zweite Geburt nach KS Ich habe Angst!

Fahdia
Fahdia
16.07.2012 | 8 Antworten
Mein erstes Kind ist 2009 mit KS zur Welt gekommen und seit dem, habe ich das Gefühl, dass ich grundlos aufgeschnitten wurde und man nur einen KS gemacht hat damit die Assistenzärztin die in ihrem "lherplan" abhaken konnte.

Ich habe es nie verkraftet und das Gefühl sie hat mir die Geburt genommen, aber es war mein erstes Kind und hätte ich nein sagen können? Die jungen Hebammen haben nichts dazu gesagt.

Hat einer von euch auch solch Erfahrung gemacht und kann man so etwas ggf in einen Krankenakte aufschlüsseln. Ich habe solche Angst, das soetwas wieder passiert und plage mich jetzt nun um die Uhrzeit 1 MOnat vor Stichtag mit den Gedanken sie nagen an mir und werden immer schlimmer
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8 Antwort
Ich hatte anscheinend recht :-( Ich hatte nun das Gespräch mit der Oberärztin die ziemlich rumgestottert hat aufgrund der Gründe zum KS, zudem fragte sie mehrmals ob ich wirklich als Erstgebärene da war. Kurz um sagte sie zum Schluß falsch interpretiert hat und mich am "am rand der Erschöpfung" gesehen hat... Fazit: Mir geht es gut zu wissen, dass ich nicht versagt habe und die Ärztin ehrlich war weswegen ich wieder ins gleiche KH gehe aber mit meiner Tante die viel Geburtenerfahrung hat und mich kennt.
Fahdia
Fahdia | 15.08.2012
7 Antwort
@Fahdia Ich kann mir vorstellen, was Du meinst, mit dem „ich war unfähig“. Aber halte Dir jetzt mal vor Augen, dass allein durch das Bewusstsein, dass Du hast, jetzt bereits klar ist, dass es ja gar nicht an Dir lag. Es wird immer ein bitterer Beigeschmack bleiben, egal, was Du herausfinden würdest. Stände dort etwas, was zeigt, wie unnötig der KS war, würdest Du Dir vielleicht vorwerfen, Du hast es nicht verhindert . Käme heraus, es gab sehr wohl dringende Indikatoren, würdest Du Dir eventuell vorwerfen, dass Du, bzw. Dein Körper, versagt hat. Egal wie, schafft Erkenntnis in manchen Fällen nur verlagerte Selbstzweifel. Das Gefühl versagt zu haben, kennen viele Mütter nach einem KS. Es ist also nicht ungewöhnlich. Ich hatte 2 KS und 4 normale Entbindungen und auch wenn ich weiß, dass die beiden KS nötig waren, nagten immer Zweifel an mir, ob es richtig war und ob ich „Schuld“ sei. Nur, keine Antwort kann uns Ruhe geben, wir können da nur nach vorn sehen, uns sagen „Es kann eh nicht mehr rückgängig gemacht werden“ und stark daraus werden.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 16.07.2012
6 Antwort
gnah zu schnell gedrückt *blush* Meinen Herren habe ich nun geimpft, dass es nicht passieren darf und eine Freundin von mir wird dabei sein
Fahdia
Fahdia | 16.07.2012
5 Antwort
Ich empfand mich schon als paranoid :-) alleine eure beiden Antworten helfen mir dabei sehr, da es eh nicht mehr lange ist werde ich euch dann bald gern darüber Berichten. zu der Frage was es mir bringt es zu wissen. Das ungewisse ist für mich schlecht zu verarbieten und immer wieder kommt ein kleines dunkles Wölkchen, was flüsterst: "Du warst zu unfähig..."
Fahdia
Fahdia | 16.07.2012
4 Antwort
Puhhh, das ist natürlich heftig.Erstmal würde ich sagen, du sprichst mit deiner Hebamme darüber und gehst in dieses KH nichtmehr.Die scheinen eine Gebährende nur als "Nummer" zu sehen und versuchen eine nach der anderen abzuarbeiten. Ich bin sehr froh, dass es in dem KH, in dem ich meinen Kleinen entbinden werde offensichtlich nicht so einfach zum Skalpell gegriffen wird.Ich werde aufgrund einer Erkrankung einen KS durchführen lassen und wir hatten ein sehr, sehr langes Gespräch mit den Ärzten, in dem mehr als einmal nachgefragt wurde ob wir den Eingriff auch wirklich möchten und es keine phsychische Belastung für uns ist. Zu der Krankenakte, deine für dich damals zuständige Nachsorge Hebamme und/oder behandelnde Gyn. Haben sicher einen Geburtsbericht der Klinik bekommen, in diesem Bericht müsste auch der Grund des Schnittes stehen. Ich wünsch dir für deine 2. Geburt aufjedenfall alles Gute. LG, Lia
Lia23
Lia23 | 16.07.2012
3 Antwort
@Fahdia Ich finde es furchtbar, dass in der heutigen Zeit Frauen so dermaßen „missbraucht“ werden. Ja, die Bereitschaft zum KS ist gestiegen. Seitens der Mütter, denen man immer öfter schafft einzureden, wie „ungefährlich“ und „schonend“ der KS im Vergleich zur normalen Geburt ist, aber vor allem auch seitens der Ärzte, die sich Ängste zu Nutzen machen oder einfach nur den Profit sehen. Ich habe schon von Ärzten gehört, die im Kreißsaal gesagt haben sollen „Machen wir jetzt gleich den KS, dann können wir danach alle ins Bett“ und dabei lieber das ganze OP-Team zusammen getrommelt hätten, um selbst früher ins Bett zu kommen. Das sind Ausnahmen, aber es gibt sie eben und man könnte nur den Kopf schütteln, wäre es nicht so verdammt traurig. Was Dir passiert ist, ist furchtbar und für mich nicht nachvollziehbar. Ich hatte bei meinen Kindern, beim 4. und 5., also zweimal, eine Pause, bei der Eröffnung des Muttermundes. Über Stunden. Man sagte mir, es sei eine Art Spastik, also wie eine Verkrampfung und gab sich alle Mühe, diese so sanft wie möglich zu lösen. Ich bekam homöopathische Mittel, einmal eine Walk-PDA und einmal Akupunktur. Und es hat etwas gebracht. Manchmal muss man eben etwas Geduld haben. Aber niemals fiel die Rede auf die Möglichkeit des KS. Du weißt jetzt, was Du nicht willst und solltest in der Klinik, in der Du entbinden willst, bereits im Vorfeld genau über das Erlebte und Deine Ängste sprechen, dabei auch sagen, dass Du auf keinen Fall einen KS möchtest, wenn nicht tatsächlich für das Kind und/oder Dich Lebensgefahr besteht. Falls Du mit Partner zur Geburt gehst, bitte ihn, für Deine Wünsche mit einzustehen. Solltest Du in das KH gehen, wo Du bei der ersten Geburt warst, überlege Dir, ob Du Dich dort sicher und gut aufgehoben fühlst. Bei den leisesten Bedenken, suche lieber eine andere Klinik, auch wenn das bedeuten würde, dass Du eine längere Fahrt hast. Aber mit Vertrauen in die Geburt zu gehen, sollte den Weg wert sein. Falls Du eine Hebamme hast, die Dich bereits jetzt betreut, dann bitte sie, Dir dabei zu helfen, die bestehenden Ängste zu nehmen. Und sage Dir immer: „Ich bin diejenige, die das Kind bekommt. Ich bin die Akteurin, keine Marionette. Und ich sage, was ich will!“ Was das Nachvollziehen betrifft, wenn Du aus der Akte herausfinden würdest, der KS war tatsächlich überflüssig, solltest Du Dir überlegen, was sich ändern würde. Würdest Du das Versäumte weniger vermissen oder nicht vielleicht noch zusätzliche Wut entwickeln? Nichts kann rückgängig machen, was geschehen ist, das ist leider Tatsache. Aber Du kannst nach vorn sehen und Dir selbst sagen, dass Dir nie wieder passiert, dass Du „missbraucht“ wirst. Ich wünsche Dir für die Geburt alles erdenklich Gute und drücke fest die Daumen, dass es ein unvergesslich schönes Erlebnis wird, das Dir ein wenig die Schatten der letzten Geburt vertreiben kann.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 16.07.2012
2 Antwort
@fluffy81 genau das ist der Kern der Sache. Es gab keinen ersichtlichen Grund. Herztöne waren in bester Ordnung, ich war auch zufrieden Die Hebamme fand nur das ich ziemlich lautlos war und die Assistenzärztin kam runter und wollte den KS weil ich einen Stillstans hatte Begründung, mein Muntermund hat sich nach 40 Minuten nicht weiter von 6cm erweitert, aber ich weiß das zu dem Zeitpunkt wo sie den KS wollte ich tierischen Druck verspürte. ich fragte ob man nicht was anderes machen kann oder mit einer PDA, dafür wäre es zu spät das sagte sie noch, zur INfo ich war wurde nicht voll nakotisiert sondern nur der Unterleib durch eine Betäubung über die Wirbelsäule
Fahdia
Fahdia | 16.07.2012
1 Antwort
es muß ja nen grund gehabt haben warum der ks gemacht wurde, ich hatte auch den ersten in 2008 weil unter der geburt die herztöne ausgesetzt haben und ich war froh das sie ihn gemacht haben muß ich sagen und hab mich jetzt beim 2ten wieder für einen entschieden und war auch froh darüber da mein sohn sehr groß und schwer war
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.07.2012

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