Sorgerecht-Adoption

Gelöschter Benutzer
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19.02.2009 | 5 Antworten
Meine Tochter wurde am 7.11.1999 geboren. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch mit dem Kindesvater verheiratet. Am 20.10.2000 habe ich mich von ihm getrennt und bin seit 2003 von ihm geschieden. Bei der Scheidung wurde entgegen meinem Wunsch das gemeinsame Sorgerecht bestimmt (das heißt, wenn ich dem gemeinsamen Sorgerecht nicht zugestimmt hätte, wäre ich vermutlich heute noch nicht geschieden).
Mittlerweile habe ich seit dem 11.10.2002 wieder einen festen Freund, welcher für meine Tochter ja nun mittlerweile seit gut 6 Jahren ein hervorragender Vater ist und wir beabsichtigen, in absehbarer Zeit zu heiraten. Er hat Geschichte studiert und seine Doktorarbeit mit \'magna cum laude\' bestanden. Er ist 46 Jahre alt und wie schon o.a. ein wirklich sehr toller Papa für meine Kleine und sie liebt ihn auch sehr.
Nun zu meinem Problem: Trotz mehrfacher Angebote meinerseits hat der Kindesvater seit der Trennung keinerlei Kontakt zum Kind gehabt. Diese Angebote beziehen sich auf die Ausübung des Umgangsrechts. Der Kontakt zum Kind besteht also seit der Trennung aus gelegentlichen SMS (anfangs ca.1 SMS/Monat), Briefen (2-3/Jahr) und 2 Telefonaten. Im Dezember 2007 brach der Kontakt unbegründet völlig ab und besteht erst seit wenigen Tagen wieder über mittlerweile 2 Briefe.
Meine Tochter möchte nun gern, dass mein jetziger Partner spätestens mit der Eheschließung mit allen Konsequenzen ihr richtiger Papa wird. Diesen Wunsch möchten wir ihr auch im Hinblick auf eine gesicherte Zukunft gern erfüllen. Vielleicht sollte ich noch hinzufügen, dass der Kindesvater in Schleswig-Holstein bis zur Klassenstufe 5 nur eine Förderschule besuchte und keinen Abschluß hat. Auch ist er ungelernt und bis auf hin und wieder mal einer ABM arbeitslos. Auch zahlt er seit der Trennung keinen Kindesunterhalt.
Kürzlich teilte ich ihm den Wunsch unserer Tochter mit und wie von mir schon erwartet, lehnt er die Zustimmung ab. Nun frage ich mich natürlich, ob es im Sinne des Kindeswohles sein kann, seine Zustimmung zu verweigern.
Wie soll ich mich verhalten, um seine Zustimmung für die Annahme an Kindes statt durch meinen Partner doch noch zu bekommen? Bzw. gibt es vielleicht auch noch eine andere Möglichkeit diese Zustimmung einzuforden oder ersetzen zu lassen? Auch geht es hier darum, dass, sollte mir etwas wiederfahren meine Tochter auf keinen Fall zu ihrem leiblichen Vater möchte. Und das müßte sie ja nach der bestehenden Gesetzeslage.
Ich freue mich über wohlgemeinte Ratschläge und vor allem aber auf Hilfe.
Liebe Grüße Caro48
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Hallöchen
Also die Schulbildung würde ich hier mal außen vor lassen. Da Dein Ex keinen Unterhalt zahlt, hat er von der Adoption nichts. Ich hätte an Deiner Stelle darauf bestanden oder müssen Arbeitslose gar nichts zahlen? Denn so hätte man es ihm vielleicht schmackhaft machen können, dass er dann eben ... € jeden Monat eingespart hätte. Ob das JA Dir helfen kann, weiß ich nicht, mal nachfragen. Allerdings wird kein Sorgerecht entzogen, wenn mein keinen Unterhalt zahlt und auch das Umgangsrecht nicht wahrnimmt. Da er die Kleine nie hatte, wird er ihr gegenüber auch nicht gewalttätig gewesen sein. Denn das wäre ein gutes Argument für das JA. Überlege Dir mal Vorteile für ihn. Im Notfall müßte er die Tochter nicht aufnehmen und "durchfüttern". Was gäbe es sonst noch? Trotz Adoption kann er ihr ja Briefe schreiben. Aber soviel scheint er sich daraus nichts zu machen. Versprich ihm doch einen neuen Fernseher, wenn er einwilligt... Hoffe Ihr schafft das mit der Adoption. Ich drücke Euch die Daumen. lg kleene sonne
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 19.02.2009
4 Antwort
.
Den Antrag muss man beim Notar beantragen, dieser ist dann auch welcher jener der in so einem Fall auch beratend tätig ist. Und es ist def. kostenpflichtig.
Kahlan
Kahlan | 19.02.2009
3 Antwort
Dein Ex
muß der Adoption zustimmen.... Was ich aber nicht versteh is, was hat jetzt sein Bildungsstand damit zu tun??? Als Du damals mit ihm das Kind gezeugt hast hat Dich das doch auch nicht interessiert Lg Ela
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 19.02.2009
2 Antwort
Ich kenne mich da zwar nicht ...
... so aus. Aber könntest du dir nicht vielleicht beim Jugendamt Rat/Hilfe holen bzw. wenn du es dir finanziell erlauben kannst bei einem Anwalt?FAlls möglich einer, der auf Familienrecht/Adoptionsrecht spezialisiert ist.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 19.02.2009
1 Antwort
Adoption
leider ist es tatsächlich so, das vom Vater eine Notarielle Zustimmung für das Vormundschaftsgericht benötigt wird. Hintergrund zum einen ist auch, das er und auch sein Kind das Verwandschaftsverhältnis mit allen Rechten und Pflichten verliert. Mehr als deinen EX darum bitte das er das macht kannst du nicht, wenn er sich weigert ist das ein großes Problem.
Kahlan
Kahlan | 19.02.2009

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