Kindergartenzuschuss vom Arbeitgeber

elmo123
elmo123
07.06.2008 | 3 Antworten
Hallo Mütter,
ich möchte mein Arbeitgeber nach der Möglichkeit eines Kindergartenzuschusses fragen.
Ich habe gehört, das es mit einer Gehaltskürzung möglich ist. Aber ich weiß auch Gehaltskürzungen für Firmen nicht zulässig sind.
Deshalb möchte ich meinen jetzigen Arbeitsvertrag ändern lassen, damit ich einen Teil eines Monatsgehalts als Kindergartenzuschuss bekomme. Dazu wird mein Arbeitgeber mein jetziges Monatsgehalt reduzieren und den reduzierten Betrag als Kindergartenzuschuss bezahlen. Weißt jemand vielleicht, ob ich mit meinem Arbeitgeber eine schriftliche Sondervereinbarung Zusatzblatt für Arbeitsvertrag) machen kann, wo stehen würde, daß mein Monatsgehalt nach der Beendung der Kindergartenperiode wieder unter Berücksichtigung des Kindergartenzuschusses angepaßt (erhöht) wird ?

Hat jemand eine Idee, ob sowas möglich ist ?
Vielen Dank.
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3 Antwort
Frage
Hat schon jemand Erfahrung mit dieser Form der Gehaltserhöhung gemacht? Was mich speziell interessiert ist folgendes: Wenn der Arbeitgeber zusätzlich zum feststehenden Betreuungsgeld auch Kosten für die Verpflegung übernimmt, dann schwankt doch der Beitrag, oder? Macht das ein Arbeitgeber mit? LG; Daniel
Batz_Junior
Batz_Junior | 02.09.2008
2 Antwort
........
Diese Möglichkeit der Finanzierung sollte von den Eltern berücksichtigt werden; eventuell ergeben sich Möglichkeiten, z.B. statt einer Gehaltserhöhung die Übernahme oder Bezuschussung der Betreuungskosten zu vereinbaren.
sabinda
sabinda | 07.06.2008
1 Antwort
Lies mal
Steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse Arbeitgeber können Eltern dadurch unterstützen, dass sie die Kinderbetreuungskosten übernehmen oder zumindest Zuschüsse zur Kinderbetreuung zahlen. Unter bestimmten Voraussetzungen sind diese Leistungen für die Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemäß § 3 Nr. 33 EStG steuer- und sozialversicherungsfrei. Die Voraussetzungen sind: * die betreuten Kinder sind noch nicht schulpflichtig * die Betreuung erfolgt in betrieblichen oder außerbetrieblichen Kindergärten oder vergleichbaren Einrichtungen. Als "vergleichbare Einrichtung" in diesem Sinn gilt auch eine Tagesmutter/ein Tagesvater. Allerdings genügt eine alleinige Betreuung zu Hause z.B. durch Kinderfrauen nicht. Steuerfrei sind nur zusätzliche Arbeitgeberleistungen zur Unterbringung, einschließlich Unterkunft, Verpflegung und Betreuung der noch nicht schulpflichtigen Kinder. Leistungen des Arbeitgebers für die Vermittlung sind nicht steuerfrei. Zusätzlich heißt, dass die Leistung zusätzlich zum vereinbarten Lohn gezahlt werden muss; eine Gehaltsumwandlung ist nicht möglich. Der Vorteil eines solchen Zuschusses besteht u. a. darin, dass weder Arbeitnehmer noch Arbeitgeber für diese Leistung Steuern und Sozialabgaben entrichten müssen. Der Arbeitgeber kann die Ausgaben zudem Gewinn mindernd als Betriebsausgaben absetzen.
sabinda
sabinda | 07.06.2008

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