Wie kann ich meinem Kind helfen, sich im Kiga einzuleben?

Ela2171
Ela2171
17.03.2009 | 2 Antworten
Hallo!

Unser Felix ist im Dezember 3 geworden und geht seit Anfang Januar in den Kindergarten.
Es hat bis jetzt noch keinen Tag gegeben, an dem er ohne Murren oder Weinen dorthin gegangen ist und statt besser, wird es immer schlimmer. Ich habe selber mittlerweile schon Bauchschmerzen, wenn auf die 9.00Uhr angeht.

Ich war im September und im November für jeweils 10 Tage im Krankenhaus und war insgesamt bis Mitte Dezember noch angeschlagen. Seitdem hat Felix unheimliche Trennungsängste und klebt wie eine Klette an mir. Daher habe ich sein Verhalten anfangs drauf zurückgeführt. Im Kindergarten war er sehr zurückhaltend und zog sich stundenlang in die Kuschelecke zurück und saß bei einer der Erzieherinnen auf dem Schoß. Und eigentlich war er immer ein sehr lustiger und aufgeschlossener kleiner Kerl, der viel lachte und an allem Spaß hatte.

Zuhaus ist er seit Kindergartenbeginn sehr schwierig und leider musste ich erfahren, dass sich das Gleiche jetzt mittlerweile auch im Kindergarten so abspielt. Er legt dort aufeinmal ein unheimliches Selbstbewusstsein an den Tag, mit dem er bei den anderen Kindern natürlich aneckt. Er hört nicht, ignoriert jemanden regelrecht, macht anderen Kindern Bilder oder Gebautes kaputt, schubst und spielt nur alleine.

Jeder zweite Satz beginnt mit "Ich will", er ist schon fast jähzornig, fängt bei jeder Gelegenheit an zu weinen und zu zetern..
Er isst kaum etwas (selbst keine Schokolade) und schläft sehr schlecht. Jede 2. Nacht kommt er zu uns ins Bett, was wir so gar nicht von ihm gewohnt sind und schläft dort nur, wenn er ganz eng an mich oder meinen Mann gedrückt liegt.

Felix sitzt mittlerweile dem halben Tag auf der Treppe oder wird gemaßregelt.

Die Erzieherin meint, dass er jetzt wohl auch in die Trotzphase käme, aber ich habe eher das Gefühl, dass es mit dem Kindergarten selbst zu tun hat - dass er sich nicht wohlfühlt und daher so reagiert.
Ich frage schon jeden Tag, wie es war, was er gemacht hat und mit wem er gespielt hat. Er erzählt schon mal hier und da etwas, aber oftmals habe ich die Vermutung, dass das nicht immer alles so stimmt. Jedenfalls scheint er viel alleine zu spielen. Er mag auch nicht mehr malen oder basteln, was er zu Hause immer sehr gerne macht und auch anfangs im Kindergarten sehr intensiv bertrieben hat.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder kann mir jemand einen Rat geben? Wir sind mit unserem Latein am Ende und ich leider ehrlich gesagt sehr unter der Situation.
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2 Antwort
Dank!
Hallo mariasmama, Felix liebt seine beiden Erzieherinnen und die ältere von beiden huckelt ihn bei Bedarf stundenlang und reist z.B. jeden Morgen mit ihm durch den kompletten Kiga, um ihn "einzugewöhnen". Ein Gespräch haben wir für nächste Woche geplant. Die Erzieherin meint, dass viele Verhaltensmuster alterstypisch wären. Aber diese komplette Wesensveränderung beunruhigt mich. Er hat schon ein halbes Kilo abgenommen und ...ja ist einfach ganz komisch. Ich habe mich noch weiter beurlauben lassen und wir haben auch nur den einen. Somit widme ich ihm natürlich recht viel Zeit. Nach dem Mittagessen kuscheln und lesen wir. Wir basteln, spielen, singen...manchmal denke ich, dass ich vielleicht schon zu viel Zeit mit ihm verbringe und er meint, es müsste sich alles um ihn drehen. Wenn mir uns mit anderen treffen, die auch Kinder haben, klappt das immer wunderbar. Daher wundert es mich, dass er im Kiga so gar keinen Anschluss findet. Ich werde sehr gerne weiter berichten!
Ela2171
Ela2171 | 17.03.2009
1 Antwort
Ich denke auch, es könnte etwas mit der Kita zu tun haben
1. Siehst du oder fühlst du, dass die Erzieherinnen sich richtig/gut um deinen Sohn kümmern? Wie gehen Sie mit ihm um? Vereinbart doch einen Termin mit der Erzieherin für ein Elterngespräch. Dort solltest du offen deine Ängste und Befürchtungen zum Ausdruck bringen-wenn sie eine gute Erzieherin ist, wird sie versuchen mit dir zusammmen eine Lösung zu erarbeiten! Unsere Tochter ist auch mit 2 1/2 in die KITA gekommen und ich habe gemerkt, dass sie dort ganz anderes als Zuhause ist! Sie ist dort ein Clown!-Und das ist auch ok so! Jedes Kind muss seine 'Stellung'/Rolle in der Gruppe finden können. Vielleicht braucht dein Kleiner mehr Hilfe dabei, sich in die Gruppe einzufinden. Frage auch die Erzieherin in dem Gespräch, wie ihr dabei helfen könnt! 2. Vielleicht braucht der Kleine noch intensiver Zeit mit dir zusammen. Hierfür reicht eine halbe Stunde am Tag...wir machen das vor dem Schlafen gehen, dann spielen wir zusammen das, was sie möchte! Ich hoffe es wird besser für euch.. Würde mich freuen, wenn du darüber berichten könntest, wie es weiter gegangen sein wird..
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.03.2009

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