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Ambulante Geburt -> Hebamme

Psychosigii
Hallo

Ich hab letztens schonmal geschrieben, dass ich evtl ambulant Entbinden möchte, es aber erst bei der Geburt festlegen will, weil es drauf an kommt ob ich das Familienzimmer bekommen würde od nicht.



Aber wenn ich nun zur Geburt in die Klinik komme, sie mir dort sagen, dass das Familienzimmer besetzt wäre, und ich mich DANN für die ambulante Geburt entscheide-- BRAUCHE ich da eine Hebamme die ich mir schon vor der Geburt suchte, oder wie wär das dann?



Benötige ich also eine Hebamme wenn ich ambulant Entbinden möchte? Bei meinem Sohn damals, hatte ich keine Hebamme, ich wollte keine und da ich in der Klinik blieb, stellte sich diese Frage nicht.



Denn wenn die von der Klinik mir eine Hebamme zuweisen würden, und ich sie NICHT aussuchen kann (wenn ich mich kurzfristig entscheide ambulant zu Entbinden) dann würde ich jetzt schnell anfangen mit der Suche nach einer.



WENN ich eine Hebamme haben MUSS will ich sie mir auch halbwegs selbst aussuchen können!



Wenn das nun der Fall ist, kann mir evtl eine Mami gleich Seiten zeigen wo Hebi's aus WIEN zu finden sind die die Kasse übernimmt?



LG Sigi
Stichworte: Ambulante Geburt

von Psychosigii am 25.07.2011 02:58h
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20 Antworten

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Moppelchen71
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@gina87
So sieht die Situation unserer Hebis, die auch Hausgeburt begleiten hier leider auch aus. Eine war über viele Jahre die einzige, die in recht guter Nähe war, aber auch sie musste die Flügel strecken, da die Erhöhung der Beiträge zur Haftpflichtversicherung ihr die Arbeit nicht mehr erlaubten. Sie hätte nicht mehr von ihrer Arbeit leben können, was vorher ja schon kein Leben in Saus und Braus war. Hebis verdienen leider viel zu wenig für das, was sie leisten. Jetzt sind, soweit ich das weiß, nur noch 2 Hebis in einer Hebammenpraxis, die aber recht weit weg ist und die sind natürlich so begehrt, dass man praktisch null Chance hat. Da muss ich neidvoll sagen, dass beispielsweise NRW da sehr viel mehr bietet und der Vergleich mit Niederlande, wo HG etwas ganz normales ist, müsste uns Deutsche wirklich wach rütteln.
von Moppelchen71 am 26.07.2011 12:19h


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gina87
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....
sie kam gegen halb 1 nochma kurz reinschauen, freitag und samstag vormittag dann nochma und montag vormittag gings nach hause..und den dienstag kam sie dann und schimpfte schon fast warum ich nich anrief und bescheid gab das wir schon zuhause waren...mein mann rief sie eigentlich an, weil mir fast die brust explodierte..ich kam mit der milchpumpe nich klar und hatte dadurch nen schönen stau bekommen..stillen klappte ja leider nie...naja dann so glaube alle 2-3tage kam sie dann noch vorbei und mit 12 wochen begann ja dann eh der rückbildungskurs inkl anschließender babymassage..1x die woche sieben mal...besuche auch mehr kaffeetrinken und quatschen und der kurs mit all den mamas aus vorbereitungskurs war auch super..aber gemusst hätte ich von all dem gar nichts
von gina87 am 26.07.2011 09:04h


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gina87
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@Moppelchen71
ja eben so möcht ichs ja beim nächsten kind auch..besser eigentlich noch hausgeburt, aber da hier fast alle freien hebamme aufgrund der hohen kosten, nur noch vorbereitungskurse und rückbildungkurse machen, sieht das wohl eher mau aus...meine damalige hebamme die echt super war, hörte ja jetzt auch komplett auf... ambulant beim nächsten mal, gesetz dem fall es is alles okay auf jeden fall...die tage von do-mo nervten mich doch schon tierisch im kh..meine hebi hatte aber nur den freitag und samstagvormittag zeit ma ganz kurz ins zimmer zu kommen...juli 08 waren soviele geburten..die hatte alle hände voll zu tun..als ich sie anrief als die wehen losgingen, war sie grad ma 2std zuhause von der letzten geburt und bat auch noch um 1-2std bis sie vorbeikommt...wehen waren noch auszuhalten und sonst fühlte ich mich pudelwohl...sie kam dann auch im laufe des vormittags und gegen mittag gings dann in ruhe richtung kh...abends wurde die kurze geboren um 19:25, gegen 22uhr aufs zimmer,
von gina87 am 26.07.2011 09:01h


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Moppelchen71
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@gina87
Als ich mein erstes Kind ambulant entbunden habe, war das gerade so die Anfangszeit der ambulanten Geburten in unserer Region, also vor 15 Jahren. Damals hieß es tatsächlich noch, dass ich 4-6 Stunden bleiben sollte und man versuchte mich auch dazu zu überreden, wenigstens noch bis mindestens Mittag zu bleiben (mein Sohn wurde 0:40h geboren). Ich weigerte mich. Mein Kind war topfit, hatte beide Apgar mit 10 und ich war wie aufgezogen, stand 20min nach dem Nähen bereits unter der Dusche. Also ging ich irgendwann zwischen 3:30h und 4:00h. Die Hebamme verabredete sich dann mit mir, am Morgen des nächsten Tages vorbei zu kommen, gab mir aber gleich ihre Handynummer, damit ich sie jederzeit erreichen kann. Auch mit meiner damaligen Kinderärztin war alles für den eventuellen Notfall abgesprochen und sie war auf Abruf, falls etwas sein sollte. Ich hatte sogar eine Atem- und Herzüberwachung für meinen Sohn, den ich, da er als Bruder eines Herzkindes ein leicht erhöhtes Risiko in sich trägt, dank der Unterstützung pro amb. Geburt durch die KÄ, bereits Wochen vor der Geburt bekam. Damals war die ambulante Geburt noch sehr exotisch. Elf Jahre später, als unsere Emmy kam, war es schon selbstverständlich, dass man in der Klinik, in der ich dann entband (übrigens eine ganz tolle Klinik mit extrem niedriger KS-Quote und nur im absoluten Notfall Dammschnitt dafür aber sehr viel Selbstbestimmungsrecht der Frau unter Geburt) den Müttern die Option frei ließ, ob sie bleiben oder nach 2h gehen wollen. Ich konnte auch dort direkt entscheiden, ob ich überhaupt Hebammennachsorge möchte, hätte es aber problemlos ablehnen können. Wer hätte da was sagen wollen, bei gesundem Kind, Mutter fit? Die Krankenkasse, die sich da die Kosten spart? Ich habe die Nachsorge mitgenommen, meine Hebi kam 3 oder 4x, allerdings mehr zum Kaffeetrinken. Es war mein 4. Kind, was wollte sie mir groß zeigen oder beibringen? Aber es war eben schön, die Frau, die mich durch die Geburt begleitet hatte, noch ein paar Mal zu sehen. Fünfzehn Monate später, also vor 2 Jahren, kam dann Romy. Leider konnte die Hebi, bei der ich entbunden hatte, keine Vorsorge machen, da am Tag nach Romys Geburt ihr Urlaub begann. Dafür bekam ich aber die Hebi, die bei beiden Mädchen die Zweithebi war. Sie kam genau 1x, weil ich gern wollte, dass sie ein Auge auf den Nabel wirft. Ansonsten tranken wir auch nur freundschaftlich Kaffee, wollten aber nicht meinen vollen Anspruch der Nachsorge ausschöpfen, da es ungerecht gewesen wäre Kosten zu strapazieren, wo es keinen wirklichen Bedarf gab. Ich empfehle JEDEM, eine Hebi seines Vertauens in die Nachsorge einzubeziehen. Aber das ist DEFINITIV KEINE PFLICHT! Nur eben eine tolle Möglichkeit, all die noch entstehenden Fragen beantwortet zu bekommen, bei Verunsicherungen Hilfestellung zu erhalten, aber vor allem, den Menschen, der das Kind mit auf seinen Weg ins eigene Leben begleitete, noch um sich zu haben und immer wieder die Geburt Revue passieren zu lassen. Und wie ich bereits in Sigis vorhergehendem Thread sagte, ich würde, wenn Kind und ich fit sind, immer wieder nur ambulant Klinikgeburt machen. Zu Hause kann ich besser abschalten, essen wann ICH will, keiner nervt mit Bettenmachen, Fieber- oder Blutdruckmessen oder holt mich zig Mal aus dem Schlaf, um mich zu fragen, ob ich noch etwas möchte. Zu Hause stelle ich die Klingel ab, rücke mit meiner Familie eng zusammen und dann wird der Zwerg im Kreise seines „Rudels“ willkommen geheißen. Ganz entspannt, ohne Drehtür von Pflegern oder Besuchern und mit einem Rhythmus, den allein WIR festlegen.
von Moppelchen71 am 25.07.2011 15:53h


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gina87
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....
dann zu mir nach hause, zwecks nachsorge, stillen etc pp..und das war vollkommen okay so... ambulant is bei uns hier auch nix mit 6std regelung...ich bin ja nu öfter auf station wegen der babyfotos für die zeitung..da komm ich teilweise an und treffe auf mütter, die vor 2std entbunden haben, nach hause wollen, im flur sitzen und auf mich warten, damit ichs kind schnell knipsen kann und gut is..und die wollen nich schnell nach hause, weil die hebamme paar std später da wäre, sondern weil sie einfach nach hause wollen...und 6std im kh bleiben nach geburt müssen sie auch nich..wenns mutter und/oder kind schlecht geht, gehts ja eh auf station und es wäre demnach keine ambulante geburt mehr... und ne hebammenpflicht gibt es wie du schon sagtest auch nich..das is alles freiwillig..ich fotografiere etliche babys im kh deren mütter nie ne hebamme hatten
von gina87 am 25.07.2011 14:04h


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gina87
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@Moppelchen71
genauso is es hier auch und wurde mir von meiner hebamme auch gesagt bei uns is es auch i.d.r. so, das mutter und kind nach der geburt noch gute 2 std im kreißsaal bleiben, bevor sie nach hause oder eben aufs zimmer kommen...klar is da nu quasi anstehen vorm kreißsaal räumt man natürlich auch eher das feld und legt sich in einen der ruheräume im kreißsaalbereich..ich zb hab 19:25 entbunden..nachgeburt, dammschnitt versorgt/genäht..da wars 20uhr..aufs zimmer kam ich ca. gegen 22uhr..die hebamme hatte aber im kreißsaal auch noch für ordnung zu schaffen, sodass sie FREIWILLIG irgendwann kurz nach halb 1 nochma kurz zu mir ins zimmer schaute..eben freiw., ich hätte weder gedacht geschweige denn von ihr verlangt, dass sie so spät noch reinschaut...am nächsten vormittag kam sie dann nochma kurz vorbei und dann am 2. tag an dem ich schon wieder zuhause war...donnerstag entbunden, am gleichen abend freiw, reingeschaut, samstag vormittag kurz, montag entlassen und dienstag vormittag kam sie
von gina87 am 25.07.2011 13:59h


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susepuse
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Öhm...
ich hatte bei der letzten schwangerschaft und geburt keine habamme...Nur eben die stunden, die ich direkt "entbunden" habe. Ich hatte bei lotti so den kanal voll..ne, die hat mich -geheilt-
von susepuse am 25.07.2011 12:18h


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Moppelchen71
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@kiska86
Nachtrag: Heviane ist die nette Dame, in deren Konterfei Du blickst, wenn Du Dir in der Spalte hier rechts unter "Lesenswertes dazu im Magazin" den Beitrag "eXpert: Hebamme Bettina Stawinski" ansiehst. Ich grabe also keine unbekannte Möchtegern-Hebamme aus irgendeiner Kiste, sondern zitiere ein Koryphäe in ihrem Beruf, deren Erfahrung, Wissen und Praxis bewährt und bis in Ärztekreise der Nachbarländer geachtet und geschätzt ist! (zwinker)
von Moppelchen71 am 25.07.2011 12:13h


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Moppelchen71
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@kiska86
So, ich habe dann gerade mal mit Heviane telefoniert, die nachher versuchen wird, sich hier auch noch einmal zu äußern, wenn sie es zeitlich schafft. Den genauen Wortlaut, den sie mir lachend sagte, werde ich jetzt hier nicht wiedergeben, nur so viel: Entbindet eine Frau beispielsweise abends um 20:00h, geht 2 Stunden später nach Hause, dann wird KEINE Hebamme mitten in der Nacht bei ihr zu Hause aufschlagen und nach dem Rechten sehen. Jede Frau hat ein Stück Eigenverantwortung und die Fähigkeit, sowie das Recht, sich und sein Kind zu beobachten, um im Zweifelsfall die Hebamme, die die Betreuung übernimmt, rund um die Uhr anrufen zu können. Voraussetzung für die ambulante Geburt ist grundsätzlich, dass es Mutter und Kind gut geht und keine Bedenken bestehen. In der Regel fährt die Hebamme in etwa 12h nach der Entlassung zu Mutter und Kind, was in den meisten Fällen dann am nächsten Tag früh ist oder eben, wenn so abgemacht, am gleichen Tag gegen Abend, sollte die Frau in der Nacht oder den frühen Morgenstunden entbunden haben. Aber ganz sicher schlägt die Hebi nicht einfach nach 6h auf. Dafür gibt es in den Hebammenrichtlinien keinerlei Festlegungen. Heviane lässt sich aber, trotz ihrer Berufserfahrungen gern auch von Dir, liebe kiska86 berichtigen und eines Besseren belehren, sofern Du ihr fundiert anhand der Richtlinien den Beweis des Gegenteils erbringst. Weiterhin besteht auch keinerlei Zwang, eine Hebammenbetreuung anzunehmen. Sie ist ein Angebot, das man JEDER Mutter ans Herz legen sollte, aber KEIN MUSS! Allerdings ist die Hebamme immer eine wertvolle Unterstützung in den Tagen nach der Geburt, da man selbst als erfahrene Wöchnerin immer noch unzählige Fragen hat. Liebe kiska86, es tut mir leid, dass Du diesmal wieder KEIN Recht hast und Du kannst streiten, wie Du willst, Recht bekommst Du deswegen nicht automatisch mehr. Ich finde es sehr bedenklich, was Du mit Deinem teilweise Halbwissen in die Köpfe zu pflanzen versuchst. Damit schaffst Du erneute Unsicherheiten bei den Mamis, die Rat suchen, statt ihnen zu helfen. Statt dann zu sagen „ich MEINE zu wissen, bin mir aber nicht sicher“, beharrst Du weiter und streitest. Man kann tatsächlich nur den Kopf schütteln, denn das geht über gut gemeinten Rat hinaus und dient einzig nur der Selbstdarstellung auf Kosten der Ratsuchenden.
von Moppelchen71 am 25.07.2011 12:07h


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AliceimWunderla
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@Moppelchen71
6-Std.-Klausel? Können wir abkürzen: Bei uns im KH auch wieder anders geregelt: Dort MUSS man 2 Std. nach der Geburt bleiben, kann dann gehen, oder auch noch nen bisschen schlafen und dann gehen, ABER: dann in einem der Kreißsaalbetten. Wer rüber auf Station geht und sich da in das reservierte Stationsbett legt, der hat laut unserem KH nicht mehr ambulant entbunden, weil er ja stationäre Dienste in Anspruch genommen hat... Mit anderen Worten, hat der Kreißsaal Leerlauf kann man da nach der Geb. auch erstmal ausschlafen und muss nicht auf die Uhr gucken, damit man auch ja die 6-Std.-Grenze nicht überscheitet... In den Beitrag im Magazin steht was von 24 Std.?
von AliceimWunderla am 25.07.2011 11:36h



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