wer kennt sich mit schenkungen aus?

TerrorzwergeMom
TerrorzwergeMom
27.05.2008 | 12 Antworten
folgendes problemchen:

mein vater hat mir vor 6 jahren 92.000 euro geschenkt. das geld habe ich in ein haus gesteckt, wo ich meinem vater eine wohnung zur verfügung gestellt hab. nach 3 jahren ist mein vater ausgezogen, und hat sich und seiner neuen frau ein eigenes haus gekauft. dafür hat er von mir 10 euro von dem geld wieder bekommen (bzw ich hab 10 euro aufnehmen müssen, weil die kohle ja im haus steckt).

so: seit 4 tagen nervt mich meine schwester, dass sie zum anwalt geht und ansprüche auf das geld stellt. ich soll unterschreiben, dass ich damit einig bin und ihr die hälfte davon geb.

das haus steht zum verkauf, ich werde die 92.000 (bzw. 82.000) euro aber niemals komplett rauskriegen :(

info: mein vater ist noch quietschlebendig..es liegt also kein erbfall vor und ich habe ein schriftstück, dass er mir das geld geschenkt hat mit unterschrift

frage: hat meine schwester tatsächlich einen anspruch? wenn ja auf die hälfte oder auf wieviel? muss ich unterschreiben? geht man vom geschenkten geld aus (92.000) oder - die 10 oder von dem, was beim verkauf von meinem haus über bleibt?

bin echt verzweifelt..hab selber keine kohle, sitz mit 3 kleinen kids in ´ner mini-mietwohnung und dann kommt die (lebt von hartz IV) und reisst die klappe auf *traurig guck*
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15 Antworten (neue Antworten zuerst)

12 Antwort
dankeschön ;)
für eure antworten.....werd wohl net um ´nen anwalt drum rum kommen....
TerrorzwergeMom
TerrorzwergeMom | 27.05.2008
11 Antwort
Schenkungen...
Google mal "Schenkungen"... Leider tragen die Rechtsschutzversicherungen die Kosten für einen Erbstreit nicht.Wir haben dieses Problem auch -es geht jedoch um Pflichtansprüche..... Also ich wünsche Dir einen Guten Durchblick & viel Erfolg....
MamiRamona
MamiRamona | 27.05.2008
10 Antwort
Schenkungen Teil 2
2. Welche Zuwendungen sind ausgleichspflichtig und welche nicht? Ausgleichspflichtige Zuwendungen Nichtausgleichspflichtige Zuwendungen * Zuwendungen die als Ausstattung mit Rücksicht auf eine Heirat oder auf selbständige Lebensstellung gemacht wurden ; * Zuwendungen zum Lebensunterhalt oder zur Berufsausbildung, soweit sie über das Maß hinaus gegangen sind, das nach den Lebensverhältnissen des Erblassers üblich war * dies gilt auch im umgekehrten Fall: z.B. Mitarbeit des Erben im Haushalt, Beruf oder Geschäft des Verstorbenen, sowie die Pflege unter Verzicht auf eigenes Einkommen * Zuwendungen, die weder Ausstattung sind, noch der üblichen Berufsausbildung dienen, sind grundsätzlich nicht ausgleichspflichtig; etwas anderes kann sich aber aus dem Pflichtteilsrecht ergeben 3. Ausschluss der Ausgleichspflicht Über das oben unter 2. bereits genannte hinaus, ist die Ausgleichspflicht des Zuwendungsempfängers ausgeschlossen, wenn der Erblasser dies bei der Zuwendung bestimmt hat. 4. Berechnung des Ausgleichs Für die Berechnung ist der Wert des Zugewendeten zum Zeitpunkt der Zuwendung maßgebend. Wertsteigerung oder Minderungen die danach eintreten, bleiben außer Betracht. Allerdings wird der Kaufkraftschwund des Geldes berücksichtigt.
MamiRamona
MamiRamona | 27.05.2008
9 Antwort
Schenkungen....
Gesetzliche Erbfolge - Ausgleich von Zuwendungen zu Lebzeiten Nicht selten erhalten Kinder von ihren Eltern oder Enkel von ihren Großeltern schon zu deren Lebzeiten Zuwendungen. Diese sind beispielsweise als Hilfe bei der Ausbildung, beim Start ins Berufsleben, beim Kauf einer Wohnung bzw. Finanzierung eines Hauses gedacht. Haben die anderen Erben solche Zuwendungen nicht erhalten, so sieht das Gesetz in § 2050 BGB eine Ausgleichspflicht des begünstigten Erben vor, damit es nicht zu Ungerechtigkeiten kommt. In Folge der Ausgleichspflicht kann es zur Änderung des Erbteils eines Erben kommen. 1. Ausgleichspflichtige Personen Die Ausgleichspflicht gilt grundsätzlich nur für Abkömmlinge des Erblasser von der Ausgleichspflicht nicht erfasst. Achtung: Ausnahmsweise besteht die Ausgleichspflicht auch bei einer Erbeinsetzung durch Testament oder Erbvertrag , wenn der Verstorbene seine Abkömmlinge in der letztwilligen Verfügung genau mit dem bedacht hat, was ihr gesetzlicher Erbteil wäre, § 2052 BGB. LG MamiRamona
MamiRamona
MamiRamona | 27.05.2008
8 Antwort
Schenkungen
Geh zum Anwalt und erkundige dich bitte, bevor du irgendetwas unterschreibst. Vielleicht hast du ja ne Rechtsschutz-Versicherung oder besorg dir einen Berechtigungsschein, wenn du ein geringes Einkommen hast!! Aber bitte noch nichts unterschreiben!!! Es geht schließlich um viel Geld....
pony171
pony171 | 27.05.2008
7 Antwort
erkundige Dich
Würde mich dringend bei einem Antwalts-Hotline oder so erkundigen. Weiß nicht, wie es bei Euch in Deutschland ist, bei uns gibt es die Arbeiterkammer, die einem da kostenlos hilft. Für mich hört es sich auch gut an, dass Du das Geld NICHT geerbt hast, sondern geschenkt bekommen hast. Wenn Du es nämlich geerbt hättest, hätte Deine Schwester wirklich auch recht auf die Hälfte, denke ich. LG
Tornado
Tornado | 27.05.2008
6 Antwort
hallo
sie kann dir nichts anhaben da das geld ein geschenk war.und ausserdem lebt dein vater ja noch also kann sie überhaupt nichts machen. du kannst ja trotz allen nochmal zu einen anwalt gehen und dich beraten lassen aber ich denke er wird dir das selbe sagen das sie dir nichts anhaben kann.
babymausi08
babymausi08 | 27.05.2008
5 Antwort
nur nichts unterschreiben!
hallo, ich meine geschenkt ist geschenkt. wieso solltest du ihr da etwas abgeben müssen. unterschreib blos nichts! wir in österreich können gratis eine rechtsberatung in anspruch nehmen? habt ihr in deutschland so eine möglichkeit auch, dann würde ich dir dringend dazu raten. vielleicht kannst du dir aber auch eine kostenpflichtige rechtsberatung leisten. dann bist du auf der sicheren seite und kannst selbstsicher deiner schwester entgegentreten und ihr eine klare grenze ziehen! alles gute!
schnacki
schnacki | 27.05.2008
4 Antwort
............
ich kann mir auch nicht vorstellen das du ihr was abgeben musst denn dein vater hat ja dir das geld geschenkt und nicht ihr.aber zur sicherheit würde ich mal bei einem anwalt nachfragen damit du es ganz genau weisst
tascha78
tascha78 | 27.05.2008
3 Antwort
Keinen Anspruch
Also wenn überhaupt, müßte sie sich an Deinen Vater wenden und eine gleiche Schenkung fordern. Du musst garnix teilen und hättest Deinem Vater auch nix zurückgeben müssen.
susa72
susa72 | 27.05.2008
2 Antwort
kann ich mir ehrlich
gesagt nicht vorstellen, daß sie da irgendwelche Rechte hat. Immerhin hat er Dir das Geld geschenkt und du hast das Haus darum gekauft!!!!!
julia1012
julia1012 | 27.05.2008
1 Antwort
................
also soweit ich weiß muss man eine schenkung nicht zurück geben und auch nicht teilen! Das Geld wurde ja dir geschenkt, und da es kein erbe ist, würde ich keinen grund sehen deiner schwester etwas abgeben zu müssen! Ich würde da nix unterschreiben!!!!!
goodangel
goodangel | 27.05.2008

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