entscheidung für oder gegen ein kind?

delila
delila
13.05.2015 | 85 Antworten
Hallo mamis,

...Ich weiß, niemand hier kann sie mir abnehmen. Aber vielleicht helfen mir ja ein paar konstruktive Denkanstöße mein KKopfchaos zu ordnen.

Ich hätte nie gedacht das ich nach zwei Fehlgeburten und zwei gesunden Kindern mal über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenke und doch zeigte der test zwei Striche und nun sitze ich hier und habe angst... Angst davor zum Arzt zu gehen, den wurm zu sehen und dann...?
Eigentlich bin ich kein Freund von Abtreibung, es geht irgendwie gegen mein Naturell so über ein anderes Leben zu richte.
In meinem /unserem Leben ist momentan einfach kein platz für ein drittes Kind. Wir sind selbstständig, haben mehr Arbeit als zeit und momentan ist es echt schwer den beiden (5 &1) gerecht zu werden. Wo nehme ich die zeit für noch ein Kind her? Meine Schwangerschaften waren nicht unkompliziert, spätestens ab Halbzeit hatte ich Bv und bettruhe. Ich kann nicht einfach Geschäft Geschäft sein lassen und alles schleifen lassen. Irgendwie hab ich ja auch Verantwortung unseren angestellten gegenüber, der laden muss laufen.
Fast jeden tag frage ich mich ob ich im Irrenhaus gelandet bin, meistens das erste mal morgens schon bevor die Kinder zur kita gehen... Wie artet dieses Chaos wohl mit drei Kindern aus?

Aber kann ich das? Zum Arzt gehen das Kind auf dem US sehen und mich dann gegen dieses Leben entscheiden? Ich weiß das mich das ganze böse einholen kann. Aber irgendwie hab ich ja auch eine Verantwortung den Familienmitgliedern gegenüber die schon da sind...
Ist es fair den beiden in Zukunft noch weniger Zeit widmen zu können? Ich will nicht das die zwei völlig auf der Strecke bleiben.
Wie ich mich drehe und wende komme ich zu keinem Ergebnis.

Vielleicht gibt's ja hier auch mamis die sich aus verschiedenen Gründen gegen ein Kind entschieden haben und können mir aus ihrer Sicht berichten...?

Viele werden mich bestimmt schon dafür verurteilen nur weil ich es in Erwähnung ziehe dieses Kind nicht zu bekommen.Damit muss ich leben, wer nichts konstruktive konstruktives zu sagen hat kann es ja gern für sich behalten.

Lg eine verwirrte delila
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85 Antworten (neue Antworten zuerst)

85 Antwort
blaumuckel, ich stimme dir voll zu.
Annika1982
Annika1982 | 30.05.2015
84 Antwort
juhu... war auch ein pillenkind sowas ist echt toll.... *kopfschüttel* ich drück es mal anders aus.... ohne hintergrundwissen sachen in den raum schmeißen, ist genauso wie ein abführmittel einschmeissen und warten was dabei raus kommt. das hilft ungemein jep alles ist 100 % sicher jede frau verträgt alles, nix verrutscht , hormone verändern sich nie ..... abtreibung ist kein weg für mich.... diese entscheidung ist nicht leicht darüber zu sprechen .... eigentlich no-go das leben ist nicht leicht , es wird mit kindern nicht leichter.... es gibt wirklich wunderschöne, sau lustige und emotionale momente mit kindern doch dies alles ist auch arbeit es kostet .... geld, nerven und zeit. im kopf spielt sich schon vorher alles ab. jeder mensch ist da anders, verarbeitet es anders. ich bekomme eine richtig dicke gänsehaut bei dieser entscheidung . doch es ist nicht MEIN LEBEN
blaumuckel
blaumuckel | 30.05.2015
83 Antwort
@BieneMaya1987 Es KANN immer was passieren, keine verhütung -ausser abstinenz- ist absolut sicher... ich wurd mit 30 auch schwanger TROTZ PILLE. und nein, ich war nicht zu blöd zum einnehmen, ich hab sie täglich zur selben zeit genommen, war nicht krank o.ä. hab auch keinerlei medikamente genommen und trotzdem ist es passiert.... der zwerg ist mitlerweile ist der zwerg gute 5 jahre und wir wollen ihn nicht mehr missen.. soviel dazu
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 30.05.2015
82 Antwort
@BieneMaya1987 Das frage ich mich auch ....soviel Verantwortung hat man dann anscheinend nicht, oder wie!?
Kristina1988
Kristina1988 | 30.05.2015
81 Antwort
@BieneMaya1987 Ist nicht auch mal langsam gut ?
tatiii00
tatiii00 | 30.05.2015
80 Antwort
Und wieso kann man nicht verhüten?
BieneMaya1987
BieneMaya1987 | 30.05.2015
79 Antwort
Jetzt möchte ich dazu mal noch kurz etwas anmerken.... Ich kann sehr wohl damit umgehen wenn hier jemand eine andere Meinung hat als ich und dies hier auch kund tut. Darum habe ich schließlich diese Frage gestellt. Und das was ich damit erreichen wollte, nämlich viele Denkanstöße bekommen um mir meiner Gefühle und Gedanken klar zu werden, habe ich erreicht. Das meine Entscheidung nicht der breiten Masse entspricht und die wenigsten das hier gut heißen, war mir auch klar. Aber ich werde hier von einigen dezent in ein etwas falsches Licht gerückt. Eine antworten hier klingen als würde es mir nur ums Geld gehen, das tut es definitiv nicht. Wir haben kein dickes Auto vor der Tür stehen und fliegen auch nicht zwei mal im Jahr in den Urlaub... Vorher haben wir beide voll gearbeitet und brauchten trotzdem alg 2 , keine Perspektive um damit die nächsten 18 Jahre meine Kinder zu ernähren. Darum haben wir die Chance ergriffen und den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Nicht weil wir keine Lust auf die Kinder hatten. Wir hatten die Chance vom Existenzminimum, ohne Rücklagen, den Weg in eine finanziell abgesicherte Zukunft ein zu schlagen.wir haben mit 0 angefangen und tun das damit es unseren Kindern mal besser geht, Sie eine fundierte Ausbildung machen können, eventuell studieren, etc... Das blieb mir als Kind einer Hausfrau und eines Maurers der jeden Winter arbeitslos Zuhause war, leider verwehrt. Ich finde es teilweise anmaßend hier von Personen verurteilt zu werden die in jedem Thread jemand anderem nach dem Mund schreiben nur um toll da zu stehen. Ihr eigenes Leben aber anscheinend auch nicht gebacken kriegen so wie es hier rüber kommt. Oder gar zu behaupten würde ich das Kind bekommen hätte ich auch Zeit für die anderen... Ich beglückwünsche euch, die ihr Leben so zu Gunsten der Familie aufbauen oder ändern konnten das es passt. Genau das haben wir auch versucht. Sollte mir jetzt wegen unserer Berufswahl eine Familie verwährt bleiben? Ihr müsst mit meiner Entscheidung ja nicht leben. Aber vielleicht sollten einige hier mal verstehen das es nicht immer im Leben einen Mittelweg gibt, manchmal muss man wählen zwischen ganz oder garnicht...
delila
delila | 29.05.2015
78 Antwort
Ja das schon aber irgendwann ist doch auch mal gut, oder?
Annika1982
Annika1982 | 29.05.2015
77 Antwort
@Annika1982 wenn man öffentlich um meinungen fragt, muss man auch damit rechnen dass nicht jeder der gleichen meinung ist und seine eigene meinung dann auch äussert...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.05.2015
76 Antwort
Kann man die Frage nicht einfach löschen lassen? Dann ist endlich Schluss mit den Vorwürfen.
Annika1982
Annika1982 | 28.05.2015
75 Antwort
Ich glaube es ist jetzt auch gut, niemand muss sich für seine Entscheidungen rechtfertigen, denn ich denke hier wurde auch nichts übers knie gebrochen! Jeder hat zu diesem Thema eine eigene Meinung, die kann man niemanden aufdrücken! Ich habe Jahre lang gehofft schwanger zu werden, mir nichts sehnlicher gewünscht als ein Kind! Zu dem Zeitpunkt fast jeden der Abtrieb verurteilt, weil ich es nicht verstand, das waren alles meine potentiellen Babys.... Mittlerweile habe ich eine 8 jährige Tochter und stand vor kurzem selbst davor ungewollt schwanger zu sein! Ich hätte nicht gewusst was ich tue, denn es hätte jetzt so gar nicht gepasst..... Und diese Aussagen das das nicht passieren muss sind so was von doof..... Aber egal, lasst das Thema jetzt ruhen, denn ihr werdet euch nicht einigen!!!
AnnaLuisaPüppi
AnnaLuisaPüppi | 28.05.2015
74 Antwort
@chrysantheme Ich kann an unserer beruflichen Situation aber die nächsten fünf Jahre nichts ändern. Außer ich gewinne im Lotto und tilge damit die nächsten fünf Jahre sämtliche Verbindlichkeiten, die bestehen bleiben selbst wenn ich den laden zu schließe. Als die Kinder kamen waren wir noch angestellt, erst letztes jahr im Oktober bot sich mit kita eintritt unseres jüngsten die Gelegenheit sich selbstständig zu machen. Sorry aber pprivatinsolvenz und stütze stellen für mich keine Option da.
delila
delila | 28.05.2015
73 Antwort
@chrysantheme
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.05.2015
72 Antwort
schade für das kind. du hast 2 kinder, dein beruf belastet dich/deine familie aber so sehr dass du deiner familie jetzt schon nicht gerecht werden kannst... dann wär doch aus reiner logik doch ganz andere denkansätze wie: " WAS kann ich an unserer BERUFLICHEN situation ändern um meinen beiden schon "vorhandenen" kindern und auch dem kind im bauch gerecht werden zu können - was das aller aller aller wichtigste sein sollte- auch wenn du nu nich schwanger geworden wärst, deinen beiden kindern gegenüber die die mama auch ganz dringend brauchen... und nicht die frage "bekomm ich jetz dieses kind das ja gar nich zum BERUF passt"..... tut mir leid wenns dich nervt, aber ich finde das ganz einfach keine menschliche/einfühlsame entscheidung... wenn der beruf so wichig ist, hättet ihr euch vielleicht generell gegen kinder entscheiden müssen... so, nu könnt ihr mich für meine meinung steinigen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.05.2015
71 Antwort
@Nutellafee89 kein problem :)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.05.2015
70 Antwort
@manuela2012 achso ok das wusste ich nicht, habe bisher das auch noch nicht gelesen gehabt...
Nutellafee89
Nutellafee89 | 28.05.2015
69 Antwort
@Nutellafee89 tust du nicht. das habe ich aber auch schon mehrmals erklärt... ich wollte seit ich 16 war bis letztes jahr umbedingt ein Kind haben... mein Freund seit letztem Jahr aber nicht mehr da er einfach keines mehr wollte... er wollte sich Januar sogar trennen weil er wusste das ich den wunsch habe und er nicht aber wir sind dann doch zusammen geblieben und dann bin ich plötzlich schwanger geworden...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.05.2015
68 Antwort
@tatiii00 "Ich sehe das ganze einfach realistisch lieber 2 Kindern viel bieten können als bei 3 Kindern knausern zu müssen.Genauso wichtig ist oder sogar noch wichtiger ist es Zeit für seine Kinder zu haben .Sie schreibt das sie nichtmal genug Zeit für 2 hat , wie soll das dann mit 3 laufen ? " Vielleicht wäre es an dieser Stelle mal hinter die Argumentation zu gucken, wie ich es weiter unten schon mal versucht habe zu tun. Wenn ich für meine zwei Kinder bereits keine Zeit habe, wo liegt dann der Fehler? Beim dritten Kind oder bei der Prioritätensetzung? Und was muss man seinem Kind bieten? Ich weiß, wie materiell gepolt die Gesellschaft im Durchschnitt ist. Dass das fast alles ist, was zählt, lernen wir ja bereits in der Schule. Reichtümer und Kohle muss man seinen Kindern bieten, damit sie glücklich sind? Sollte es darum gehen im Leben? Finde den Fehler in der Argumentationskette!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.05.2015
67 Antwort
@manuela2012 verstehe mich nicht falsch, ich möchte zu dem thema abtreibung hier garnichts sagen, dass muss sie für sich und ihre familie entscheiden. ich denke schon dass ihre kinder an 1. stelle stehen. aber heutzutage muss man eben auch arbeiten gehen um auf eigenen beinen stehen zu können, grad bei selbständigen ist das dann nicht so einfach zu sagen ich bleibe für ein jahr daheim oder so. ich habe ein kind, war ein jahr daheim, gehe seit 2 jahren wieder voll arbeiten und ja man muss leider sagen, man ist den ganzes tag einfach mehr auf arbeit, als sein kind zu sehen und sich darum zu kümmern, zeitlich gesehen. so ist das heut zu tage eben. wenn viele anders denken würden, da gebe es noch viel mehr die von der stütze abhängig wären...also so über einen kamm scheren kann man das nicht....und was ich dich noch fragen wollte, dein kind war nicht geplant? ich dachte du versuchst seit jahren schwanger zu werden? oder verwechsel ich das gerade?
Nutellafee89
Nutellafee89 | 28.05.2015
66 Antwort
@tatiii00 Ist ja auch so
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.05.2015

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