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Wer hatte eine Doula?

glockenblume
glockenblume
24.11.2009 | 20 Antworten
Hi, gibt es hier jemanden der eine Doula bei der Geburt dabei hatte?
Wie war das für Euch und wie hat das Krankenhaus darauf reagiert?
Wer würde es sich gerne von einer Doula begleiten lassen (mal angesehen vom Geld)?
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1 Antwort
doula
was ist eine doula ?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.11.2009
2 Antwort
Gut dass Du die Frage stellst
Ich hab mich nämlich ned getraut
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.11.2009
3 Antwort
ich habe kurz nach meiner geburt eine doula kennen gerlernt
und sie ist gold wert . ich würde sie nicht missen wollten und sollte ich nochmal ein baby bekommen werde ich sie auf jeden fall mitnehmen egal was kommt . ich bin sehr froh sie zu kennen sie klingelt manchmal einfach an meiner türe und fragt ob alles gut ist . das ist schon schön lg
fela2005
fela2005 | 24.11.2009
4 Antwort
...
Wow, das finde ich ja interessant. Möchtest du die Doula nur für die Geburt? Die sind ja eigentlich auch für das gesamte Wochenbett da, für die gesamte Pflege und Unterstützung usw . Möchtest du sie dafür auch? ich hatte keine, könnte es mir auch nicht vorstellen bei der Geburt eine "fremde" dabei zu haben. Auch danach zuhause hätte ich keine brauchen können, finde aber die Idee toll und wollte schon immer mal wissen wie genau das abläuft
scarlet_rose
scarlet_rose | 24.11.2009
5 Antwort
@sonnenstrahl06 #commentform
http://de.wikipedia.org/wiki/Doula Eine Frau, die die werdnde Mutter rund um die Geburt und danach in allen Bereichen unterstützt
scarlet_rose
scarlet_rose | 24.11.2009
6 Antwort
...
ist das nicht im Endeffekt das selbe wie eine Hebamme
Mara2201
Mara2201 | 24.11.2009
7 Antwort
@scarlet_rose
Feine Sache!! Aber diesen Beruf gibt es seit Menschen gedenken und Frauen gebären, nennt sich Hebamme!! Natürlich hat eine Hebamme die im Schichtdienst arbeitet nicht immer die nötige Zeit um sich liebevoll um die Gebärende zu kümmern deshalb gibt es Beleghebammen die eine 1:1 Betreuung gewährleisten. Hinzu kommt . da Doula keine staatich anerkannter Beruf ist, bleibt die Fachkompetenz in den Händen der hebamme was dann un ter Geburt schwierig werden kann weil der Rat der Doula unter Umständen kontär zum Rat der Hebamme ist, was die Frau dann verunsichern könnte. Die Kosten für eine Doula betragen ca. 450 Euro plus ätherische Öle oder sonstige Hilfsmittel im Wochenbett. Die Rufbereitschaft für eine hebamme belaufen sich auf ca. 200-250 Euro die Heil und Hilfsmittel trägt die Krankenkasse. Die Begleitung in Schwangerschaft, unter der Geburt und im Wochenbett ist eine Hebammenvorbehaltene Tätigkeit und das aus gutem Grund. LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.11.2009
8 Antwort
@Mara2201
Gibt es . die Hebamme hat ein Staatsexamen was sie auch haftungstechnisch in die Pflicht nimmt. LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.11.2009
9 Antwort
@Heviane #commentform
Das ist aber doch nicht das selbe, also so wie ich das verstehe mit den Doulas. Eben gerade für die fachlichen Dinge ist die Hebamme da. Auch für die Geburt, die medizinische und fachliche Seite . Eine Doula ersetzt ja die Hebamme nicht, sie ist für andere Dinge da. Sie ist ja viel mehr Zeit, ursprünglich mehrere Stunden in der Familie und kümmern sich um die Unterstützung im Haushalt, die Regelung des Alltags usw . Viel mehr um auch die emotionalen Dinge, für die Hebammen nicht die Zeit haben. Für mich ist zwischen Hebamme und Doula ein großer Unterschied. Hebamme ist fachliche Ansprechpartnerin rund um die Geburt und die Säuglingszeit, Doula emotionale Ansprechpartnerin und Frau, die Unterstützung und Hilfe .
scarlet_rose
scarlet_rose | 24.11.2009
10 Antwort
@scarlet_rose
Einspruch! Eine Hebamme kennt und kümmert sich um die seelischen wie körperlichen Veränderungen in der Schwangerschaft unter der Geburt und im Wochenbett. Versteh mich nicht falsch . es geht mir nicht darum die Arbeit der Doula runter zu machen aber, ich bin es leid das alle möglichen Berufsgruppen meinen in den Tätigkeitsbereich der Hebamme einwirken zu können. Unser Berufsbild und unsere Ausbildung , die verdammt hart ist, befähigt uns zu all diesen Dingen die eine Doula macht, das ist unser Beruf und für die meisten Hebammen eine Berufung. Nah am Leben sein zu dürfen ist ein Geschenk aber mir nur die Rosinenpicken im Sinne von" ich bin ganz liebevoll und aufopfernd bei der Frau und die Verantwortung trägt Gott sei Dank eine Andere" halte ich für fragwürdig. Wer Frauen diese Form der Betreuung angedeihen lassen möchte begebe sich bitte in die Hebammenausbildung und sage nicht nur A sondern auch B und das mit allen Konsequenzen. LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.11.2009
11 Antwort
@Heviane
ich gebe dir recht eine hebamme ersetzt die doula nicht das empfand ich damals auch so . nur leider hat mich meine hebamme nach meiner letzten geburt bei meinem stillproblem ganz schön alleine im wald stehen lassen . da war ich um meine doula schon froh wobei sie mich zu einer anderen hebamme schickte u die mir beim stillen behilflich sein sollte . sie zog den rat einer hebamme immer vor und das habe ich sehr geschätzt . teuer ist so eine sache allemal da sollte man abwägen ob es einem wert ist oder nicht . sollte ich im nächsten leben nochmal ein kind bekommen so werde ich mir meine hebamme schon lange zuvor aussuchen denn nur dann so glaube ich fühle ich mich richtig vertraut u geborgen liebe grüße yvonne
fela2005
fela2005 | 24.11.2009
12 Antwort
@Heviane
asoo . ok .. da ist ja dann schon eigentlich ein "riiesen" Unterschied
Mara2201
Mara2201 | 24.11.2009
13 Antwort
@fela2005
Das ist sehr schade hast du deiner hebamme mal gesagt das du dich alleingelassen gefühlt hast? LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.11.2009
14 Antwort
@Heviane #commentform
Natürlich eine Hebamme zu all dem in der Lage und hat eine schwere Ausbildung gemacht. ABER eine Hebamme hat NICHT die zeit 5-6Stunden am Tag bei einer Mutter zu bleiben um sie im Alltag zu unterstützen und so tiefgehend alles zu regeln und ordnen wie eine Doula, die sonst nichts zu tun hat und eben nur für die Eine oder maximal 2Mütter da ist. Eine Hebamme wird deswegen nicht weniger wichtig. Hebammen haben ein recht weit gefächertes Berufsbild und sind für ganz vieles Zuständig, eigentlich um alles rund um die Geburt. aber eine Hebamme kann einfach nicht so intensiv Zeit mit einer Frau verbringen, wie ich das von einer Doula erwarte, einfach gerade wegen ihrer fachlichen Kompetenz und deswegen, weil sie für viele Frauen da ist . Die Doula ist ja in den Alltag integriert, die Hebamme nicht so tief! Eine Doula ist ja kein Ersatz für Hebamme und auch keine Verantwortungsträgerin, weil sie nur als Stütze da ist. Für die wirklich wichtigen Dinge ist die Hebamme zuständig.
scarlet_rose
scarlet_rose | 24.11.2009
15 Antwort
@scarlet_rose
Ich habe gerade mal gegoogelt und eine Seite gefunden auf der Doulas ihre Tätigkeit vorstellen. Mir schwillt die Kravatte wenn ich das mal so sagen darf!! Das empfinde ich als massiven Eingriff in mein Tätigkeitsgebiet und hätte ich eine Frau die eine Doula unter der Geburt bei sich hat in der Betreuung und die benimmt sich auch nur annähernd so wie beschrieben dann gäbe das richtig Ärger mit mir. Ich finde es vermessen das da eine geringe Kaiserschnittquote auf die Fahne zu schreiben . denn egal wie gut und liebevoll eine Doula mit der Frau umgeht die Entscheidung zu medizinisch notwendigen Eingriffen kann und muss sie nicht treffen. Im übrigen . jede Hebamme die freiberuflich im Belegsysthem, Hausgeburtshilfe oder Geburtshausgeburten begleitet hat eine durchschnittliche KS Quote von 11%-15% Bundesdurchschnitt liegt in den Kliniken bei 25%-30% ich denke diese Zahlen sprechen für sich und sind darin begründet das Hebamme und Frau wenn sie sich kennen ein Team bilden. LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.11.2009
16 Antwort
@Heviane #commentform
hmm . Ganz ehrlich: Deine Kritik an Doulas verstehe ich nicht so ganz. Und das ist garnicht böse gemeint. Ok, das mit der Kaiserschnittrate ist ne seltsame Aussage, denn das liegt ja im Ermessen der Ärzte, nicht der Doula. Aber im Großen und ganzen stehen Doulas nicht in Konkurenz zu Hebammen sondern haben einfach ein anderes Einsatzgebiet. Klar, es geht immer um die werdende Mutter aber beide übernehmen unterschiedliche Rollen, wobei die Eine nicht weniger wichtig ist als die Andere .
scarlet_rose
scarlet_rose | 24.11.2009
17 Antwort
@scarlet_rose
Wenn Doulas ihr " Berufsbild" definieren , dann beschreiben sie das klassische Berufsbild der Hebamme . Ich verdiene meinen Lebensunterhalt mit meinem Beruf und möchte mich und meine Kolleginnen vor noch mehr Einmischung, Beschneidung und Verlust unseres Berufsbildes bewahren. LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.11.2009
18 Antwort
@Heviane #commentform
Hebammen haben ein festes Berufsbild und auch ein sehr sehr wichtiges und ich denke daran wird sich nichts ändern, denn solange Frauen Kinder bekommen brauchen wir Hebammen. Also ein recht sicherer Beruf ;) Doulas sind natürlich in der Tätigkeit ähnlich aber eben ohne die fachliche Kompetenz und deswegen auch KEIN Ersatz für Hebammen . Zudem sind sie eben noch drüber hinaus für die jungen Mütter da, wenn Mütter eben einen Ansprechpartner brauchen der immer für sie persönlich da ist. Deswegen ist die Hebamme aber nicht weniger wichtig. Die Doula übernimmt eben die Aufgaben, die früher die Großfamilie übernommen hat . Durch den Wegfall der Großfamilien fehlt eben jungen Müttern ein Ansprechpartner, jemand, der sich intensiv um sie kümmert und immer da ist. Hebammen gab es schon immer und wird es auch immer geben, trotzdem brauchen und wollen manche Frauen eben jemanden, der sie intensiv und persönlich betreut, über die Möglichkeit der Hebamme hinaus.
scarlet_rose
scarlet_rose | 24.11.2009
19 Antwort
@Heviane
ja aber das war eine schwierige situation weil ich bin einen tag nach dem ks heim . und hatte so alles gut im griff sie kam auch nur zwei mal und dann hörte ich du schaffst das schon . ich habe sie dann so ca vier wochen nach der geburt angerufen bis da hin hatte ich schon 20kg weg u ich konnte nix mehr essen das wirkte sich nach einiger zeit auch auf die mumi aus leider . ich habe ihr gesagt das ich sie jetzt brauchen würde aber sie meinte mensch yvonne das ist nur ein tief du hast alles so toll im griff du schaffst das wir hören uns die tage . das war unser letztes gespräch ich habe dann ein vermögen in eine stillberatung gesetzt naja egal aus fehlern lernt man . ich lese deine beitäge gerne und man merkt das du mit leib u seele habamme bist aber leider ist das nicht mehr bei allen so aber ich habe schon gemerkt das eine hebamme unverzichtbar ist . liebe grüße
fela2005
fela2005 | 24.11.2009
20 Antwort
Also ich hatte keine Doula ...
. bin aber durch die Beiträge hier neugierig geworden und hab daraufhin ein paar Webauftritte angeschaut, auf denen Doulas sich und ihr Tätigkeitsgebiet vorgestellt haben. Und ehrlich gesagt konnte ich anschließend keinem dieser Auftritte irgendwas entnehmen, dass eine Doula für mich einen Mehrwert gehabt hätte. Meine Hebamme hat mich vor, während und nach der Geburt betreut. Und das nicht nur fachlich sondern auch "emotional" wie das hier in einem der Beiträge so schön genannt wurde. Und ich habe mich auch "intensiv" betreut gefühlt und nicht das Gefühl gehabt, dass sie keine Zeit für mich gehabt hätte. Mir ist in Gesprächen mit vielen Mitschwangeren aufgefallen, dass sich viele nicht wirklich die Mühe machen sich eine Hebamme zu suchen, die zu ihnen paßt und hinterher enttäuscht sind, dass sie nicht die Hilfe bekommen haben, die sie erwartet haben.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.11.2009

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