Was soll ich tun?

cloudien78
cloudien78
08.12.2008 | 16 Antworten
Hallo ihr Lieben,
tja nun ist die Weihnachtszeit angebrochen, vor der ich mit traurigen Gefühlen stehe!Ich hätte nie erwartet, das es wirklich passiert und vor allem mir passiert.Nach meiner 1. Beziehung, die mittler wEile 8 Jahre schon her ist und die reinste Hölle war (Vergewaltigung, Betrug und Lügen), stehe ich nun vor der rößten Entscheidung meinens Lebens!Ich habe damals vor 8 Jaren also nach der 1. Horrorbeziehung, meinen jetzigen Mann kennen und lieben gelernt.Wir haben 2003 geheiratet.Wir verstanden uns sehr gut und wir liebten uns innig!Dann kam der Schlag, der alles veränderte.2005 verlor mein Mann unerwartet seine Mutter, die uns große Probleme bereitet hatte!Dieser Verlust und Schmerz war sehr groß für Ihn!Ich versuchte für ihn dazu sein, obwohl es sich einbißchen als schwierig erwies, da ich zu Zeitpunktim Krankenhaus lag mit einer OP, die mich fast mein rechtest Bein gekostet hat!Da ich schwer krank bin.Mein Mann hat sich am Grab seiner Mutter lebendig begraben und fing noch nicht einmal nach der Geburt unser Tochter, die am 6.12.06 geworden war, wieder an zu Leben, was mich unendlich traurig macht.Zwischen uns wurde es immer schlimmer.Er ist faul geworden, geht nicht arbeiten, kümmert sich um seine Tochter als wäre sie für ihn eine Last, nach der er sich immer ausruhen muß!Ich muß ihm immer in den A .. treten, damit es funktioniert.Ich bekomme keine Unterstützung von ihm mehr und er redet auch nicht mehr mit mir.Und wenn ich ihm was sage, was mir nicht gefällt rollt er mit den Augen und ist genervt!Er hat nie eine Meinung zu dem was ich sage und möchte!Ich kann im allgemeinen, was sein Charakter betrifft nicht schlecht von ihm reden!Jedoch stören mich diese Veränderungen sehr.Doch ich habe ihm schon so oft die Möglichkeit und Chance geben sich die dies Dinge anzunehmen und zu ändern.Mit mir darüber zu reden!Leider ist mir nun am 6.12 jetzt der Kragen geplatz, weil ich wieder alles alleine machen mußte.Obwohl es nicht sein kann.Er hat sich auch seit der Diagnose mit dem Tumor in meinem Kopf von mir noch mehr entfernt!Als ich ihm sagte, das ich die Trennung haben möchte, sagte er gar nichts.Ich habe nun 3 Tage lang versucht mit Ihm zu reden und habe ihm gezeigt, das ich kämpfe um ihn trotz allem, aber es kommt keine Reaktion.Nicht einmal ich liebe dich .. ich will dich nicht verlieren.Er nimmt alles so hin, wie es ist und sagt nichst!Kämpft nicht es ihn egal hab ich den Eindruck.Er hat mir nach 8 Jahren Beziehung (davon 5 Ehe) nichts zu sagen.Ist es nicht traurig, das er keine Meinung hat und Verantwortung übernimmt? (wut) Was meint ihr was ich tun soll?
Ich bin es Leid, ihm alles hinterhertragen und sagen zu müßen! (traurig02) Ich kann auch nicht mehr!
Ich frage mich nur wie ich alles überstehen soll?Ich weine schon seit Tagen und suche immer wieder die Nähe und den Kontakt zu ihm, aber es passiert nichts!Gerade wegen unserer Tochter Alina!Sie hat es nicht verdient!Wie erkläre ich ein 2 jährigem Kind, das der Papa nicht mehr nach Hause kommt?Wie kann ich nur für sie da sein und es ihr leichter machen, wenn ich selber an verzwiefeln bin?
Wo nehme ich die Kraft und den Mut her um das zu überstehen!Ich stehe selber vor den Scherben meiner Gesundheit und nun auch das noch!

LG Dörte (traurig02)
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16 Antwort
Verdammte Zwickmühle....
Hast du dich schon mal gefragt ob du nicht ohne ihn besser dran währst ? Klar ist es schwer eine Beziehung nach 8 Jahren einfach so aufzugeben, aber meinst du nicht, das du auch an DICH und deine Tochter denken mußt ? Das DRK bietet eine Beratung für Paare in Trennungssituationen an. Oder geh doch einfach mal zur Eheberatung. Die evangelische Kirche bietet so etwas an und die haben meisten offene Sprechtage, da muß man nichts für zahlen. Und du kannst da auch alleine hin gehen, er wird da warscheinlich keine Lust zu haben. Die können dir vielleicht helfen. Ich wünsch Dir ganz viel Kraft und vor allem Gesundheit, die brauchst du jetzt. Kopf hoch, du schaffst das !!!
Puppe2
Puppe2 | 23.12.2008
15 Antwort
Hilfe
Da weiß ich nicht wie ich anfangen soll... Also, Ihr braucht Hilfe, das ist klar. Sprech mit ihm, wenn er keine Hilfe will, dann lass ihn. Dann sieh zu, dass Du mit deiner Kleinen schnellstmöglich eine Mutter-Kind-Kur beantragst, ich denke, dass das jeder Arzt unterstützt. Da hast Du dann mindestens 3Wochen Zeit, Dir klar zu werden, was für Deine Familie wichtig ist. Ich habe vor ca8 Jahren von meiner Kur aus meinen Job gekündigt und von da an ging es aufwärts... Auch wenn sich im Moment wieder eine mittelschwere Katastrophe anbahnt :-) Deshalb werde ich auch in ein paar Wochen wieder zur Kur fahrn, damit es nicht allzu schlimm endet... Egal wie Du Dich entscheidest, DU bist der wichtigste Mensch und nur wenn es DIR gutgeht, kannst Du für die Kleine sorgen. Versuch Deinen Mann mit in alles einzubeziehen, aber nicht mit Gewalt... Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass es so wird wie Du es Dir wünschst!!! Herzliche Grüße aus dem Westerwald
yvonneundpaul
yvonneundpaul | 09.12.2008
14 Antwort
Depression?
Hi, ich bin zwar keine Psychologin, aber war selbst lang genug in psychologischer und psychiatrischer Behandlung. Für mich klingt das Verhalten Deines Mannes nach einer handfesten Depression. Aber, wenn er sich nicht helfen lassen will, dann kannst du tun und lassen was du willst. Wie wärs denn mal mit einer "Trennung auf Probe"? Das es nur "Probe" sein soll, solltest du ihm wohl nicht unbedingt erzählen, denn vermutlich nimmt er deine Trennungsabsichten mittlerweile nicht mehr ernst. Zeig ihm das du es ernst meinst, schließlich hast du genug eigene Probleme. Wenn er eure Tochter wie eine "Last" behandelt, ist ihr mit krampfhaftem weiter zusammenleben auch nicht geholfen! Wenn ihr dann tatsächlich "getrennt" seid müssten ihm eigentlich die Augen auf gehen und ER müsste anfangen um DICH zu kämpfen, nicht umgekehrt. Das ganze klappt natürlich nur, wenns tatsächlich noch Hoffnung gibt für euch. Möchte echt nich zu sehr schwarz malen, wünsche dir alles Gute und das es läuft wie du willst
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.12.2008
13 Antwort
Du Arme, das tut mir unendlich leid für dich
Es ist nicht schön die Launen was dein Mann seit dem Verlust seiner Mutter hat! Aber es ist immer schlimm, wenn man die Mutter verliert! Und meistens ist es ja so, damit die Söhne mehr draht zu der Mutter haben als zum Vater! Und anderst rum ist es genauso! Ich habe auch gelesen, damit du auch sehr sehr krank bist, was mir total leid für dich und deine Familie allgemein! Vielleicht ist die größte Angst deines Mannes sorry wenn ich das so schreibe, damit er auch dich irgendwann zu Grabe bringen muß nochmal einen Menschen den wo er über alles liebt! Es ist vielleicht für Ihn Gedanklich so schwer dir das zu sagen und versucht auf diese Art und weise langsam Abschied von dir zu nehmen, damit es für Ihn vielleicht etwas leiter ist zu verkraften! Schade allerdings ist, damit er so auf die kleine Reagiert ist nicht so schön! Sprich Ihn doch einfach mal darauf an wie er zu dem ganzen steht auch wenn er dir nicht zuhört sage es Ihm vielleicht redet er dann wünsche dir alles Glück der Welt!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.12.2008
12 Antwort
VIelleicht könnt Ihr gemeinsam zum Arzt gehen und Euch Hilfe holen.
Eheberatung? Ich würde so gern helfen....Aber Ihr / Du musst das schaffen... Ich schicke Dir ein Päckchen Kraft... und wünsche alles GUTE. Gibt es keine Freunde die für Euch da sein können??? Mensch. Es ist doch eh nicht einfach... Warum muss Man sichs so schwer machen... KOPF HOCH!! Hol Euch Hilfe.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.12.2008
11 Antwort
bin traurig...
Hallo Süsse, ... tut mir echt unendlich leid... Denk an Dich und deine Tochter... Alles Gute für Euch...
alioth
alioth | 08.12.2008
10 Antwort
das ist so unendlich traurig :O((( ich weiß nicht
in wie weit du noch eine lebenserwartung hast mit deinem tumor, aber eines solltest du dich fragen, ob du die zeit die dir noch bleibt so leben willst, mit nur frußt und ärger... und depresionen... du solltest anfangen dich zu fragen was aus deinem kind wird, sollte dir mal was passieren.. denn bei ihm lassen, mit so einer phase gegen die er nichts tut kannst du nicht ... und du solltest deine zeit mit deinem kind lachend verbringen.. auch wenns es schwer fällt die zeit zu überbrücken bis der schmerz mal nachlässt und das leben wieder normal verläuft.. ich kann dir nciht sagen was ich gerade fühle während ich das hier schreibe:O(((((((( .. oh gott... ich wünsche dir alles erdenklich gute.. und einen guten weg...
Böhnchen
Böhnchen | 08.12.2008
9 Antwort
sch...
Es tut mir sehr leid was dir passiert ist. Der Verlust seiner Mutter ist immer schwer zu verkraften. Man kann 10 Kinder haben aber eben nur eine mami. Wenn ich das richtig verstanden habe dann warst du damals schon Krank? Ich sags einfach so wie ich es mir denke, sorry wenn das jetzt etwas tolpatschig klingt. Vielleicht hat dein Mann Angst, Dass er auch dich zu Grabe tragen muss. Dieser Gedanke kann einen lähmen. Für ihn ist es wahrscheinlich einfacher dich nach und nach auf diese Weise zu verlieren als endgültig. Das soll keine Entschuldigung für sein Verhalten sein. Such dir proffessionelle Hilfe. Es gibt Beratungsstellen wo auch den Kindern geholfen wird. Niemand der so was nicht mitgemacht hat, kann das Ganze ermessen. Darum kann ich dir leider nicht viel weiter helfen. Ich wünsche dir alles alles Gute Nessi
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.12.2008
8 Antwort
Kopf hoch
Überleg noch mal was am besten ist für dich und deine Tochter es ist echt schwer sich richtig zu entscheiden aber meistens hilft wirklich nur eine Trennung vieleicht auf Zeit.Das du so krank bist tut mir außerordentlich leid ich würde dich am liebsten in den Arm nehmen um dich zu trösten ich hoffe du findest einen Weg und alles erdencklich Gute für dich und Alina.
Yvonne2
Yvonne2 | 08.12.2008
7 Antwort
das hört....
... sich leider nicht gut an. ich kann dir auch nicht wirklich etwas raten, nur eins kann ich dir sagen: du kannst ihn nicht ändern. nur dich. wenn du das möchtest. vielleicht ist es aber auch für dich und eure tochter wichtiger, dass du deine gesundheit in den vordergrund stellst. laß dich nicht runterziehen. auch wenns nicht einfach ist. du schaffst das und findest bestimmt den richtigen weg für deine tochter und dich! ich wünsche euch alles gute julia
et_ailuj
et_ailuj | 08.12.2008
6 Antwort
puhh
würde auch sagen, das Dein Mann DRINGEND ärztliche Hilfe aufsuchen muss, in Form von einer Therapie. Würde es ihm dringend ans Herz legen. Er kann sich nicht aus seiner Verantwortung ziehen, egal, was passiert ist. Natürlich ist es schlimm ein Elternteil zu verlieren, aber er hat auch eine Familie für die er als Vater und Mann da sein muss. Vorallem Du hast jetzt jawohl echt seine Hilfe nötig. So hart er klingt, aber seine Mutter kommt eh nicht wieder, wahrscheinlich würde sie es auch nicht gut finden, das iht Tot eine Familie zerstört. ich wünsche Dir alles Gute und hoffe das Du mit Deiner Kraft es schaffst, Deiner Kleinen doch noch ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren
louni
louni | 08.12.2008
5 Antwort
Hallo,
Du tuts mir wahnsinnig leid Aber ich denke Dein Mann hat nach dem Tod seiner Ma ne fette Depression aus die er ohne professionelle Hilfe nicht mehr rauskommt. Wenn ich das richtig gelesen habe, bist Du nicht gesund und wahrscheinlich entfernt er sich unbewusst von Dir weil er wahrscheinlich Angst hat Dich auch zu verlieren...Aus diesem Grund denke ich das er und auch Du schnellstmöglich Hilfe von jemanden bekommt der sich damit auskennt. Ich wünsche Euch alles alles Gute
Evi69
Evi69 | 08.12.2008
4 Antwort
...
ist echt schwierig! aber eins musst du dir immer vor augen halten: wegen einem kind sollte man eine beziehung nicht aufrecht erhalten. der kleinen hilft es auch nicht weiter, wenn sie euer trauriges nebeneinander herleben mitkriegt. schlag ihm vor, eine therapie zu machen beim psychologen. du kannst auch mitkommen, wenns ihm hilft, aber so gehts nicht weiter! wünsche dir ganz viel kraft!
julchen819
julchen819 | 08.12.2008
3 Antwort
das tut mir leid für dich
denk an dich und deine kleine das ist das wichtigste
HappyMum23
HappyMum23 | 08.12.2008
2 Antwort
so wie sich das anhört
hat dein mann schwerste Depressionen, nur er kann sich selber helfen, indem er schleunigst zum Arzt geht. Meinem Mann ging es auch mal ähnlich, aber er ist zum Arzt gegangen und hat sich helfen lassen.Alles Reden, was du versuchst, das ist zwar sehr lieb gemeint von dir, nur leider hat deiner so die Birne zu, das nichts davon ankommt. Du kannst dir nur eine Selbsthilfegruppe suchen, für Angehörige von depressiv Erkrankten und so selber wieder zu Stärke finden, damit du besser damit umgehen kannst und nicht immer nur dich schlecht fühlst. Er muss erwachen, ist ein langer Prozess und zum Arzt gehen und sich dort offenbaren, du kannst da leider nichts dran machen, nur ihn begleiten, wenn es soweit ist
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.12.2008
1 Antwort
ähm - weiss gar nicht wo ich da anfangen soll!
Mein allererster Gedanke war, dass du um Gottes Willen an deine Tochter denken musst. Auch wenn sie noch so klein ist - sie ist nicht mehr dumm und bekommt Euer miteinander zu spüren. Du kannst nicht länger bei ihm bleiben. Sage deiner Maus, dass Papa nun woanders schläft ... und wenn er noch ein wenig Interesse hat, wird er sich um den Kontakt bemühen. - Nach deinen Erzählungen glaube ich jedoch nicht dran. - Du bist auf jeden Fall besser ohne ihn dran. Er sollte sich professionelle Hilfe holen - allein schafft er es nicht - aber DU bist auch nicht für ihn verantwortlich - sorry - Du hast DEIN Leben und eine Tochter, die Dich braucht - Tu es Alina nicht weiter an!!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.12.2008

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