Eure Erfahrungen mit Schreikindern/unruhigen Babys

andrea251079
andrea251079
25.10.2011 | 12 Antworten
Hallo zusammen,

Tim ist knapp 4 Wochen und immer von 18 - 0 Uhr schreit und jammert er. Bauchweh und Hunger sind auszuschließen. Pucken hasst er wie die Pest. Dann steigert er sich richtig rein. Im Manduca tragen funktioniert leider auch nicht :( Das einzige, was hilft, ist anlegen an die Brust. Aber das kann ja keine Dauerlösung sein. Ich wollte ja auch nicht ewig stillen. Wie kann ich meinem Kleinen helfen, seinen Tag zu verarbeiten? Geht das eigentlich auch wieder weg? Es zerrt nämlich echt an den Nerven. Wie seid ihr damit umgegangen? Meint ihr, ein Osteopath könnte helfen?

Freu mich auf eure Antworten.

LG,
Andrea und Tim
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12 Antwort
@Maulende-Myrthe und zirkum
Mit "Brust entziehen" meinte ich, dass ich das erst mache, wenn er eingeschlafen ist. Ich bin sicher, dass er sich satt trinkt bei den Mahlzeiten. Er trinkt an beiden Brüsten jeweils fast 15 Minuten und fängt erst dann an zu nuckeln. Nur, wenn ich ihn in der Schreiphase anlege, trinkt er so gut wie nichts, sondern nuckelt nur. Die heutige Untersuchung beim KiA hat ergeben, dass Tim sogar mehr zugenommen hat, als eigentlich empfohlen. Also satt wird er auf jeden Fall. Ich habe heute kurzfristig um 16.30 Uhr einen Termin beim Osteopathen bekommen und gehe nachher gleich los. Nächste Woche Dienstag habe ich einen Termin in der Schreiambulanz bei einer Babypädagogin. Drückt die Daumen, dass wir ihm helfen können.
andrea251079
andrea251079 | 26.10.2011
11 Antwort
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Auf diese Weise kommt er immer häufiger. Passt ja, denn immer wenn man Appetit hat, nuckelt man ein bisschen und dann ist es wieder für ne halbe Stunde oder Stunde gut. Daran gehst du auf Dauer kaputt. Er muss auch mit 4 Wochen lernen, ganze Mahlzeiten zu trinken, dabei wach zu bleiben und dann für mindestens zwei Stunden satt zu sein. Unter zwei Stunden habe ich mich immer geweigert anzulegen . Ich habe mein Kind, wenn das Saugbedürfnis zu groß war, Tee angeboten oder einen Nucki oder meinen Finger. Die Kleinere hat nachher ihren eigenen Daumen genommen. Versuch, ihm anders Nähe zu geben als immer nur mit der Brust. Nehme an, das hast du schon versucht. Aber wenn du sicher bist, dass du genug Milch hast und er nicht hungrig ist , dann muss er lernen, dass die Brust keine Einschlafhilfe oder Dauerkran ist, an dem man sich nach Herzenslust bedienen kann.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.10.2011
10 Antwort
@andrea251079
Klingt für mich aber wirklich nach extremem Nähebedürfnis. Aber du bist ja nun keine Milchbar, die immer für Stunden verfügbar sein will. Ganz viele Babys schlafen an der Brust oder auf dem Arm ein und fühlen sich geborgen und gut. Wenn sie dann kurz aufwachen , das Kind nicht an der Brust einschlafen zu lassen. Möglicherweise ist da bei euch einfach auch der Hund begraben. Dass er lernen muss, ohne Brust einzuschlafen. Aber er ist natürlich noch sehr klein und hat ein individuell sehr großes Nähebedürfnis gekoppelt mit einem Saugbedürfnis. Du solltest versuchen, dass er wirklich volle Mahlzeiten trinkt. Es taugt nichts, dass er den ersten Hunger stillt und dann nur noch nuckelt. ...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.10.2011
9 Antwort
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Du solltest ihm die Brust nicht entziehen. Anscheinend vermisst er sie und braucht das zurzeit. Der plumpe Spruch "Kinder holen sich, was sie brauchen" stimmt nämlich in den meisten Fällen wirklich. Spricht was dagegen, das Kind zumindest wenn es möglich ist per Brust zu beruhigen, wenn es mit Schnuller einfach nicht gehen will? Versuch es doch mal mit der Brust, und sobald er eingeschlafen ist, ziehst du die Brust sehr vorsichtig raus und gibst ihm direkt den Schnuller. Oder versuch ihn an den Füßen zu kitzeln, oder sein Kinn, damit er weitersaugt. Vielleicht hat er ja wirklich durch einen Schub mehr Hunger und ist einfach nicht wach genug, um seinen kompletten Hunger gestillt zu kriegen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.10.2011
8 Antwort
@Maulende-Myrthe
Er nimmt den Nucki, aber er saugt so energisch daran, dass er ständig rausfällt oder er weint mit Nucki im Mund. An der Brust saugt er zunächst auch energisch, aber schon bald nuckelt er nur noch. Wenn er irgendwann einschläft, entziehe ich ihm die Brust. Kurze Zeit später fängt er hektisch an zu atmen und schreit dann wieder los. Ich werde "manuelle Therapie" mal googeln. Vielen Dank an alle für Eure Antworten!
andrea251079
andrea251079 | 25.10.2011
7 Antwort
Re
ein Osteopath ist immer gut!!!!!!!!!!!!!!!!! LG
marie1
marie1 | 25.10.2011
6 Antwort
Abends
ist eigentlich typisch für Blähungen. War bei unserer Ersten auch, aber nicht so lange. Ich würde an deiner Stelle zu einem Ostheopathen oder jemandem gehen, der auf manuelle Therapie spezialisiert ist. Google das mal für deinen Wohnort, dann kriegst du immer Ergebnisse im Umkreis. Also auch ruhig mal Manuelle Therapie googlen. Ich würde sowas immer nachsehen lassen bei Schreikindern, meistens steckt da wirklich eine Blockade dahinter. Nimmt dein Kind denn auch den Nucki oder den kleinen Finger statt die Brust? Vielleicht hat er ein sehr großes Saugbedürfnis und Bedürfnis nach Körperkontakt? Ich würde auch anlegen, wenn ich mein Kind damit beruhigen könnte, aber auf Dauer machst du das Problem damit natürlich nur schlimmer. Es sei denn, er trinkt wirklich an der Brust. Ich musste meine Zweite vor allem abends manchmal locker 1, 5 Stunden stillen, weil sie da einfach für die Nacht mehr geholt hat und auch brauchte. Danach schlief sie dann aber auch sehr lange.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.10.2011
5 Antwort
vielleicht
hat dein kleiner mann einen wachstumsschub? da wollen die immer massig trinken, am besten non stop.meine puppe hat auch 6 monate geschrien und von einem tag auf den anderen wars weg. geholfen hat da nur stillen rumtragen und spazieren gehen im wagen.und als es ganz brenzlig wurde-OMA.alles gute für euch
mia220
mia220 | 25.10.2011
4 Antwort
...
Komisch ist, dass er fast nur abends schreit. Dann aber sehr lange und er ist dann auch echt 6 Stunden am Stück wach. Das finde ich doch sehr viel für ein 4 Wochen altes Baby. Werde morgen mal beim Osteopathen anrufen. Schaden kann es tatsächlich nicht. Mein Freund und ich teilen uns auf, aber ich kann nicht schlafen, wenn Tim so herzzerreißend weint :( Muss mir dann auch immer das Heulen verkneifen.
andrea251079
andrea251079 | 25.10.2011
3 Antwort
oh ja
Osteopath kann auf jeden Fall nich schaden!!! Mein zweiter Sohn hat jedoch zwischen der 3. und 5.Woche auch ganz viel geschrien... War ziemlich überfordert und hab ihn dann öfter getragen , viel Fenchel-Anies-Kümmel-Tee getrunken und er hat nen Schnuller bekommen. Ging dadurch sehr schnell vorbei. Versuche viel draußen mit ihm zu sein, wenn er im Kinderwagen ruhig schlafen kann. Ist nur leider keine Garantie... Mitlerweile ist er fast 10Wochen und ein total entspanntes, ruhiges Baby. Alles Gute! Hast du jemanden, der dir das Baby mal für ne Stunde in seiner "Schrephase" abnehmen kann? So dass du deine Nerven etwas beruhigen kannst?
Strandsophie
Strandsophie | 25.10.2011
2 Antwort
..
meinst du es könnte denn eine verspannung sein? joel hatte das kiss-syndrom und er war ein sehrrrrr schlimmes schreibaby.. aber ich wusste dass er schmerzen hat und das hat mir sehr geholfen damit besser umzugehen. ich würd an deiner stelle zum osteophaten gehen.. dann bist du in der hinsicht schonmal "abgesichert" und viell. beruhigter.. aber eins sollte trotzdem gesagt sein.. es gibt solche und solche babys / kinder! manche sind total pflegeleicht und schlafen von anfang an super& melden sich nur kurz per schreien an wenn sie wirklich hunger haben.dann gibts welche die nachts alles vom tag verarbeiten, jede krankheit/virus/erkältung mitnehmen und sehr unter den zähnen leiden.. mein sohn ist nun 2, 3 jahre und es gab bisher selten nächte in denen er wirklich gut schlief.. damit hab ich gelernt zu leben und es wird bestimmt einmal besser.. lege mich am tag mal hin wenn er schläft und ansonsten sc´höpf ich kraft aus seinem lächeln und seiner liebe die er mir tagsüber schenkt!viel kraft
lika2011
lika2011 | 25.10.2011
1 Antwort
Gründe kann es viele haben
Und falls es eine Ursache gibt, ist es wichtig, sie zu finden. Aber bevor die Nerven ganz blank liegen: sucht euch eine Schreibabyambulanz. Die hat uns in unserer psychischen Verfassung am meisten geholfen, da wir endlich jemandem gegenüber saßen, der uns ernst genommen hat. Familie, Freunde und Bekannte sind keine wirkliche Hilfe mit ihren dummen Sprüchen und vermeintlichen Ratschlägen. Alles Gute!
Sicuri
Sicuri | 25.10.2011

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