Erfahrungen mit Geburtstrauma?

andrea251079
andrea251079
01.07.2013 | 10 Antworten
Hallo zusammen,

mein Kleiner wird Ende September 2 Jahre und ich glaube, dass er unter einem Geburtstrauma leidet. Ich wurde eingeleitet und zwar ganze 8 Tage lang. An Tag 5 sprang die Fb, es stellten sich jedoch keine körpereigenen Wehen ein. So wurde weiter eingeleitet (mit ca. 10h Wehen täglich) und an Tag 8 kam es dann nach 7 Horrorstunden am Wehentropf zum Not-KS :/ Mein Kleiner war ein echtes Schreikind. Immer ab 16 Uhr bis nachts 0/1 Uhr. Von tagsüber ganz zu schweigen.

Er ist jetzt ein glücklicher kleiner Junge, der gerne und viel lacht. Er hängt aber auch in seiner Entwicklung zurück und ich beobachte häufig, dass er sehr unsicher und manchmal auch ängstlich ist. Mit 1 Jahr und 8 Monaten hat er laufen gelernt. Er bekommt nun auch Frühförderung, um das Verständnis und die Sprache zu fördern. Er sagt noch gar nichts, was ich an sich nicht schlimm finde. Ich finde es eher bedenklich, dass er viele Dinge auch nicht versteht und bewusst nicht verstehen will. Frage ich z. B. "Wo ist Mama's Nase", kreischt er, weil er keinen Bock hat, sie zu zeigen. Frage ich "Wo ist Mama's Brille", fasst er diese sofort an, weil er sie spannend findet. Das meine ich mit "nicht wollen".

Ich weiß gar nicht so recht, wie ich es beschreiben soll, aber ich glaube, er ist unsicher und meidet neue Sachen, weil er ein Geburtstrauma erlitten hat. Hat jemand Ahnung davon oder evtl. auch Erfahrungen gemacht und kann mir dazu ein bisschen was schreiben?

Dein Kommentar (bzw. Antwort)
Noch 3000 Zeichen möglich.

10 Antworten (neue Antworten zuerst)

10 Antwort
@mameha Lieben Dank fuer Deine interessanten Ausfuehrungen. Das beschreibt so ziemlich, was mir so durch den Kopf geistert. Ich glaube nicht daran, dass er auf Grund geistiger Einschraenkungen in seiner Entwicklung zurueck ist, sondern weil er immer wieder in "babyhaftes" Verhalten zurueck verfaellt. Dort fuehlt er sich sicher, so wie wir oft in alte Muster verfallen, weil es uns schwer faellt, Neuland zu betreten. Osteopathie ist eine gute Idee, allerdings wartet man hier in Rostock auf einen Termin bei einem guten Osteopathen Monate auf einen Termin oder man wird gleich abgeblockt. Ich habe nun eine Spezialistin fuer Geburtstraumata gefunden. Das zahlt man zwar aus eigener Tasche, aber das ist es mir wert. Ich werde dort mal mit ihm vorstellig. Vielen Dank fuer Deine Antwort :-)
andrea251079
andrea251079 | 02.07.2013
9 Antwort
übrigens: ostheopathie kann ich sowohl bei geburtstrauma, als auch bei "sich selbst im wege stehen" wärmstens empfehlen ;-)
mameha
mameha | 02.07.2013
8 Antwort
er kann also alles, muss aber erst im kopf den schalter umlegen, so wie er bei seiner geburt durch die mega-wehen dann doch noch durchrutschte und die geburt doch noch schnell meisterte. der kleine war anders. es ging mit wehen los, die am anfang noch nicht wehgetan haben, aber so regelmässig waren, dass ich wusste: er will bald raus. mit seinen 4, 5 kilos kam er so schnell raus, dass es nicht nur die hebis, sondern ihn selbst auch überraschte. wir mussten dieses "trauma" bei ihm mit osteopathischer behandlung verarbeiten. er hielt sein köpfchen gleich nach der geburt leicht hoch. er übte an krabbeln so intensiv, dass seine zehen bluteten und schaffte es mit 6 monaten perfekt. mit 11 monaten lief er los. mit 2 redete er wie ein wasserfall. mit 4 brachte er sich das radfahren selbst bei und mit 5 lernte er in windeseile schwimmen. er ist eben immer noch so, wie bei seiner geburt: er packt sachen draufgängerisch an, so dass er manchmal von der eigenen kurage überrascht wird. :-D
mameha
mameha | 02.07.2013
7 Antwort
das ist eine interessante frage! ich habe mir sie auch schon gestellt, nur anders herum, ob die persönlichkeit des kindes, die es ja zum teil mitnimmt, beeinflusst wie es zur welt kommt. mein großer hatte zwar keine allzu schwere geburt, es ging aber auch mit blasensprung los und nicht mit wehen. er hat sein köpfchen leicht schief gehalten und passte deshalb nicht gleich durch den geburtskanal. mein körper musste MEGA-wehen produzieren, damit er dennoch durchgepresst wird und sein kopf sah paar tage lang sehr mitgenommen aus. er war und ist seitdem immer noch sehr zögerlich. er krabbelte mit 11 monaten erst, lief mit16 monaten los und sprach die ersten worte erst mit 3. er weigerte zwar nicht zu lernen, zögerte aber und hat bis zum 6. geburtstag frühförderung bekommen. heute mit 8 gilt er zwar als hochbegabt ist aber immer noch zögerlich und hat bei manchen sachen wie z.b. radfahren oder schwimmen lernen "eine schwere geburt".
mameha
mameha | 02.07.2013
6 Antwort
Mit sprechen und laufe. War Eri. Sehr schnell... Mit 10 Monate. Sagte er seine 1. Worte... Er ist aber auch eher zurückhaltend was neue Sachen angeht. Er schaut immer lang erst Skeptisch zu ist noch immer sehr mamakind. Er war übrigens auch ein ks Kind...kann schon sein, dass sich dein Zwerg sicherer fühlt wenn er baby ist...
rudiline
rudiline | 01.07.2013
5 Antwort
@rudiline Mandy, wann hat Eric denn Sprechen gelernt, bzw. ab wann hattest Du den Eindruck, dass er den Großteil versteht? Ich denke bei Timmy immer, dass er ganz oft noch in "Baby-Muster" zurück verfällt - ganz einfach, weil er sich da sicher fühlt...
andrea251079
andrea251079 | 01.07.2013
4 Antwort
Hilfe mein Handy Klaut Buchstaben....
rudiline
rudiline | 01.07.2013
3 Antwort
@andrea251079 Hallo Andrea! Ich weiß nicht, ob es an der Gebur. Lag. Aber das mit dem sich selbst im weg stehe. Kenn ich von Eri. Zur genüge... Den musste und muss man auch heute noch manchma. Zu seinem gluck zwingen...
rudiline
rudiline | 01.07.2013
2 Antwort
@SKKJFP Lies Dir mal die Arbeit hier durch: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&ved=0CC8QFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.rueckhalt.de%2Fmedia%2Ffachartikel%2FHausarbeit_Geburtstrauma_Sonja%2520Emge1.pdf&ei=29XRUe_mCMqGswbAl4DoCg&usg=AFQjCNFn9YcrcP3JZojCD3bn4OXt_EukWQ&bvm=bv.48572450, d.Yms Ich habe bei meinem Zwerg schon sehr deutlich das Gefühl, dass er sich ganz bewusst sperrt, wenn es um Neuerungen geht. Er hat dolle Angst vor allen neuen Sachen. Fremde Räume, fremde Menschen, neue Sachen lernen - er sträubt sich regelrecht davor, aber wenn er dann doch etwas Neues gelernt hat, macht es ihm Spaß. Ich habe halt das Gefühl, dass er sich selbst im Weg steht und ich würde ihm gerne helfen. Nur habe ich keine Ahnung, wie ich da ansetzen muss.... Danke für Deine Antwort!
andrea251079
andrea251079 | 01.07.2013
1 Antwort
Mein Sohn war auch ein Kaiserschnitt, nach langen Wehen. Er hört schlecht, weil er Wasser hinter den Ohren hat. Das hat jetzt nichts damit zu tun, aber manchmal bin ich auch der Meinung, er möchte einfach nicht verstehen. Er erkennt sich selbst nicht auf Fotos, wenn ich ihn frage wie er heißt, kreischt er auch laut und will nicht und läuft weg! Er war nie ein schreikind, ist aber ansonsten recht anhänglich. Kann auch mit dem schlechten verstehen der Umwelt zusammen hängen. Dennoch ist er sehe extrovertiert. Aber das mit dem lernen verweigern macht er auch. Mein zweiter Sohn hatte war eine schlimme Geburt. Er war ein schreikind, aber später extrovertiert. Hat aber auch bis er 5 war Verzögerungen in der Entwicklung aufgezeigt. Ich habe nie darüber nachgedacht, das es an den Geburten liegen könnte. Aber ich dachte mir, das es zum Teil auch auf meine Kinder zutrifft. Leider kann ich dir auch nicht mehr dazu sagen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 01.07.2013

Ähnliche Fragen finden

Hier weiterlesen:

Erfahrungen mit PDA ks.?
02.01.2013 | 14 Antworten
2 Kind
18.06.2012 | 9 Antworten
Erfahrungen gesucht!
14.02.2012 | 11 Antworten
autotransfer24 erfahrungen?
04.03.2011 | 4 Antworten
Schlechte erfahrungen mit anderen Mamis
12.02.2011 | 16 Antworten

Kategorie: Lernen und Entwicklung

Unterkategorien:

In den Fragen suchen


uploading