Wielange sollte man nach einer SS warten, bis man wieder SS werden sollte?

Frage von: ekiam
26.02.2016 | 4 Antworten
Ich habe am 13.10.15 mein 3. Kind bekommen. Eigentlich war mit der SS die weitere Planung für ein weiteres Kind abgeschlossen. Mein Mann sagte auch die ganze Zeit, so schlecht wie es mir in der SS ging, will er es mir nicht nochmal zumuten. Ich hatte bereits ab der 7.SSW ein BV, da mir die Ringelrötelimmunität fehlte und ich in einer Kinderarztpraxis arbeitete. Ich hatte wirklich eine sehr heftige Übelkeit bis zur 16.SSW, wo mir auch keine Medikamente mehr geholfen haben. Nach 4 wöchigem Dauerdurchfall, kamen die Ärzte durch Zufall beim Zuckerbelastungstest in der 20.SSW darauf, dass ich einen SS-Diabetes hätte. Schlußendlich bin ich auf Insulin eingestellt worden. Am Anfang der SS stand ein evtl. SS-Abbruch von seiten meiner FÄ wegen akuter CMV-Infektion im Raum. Was zum Glück durch meine Recerce und Hartnäckigkeit in der 13.SSW ohne Fruchtwasseruntersuchung von meinem Pränatalmediziner ausgeschlossen werden konnte und ich mich ab da richtig über meine lang ersehnte SS freuen konnte. Leider war meine FÄ nicht nur in dem Bereich unkompetent gewesen, denn die regelmäßigen Bauchumfangskontrollen meiner Tochter im US, hat sie so ungenau gemacht, dass sich meine Diabetologin auf die Werte verlassen hat und danach die Insulindosierung so beibelassen hat. Schlußendlich kam kaum Zucker bei meiner Tochter an, dass sie als Mangelgeburt 3 Tage vor ET mit 2480g und 47cm zur Welt kam. Wenige Stunden vorher ist sie noch von meiner FÄ auf 3, 5kg geschätzt worden.
Schon paar Wochen nach der Geburt, kam mein Mann mit Sprüchen, wie, "Lass uns die Fußballmannschaft noch vollständig machen" oder "noch 1 wäre doch schön" oder "In unserem Auto sind noch 2 Plätze frei". Ich nahm es immer als Scherz und reagierte nicht darauf. Aber als es kurz vor der Nachuntersuchung um das Thema Verhütung ging, kam nichts von ihm. Eigentlich wollte ich mir die Hormonspirale einsetzen lassen. Hörte dann aber, dass viele unzufrieden mit der seinen oder extremste Nebenwirkungen hätten. So ließ ich alles erstmal vor mich hin laufen und versuchte immer wieder mit meinem Mann über Verhütung zu sprechen. Ich bekomme aber immer nur zu hören, wenns passiert, dann passierts eben. Was wäre denn so schlimm? Im Augenblick bin ich selber ein wenig hin und her gerissen, ob ich noch ein Kind möchte oder Schluß ist. Ich muß immer dran denken, wie lange ich auf meinen Mann eingeredet habe, dass wir noch ein 3. Kind bekommen wollen. Bekam von ihm zu hören, kein Platz und willst du dir das wirklich antun. Nachdem wir uns endlich einig waren, hat es über 1 Jahr nicht geklappt und dann auch nur mit Hilfe von Clomifen im 1. Zyklus. Jetzt hätten wir wirklich kein Platz mehr, außer wir würden Um- bzw. Anbauen. Er sieht momentan alles sehr locker. Im Augenblick bin ich hin und her gerissen, ob ich noch 1 Kind möchte. Das Herz sagt ja, die Vernunft sagt nein (weiß nicht, ob mein Arbeitgeber es nochmal mit einem BV und 1 Jahr Erziehungzeit mitmachen würde und noch so andere Dinge, die in meinem Kopf rum schwirren).

Was wäre, wenn ich jetzt Schwanger werden würde. Wäre es zuviel bzw. zu früh für den Körper?

Müßte ich mit irgendwelchen Komplikationen rechnen?
Man sagt doch glaube ich, man sollte mindestens 1 Jahr Pause zwischen den SS haben, oder?

Würde meine Übelkeit bei der nächsten SS noch heftiger werden? Eigentlich kann man die letzte Übelkeit nicht mehr toppen! Es heißt, habe ich zumindest mal gehört, dass die Übelkeit bei jeder SS schlimmer wird, dass war zumindest bei mir so.

Warum ich das ganze frage, kurz nach einer SS soll man fruchtbarer bzw. emfänglicher für eine SS sein. Nicht, falls man sich später entscheidet, wieder so lange warten bzw. Hormone einnehmen muß, bis es klappt. Bin auch schon knapp 35.

Ich hoffe, ihr könnt meine Gedanken irgendwie verstehen. Sorry für den langen Text.

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7 Antworten
Tara1000 | 27.02.2016
1 Antwort
Nein, die Übelkeit wird NICHT mit jeder Schwangerschaft größer, das kann ich dir versprechen. Ich habe 5 davon hinter mir. ;)
Gelöschter Benutzer | 26.02.2016
2 Antwort
ich habe 4 kinder, die ersten beiden haben einen altersunteschied von 15monaten und die beiden kleinen sind nur 11 monate auseinander. mit übelkeit hatte ich zum glück nie zu kämpfen, daher kann ich dazu nichts sagen. körperlich anstrengend ist es auf alle fälle wenn man noch ein baby daheim hat das man dennoch tragen muss, auch noch 2 große die ja dennoch die aufmerksamkeit brauchen, kochen, wäsche usw. muss ja auch gemacht werden. am ende der schwangerschaft fand ich es sehr anstrengend aber damals dachte ich noch es wird dann leichter wenns baby da ist. tja, falsch gedacht *hahahaha* meine kleine maus wird bald 4 monate alt und ich muss gestehn es geht an die nerven und auch körperlich ist es momentan nicht zu unterschätzen. meine kids sind 6, 5, 1 und 4 monate alt. also alle brauchen die mama noch viel. ABER ich/wir wollten immer 4 kinder, das heißt wir stehn beide voll hinter der entscheidung und uns war klar das es die ersten jahre kräfteraubend sein wird, aber eben auch 4mal so schön ich denke erst müsst ihr für euch entscheiden ob ich den noch ein kind wollt und nur wenn ihr beide voll hinter der entscheidung eines 4ten kindes steht würd ich mir über die anderen sachen gedanken machen.
HoneyLina | 26.02.2016
3 Antwort
Ganz ehrlich. Reichen nicht 3 Kinder. Für 3 Kinder muss man erstmal sorgen können, etwas bieten. Eine Vierte Schwangerschaft wäre eh Risiko reicher und hattest du nicht genug Probleme in deiner letzten Schwangerschaft. So eine Schwangerschaft willst du dir dann mit einem Säugling antun. Es wird sicherlicher nicht einfacher. Ich würde es nicht mehr machen an deiner Stelle.
Gelöschter Benutzer | 26.02.2016
4 Antwort
für den Körper sind kurze schwangerschaftsfolgen nur schwer zu verkraften und das wird man als werdende mama auch spüren. ansonsten kann ich dir nur dringend raten dir erstmal selber klar zu werden, ob du das willst und anschließend mit deinem mann Klartext zu reden. beim lesen des textes bekommt man nämlich das gefühl ihr werft euch nur alle paar Wochen mal ein wort zu. zum Arbeitgeber.... naja .... hast du einen unbefristeten vertrag? dann wird er sich damit abfinden müssen. für mich persönlich war mit 35 schluss mit kinder kriegen. ich kriegs aber gesundheitlich wie nervlich einfach nichtmehr hin. ich bin froh, dass mein jüngster nun auch einigermaßen selbständig ist mit seinen 3 jahren und freue mich auf Zeiten in denen wieder platz für mein ego ist.

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