Muss das Kind zum Vater obwohl es nicht will?

Kleene2009
Kleene2009
16.02.2009 | 7 Antworten
Ich habe mich im Juni letzten Jahres (nach langem Hin und Her) vom Vater meiner kleinen Tochter getrennt, d.h. er hat uns, nachdem ich ihm mitgeteilt habe, das ich nicht mehr mit ihm zusammenleben kann, über Nacht aus dem gemeinsamen Haus geworfen. Wir waren nicht verheiratet, haben aber gemeinsames Sorgerecht (er wollte nur dann
die Vaterschaftsanerkennung unterschreiben, wenn ich die Sorgerechtserklärung unterschreibe). Ich hatte immer gehofft, dass wir trotz unterschiedlicher Ansichten zu Erziehung, Liebe und Partnerschaft (das waren auch die Gründe für meine Trennung) eine vernünftige Trennung hinlegen, die nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird. Statt der Hoffnung sind meine schlimmsten Alpträume wahr geworden. Es gab eine Menge Streiteren vor den Kindern, er beschimpft mich gerne auch vor ihnen , hat gedroht mein Leben zu zerstören, mich tyrannisiert (stalking) und wurde des öfteren handgreiflich und das alles unter dem Deckmantel sein Kind zu sehen. Er hat die Kleine (3Jahre)von Anfang an alle 2 Wochen übers Wochenende und einen zusätzlichen Tag in der Woche. Meiner großen Tochter (nicht sein Kind) hat er gesagt, er will sie nicht mehr sehen, nachdem sie Partei für mich ergriffen hat. Der Umgang ist per Gerichtsbeschluss geregelt. Gabrielle war nach den Umgangswochenenden immer sehr durcheinander (Einschlafstörungen, Wutausbrüche) und wenn es daran ging sie auf den neuen Besuch beim Papa vorzubereiten, hat sie sich total geweigert. Hat ihren Koffer wieder ausgepackt, geweínt und gejammert, das sie nicht mehr zum Papa wolle. Sie hat sich bei den Übergaben an mich geklammert und aus Leibeskräften geschrien. Ich bin völlig fertig, war schon zur Mutter-Kind -Kur um Abstand zu gewinnen und habe ihm vorgeschlagen den Umgang mehr im Interesse des Kindes zu gestalten. Er beharrt auf seinem Beschluss. Wir hatten erst letzten Donnerstag wieder eine Anhörung, in dem mir gesagt wurde, das Kind muss zum Vater, ob es will oder nicht, denn es hat noch keine eigene Willensbildung (o.Ton Familienrichterin).Jetzt ist die Kleine seit Freitag dem 13.02. bis zum 02.03. beim Papa, trotzdem sie sich dagegen gewehrt hat und ihn auch schon einige Wochen (durch die Kur) nicht gesehen hat. ích versuche die Zeit zu genießen und viel mit meiner großen Tochter zu unternehmen, aber nach der Entscheidung der Richterin zweifel ich sehr an mir selbst als Mutter und Mensch und denke viel an Gabrielle und wie es ihr wohl geht. Unsere Bezíehung war für ihn ein einziger Machtkampf und unsere Trennung ist es nun auch geworden.
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7 Antwort
Danke!!!
Bin positiv überrascht über d.mitfühlenden Reaktionen.Hatte mich vorher schon im Netz belesen, da wird in 90%der Fälle d.Mutter für d.Reaktion d.Kindes verantwortlich gemacht, frei nach d.Motto:Kinder haben keinen eigenen Willen zu haben und sind Opfer von mütterlicher Manipulation.Sie leiden schwere psychische Schäden wenn sie keinen Kontakt zum Papa haben, selbst wenn sie nicht wollen, aber wenn Papa nicht will ist alles halb so schlimm.Die Anhörung wurde von einem Tag zum anderen anberaumt, mein RA war krank u.ich musste mir innerhalb ner Std.nen Ersatz suchen.Mein RA prüft jetzt, ob Widerspruch mgl.ist.Trotzdem ist die Kleine für 2Wochen beim Papa, was selbt für große Kinder, die wollen, ne lange Zeit ist.Für d.Handgreiflichk.hatte er ne schriftl.Zeugenaussage, d.ich ihn verprügelt habe.Der Bericht der Notaufnahme spricht ne deutl.Sprache, aber d.wollte keiner sehen und d.Freundin, d, die Z-aussage hätte widerlegen können wurde nicht gehört, da nicht geladen.Tolles Rechtssystem, das d.Rechte des Vaters über alles stellt.Mit dem JA habe ich morgen nen Termin.Naja, viell.will Gabby nach den 2 Wochen auch wieder freiwillig zum Papa, dann wäre hoffentl.alles geklärt.Trotzdem scheint es wirkl.ein großes Thema zu sein und die Realität ist , das Kinder auch vom JA u.Gericht eher als Objekte statt als Subjekte mit eigenen Gefühlen gesehen werden u.Entscheidungen an ihnen vorbei gefällt werden. LEIDER!!!
Kleene2009
Kleene2009 | 17.02.2009
6 Antwort
leider...
ist das so gesetz.auch wen ich das grausam finde.meine schwester erlebt es grad ganz genau so wie du.total der bekloppte typ! e hat sie gewürgt, geschlagen und trotz allem muss sie ihm alle 2 wochen die kinder geben, naja die grosse. seitdem hat sie sich verändert.er ist auch jetzt sehr stregng zu den beiden.echt chlimm sowas.wenn ich in deiner lage wäre, sag ich dir ganz ehrlich würd ich weit weg ziehen wo er nicht mal eben schnell die kleine holen kann.soll kein rat sein aber mich würds kapputt machen meine tochter so zu sehen...wünsche euch alles gute
baby_genial
baby_genial | 16.02.2009
5 Antwort
...
Hast du vor Gericht gesagt, dass er handgreiflich geworden ist?? Damit würe doch im Prinzip auch eine Gefährdung des Kindes vorliegen, oder?? Kann ich nicht fassen, dass sie immer noch gehen muss!!
Zwilling87
Zwilling87 | 16.02.2009
4 Antwort
Was sagt denn das Jugendamt dazu?
Würde mich dort mal erkundigen.es kann doch nicht sein, dass die Kleine sich zu ihrmen Vater "hinquälen"muss.Das tut dem Kind doch nicht gut, dieses hin und her.kannst du vll widerspruch einlegen? Versuch doch ein Treffen mit ihm zu vereinbaren, wo auch jemand vom Jugendamt dabei ist an einem neutralen Ort. Ich kann mir gut vorstellen, wie es in dir aussieht.Es tut mir sehr leid für euch LG ISa
Pirrot
Pirrot | 16.02.2009
3 Antwort
kannst
du da keinen wiederspruch einlegen??? oder jugendamt einschalten wenns wirklich so krass ist?? du kannst doch die kliene nicht dem vater überlassen wenn sie nicht will so ein blödsinn, , keinen eigenen willen , , kinder spühren ob ein mensch gut oder böse ist, , ,
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.02.2009
2 Antwort
Du und deine kleine Tochter, ihr tut mir beide aufrichtig leid!
Ich weiß wie schlimm es ist mit einem Tyranen zusammen zu leben. Die wollen immer das letzte Wort haben und jede Art von Diskussion ist zwecklos, weil sie niemals von ihrer Meinung abweichen werden, egal wie falsch sie auch liegen mögen... Ich verstehe auch nicht, warum die Kinder da noch gezwungen werden zum Vater zu gehen, wenn sie es nicht wollen. Auch wenn sie noch so klein sind, sie wissen ganz genau was ihnen gut tut und was nicht.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.02.2009
1 Antwort
ohne Worte
Sorry, aber ich würde da bis ans OLG gehen. Wenn Dein Kind nicht will kann es keiner dazu zwingen. Sorry, aber wo ist da bitte zum Wohle des Kindes?? Was sagt denn das JA dazu?? Wir haben auch einen gerichtlichen Beschluß wegen Umgang, aber der Erzeuger nimmt diesen seit Juli08 NICHT mehr war. Da wird mir vom JA gesagt, wir können den Vater nicht zwingen. Aber Kinder bzw die Mütter werden gezwungen. LG Yvonne
| 16.02.2009

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