Da es bei Treads zu Thema Abtreibung

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
07.10.2010 | 38 Antworten
..immer wieder zu Grenzverletzungen bei den Antworten kommt, setze ich diesen Tread nochmal ein.

Das Selbstbestimmungsrecht der Frau ist ein hart erkämpftes Recht und ich bin dankbar dass wir es haben.
Das war nicht immer so.
Zu Zeiten der Hexenverbrennung hat es ausgereicht wenn die Frau rote Haare hatte, sie wurde denunziert, meist von einem Mann den sie verschmähte und der Hexerei angeklagt. Die Inquisition bestand aus kirchlichen Vertretern die nun zu Urteilen hatten über die Redlichkeit einer Frau.
Ganze Dörfer von Frauen sind verbrannt, gevierteilt und an Händen und Füßen gefesselt in den Teich geworfen worden. Die Foltermethoden mit denen eine Frau zum Geständnis gezwungen wurde sind an Brutalität, Grausamkeit und Perversion nicht zu übertreffen.
Frauen die eine gewisse Eigenständigkeit besaßen, selbstbewusst lebten waren sofort suspekt.
Zu dieser Art von Frauen gehörten die Hebammen.
Sie wussten um Verhütung, Abtreibung und Schmerzlinderung unter Geburt.
Sie waren der Inquisition ein besonderer Dorn im Auge. Frauen, von Geburt an dem Manne untergeordnet hatten Wissen und Macht? Sie konnten selbst Entscheidungen treffen?
Auf keinen Fall durfte das sein. Schließlich war es das sündige Weib was Adam den Apfel reichte, Gott will das sie unter Schmerzen ihre Kinder bekommt und Kanonenfutter für den Staat. Massentötungen unter dem Deckmantel und dem Willen der Kirche und im Sinne von Gott! Finstere Zeiten damals wie gut das sie vorbei sind.
In den 70ger Jahren kämpften Frauen für ihr Selbstbestimmungsrecht. Mein Bauch gehört mir, ist ein Satz der in dieser Zeit geprägt wurde. Der Name Alice Schwarzer steht für die Emanzipation der Frau und für Frauenrechte. Noch heute gibt es Männer die sie am liebsten Verbrennen würden. Sie ist maßgeblich daran beteiligt das Frauen heute straffrei entscheiden können ob sie ein Kind austragen möchten oder die Schwangerschaft abbrechen lassen.
Ich bin Dankbar für diese Möglichkeit und werde jedem Mann der hier meint Frauen Vorschriften machen zu können die Stirn zeigen. Interessant ist übrigens, dass in der DDR keinerlei Beratungspflicht bestand und jede Frau vollkommen frei entscheiden konnte. Hausgeburt war allerdings verboten.
Ich bin Hebamme und Mutter von drei Kindern. Ich brauche wohl nicht erwähnen dass ich Kinder liebe und wenn eine Frau nach Möglichkeiten und Entscheidungen sucht werde ich natürlich versuchen ihr Hilfestellung zu geben. Wenn sie mich um Beistand bittet bis zum Abbruch so wird sie den von mir in uneingeschränkter, wertfreier Form bekommen.
Die Hexenverbrennung ist vorbei?
Nicht bei Mamiweb! Hier werden Frauen die nach Abtreibung fragen gnadenlos mit Vorwürfen und Links beschossen die den Foltermethoden der damaligen Zeit nicht viel nachstehen. Niemand hat das Recht diese Frauen zu verurteilen und zu beschimpfen.
Frauen berichten manchmal nach dem ärztlichen „Beratungsgespräch“ das sie von ihm gezwungen wurden sich auf dem Ultraschall ihr Ungeborenes anzusehen. Das ist ein Witz im Vergleich zu dem was hier an Links gezeigt wird.
Es werden Antworten gegeben in denen haarklein die Möglichkeiten der Kindstötung beschrieben werden .

Schwangerschaftsabbruch ist keine Verhütungsmethode aber keine Frau entschließt sich leichtfertig dazu.
Natürlich muss kein Kind in Deutschland verhungern aber machen wir uns nichts vor, eine alleinerziehende Mutter steht jeden Tag allein da, sitzt allein Nachts am Bett ihres kranken Kindes, hat selten die Unterstützung einer Großfamilie um eine Ausbildung gut und ohne absolute Grenzen der Belastbarkeit abzuschließen, geschweige denn die Möglichkeit sich regelmäßige Auszeiten zu gönnen.


In meiner Ausbildung wurde Wert darauf gelegt jede Frau, unabhängig ihres Glaubens, ihres sozialen Standes, ihrer Hautfarbe und Herkunft mit bestem Wissen und Gewissen zu begleiten. Hebammen haben sich einen Kodex dazu geschaffen den ich versuche zu leben.
Solange Frauen sich selbst anprangern braucht sich der Papst keine Sorgen über sein Existensrecht zu machen.
Danke an Alice Schwarzer für ihren Mut und an die Frauen die diesen Text gelesen haben.



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38 Antworten (neue Antworten zuerst)

38 Antwort
@Heviane
was ist den eine abtreibung sonst wenn keine kindstötung sorry aber du als hebamme müsstest das doch eigendlich wissen das ein herz schon ab der 4 ssw schlägt und in dem moment wo ein herzschlägt ist leben da und wenn leben da ist und man eine abtreibung vor nimmt ist das eben eine kindstötung denn das kind kann nicht endscheiden ob es leben oder sterben darf im gegenteil das wird der mutter überlassen zu endscheiden und wenn diese mit reinem gewissen sagen kann ich will dieses kind nicht und lässt eine abreibung vor nehmen ist das eben einfach so das die mutter das kind töten lässt herzschlag gleich leben und genau aus diesem grund bin ich gegen abtreibung und wenn ich zur zeit der hexenverbrennung gelebt hätte oder du hättest du genauso wie ich mit gemacht denn andere seits wären wir gestorben also vergleich bitte nicht eine hexen verbrennung mit abtreibung das ist nämlich wirklich nicht richtig schönes wochenende noch lg aus bingen
valentinesmom
valentinesmom | 09.10.2010
37 Antwort
Moppelchen71
Wenn ich hätte, dann 20 Daumen für diesen Text!! Besser geht es nicht! LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.10.2010
36 Antwort
@gina87
Dauert bei mir immer etwas, bis ich Deine Antworten durch habe, weil Du sie splittest. Wenn Du sie separat schreibst und dann einkopierst, passen auch weit mehr als 2.000 Zeichen in den Antwortkasten. Dann muss eine alte Frau, wie ich, nicht immer hin und her suchen, wo Du gerade warst Ich habe mir bewusst erst spät die Frage, wegen der Heviane diesen Text einstellte durchgelesen und musste dort etwas beobachten, was ich schon oft hier erlebt habe. Bis die Threadverfasserin sich zum ersten Mal in den Antworten äußerte, waren bereits zig Vorwürfe gefallen. Sicher, da waren auch Fragen, neutrale und nett gemeinte Antworten dabei, aber in einer Situation, wo man sich emotional in einem Ausnahmemoment fühlt, sieht man sich sicher umringt von keifenden Weibern, die mit dem Finger drohend immer näher rücken. Da hört man nicht die wenigen netten oder neutralen Antworten, sondern fühlt sich noch mehr in die Enge getrieben. Man ist in sich gefangen, verzweifelt und weiß nicht weiter. Dann kommen die, ich sag es mal bewusst, weil es immer Einige gibt, die sich so verhalten, Hyänen aus ihren Löchern und bedrängen geifernd von außen. Schlussendlich macht man fast zwangsläufig dicht und verfällt sogar in eine Art Trotzstarre. Ich habe so oft in den letzten, annähernd 2 1/2 Jahren hier Fragen gelesen, wo Frauen vor der Entscheidung standen, eventuell eine Abtreibung als vernünftige Lösung zu sehen. Viele von ihnen hätten sicher nur etwas Mut gebraucht, eine Art virtuelle Umarmung und Hoffnung, um sich doch für das Kind zu entscheiden. Doch dieses in die Ecke drängen, ausgrenzen und runtermachen hat sie erst recht für die Abtreibung entscheiden lassen. Viele haben sich dann ganz aus Mamiweb zurück gezogen, sind gegangen, weil dies ein kalter Ort für sie geworden ist. Da frage ich mich doch, was haben wir alle da getan? Wir wollten ihr und dem Kind helfen? Manchmal sehe ich das bildlich etwas simpler: Da ist ein Kaninchen, das sich verletzt hat. Wie jedes verletzte Tier, zieht es sich instinktiv zurück und würde, überrumpelt man es, auch in die Hand beißen, von der es weiß, dass diese sonst liebevoll und vertraut ist. Packt man zu und versucht das Kaninchen aus dem Versteck zu ziehen, weil man es gut meint und die Wunde versorgen will, gerät das Tier in Panik, beißt wild um sich und wird sich sehr wahrscheinlich losreißen, um sich ein Versteck zu suchen, in dem keiner an das Tier heran kommt. So sehr man auch helfen wollte, war die forsche Art also eindeutig zuviel für das Kaninchen. Also weiß man doch, dass man das Tier mit Geduld und Sanftheit herauslocken muss, dass es uns die Wunde mit Vertrauen zeigen muss, damit wir ihm wiederum beweisen können, wir wollen nur helfen. Und immer wieder sehe ich hier ängstliche und verwirrte Kaninchen, symbolisch gesehen, die tiefer in ihr Versteck gedrängt werden, durch die Holzhammermethode, mit der sie 'bekehrt' werden sollen. Damit kann keine Mami sich rühmen und von sich behaupten "ICH will ja nur das Kind retten!". Jede Mutter, die mit Schimpf, Schande und Verurteilung reagiert, treibt damit die Mami, die schon am Boden ist, noch weiter zur Abtreibung und damit machen sich, meiner Meinung nach, die "Helfer" mitschuldig. Allerdings weiß ich auch, dass diejenigen, die ich gezielter damit meine, dies hier gar nicht lesen werden und wenn doch, würde es sie nicht scheren, denn sie halten meist ihre eigene Vorgehensweise für unfehlbar.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 08.10.2010
35 Antwort
...
mit kindern brauch man nicht über kinder reden usw....und damit meinte sie irgendwo alle die ihr ihre, wenn ggf auch beleidigende antwort gab oder auch ganz normal nachfragte und nich nur einen....und da fühlte auch ich mich irgendwo mit gemeint...als wären alle, die anderer ansicht sind grade erst 14 oder so....und das von einer die, wenn auch unbedeutend, 1 jahr jünger is als ich und einen auf erwachsen macht....da frag ich mich dann schon, warum nich richtig verhütet und "nur" mit pille, die wie man hier und woanders immer zu lesen/hören kriegt, auch nich sicher is und viele trotzdessen schwanger geworden sind.....zumal ja schon 2kinder da sind...und wenn ich jetzt kein weiteres möchte vorerst muss ich dem halt sicherer entgegenwirken und was weiß ich zusätzl.gummis nehmen so wie mein mann und ich, oder halt ein anderes verhütungsmittel in erwägung ziehen..spirale, stäbchen what ever
gina87
gina87 | 08.10.2010
34 Antwort
...
groß mitleid empfinde ich für sowas nich wirklich....ich mein in der heutigen gesellschaft brauch keiner mehr kommen und sagen er sei nich aufgeklärt...sicher is das was in der schule an sexualkunde unterrichtet wird mehr als dürftig, zumindest war es bei mir so....aber es gibt bücher, wir leben in der zeit des www und diverser anderer informationsquellen...hier muss definitiv keiner unaufgeklärt sein...und die eltern hat man schließlich auch noch, die einem, sofern interesse und ein wenig menschenverstand vorhanden is, über verhütung etc pp aufklären können... nur irgendwo war es in dem thread abzusehen das es so ausartet, eben weil dort nur der sachverhalt dargelegt wurde und keine konkrete frage oder sonst was....sicher wärs bei ner frage auch so gekommen das die ein oder andere auf sie eindrischt, aber bei weitem nich soviel..zumindest geh ich ma davon aus... antworten kamen auch kaum welche und wenn dann waren sie irgendwo auch angreifend von wegen
gina87
gina87 | 08.10.2010
33 Antwort
..
real mit....mein mann zb macht hier für die zeitung die fotos der neugeborenen auf der gyn station und berichtet dauernd von irgendwelchen mädels und frauen aller altersgruppen die da schon fast nen rabattgutschein bekommen für ihre nächste abtreibung....und ich kriege es auch immer mit, wenn ich ihn mal vertrete und an seiner stelle die fotos mache meine oma lag auch dort auf station..eigentlich wegen ner inneren sache aber auf der station gabs keine freien betten mehr also musste sie auf der gyn liegen...im zimmer 3 mädels mit ihrer 3. und 4.abtreibung...und oma hinterfragt ja auch.und es war bei zweien wirklich so, dass die vor ihr saßen und sagten wozu verhüten gibt ja abtreibungen..bei der anderen war es scheinbar nur schiere blödheit vernünftig zu verhüten...zwei von denen wurde dann am entlassungstag nach der untersuchung gesagt das sie mit hoher warscheinlichkeit nicht mehr schwanger werden können...ja glückwunsch sag ich nur... und ganz ehrlich?
gina87
gina87 | 08.10.2010
32 Antwort
@Moppelchen71
sicher so sehe ich das auch klar....sicher rate ich keinem zur abtreibung, aber ich kann auch keine entscheidung dabei abnehmen, weil der/diejenigen es am ende selber entscheiden müssen, was sie für richtig oder falsch halten... man kann nur tips und ratschläge geben und denjenigen mut machen es ggf doch zu bekommen...auch um ihnen diese schwere entscheidung ggf zu nehmen, mit der sie am ende womöglich in ein psychisches loch fällt und sich ein leben lang vorwürfe macht.... hinterher bereut man ja bekannterweise so manches und fragt oder sagt sich hättest es mal doch bekommen...so wie mit vielen anderen entscheidungen auch... aber warscheinlich sind auch viele, mitunter bei diesem thema, irgendwo abgestumpft...ich mein schau dir doch unser TV programm an... da werden doch nur irgendwelche richtigen sozialschmarotzer gezeigt die sie irgendwo aus der versenkung geholt haben irgendwelche schwangeren teenys die am besten schon 3 kinder haben etc pp...und vieles bekommt man halt auch
gina87
gina87 | 08.10.2010
31 Antwort
Hi
Ich wollte nochmal was sagen. Natürlich ist es nie leicht, wenn man Kinder hat. Aber.. Keine Frau die nicht selbst mal Alleinerziehend war, kann sich vorstellen wie das ist. Wie andere schon geschrieben haben. Bekommt man ein Kind, muss man sich anhören, warum man Kinder kriegt wenn man dann vom Staat leben muss. Man fühlt sich wie der letzte Dreck. Man kann dem Kind nichts bieten, man hat kein Geld fürs Auto oder für gesundes Essen. Nicht jeder hat Großeltern die helfen. Abtreibungen sind in Deutschland legal und das nicht ohne Grund. In anderen Ländern auch, und das auch nicht ohne Grund. Wie gesagt, ein Kind ist eine Aufgabe fürs Leben. Was hat das Kind für ein Leben, wenn man selber kein Kind will? Ich finde auch, man muss sich nicht dafür rechtfertigen müssen, das man abtreiben will. Es ist wie gesagt, legal.. Ich bin auch nicht für Abtreibungen, aber mal ehrlich.. Wir sind alle nur Menschen. Jeder macht mal nen Fehler. Gut, dann hat sie mal nicht aufgepasst, und es ist passiert.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.10.2010
30 Antwort
@gina87
Und genau da sehe ich immer ein Problem hier, dass für mich die Mütter, die sich Gedanken machen von denen unterscheidet, die, egal wie, ihre Meinung nur allzu gern mit dem Vorschlaghammer verteilen. DU und einige andere Mamis, setzt Euch trotz Eurer Meinung, die ich ebenso für mich habe, mit verschiedenen Blickrichtungen auseinander, hinterfragt, aber werdet nicht abwertend oder beleidigend. Ihr geht aus dem Thread raus, wenn Ihr meint, Ihr könntet nicht ruhig bleiben, weil eben die Meinungen zu unterschiedlich sind. Aber gerade DU und einige Andere, versucht zumindest die andere Meinung zu respektieren. Keiner von denen, die sich auf die stürzen, die verzweifelt keinen anderen Weg sehen, äußern sich hier. Für mich wirkt das immer, als ziehen sie sich in ihre Hütten zurück, lecken sich das Blut von den Lefzen und warten nur auf den nächsten Thread, wo sie wieder Zähne in Fleisch rammen können, ohne auch nur ein Haar breit die Möglichkeit zu erkennen, sich in die Situation der Threadverfasserin hinein zu versetzen. Ich habe hier schon Rechtfertigungen andere Mütter gelesen, die sich immer nur im Blutrausch und abwertend beleidigend äußerten, die sagten “Wenn die eigene Mutter sich nicht für ihr Kind einsetzt, dann muss ich das eben tun!”. Und schon ging es weiter mit dem Zerfleischen und der Verfolgung. Das kann auch nicht richtig sein und ich weiß, dass Du das ebenso missbilligst. Wir sollten alle Hoffnungen geben, füreinander da sein, denn aus diesem Grund sind wir doch eigentlich hier. Und dazu gehört auch, die Bluthunde zurück zu pfeifen und ihnen klar zu machen, dass sie kein Kind retten, wenn sie die Mutter in die Abseitsposition drängen. Wenn wir aufklären, zuhören und geduldig andere Wege aufzeigen, ist das eine Sache, die einem ungeborenen Kind viel mehr helfen kann. Aber, wie gesagt, das betrifft eben die, die sich HIER nicht äußern, weil es nichts zum schlachten gibt. Ich würde keiner Mutter zur Abtreibung raten, wie auch Du nicht. Aber ich kann ihr auch keine Entscheidung abnehmen. Was ich tun kann, ist zuzuhören, Tipps zu geben, wenn sie danach fragt und zu versuchen, sie aufzubauen, in der Hoffnung sie damit soweit zu bestärken, dass sie ihr Kind doch noch bekommt. Und das würde ich mir von denen wünschen, die wie Kettenhunde auf der Lauer liegen und behaupten, sich für Kinder einzusetzen, statt dessen aber manch eine zweifelnde Mutter, durch die Ausgrenzung noch mehr ins Abseits und damit in die Verzweiflungstat drängen.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 07.10.2010
29 Antwort
...
nur der thread beinhaltete auch keine frage...da stand nirgends oh gott ich bin schwanger behalten oder abtreiben meine lebenslage is grade so beschissen..worauf sie ja auch nich weiter einging, um ggf fragen danach vorzubeugen oder diese zu beantworten welche ne abtreibung irgendwo verdeutlichen könnten nein da stand nur ihre derzeitige situation und mehr nich..ja was soll man denn antworten? sicher beschimpfungen und dergleichen gehören hier sowieso nich her das is klar...aber das nun nich alle und jeder gleich in euphorie ausbricht sollte einem auch klar sein, auch wenn man sich selber vorwürfe macht...das is nunmal so
gina87
gina87 | 07.10.2010
28 Antwort
..
teilweise noch weniger wenn nich grade mehr zeitungsseiten oder sonderbeilagen waren als selbstständiger mit mo-fr arbeiten und as quasi rund um die uhr.... ich kann meiner maus auch nich alles gewähren und auch nich immer frisches obst oder gemüse kaufen...höchstens für sie, wir erwachsenen bleiben mit allem irgendwo auf der strecke... wär oma nich eingesprungen hät ich auch zusehen müssen woher ich winterklamotten für mausi kriege einschl. schuhe die uns vorgestern am eben 45€ gekoste haben bzw die oma...ich hät mir das auch nich so einfach leisten können und unsere hart erarbeiteten ersparnisse sind fest angelegt und für andere dinge in zukunft gedacht...eben weil wir noch mind. ein weiteres kind haben wollen für das wir vorsorge treffen.. es is nich viel was man an staatl. leistungen bekommt, sicher nich..aber vergleichbar mit ander ländern is es schon sehr viel, eben weil hier keiner unter brücken oder in oobdachlosenheimen schlafen muss und keiner verhungern muss
gina87
gina87 | 07.10.2010
27 Antwort
@Moppelchen71
ich habe ja auch nie jemanden beschimpft oder sonst was.... nur wie du kann ich manche situationen irgendwo verstehen aber halt nich teilen... nur wenn ich schon 2 kinder habe, mir n 3. wünsche, welches aber momentan nich in meine lebenslage passt, sollte man dementsprechend auch penibelst verhüten...ic tus doch auch, weil auch ich damals trotz pille schwanger geworden bin...situation auch mehr als bescheiden und alles weitere kinder klar gerne, am liebsten nen ganzen sack voll, nur halt NICHT JETZT..also was mach ich? nehm weiterhin die pille und kauf brav kondome die mein mann auch verwendet ob er will oder nich...entweder komplette enthaltsamkeit oder so..scheißegal ob ihn die dinger stören oder sonst was...das geht nun seit gut 2 jahren so und es is nie was passiert...und wenn, dann muss ich damit leben.. ich hab mit nebenjob bestenfalls 900€ an einkommen, nach allen abzügen meines mannes hat er noch
gina87
gina87 | 07.10.2010
26 Antwort
Guter Text aber wie gesagt hat jeder seine Meinung
dazu. Ich bin gegen Abtreibung. Denn als Jugendliche habe ich mir immer und immer wieder was eingeredet. "Wer Sex haben kann , kann auch Verantwortung übernehmen" Dieser Satz begleitete mich immer wieder in meinem Leben. Als meine Freundinnen mit 13 schon Sex hatten hielt ich mir den Satz vor Augen. Mit 16 hat ich mein 1.Mal mit Kondom. Auch danach begleitete mich die Angst und der Respekt schwanger zu werden. Denn dafür ist nun mal die Sache geschaffen nämlich um Leben zu erschaffen. Mein Sohn machte sich auf den Weg obwohl ich 8 Jahre mit Pille verhütete. Keine Ahnung wie das passieren konnte und sicher machte ich irgendeinen Fehler. Aber ich war 25 und dachte "Okay du bist alt genug, hast Arbeit und lebst seit 8 Jahren in einer Beziehung" Meine Tochter war auch ungeplant aber es war unsere Schuld weil wir nicht verhüteten. Ich wollte sie abtreiben und ging auch zu einem Gespräch dazu. Ich hatte Angst wieder ein Schreibaby zu haben, kein Geld, kein Arbeitsplatz mehr und ich dachte meine Beziehung steht auf dem Spiel. All das was eine Frau dazu bewegen könnte eine Abtreibung vorzunehmen. Aber nein...mir kam mein Satz wieder in den Kopf. "Wer Sex haben kann, kann auch Verantwortung übernehmen" Ich stellte meinem Mann zur Wahl zu gehen wenn er kein weiteres Kind möchte. Ich habe mich für das Kind entschieden. Denn mit der anderen Schuld konnte und wollte ich nicht leben. Zu guter letzt fand ich meine Gründe sowas in Betracht zu ziehen einfach nur sinnlos und als flucht. Ich stelle mich den Steinen im Leben und renne nicht mit der einfachsten Möglichkeit davon. Es gibt so viele Verhütungsmethoden und wer noch ein bißchen Verstand hat achtet darauf. Ich möchte keine weiteren Kinder und achte penibel darauf das es nicht mehr passiert. Ich halte es für einen Fehler wenn Damen zu dem Thema hier um Hilfe bitten. Das ist was was man mit sich allein oder psychologischer Hilfe bewältigen muss. Hier kann niemand einen Rat dazu geben. Außerdem denke ich wie du, dass die Damen die mit Links und bösartigen Antworten antworten handeln respektlos. So wie ich sollten sie darauf garnicht antworten. Ich tue sowas nicht denn es geht mich nichts an wie die Entscheidung der Dame ausfällt. Ich selbst habe es auch geschafft und sehe manche Grründe für eine Abtreibung als sinnlos an. Für Vergewaltigungsopfern, schwerstbehinderte oder behinderte Embryonen sollte diese Möglichkeit immer bestehen bleiben. Doch für mich gilt weiterhin mein Lebenssatz "Wer Sex haben kann, kann auch Verantwortung übernehmen"
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.10.2010
25 Antwort
@gina87
Ich achte in vielen Punkten Deine Meinung, aber der Vergleich, dass man auch von HartzIV, wenn auch nicht großzügig, leben KANN, ist für mich ein Punkt, wo ich entschieden widersprechen muss, wenn es um Lebensqualität geht. Wir sind, trotz voller Berufstätigkeit auf ergänzende Leistungen vom Staat angewiesen, haben also auch "nur" den HartzIV-Satz. Bei uns muss jeder Cent dreimal gedreht werden und mir blutet das Herz, meinen Kindern nicht Obstkörbe hinstellen zu können, an denen sie sich satt essen können, statt dessen jede Banane zuzuteilen, damit jeder, wenn überhaupt mal möglich, etwas abbekommt. Ich würde kein Kind abtreiben, aber ich wünsche auch keinem Kind, unter den Umständen groß werden zu müssen, dass das, was für andere Kinder selbstverständlich ist, versagt bleiben muss, dass jeder Keks vor Freude beweint wird und die großen Kulleraugen in der Süßigkeitenabteilung feucht werden. Ich möchte meine Kinder vollwertig und gesund ernähren und kann es finanziell gar nicht, weil alles teurer wird, man schuftet, wie ein Ochse, aber nicht einmal bekommt, was man verdient. Dabei achte ich besonders darauf, nicht wieder schwanger zu werden, doch wenn es passiert, werde ich mir Vorwürfe machen, weil ich noch ein Kind in das Elend setzen muss, ein Kind, dem ich, wenn nicht ein wirtschaftliches Wunder passiert, das uns das Einkommen bringt, das man für seine Arbeitsleistung wenigstens im Ansatz verdient , nichts bieten kann, auch ihm jeden Keks, jedes Obststück und sogar die Wurstscheibe abzählen muss. Ich bin stark und selbst ich kann manche Nacht nicht einschlafen, weil ich mir Vorwürfe mache, unter welchen Umständen meine Kinder aufwachsen müssen, trotzdem ihre Eltern alles erdenkliche tun, um sie gut versorgen zu können. Wir dachten einmal, bei uns ist alles gut und dann kam die wirtschaftliche Flaute, die Lohneinschränkungen und das alles hat mit einem Knall unsere Familie zu Sozialleistungsempfängern gemacht, die ihre Kinder überleben lassen können, aber sicher nicht mit allem, was sie brauchen versorgen können. Und genau in dem Moment kann ich die Gedanken einer Frau, die ungeplant schwanger wurde, nachvollziehen, wenn auch nicht teilen. Ich kann verstehen, wenn sie sagt “Ich entscheide mich gegen das Kind, weil ich nichts habe, was ich ihm geben kann, weil ich nicht die Kraft habe, seine Traurigkeit zu erleben, für jedes NEIN, das ich ihm geben muss. Und ich habe nicht die Kraft, gegen all die zu kämpfen, die mein Kind sein Leben lang ausgrenzen werden, weil sie uns pauschal als HartzIV-Empfänger abwerten.” Ich bin FÜR das Leben der Kinder, aber ich sehe kein noch so kleines Recht, eine Mutter herabzuwürdigen, die keinen anderen Ausweg sieht.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 07.10.2010
24 Antwort
......
ich gebe heviane vollkommen recht..... ich selber könnte niemals abtreiben, aber ich kann und darf andere frauen für ihre entscheidung nicht verurteilen oder beschimpfen..... jeder mensch hat das recht dazu, sein leben so zu leben, wie er es für sich verantworten kann........
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.10.2010
23 Antwort
*****
egal in welcher situation man ist man wird immer blöd angemacht.... ist man H4 und ss kriegt man einen drüber warum man ein kind in die welt setzt obwohl man das geld nicht hat will man es dann weg machen lassen weil einiges dagegen spricht kriegt man auch wieder einen drauf... bitte was soll man machen wenn man in so einer scheiß situation ist? Ja, das kind kriegen aber dann geht es wieder los mit die ist H4 und setzt noch ein kind in die welt..... mir ist aufgefallen egal was man macht es ist falsch !!!!! Ich würde niemals abtreiben ausser das kind hätte keine überlebenschanche und wie schon mal geschrieben jeder führt sein eigenes leben und kann es so entscheiden wie es für einen richtig ist aber diese gründe warum man abtreibt finde ich einfach zum kotzen......wie bei meiner bekannten das ihr freund das grad nicht passt.....
lea_sophie
lea_sophie | 07.10.2010
22 Antwort
..
die hätte ich schon 3 mal weg, auch wenn ich die tage meines mannes nehmen würde... und wenn ich hier lese und von anderen persönlich zu hören kriege, wieviel geld die, allein schon an erstaustattung und umstandsmode etc pp kriegen..sorry das sind keine hilfen??? und in deutschland muss niemand unter der brücke schlafen oder den kit aus den fenstern fressen ums auf gut deutsch auszudrücken...sicher is es nich viel was man an staatl.unterstützung bekommt, auch wenn bei manchnen doch recht viel is, aber es reicht zum leben... wir verdienen auch nich viel und haben unterm strich zusammen auch nich viel über wenn ich 3 kinder hätte, aber es würde reichen auch wenn ich auf irgendwelche extras die geld kosten ggf verzichten müsste...
gina87
gina87 | 07.10.2010
21 Antwort
Meine Meinung:
Zuerst einmal: Für mich selbst kommt Abtreibung nicht in Frage, es sei denn, ein absolut schwerwiegender, medizinischer Grund läge vor. Allerdings stimme ich Heviane zu, denn in vielen Threads, wo Frauen, die keinen anderen Ausweg sehen, als abzutreiben, geht es wirklich zu, wie eine Hexenverfolgung. Da ist dann nicht mehr die persönliche Meinung, die geäußert wird, sondern oft eine Hetzjagd, mit übelsten Beschimpfungen und teilweise Bildmaterial, wie eine tatsächlich Abtreibung in unserem Land überhaupt nicht vorgenommen wird. Natürlich bin ich Mutter und trauere, wie auch Heviane und jede andere Mutter hier, um jedes Kind, das nicht geboren werden darf, aus welchen Gründen auch immer. Nur habe ich auch nicht das Recht, eine Mutter zu verurteilen, zu beschimpfen und in ihrer Not allein zu lassen, wenn sie keinen Ausweg mehr sieht. Ja, man soll doch vernünftig verhüten! Aber es gibt kein einziges Verhütungsmittel, das zu 100% sicher ist! Abgesehen davon kann sich jederzeit die wirtschaftliche Situation abrupt ändern. Ja und es gibt Frauen, die leichtsinnig sind, Abtreibung wie eine Form von Verhütung sehen. Aber diese “Damen” sind zum Glück nicht häufig anzutreffen und um SIE geht es hier auch nicht. Hier geht es um Frauen, die ungeplant schwanger wurden und wissen, dass sie nicht die Kraft oder wirtschaftliche Voraussetzung mitbringen, um ihrem Kind gerecht zu werden. Sie hadern mit sich, sind voller Selbstvorwürfe und sie sind es auch, die den Rest ihres Lebens in dem Bewusstsein existieren müssen, ihrem Kind den Weg ins Leben verweigert zu haben. Diese Frauen leiden! Sie leiden unter der Tatsache überhaupt in diese Entscheidungsnot gekommen zu sein, den Eingriff durchführen zu lassen und sie leiden durch Selbstgeißelung. Welches Recht haben also wir anderen Mütter, abzuurteilen und zu beschimpfen? Sind wir an der Seite der Mutter, wenn sie, trotz all der dagegen sprechenden Umstände, das Kind bekommt und nicht in der Lage ist, es zu versorgen? Sind dann nicht hier wieder andere oder gleiche Stimmen, die verurteilen, WEIL die Frau ein Kind bekam, ohne die “nötigen Voraussetzungen” mitzubringen? Was können wir einer Mutter, in einer solch schweren Entscheidungslage, tatkräftig an die Hand geben, außer ihr moralische Vorwürfe zu machen, warum sie das Kind nicht abtreiben soll? Nehmen wir ihr das Kind ab, damit sie arbeiten kann? Lösen wir sie ab, wenn sie allein da sitzt und nicht mehr weiter weiß? NEIN, das kann keine von uns! Also hat auch niemand das Recht, das Damoklesschwert zu erheben und die verzweifelte Frau zu zerteilen. Wir könnten sie in unsere Mitte nehmen, ihr versuchen Mut zu machen, sie unterstützen und das sollten wir auch tun, statt zu schimpfen, herabzusetzen und in den Dreck zu treten, für den sie sich sowieso schon hält. Nichts Anderes versucht Heviane Euch klar zu machen. Eine Hebamme, die für die Kinder dieser Erde lebt, ihren Beruf als Berufung sieht und froh ist, für jedes Kind, das gesund auf die Welt kommt. Sie spricht sich nicht für die Abtreibung als Allheilmittel aus, sondern gegen die Verfolgung und Denunzierung der Mütter, die Hilfe brauchen, ansonsten keinen anderen Ausweg sehen. Wenn Ihr auf eine Mutter spuckt, die Abtreibung als letzten Weg sieht, rettet Ihr das Kind auch nicht!
Moppelchen71
Moppelchen71 | 07.10.2010
20 Antwort
@tinalynn
dem sorge ich dann aber vor und nich nur alleinerziehende mütter habens schwer ne job zu finden.. hät ich nich das glück gehabt nach ende der elternzeit in meinen ausbildungsbetrieb zurückzukehren hät ich mich auch auf was neues bewerben müssen..und zwischenzeitlich musste ich dies auch tun, weil nich mehr feststand ob meine stelle noch weiterhin existieren wird... mein mann is selbstständig und kann sich kein frei nehmen wenns kind krank is oder sonst was, weil er sonst horrende verdienstausfälle hat..ergo muss ich es in so einem fall machen...und ich hab mich beworben und meist gar keine antwort bekommen oder nur absagen oder anrufe in denen expliziet nachgefragt wurde wie es sich verhält wenns kind krank is usw...die leute können rechnen und sehen im lebenslauf wie alt meine tochter is und mit 2 jahren is es nunmal so das sie ggf öfters ma krank sind, grade wenn sie ne einrichtung besuchen...10tage gut und schön pro elternteil im falle von krankheit des kindes...
gina87
gina87 | 07.10.2010
19 Antwort
...weiter im Text
Wenn man dann nach der Verhütung fragt bekommt man "Argumente" wie "Pille vertrag ich nicht und Kondome sind sch..." oder "Wir waren halt nicht mehr nüchtern" oder noch besser "Tja wenn ich jetzt schwanger bin lass ichs halt wegmachen" ...also ich weiß nicht aber dafür kann und will ich kein Verständins aufbringen Leider gibt es auch diese Fälle... lg
Kiara66
Kiara66 | 07.10.2010

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