Wer hat die gleichen Erfahrungen gemacht wie ich? Ich würde mich freuen wenn ihr zurück schreibt

katia29
katia29
14.04.2008 | 9 Antworten
Hallo ihr Lieben, ich heiße Katja, bin 29 Jahre alt.Ich hatte im Januar 2004 meine erste Fehlgeburt u. war in der 7 Ssw.Im Mai 2005 habe ich eine gesunde Tochter zur Welt gebracht.Mein Mann ist Translokationsträger vom Chromosom 9/14 u. das heißt unsere Tochter hätte behindert sein können.In der Familie von meinem Mann liegen zwei schwerst Behinderungen vor.Als ich mit meiner Tochter schwanger war haben wir in der 15 Ssw eine Fruchtwasseruntersuchung vornehmen lassen-die uns leider kein Ergebnis brachte.In der 19 Ssw musste ich dann noch eine Nabelschnurpunktion über mich ergehen lassen mit dem Risiko das Kind zu verlieren.Dieses Ergebnis brachte uns auch nicht weiter-denn sie hatten zuviel mütterlichen Anteil von meinem Blut entnommen.Nach dieser Untersuchung wurde ich gefragt, ob ich einen Abruch vornehmen möchte u. wir haben uns Gott sie dank dagegen entschieden.Wir waren bis zur Geburt im ungewissen ob das Kind gesund ist o. behindert.Nach der Geburt war ich 1 Jahrlang in Therapie, weil ich unter starken Depressionen u. Angstzuständen gelitten habe.Im März 2008 hatte ich meine 2 Fehlgeburt.Mir wurde in der 11 Ssw gesagt , das der Embryo im Mutterleib abgestorben sei.Für mich brach eine Welt zusammen, denn wir hatten uns so sehr auf das Kind gefreut.Am 5.04.08 kam ich mit starken Blutungen ins Klinikum u. es wurde eine Ausschabung vorgenommen.Ich fühle mich seit dem innerlich total leer.Ich habe vor der nächsten Schwangerschaft wieder Angst das ich es verlieren könnte
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9 Antwort
an dich
Hallo Ich kann dich gut verstehen habe morgen mein ausschabung vor mir und bin total verzweifelt bin in der 8 woche und das herz schlägt nicht mehr von meinem kind. naja ich wünsche dir alles gute und viel glück.lg
nicole2303
nicole2303 | 24.04.2008
8 Antwort
mehrere fehlgeburten
hallo, auch ich hatte nach meiner 1. problemlosen ss 3 Fehlgeburten danach hatte ich zwei komplikationslose ss. Jetzt bin ich in der 6. ssw und habe seit 1 Woche leichte Blutungen und befürchte eine erneute Fg. Ich kann sehr gut nachempfinden wie du dich fühlst. Man fühlt sich leer und kann sich nicht vorstellen, dass das was in einem gewachsen ist und worauf man sich schon so gefreut hat plötzlich nicht mehr da ist. Auch Aussagen wie du hast ja schon gesunde Kinder und ähnliches trösten einem in diesem Moment nicht. Ich würde auch das Risiko eingehen evtl. ein behindertes Kind zu bekommen, auch wenn das vielleicht egoistisch klingt, aber jeder sollste die Mögichkeit bekommen zu leben. Wenn sich die Natur dann dagegen entscheidet, muß man sich damit abfinden, was unsagbar schwer ist, weil man sich immmer selbstvorwürfe macht. Ich verstehe nicht wenn man gesagt bekommt beim FA herzlichen Glückwunsch zur ss aber freuen sie sich mal nicht zu sehr, gerade in den ersten 3 Monaten kommt es häufig zu Fg. Ich hoffe für dich, dass es mit eurem Baby klappt, ihr habt doch gute Voraussetzungen, da es ja bereits schon mal geklappt hat. Sei zuversichtlich.
veratom
veratom | 20.04.2008
7 Antwort
Du schreibst mir aus der Seele
Hallo Katja, Ich fühle mich genau wie du: leer... Hatte vor 4 Tagen eine Absaugung . Erst war ich total froh, dass es vorbei war . Aber jetzt, ein paar Tage danach: Oft Leere. Derjenige, der mir am meisten hilft ist mein Sohn, knapp 3 Jahre. Wenn ich ihn lachen höre, sehe, etc., dann freue ich mich einfach so, dass er da ist und schätze das noch viel mehr als vorher. Weil man weiß, was es wirklich bedeutet, ein gesundes Kind haben zu DÜRFEN. Es ist ja nicht selbstverständlich, wie ich erfahren musste. Ich wünsche dir erstmal viel Kraft durch deine kleine Tochter. Ich habe mich immer wieder gefragt, oder mir gesagt, wie viel schwerer es sein mag, wenn jemand noch keine Kinder hat. Ich habe immer gedacht: Die brauchen eigentlich noch mehr Trost als ich im Moment. Ach ja, was ich noch sagen wollte: Obwohl die Absaugung schmerzhaft war, kann ich es, da keine Vollnarkose, "empfehlen", wenn man wie ich Angst vor Krankenhaus oderVollnarkose hat. Ich konnte alles mitkriegen und wollte in der Sit. auch sehen, was sie da alles aus mir rausgeholt haben. Es hat mir geholfen zu wissen, was sie mit mir gemacht haben. So Katja, es ist ja eine lange mail geworden, dir alles Gute. LG UTe
ute4775
ute4775 | 19.04.2008
6 Antwort
Danke
Danke das ihr mir zu gehört habt.Mein Mann u.ich haben sicherlich schon darüber nachgedacht ein Kind zu adoptieren. Wir hatten soger schon ein Gespräch im Jahr 2007 bei der Adoptionstelle.Ein Kind zu bekommen, kann bis zu 10 Jahren dauern u. ein Pflegekind zu bekommen ist leichter, als ein Adoptivkind.Wir möchten gerne ein Kind haben was immer bei uns bleíbt u.nicht was uns später wieder weggenommen wird.Liebe Grüße Katja
katia29
katia29 | 14.04.2008
5 Antwort
ich bin
recht erschüttert über dein erfahrenes. es tut mir sehr leid, was ihr durchmachen musstet. deine ängste sind berechtigt umso mehr frage ich mich, ob eure maus es nicht schaffen könnte euer einziger lebensinhalt zu sein. sie ist gesund und bestimmt euer ganzer stolz. Gehe um euret willen nicht noch mehr ein risiko ein. ich denke auch, dass es in vielen familien kinder gibt, die sich nach einer mutter sehnen. denen du halt und Geborgenheit geben könntest . Überlege es dir vielleicht doch ein kind aufzunehmen. ich hoffe es klingt nicht böse, aber was wäre wenn es noch mal klappt und das kind ist behindert . was wird dann aus deiner tochter? kannst du ihr dann noch genügend aufmerksamkeit schenken. Ich habe mit vielen Behinderten Menschen gearbeitet und aus erfahrung kann ich sagen, dass Geschwisterkinder die keine Behinderung haben, immer um aufmerksamkeit kämpfen müssen. alles liebe für euch
sidai
sidai | 14.04.2008
4 Antwort
viel Kraft
Ich habe zwar kein Kind verloren und kann mir bestimmt nicht annähernd vorstellen wie man sich dabei fühlt, aber ich glaube hier gibt es Gruppen und sogar ein Forum mit Müttern die ihr Kind verloren haben.... ich glaub sie nennen es Sternenkinder . Ich hoffe dort findest ein bisschen mehr Halt weil ich glaub nur jemand der durch die selbe Hölle gegangen ist kann dir kraftspendende Hilfe leisten. Wollt nur noch sagen das ich deinen Mut bewunder so viel Risiko auf dich zu nehmen um eine Familie zu gründen. Das meine ich im vollsten Ernst und auch im positiven Sinne. Hut ab
Margali
Margali | 14.04.2008
3 Antwort
das sind schwere schicksalsschläge!!!!
das tut mir echt leid für dich!!! ich hatte bevor ich meine tochter zur welt brachte, drei fehlgeburten hintermir und wollte es dann erstmal nicht mehr probieren. ganz ehrlich, wenn ihr diese gewissheit schon habt das das kind behindert zur welt kommen könnte, dann erfreut euch doch an eurem gesunden kind! und wartet erstmal ab... habt ihr schonmal über adoption nachgedacht??? lg
lovely20
lovely20 | 14.04.2008
2 Antwort
hallo katia
zwar habe ich nicht genau das durchgemacht, was du in den letzen jahren erlebt hast aber ich kann dir sagen, dass du nicht alleine bist mit deinen ängsten. meine erste schwangerschaft endete auch mit einer fehlgeburt in der 8 ssw. ich war am böden zerstört. bei meiner jetzigen ss hatte ich die ersten 4 monate permanent angst, dass schon wieder etwas schief gehen könnte. jede frau, die ein baby in sich trägt hat unglaubliche angst dieses zu verlieren. vorallem wenn schon eine fehlgeburt durchgemacht wurde. ich wünsche dir alles liebe für die zukunft und dass du doch bald ein zweites gesundes baby zu welt bringst....
pazallegria
pazallegria | 14.04.2008
1 Antwort
abwarten
du musst sowieso 6 monate nach einer fehlgeburt warten, bis sich die gebärmutter regeneriert hat. ich bin zwar kein arzt, aber denke dass deine gebärmutter schon sehr beansprucht worden ist. deine qualen belasten ja auch sicher eure beziehung. und wenn ihr erfahren hättet, dass das kind behindert wäre, hättet ihr abgetrieben? habt ihr schon über adoption nachgedacht`?
Steffl1986
Steffl1986 | 14.04.2008

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