geboren wurde

Mein schwerster Gang

Es war wohl das schlimmste Jahr in meinem Leben 2006 Im Januar hatte man bei meiner Mutter Krebs festgestellt und meine Nichte verstarb an ihrem 12 Geburtstag auch im Januar. Aber was sag ich , ich habe schon Anfang der Schwangerschaft gemerkt das etwas nicht stimmt.Es begann gleich in der 12 Woche mit starken Blutungen worauf ich natürlich zum Arzt ging der mir mitteilte das einer der Zwillinge abgegangen ist was schon sehr schlimm war, aber ich sollte noch nicht ahnen das dies erst der anfang war. Mir war ständig schlecht ich verlor innerhalb dieser Schwangerschaft 18 kilo. Vo rallem nachdem die Sache mit meiner Mutter und meiner Nichte passierte war es besonders schlimm. Ich war schon Stammgast bei meinem Arzt , Ich sagte meiner Ärztin das irgendwas anders ist als sonst. Sie Untersuchte mich sich gründlich und sagte mir zirka in der 24 ssw das das Baby sehr klein wäre, und das war bei meinen Brummern wirklich ungewöhnlich. Sie schickte mich ins Krankenhaus wo ein Grosser Ultraschall gemacht wurde.Wobei erstmal ausser das es klein war nichts ungewöhnliches her raus kam. Und DAS ES UNSERE HEISS ERSEHNTE TOCHTER WERDEN SOLLTE.Was mich natürlich erstmal glücklich machte und beruhigte. dr Chefarzt meinte wir sollten in einer Woche wieder zur Kontrolle kommen. Nur leider war da nicht der Arzt meines Vertrauens da sondern ein anderer Chefarzt der eigentlich für seine gründliche art bekannt war. Der uns sagte wir könnten uns zwar auf ein kleines aber gesundes Mädchen freuen, aber irgendwas in mir sagte NEIN ich kann doch nicht so paranoid sein sogar mein Mann hielt mich für Schwangerenparanoid ich bestand nochmal zu meiner Ärztin zugehen die mich auch gleich in Empfang nahm und meine Ahnung bestätigte sie rief im Krankenhaus an und fragte wann mein Chefarzt käme.Zwei Wochen wartete ich auf meinen Termin das war in der 30 ssw er untersuchte mich und musste sich auch wundern wie sein Kollege soviel übersehen konnte. Zu dieser Zeit entdeckten sie ein loch im Herz sonst nichts und das sie klein war. das loch sei nicht so schlimm meinte er aber das das Baby nicht richtig wuchs schon.er wollte mich stationär dabehalten aber ich konnte nicht weg zuhause da waren ja noch meine Jungs die mich brauchten. der Arzt sagte in einer Woche Kontrolle und wenn keine Besserung sich einstellt würde eine Fruchtwasseruntersuchung befürworten. damit war auch einverstanden. aber mir nicht bewusst was ich mir selber damit antat. Eine Woche drauf war wieder dieser andere Arzt da und diesmal untersuchte er sehr aufmerksam und kam zum Ergebniss das die kleine ein gutes Stück gewachsen wäre. und so verging eine weitere Woche und das war es meine Ärztin die mir riet im Krankenhaus zubleiben weil das Fruchtwasser extrem viel
war. und die Durchblutung meiner notchen auch schlecht war so willigte ich ein.Zwei Tage später wurde dir Fruchtwasser Untersuchung gemacht.Bereits am nächsten tag lag das erste Ergebniss vor. ich werde diesen Augenblick wohl nie mehr vergessen als der Arzt rein kam sich neben mich setzte/ich hatte Wehen bekommen nach der Fruchtwasseruntersuchung und mir wurde Patusisten verabreicht;und der Schwester erstmal die Anweisung gab mir den tropf zu entfernen da dieser nicht mehr nicht mehr nötig wäre. es war als ob er mir jemand anderem spricht das das Baby sehr krank wäre un mit grösster Wahrscheinlichkeit noch vor dem Entbindungstermin sterben würde
und wenn es doch noch lebend auf die Welt kommt wohl die ersten paar Tage später stirbt.ich rief meinen mann und sagte ihm das unser Baby stirbt mehr hab ich wohl nicht mehr sagen können den ich legte auf wenig später war er da und wollte wissen was los war ich konnte es ihm einfach nicht sagen. dann kam der Doktor und klärte ihn auf und wollte sofort einleiten, aber ich wollte nicht.zuhause nahm ich meine alltägliche arbeit auf und verdrängte den Gedanken einfach.ein paar tage ´drauf rief die Klinik an und wollte einen Termin zum reden vereinbaren.Heuten frage ich mich warum ich nur hingegangen bin. der Arzt erklärte uns drei Möglichkeiten ersten Einleitung zweitens im Mutterleib das Baby einschläfern ich dachte ich höre nicht richtig und fragte ihn ob mein Baby für ihn gleich zusetzten ist darauf meinte er das es humaner wäre als draußen um jeden Atemzug zukämpfen. wir sollten bald eine Entscheidung treffen weil es sonst nur noch schwerer wäre.mein mann bat mich weil er angst um mich hatte. am 24.04.2006 fuhr ich ins Krankenhaus wo mir die Einleitung mit cegem gemacht wurde und in den ersten 10 Stunden mit wehen starb meine Tochter wie der Ultraschall ergab Gewissheit und ich brach vor der Tür zusammen für mich als gläubige Muslima war das sehr schlimm. nach 15 weiteren Stunden kam meine Tocher mit dem po voran auf die Welt ich nahm sie in arm und hoffte so sehr das dieser Engel die Augen doch noch öffnet aber sie tat es nicht. Sie war so hübsch. Zwei Tage später begruben wir sie und ich werde nie mals mehr das Geräusch vergessen von dem Wagen auf dem Ihr Sarg gefahren worden ist, Ich habe zwar nach meinem kleinen Engel zwei tolle Kinder bekommen aber ein Ersatz gibt es nicht selbst wenn ein paar böse Zungen das behaupten was mich sehr traurig gemacht. den für mich ist sie die jenige die mich in meinem träumen stets auf fängt wenn mir alles über den Kopf wächst. Man traut sich das keinem zu erzählen aber ich bin stets glücklich wenn ich sie in einem gelben kleid über eine grüne Wiese laufen sehe wo sie in meine Arme fällt und mir immer wieder sagt das ich meine Sache sehr gut mache und das wir irgendwann für immer zusammen sein werden. Nun in dieser Zeit habe ich mein Herz endgültig für Gott dem Barmherzigen geöffnet. Sie ist wunderschön in meinem Träumen sie hat schwarzes ganz lockiges haar, und sieht eigentlich aus wie ihr Vater.(nur hübscher)


Der zweite Engel
Ercan *06.12.2010 in der 17 Schwangerschaftswoche

In der früh zum 05.12.2010 sollte meine ständige Befürchtung sich langsam bewahrheiten :(
wir gingen erst mal einkaufen, ich war am Vortag bei der FÄ sie meinte ich hätte wohl nur eine gut durchblutete Ader an dem Gebärmutterhals :( bis daher ging es dem kleinen anscheinend auch noch gut. Aber wir Frauen kennen das Gefühl wenn etwas nicht stimmt, und etwas in mir sagte, es ist was nicht in Ordnung und dachte noch bei mir, gut morgen wenn der Nikolaus vorbei ist fahre ich ins Krankenhaus, sicher ist sicher.
Die Blutung wurde ein wenig stärker zum Abend hin. Ziehen, da wurde ich von meiner Frauenärztin schlicht weg mit den Wörtern , die Mutterbänder ziehen abgetan.
Am Abend ins Bett, ich schlief nicht gut. Wachte auf und es war ein recht unangenehmes ziehen geworden:Ok, die Mutterbänder :*(
Mein Mann ging zu einem Umzug bei Bekannten, die anderen Kinder wollten versorgt sein, man stellt jeden Schmerz nach hinten für die Kinder.
Nun mein Schwager rief an, und meinte noch"Übertreibe es nicht"
Das war beim Saugen gerade (diese Bilder im Kopf sind immer da)
Ja mach ich nicht. Ich ging zur Toilette und es passierte, es war wie ein Wasserfall :*( das Blut schoss aus mir heraus. Ich hatte so Angst das mein kleiner darin nun liegt, ich rief nach meinem Sohn das er doch bitte seinen Vater anrufen soll. Er war ganz verstört mich so zusehen, ich versuchte stark zu sein, es ging nicht, ich zitterte und die Schmerzen wurde immer heftiger und die Handtücher waren bald wieder durch :( Mein Mann flog anscheinend den es waren nie mehr wie 10 Minuten vergangen für mich trotzdem eine Ewigkeit. Ich hab mich auf die Couch gelegt die Füsse nach oben, aber alles war umsonst. Ich bat ihn im Bad nachzusehen ob unser Kind da wäre :*( Er tat es, verneinte zum Glück.
Ich bin mit meiner Freundin in Krankenhaus gefahren, ich wollte meinem Mann das nicht antun.
Wir kamen an, im Kreissaal haben die uns einfach wieder weggeschickt. Wieder eine Etage rauf, Frauenklinik, meine Freundin rannte zu einer Schwester, die tat einfach nur ab... wir müssten warten bis ein Arzt Zeit hätte.
Ich ging wieder auf das Toi diesmal war der Schwall gewaltig, meine Freundin bat das sie doch anrufen sollte, uns etwas geben sollte. Irgendwas, sie kam lediglich mit ein paar Binden zurück und winkte uns auf die Bank.
Irgendwann nach 2 Stunden, stand ich auf und sagte es geht nicht mehr, und fiel um. Ich kann mich nur daran erinnern was für ein gutes Gefühl plötzlich in mir war. Es war dunkel es kam mir vor wie ein raum, fühlte mich wie ein Luftballon. Ich hörte die Panik da "draussen" war aber unfähig mich zu bewegen oder gar was zu sagen. Meine Freundin sagte mir später ich hatte 2 Minuten kein Puls mehr. Sie machten also auf meinem Leblosen Körper in diesem Moment Ultraschall, auch sein Herzchen hatte auf gehört zu schlagen, es schien als ob er mich mitnehmen wollte.
Irgendwann erwachte ich wieder und wurde angeleitet zu pressen, es sei soweit. Ich rief: Nein ich werde ihn nicht hergeben!
Sie müssen, es wird sowieso bald dazu kommen den es ist alles eröffnet.
Er kam auf die Welt ohne ein Schrei :`( den er war schon nicht mehr bei uns!
Danach wurde ich Notoperiert. Und wurde auf ein Zimmer geschickt wo eine Frau gerade freiwillig abgetrieben hatte.
Es war so schlimm das ich am nächsten Tag die Sternenurkunde meines Sohnes holte und nach Hause bin :(

Ich kann euch soviel mit geben, vertraut eurer Inneren Stimme, sie ist manchmal leise. Hört gut hin.
Unseren Schmerz nach zu empfinden ist so schwer. Und wir (euch meine ich natürlich auch) würden diesen Schmerz nie jemanden Wünschen

Stille Grüße
Merijam und Ecmen
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7 Antworten (neue Antworten zuerst)

7 Antwort
Ihr seit alle tolle Frauen und Mütter, Ich bete das wir unsere Sternchen sehen werden und mit ihnen zusamen sein dürfen wenn unsere Zeit gekommen ist.
merijam31
merijam31 | 07.11.2013
6 Antwort
Hi merijam ich weiss wie du dich gefuehlt hast. Ich habe das gefuehl auch gehabt das etwas nicht stimmte. Ich habe darauf gehoert und es war schrecklich. Ich musste meine kleine 2012 in der 32 ssw gehen lassen. es war die hoelle aber jetzt ein jahr spaeter geht es mir wieder gut. Wir hoffen dass es ab februar klappt. Da wollen wir wieder hibbeln. Ich wuensche es mir so sehr...
Lexina1987
Lexina1987 | 03.11.2013
5 Antwort
Oh wie traurig, ich bekomme Gänsehaut! Es ist einfach unbeschreiblich grausam wenn man sein geliebtes Kind verliert!Ich spreche da aus eigender Erfahrung. Vor 5 Jahren ist mein 1.Kind gestorben. Ich war so unendlich glücklich üner die Schwangerschaft und hatte anfangs angst vor einer Fehlgeburt. Aber es war alles gut! Eines abends hatte ich plötzlich Blutungen, ich war fertig. Mein Mann und ich fuhren direkt ins KH. Aber in dem Moment dachte ich nicht daran wie alles enden würde. Ich war in der 22. Woche. Im KH hieß es es wäre besser wenn ich bleibe, der GMH wäre verkürzt und Muttermund geöffnet. Aber niemand sagte mir wie schlimm es schon stand. Die Ärzte waren nicht sehr freundlich, ich noch so unwissend und voller Hoffnung. Allerdings hatte ich imer mehr Schmerzen. Keiner glaubte mir dass ich Wehen hatte. Nach einer Woche bestand ich auf eine Untersuchung und dir Ärztin wurde kreidebleich, man sehe den Kopf von meinem Baby, ich müsse sofort in ein KH verlegt werden mit Frühchenstation. Also wurde ich mit Krankenwagen verlegt. Im andern KH wurde ich stundenlang im Kreissaal liegen gelassen. Ich konnte nur noch weinen. Ich bat um ein letztes Ultraschallfoto. Irgendwann hatte es sich etwas beruhigt und ich konnte weiter hoffen. Nach einigen Tagen bekam ich wieder sehr starke Wehen und Blutungen. Wieder glaubte keiner dass ich Wehen hatte nur weil das Gerät nichts anzeigte. 3 Tage schlimmste Wehen, ich konnte nur noch gekrümmt im Bett liegen. Dann kam ich zur Beobachtung in Kreissaal, nachts platzte dann die Fruchtblase. 24.Woche. Es wurde dofort ein Notkaiserschnitt gemacht. Es hieß meinem Kleinen gings gut. Leider haben sie ihn mir nicht gezeigt, er wurde direkt notversorgt. Ich fühlte mich sehr schlimm, wie in einem Traum, und dann der Schlafmangel und die vielen Stunden Wehen, ich stand neben mir. Ich weiß nur ich wollte zu meinem Kind und bat um ein Foto. Mein Mann wurde zu unserem Baby gerufen. Er war der Einzige der unser Söhnchen lebend gesehen hatte!! Als er zu mir kam, dieses Gesicht werde ich nie vergessen, wußte ich mein Baby ist tot! Nach 3 Stunden starb mein kleiner Junge, da die Lunge noch nicht ausgereift war! Dieses Moment werde ich nie wieder vergessen! Ich bin so froh dass wir ihn später solange in den Armen halten konnten wie wir wollten! Das ganze ist jetzt 5 Jahre her, ich habe noch 2 tolle Jungs bekommen und bin unendlich dankbar dafür! Aber mein kleiner Leon kann nie ersetzt werden! Ich wünsche dir Merijam und deienr Familie und allen die so etwas Schlimmes schon erleben mußten alles Gute und viel Kraft!!
Tam1
Tam1 | 03.11.2013
4 Antwort
@merijam31 ich habe so einen Verlust nie erleiden müssen und komme da gefühlsmäßig nie dran, wie Du / Ihr es empfindet, deshalb bin ich mir nie sicher, ob es mir da zusteht, zu schreiben, aber jede Mutter weiss, wie sich das Herz zusammenzieht, wenn man nur dran denkt, daß einem Kind mal was schlimmes passieren könnte und nicht mehr bei uns ist. Gerade, wenn sich so ein Erlebnis jährt, ist es besonders schlimm. Es gibt Gruppen für verwaiste Eltern. Guck doch mal, ob es bei Dir in der Nähe auch eine gibt. Vielleicht gibt Dir das ein bißchen Halt und der direkte Austauch mit anderen Sterneneltern hilft Dir.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 03.11.2013
3 Antwort
zwei Kinder, leider hat sich da der Fehlerteufel eingeschlichen :( ich hab es heute auf ihrer Gedenkseite geschrieben und leider falsch kopiert :( ich danke euch, es jährt sich in einem MOnat zum 3 Jahr und bei meiner KLeinen bald zum 8 Jahr, und trotzdem hab ich das Gefühl das die Wunden nie verheilen und die NArben frisch sind
merijam31
merijam31 | 03.11.2013
2 Antwort
Fühl Dich ganz lieb gedrückt. Es ist sehr traurig zu lesen, was Dir passiert ist, aber Du wirst Deine 3 Kinder, die nicht bei Dir sein dürfen, immer bei Dir haben, im Herzen, in Deinen Gedanken und in Deinen Träumen. Diese wenigen Momente, die Du mit Deinen Kindern hattest, werden Dir ewig bleiben und das kann Dir keiner nehmen, auch, wenn die Erinnerung daran weh tut. Es berührt mich immer sehr, wenn ich sowas lese. Jede Geschichte / jedes Schicksal ist einzigartig, so wie auch jedes Kind einzigartig ist. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, mit diesen Verlusten leben zu lernen.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 03.11.2013
1 Antwort
och süße das tut mir furchtbar leid das dir sowas passiert ist. deine kinder sind jetzt engel und wachen zusammen über dich. irgendwann seit ihr vereint
kata85
kata85 | 03.11.2013

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