Hab den Artikel im Internet gefunden

Sunshine_Mutti
Sunshine_Mutti
02.03.2010 | 13 Antworten

Den Artikel hab ich im Internet gefunden





Kalkar. Anne Bartmann (24) hat von ihrer Schwangerschaft bis zur Geburt nichts bemerkt. Am 8. Januar war dann Mia auf der Welt: 2800 Gramm schwer und 48 Zentimeter groß. Nun sucht die Familie eine Wohnung in Rees.

Mia schläft. Zierlich und zufrieden liegt das drei Wochen alte Baby in den Armen von Mutter Anne Bartmann - und hat von der ganzen Aufregung in den letzten Tagen nichts mitbekommen. Die kleine Mia, 2800 Gramm schwer und 48 Zentimeter groß, hat das Leben von Mama Anne und Papa Oliver Seliger ganz schön auf den Kopf gestellt. Denn bis zum Tag der Geburt haben beide nichts von einer Schwangerschaft mitbekommen.
Kind auf der Toilette bekommen

Es klingt ziemlich unglaublich, aber Anne Bartmann versichert, dass sie ihre Schwangerschaft neun Monate lang nicht bemerkt hat: „Ich bin dicker geworden, ja. Aber an eine Schwangerschaft habe ich nie gedacht.” Bis zum letzten Tag hat sie ihre normalen Klamotten getragen, hat Sport getrieben und ist zur Arbeit gegangen: Und auf einmal war Mia da!

Der Schock war groß. Die 24-Jährige, die beruflich für die Lebenshilfe in Wesel als Heilerziehungspflegerin arbeitet, erzählt, dass sie am Donnerstagabend, 7. Januar, Schmerzen im Rücken gespürt und sich hingelegt hat. „In der Nacht hatte ich vier bis fünf Stunden starke Schmerzen”, erzählt sie, aber an eine Kindsgeburt hat sie auch da noch nicht denken können.

Um kurz nach halb sieben war sie dann auf die Toilette gegangen. Ihre Mutter Renate rief den Notarzt. „Und während ich mit dem Notarzt telefonierte, rief mich meine Tochter von oben.” Anne Bartmann hatte auf der Toilette ihr Kind bekommen. Ohne die Hilfe einer Hebamme hat sie Mia zur Welt gebracht: „Ich war wohl in einem Schockzustand und habe instinktiv das richtige getan”, erzählt die junge Mutter heute.
„Es gab null Anzeichen”

An eine Schwangerschaft hatte sie keinen Gedanken verschwendet: „Damit hatte ich mich überhaupt nicht befasst”, sagt sie. Schließlich hatte sie ja auch die Anti-Baby-Pille eingenommen, vor neun Monaten allerdings auf ein anderes Präparat gewechselt, welches ihr Körper wohl nicht angenommen hatte.

Für alle Familienangehörigen ist es auch nach drei Wochen noch unglaublich: Anne Bartmann hat kein Ultraschallbild von Mia, keinen Mutterpass, hat nie eine Schwangerschaftsgymnastik besucht und keine Geburtsvorbereitungskurse absolviert.

Innerhalb einer Woche haben die Familien Bartmann und Seliger Kinderkleidung, Kinderbett, Fläschchen und Nahrung beschafft. „Es fehlte ja an allem”, schmunzelt Vater Oliver Seliger, der völlig von den Socken war, jetzt auf einmal Vater zu sein.

Dass ihre Tochter zugenommen hat, ist auch Mutter Renate aufgefallen. Als einzige in ihrem Umfeld, hat sie zwei Mal gefragt, ob sie schwanger sei. „Ich bin nur dicker geworden”, wehrte die 24-Jährige ab. Noch zwei Wochen vor der Geburt hätten die beiden am Tisch gesessen und darüber geredet, wie Anne wieder abnehmen könnte: „Ich habe bis zur Geburt richtig viel Sport getrieben.” Das Problem hat sich erledigt: heute hat Anne Bartmann wieder ihr Normalgewicht ..

Die junge Mutter erzählt, dass sie nie irgendwelche Bewegungen ihrer Tochter wahrgenommen hat. Lediglich habe sie manchmal Bauchschmerzen gehabt, die sie allerdings auf eine Magen-Darm-Verstimmung zurückführte. „Ansonsten gab es null Anzeichen”, sagt sie. Beim Frauenarzt sei sie zu Beginn der Schwangerschaft gewesen – aber auch dem Arzt sei im Beginnstadium nichts aufgefallen. Während der Schwangerschaft war die Menstruation unverändert, die beim Ausbleiben etwas hätte verraten können.
„Ich habe geraucht und Alkohol getrunken”

Weil sie nichts ahnte, hat sich Anne Bartmann nicht gerade babygerecht verhalten: „Ich habe geraucht und Alkohol getrunken”, erzählt sie. Sei sogar ein paar Mal auf Festivals betrunken gewesen und habe die Anti-Baby-Pille weiter eingenommen. Ein Wunder, dass die kleine Mia keine Schäden davon getragen hat. Auch Entzugserscheinungen vom Nikotin hat die Kleine nicht. „Sie schläft viel und ist sehr ausgeglichen”, sagt die Mutter.

Den Mutterschutz hat Anne Bartmann nicht in Anspruch genommen. „Am Montagmorgen habe ich dann den Kollegen gesagt, dass ich ein Kind bekommen habe und nicht zur Arbeit kommen kann.” Überraschendes Schweigen am anderen Ende der Leitung: Denn auch im Kollegenkreis ist niemandem aufgefallen, dass da ein Baby unterwegs war. Unglaublich! „Das hört sich alles an wie eine unbefleckte Empfängnis”, schmunzelt „Oma” Renate heute.
Studium verschiebt sich

Das Leben ist für das junge Paar auf den Kopf gestellt worden. „Eigentlich wollte ich in Nimwegen ein Studium aufnehmen. Darauf habe ich drei Jahre hingearbeitet”, erzählt Anne. Das wird sich jetzt verschieben. Vater Oliver Seliger hat nach dem anfänglichen Schock die Situation gemeistert: Ich war ganz schön platt. Aber als ich meine Tochter auf dem Arm gehalten habe, war mir sofort klar, dass wir jetzt eine Familie sind.”

Der Name Mia wurde übrigens schnell und spontan gewählt. „Eigentlich war mein Traumkindername immer 'Paula'. Aber so heißt jetzt schon unser Hund. Mia ist ein schöner, kurzer, einfacher Name.” Und passt perfekt zur glücklichen Familie Bartmann - Seliger.


Und was sagt ihr dazu?
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13 Antwort
@Klaerchen09
also was das spüren angeht, da könnte ich das schon nachvollziehen. ich hatte eine vorderwandplazenta und so hab ich mein kind auch nur wenig gespürt. klar, ich wusste das ich ss bin, aber wenn man daran nicht denkt. ich hab zum ende hin nur manchmal ihren po unter meinen rippen gespürt und wenn sie schluckauf hatte :) meine nachbarin und einige im supermarkt waren auch überrascht als ich mit meinem baby an kam. sie meinten man hätte es nicht gesehen. gut, bin nicht die schlankeste, aber ich hab mich gerade deshalb immer "kugelbewusst" angezogen um den bauch zu betonen, damit man es sehen sollte. bei mir hätten es auch schlicht und einfach ein paar kilo mehr sein können. hab in der ss auch net viel zugenommen.
schneestern83
schneestern83 | 02.03.2010
12 Antwort
Sowas kann vorkommen,
meine Schwägerin, Krankenschwester, hatte im November so einen Fall. Da kam ne 21jährige mit Nierenkoliken in die Aufnahme und 3 Stunden später war sie Mama. Da hat auch keiner was gemerkt, die Familie nicht, ihr Freund nicht. Sie war wohl auch nie die schlankeste und daher ist der Bauch nicht weiter aufgefallen. Auch sie schwörte, dass sie nix bemerkt hat. Ob das allerdings immer so stimmt.....keine Ahnung.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.03.2010
11 Antwort
@swisslady
was hätte passieren sollen? Meine Tauchlehrerin war damals im 6. Monat schwanger und ging immernoch mit unter Wasser. Also alles solang es einem selbst gut geht... Aber du hast es ja nach 14 Wochen dann auch gemerkt. Ich meine, etwa ab der 19./20. Woche spürt man doch Kindsbewegungen. Es müsste schon ganz merkwürdig liegen, wenn man gar nichts merkt.
Klaerchen09
Klaerchen09 | 02.03.2010
10 Antwort
@Klaerchen09
Vorallem hat sie es alleine bekommen und es war niemand da.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.03.2010
9 Antwort
...
das muss man doch merken selbst wenn sie ihre periode weiterhin normal hatte und keine anzeichen sonst hatte. und vielleicht so einen kleinen bauch gehabt hat das kann es nicht sehen konnte, aber wenn ein kind sich im bauch bewegt besonders am ende einer ss. das merkt man doch..
jullipulli
jullipulli | 02.03.2010
8 Antwort
öm ja
also so wie ich mich im 9. monat gefühlt hab kann ich das nicht so recht glauben, dass sie es nicht wusste.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.03.2010
7 Antwort
das gibt es
meine mutter kennt eine, die hat ihr kind auch auf klo bekommen.sie hat bis zu den wehen gearbeitet, hatte aber starke "bauchschmerzen"und ging nachhause.wenige zeit später hatte die ein baby. ich denke wenn man nicht weiß das man schwanger ist, achtet man nicht so auf seinen körper.gerade wenn man noch nie schwanger war. ich denke einer frau die schon ein kind geboren hat, würde das nie paßieren
florabini
florabini | 02.03.2010
6 Antwort
...
so kanns gehen. ;-) ich war schon in der 14 woche als ich es gemerkt habe dass ich ss bin. waren kurz vor dem test auch noch eine woche auf den malediven und wollten zuerst noch tauchen gehen. aber uns dann doch nur fürs schnorcheln entschlossen haben. zum glück. wer weiss was hätte passieren können.
swisslady
swisslady | 02.03.2010
5 Antwort
@cherry_nina
ist ja noch schlimmer, wenn die eigene 17jährige Tochter mal eben zu hause ein Kind bekommt ohne dass jemand vorher was mitbekommen haben will.
Klaerchen09
Klaerchen09 | 02.03.2010
4 Antwort
Unglaublich
;O)
Solo-Mami
Solo-Mami | 02.03.2010
3 Antwort
Bauchschmerzen?
ich kann solche Geschichten echt nicht glauben. Ich meine, die Mutter hat was geahnt??? ...der Mann hat nichts gemerkt??? ...der Arzt hat nichts festgestellt??? Sehr merkwürdig, wenn Frau so wenig auf ihren Körper hört.
Klaerchen09
Klaerchen09 | 02.03.2010
2 Antwort
Hey...
Bei der Nichte von meiner Oma war das auch so. Die hat ihr Kind zu Hause auf Toilette bekommen und wusste bis dahin nicht das sie schwanger ist. Dann kamen ihre Eltern nach Hause und ihr Vater meinte: "Seid wann spielst du wieder mit Puppen!" Sie war damals 17 Jahre alt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.03.2010
1 Antwort
Ignoranz ist das
Kommt aber häufiger vor, dass Frauen eine SS nicht bemerkt haben wollen.Hört man immer wieder etwas von
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.03.2010

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