Brauche Rat

BabyOnTour
BabyOnTour
22.07.2017 | 9 Antworten
Hallo ich bin BabyOnTour,
Ich bin 18 jahre alt, und war vor 2 Tagen beim Frauenarzt da ich im vorraus schon ein Schwangerschaftstest gemacht habe und der positiv anzeigte. Nun bin ich völlig überfordert weil es kein Wunschkind war, als der Test positiv anzeigte den ich selber gemacht habe, sagte ich mir von vorne rein ich kann das kind nicht behalten da ich weiß ich koennte ihm in meinem alter einfach nichts bieten.
Jezt wo ich das Ultraschallbild in der hand halte und sehen kann das es schon kleine beine und arme hatt denke ich wiederrum anders. Ich denke sehr viel drüber nach wie die Zukunft mit und ohne kind wäre. So meine Frage, hatte von euch schonmal über eine offene Adoption nachgedacht oder es gemacht? .. Ich weiß leider nicht wie ich mit Umgehen soll, weil irgendwo ist es ja schon ein Teil von mir.
Danke schonmal für den Rat liebe mamis <3
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9 Antwort
"... irgendwo ist es ja schon ein Teil von mir ..." alleine diese Worte sagen mir irgendwie, dass du eine wunderbare Mutti sein wirst ;) Du wirst dich belesen, du wirst dich beraten lassen und du wirst tausend Fragen stellen .... dein Ungeborenes ist nicht nur unter deinem Herzen, ich denke, es ist schon in deinem Herzen Ich wünsche dir alles Gute für die Schwangerschaft
Solo-Mami
Solo-Mami | 25.07.2017
8 Antwort
Hey erstmal danke ich euch für die lieben worte. Eine Abtreibung kommt für mich garnicht mehr in Frage, da ich auch jemanden habe der mich mit allem unterstützen würde. Ich habe es auch meinem Vater gesagt und am Anfang war er halt nicht so begeistert was ich mir denken konnte. Wie kam ich aufs thema Adoption? ... Mir war sehr schnell klar das ich es nicht mehr Abtreiben möchte, sondern das mein baby das licht der welt sehen soll. ... Ich hatte halt eine sehr schwere Kindheit mit wenig Geld , Gewalt und den Tod meiner Mutter... Mein Vater kam nach dem Tod meiner Mutti ins Gefängniss und ich wohnte bis zur Einschuldung bei meiner Oma... Ich gebe niemanden die schuld dran aber ich persönlich hätte mir gewünscht das es anders wäre.- ich habe sehr große angst das Kind zu behalten weil ich weiß ich könnte dem Kind nichts bieten. Ich habe einfach zu große Angst das es durch mich auch so eine *doofe* Vergangenheit bekommt wie ich. Ich denke einfach das es in einer Adoptivfamilie gluecklicher werden würde, und ich damit auch eine Familie sehr gluecklich machen könnte, die keine Kinder bekommen kann aus sämtlichen Gründen... und wenn dann wäre ich sowieso für eine offene, wo ich die eltern kennenlernen kann und auch entscheiden kann was für eltern das auch bekommt... aber gut ich werde mir in der woche unbedingt eine beraterin suchen und mit ihr drüber reden, weil ich denke persönlich kann mich da auch jemand gut beraten, wenn ich mehr weiß schreibe ich euch auch gerne wieder was dazu. Nun wünsche ich euch noch einen schönen abend :) Danke
BabyOnTour
BabyOnTour | 24.07.2017
7 Antwort
Ich kann dich verstehen, ich wurde auch mit 19 ungewollt schwanger. Am Anfang als ich den positiven Test in der Hand hielt, war ich irgendwie geschockt. Aber je mehr Zeit ich verstrichen lies und darüber nachdachte. Umso schöner wurde der Gedanke bald Mama zu werden. Im 3 Monat musste ich dann leider erfahren, dass ich eine Fehlgeburt hatte und ich wurde ausgeschabt. Als ich dies hörte, musste ich weinen. Von da an wusste ich, dass ich es nie übers Herz bringen könnte mein eigen Fleisch und Blut wegzugeben oder gar an eine Abtreibung zu denken. Auch eine junge Mama kann es schaffen. Sobald man den kleinen Wurm in der Hand hätte, denke ich wär alles andere vergessen. Ich wünsch dir Alles Gute und ich bin mir sicher, du würdest es schaffen. Du wirst die richtige Entscheidung treffen.
Anca23
Anca23 | 24.07.2017
6 Antwort
ich will dir noch eine geschichte erzählen einer sehr engen freundin von mir....sie wurde im alter von 2 tagen adoptiert, ihre mama gab sie weg. da lagen aber andere gründe vor. gewalt durch den ehemann, alkohol und und und. sie gab es weg WEiL sie das kind liebte und es in einem chaos aufgewachsen wäre mit drogen, gewalt, missbrauch. da kann ichs verstehen. sie kam in eine familie mit 2 tagen, die sie aufzogen mit liebe, verstand, vernunft. sie sieht ihre adoptiveltern als ihre eltern an, da sie sie von anfang an grosszogen. in einem wunderschönen zuhause, viel geld, liebe, fürsorge. sie sagt immer, das sind ihre eltern, auch wenn nicht biologisch. ABER und nun kommt das aber: sie fragte sich oft wie die leiblichen eltern wohl aussehen, wie es denen geht. was sie tun. ohne dass sie ernsthaft da je hin wollte. aber begleitet hat sie es das ganze leben. sie hat irgendwann aus eigeninitiative ihre leibliche mutter aufgesucht. dabei erfuhr sie, dass die mutter seit der geburt schwere depressionen hatte, in der psychiatrie war und und und. sie konnte den verlust nie verwinden, denn sie gab das kind nicht weg weil sie es nicht liebte, sondern weil sie dachte, sie könnte es nicht stemmen. und die liebe zu dem kind erlosch nie. und somit wurde sie sehr sehr krank. starb sehr früh. depressiv, einsam. das kind wuchs einwandfrei auf. sozial, emotional. alles. aber die vergangenheit nagt auch an ihr. ich erzähle dir das, weil ich denke, dass das wichtig sein könnte.
Brilline
Brilline | 23.07.2017
5 Antwort
Guten Morgen, Ich rate dir vom Abtreiben ab, denn sein Baby kann nichts dafür das es ungewollt gezeugt wurde. Da klingt eine Adoption besser, was meiner Meinung nach aber auch nicht das richtige wäre. Würde eine Mutter es aus anderen Gründen abgeben z.b durch eine Drogensucht oder sonst was dann wäre es ein erklärlicher Grund denn dann ist das Kind nicht in guten Umständen, doch es weg zu geben mit der Aussage "ich bin erst 18" und kann dem Baby nichts bieten, da hätte man vorher sicherer verhüten sollen. Womit ich dich auf keinen Fall angreifen möchte :) ich bin auch erst 18 Jahre alt und bekomme es super mit meinen fast 12 Wochen alten Sohn hin. Bei mir stand das auch nie in Frage. Klar ist ein Kind nicht immer leicht und man muss gewisse Sachen einfach zurück stecken. Du wirst dir wahrscheinlich dein ganzes Leben lang die fragen Stellen die Brilline bereits erwähnt hat und auch dein Kind wird nach seiner leiblichen Mama suchen denn die kann keiner ersetzen. Dennoch ist es eine bessere Entscheidung als eine Abtreibung! Doch meist entscheiden die Eltern sich ganz anders wenn sie ihr Neugeborenes das erste mal im Arm haben. Liebe Grüsse, Ich wünsche dir das beste für die Zukunft.
Nessasuleyman
Nessasuleyman | 23.07.2017
4 Antwort
huhu auch wenn du nicht viel bieten kannst usw...denk dran: DU bist die mama. dein kind wird später nach seiner MAMA fragen...da gibt es nur eine ;) bevor du das kind abtreibst ist es aber dennoch denke ich verantwortungsvoller, wenn es zumindest auf die welt kommen darf. du musst eben überlegen, dass du zeit deines lebens immer dran denken wirst, was wohl dein kind nun tut und macht und wies aussieht usw ;) also falls du es weggibst. ich finde es aber wiegesagt dennoch sehr sehr gut, dass du es nicht abtreibst, das kind kann auch nix dafür. aber bevor du irgendsoetwas tust, lass dich beraten, es gibt so viele stellen, die hilfe bieten. auch für die situation junge mama, noch kein beruf und und und...es ist vereinbar und machbar, es gibt so viele hilfen und die mamaliebe, naja die ist nun mal nicht ersetzbar :) denk da immer dran
Brilline
Brilline | 23.07.2017
3 Antwort
Wie kommst du vom Thema Abtreibung auf offene Adoption? Verstehe mich bitte nicht falsch, ich möchte dich in keinerweise angreifen, hast du mit jemanden gesprochen, der dich auf die Idee mit der offenen Adoption brachte? Ich finde es gut, dass du dir Gedanken machst und für dich möglicherweise entschieden hast, dieses Kind zu bekommen und selbst wenn du es nicht selber behalten möchtest/kannst, anderen Menschen, die sich sehnlichst ein Kind wünschen, hiermit die Möglichkeit auf ein Kind gibst.
ekiam
ekiam | 22.07.2017
2 Antwort
Hallo Du, ich bin über 50 Jahre alt. Meine Tochter und meine Nichte kamen vor ca. 27 Jahren zur Welt, mit einem Jahr Unterschied. Ich habe zwei ältere Brüder. Die Nichte, ich nenne sie hier mal Jenny, ist das leibliche Kind des ältesten Bruders und einer sehr jungen Frau, sie war damals gerade erst 18 Jahre alt. Beide leibliche Eltern kamen nicht klar. Die Mutter wurde drogensüchtig, der älteste Bruder war gewalttätig ihr gegenüber und auch sonst nicht tauglich. Die Mutter flüchtete vor meinem Bruder in die Drogenszene und ließ Jenny einfach zurück. Da auch der KV ja untauglich war, kamen sie überein, dass Jenny von meinem anderen Bruder und dessen Frau adoptiert werden sollte, das Kind war da so ca. 2 Jahre alt. Jenny wuchs bis zur Scheidung bei den Adoptiveltern auf, die sich leider auch beide nicht richtig kümmerten . Deswegen kam Jenny zu meiner Mutter, die offiziell Pflegemutter wurde. Der Adoptivvater hat sich nach ein paar Jahren von seiner Sucht befreit, der KV nicht. Die Adoptivmutter wollte das Kind nie wieder sehen. Total beschissene Voraussetzungen, sollte man meinen, oder? Jenny wuchs also dann bei meiner Mutter auf. Sie hat zwei Väter und zu beiden sehr guten Kontakt, zum AV natürlich besseren als zum LV. Die Oma ist ihre Mama, egal ob sie sie Omma nennt oder nicht. Jenny ist heute eine glückliche junge Frau, hat einen Sohn in einer festen Beziehung, ist eine gute Mutter und hat studiert, jetzt macht sie dazu noch die passende Ausbildung. Sie besucht den KV mehrmals im Jahr und alle gehen vollkommen offen mit all dem um. Ich finde offene Adoption seither prima. ABER: Alle müssen sich an Regeln halten.
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 22.07.2017
1 Antwort
da solltest Du Dich an eine Beratungsstelle wenden...egal wie Du Dich entscheidest , es wird keine leichte Entscheidung sein und es kann sie Dir auch niemand abnehmen....las es erst einmal sacken.....Hast Du keine Eltern , die Dich unterstützen ?....Alles Gute ...
130608
130608 | 22.07.2017

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