Frage zu Entwicklung Embryo

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
11.01.2013 | 26 Antworten
Ich habe soeben im Krankenhaus angerufen und erfahren, was damals mit unserem Baby nach der Geburt passiert ist und endlich konnte man mir mehr dazu sagen.
Es wurde nicht als Abfall entsorgt sondern in Cammer (Niedersachsen) zur Feuerbestattung freigegeben.Es war kein Junge, wie sie es mir erst sagten sondern ein Mädchen.
Ok, nun wissen wir endlich genau, was passiert ist.Nächste Woche bekomme ich auch den Obduktionsbericht.
Was mir nun Sorgen macht, es wog nur 82 Gr. in der 20.SSW.
Wodurch kommt so etwas?
Kann das wieder passieren?
Kann man vorbeugen?
Hatte das jemand schon?
Es hatte zwar eine Anenzephalie , aber die ist nicht für so ein geringes Gewicht verantwortlich.
Wie jeder weiss, unser Kinderwunsch ist riesengross und ich mach mir nun meine Gedanken
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26 Antwort
für den Tip. Ich habe ebend ein wenig recherchiert und in der nächst grösseren Stadt gibt es einen Humangenetiker und ich werde mich dort mal vorstellen. Brauche ich da eine Überweisung vom Gynäkologen? Habe schon wieder vor zu wechseln, aber in dem Fall würde ich dann lieber erst beim jetzigen bleiben
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.01.2013
25 Antwort
Ich schließe mich _Carmen_ an, was den Humangenetiker angeht. Nach Yoriks Tod, schrieb ich auch in dem Forum, in dem es sich um alles rund ums DS dreht, also sowohl fachlich, auch als einfach, wie das Leben der Familien sich gestaltet, was man miteinander erlebt, wie groß meine Angst ist, wenn ich noch einmal schwanger werden würde, wieder ein Baby zu bekommen, dass ich hergeben muss. Dort ist auch eine sehr nette Humangenetikerin Mitglied, die vor allem die genetischen Aspekte sehr gut erklären kann. Mit ihr schrieb ich über all meine Ängste, was im Befund des Humangenetikers stand und dass unsere Ängste uns verunsichern. Sie nahm sich sehr viel Zeit, mir zu antworten und zu erklären. Natürlich kann sie mir niemals versichern, dass, wenn wir wieder ein Baby bekommen, dieses 100% gesund ist. Aber sie klärte mich darüber auf, wie hoch die Wahrscheinlichkeiten sind, wieder ein Kind mit DS zu bekommen und wie hoch DANN die Wahrscheinlichkeit wäre, dass es wieder so krank wäre, dass es nicht leben kann. Die Wahrscheinlichkeit, einen 6-er im Lotto zu gewinnen, ist statistisch höher! Ich dachte auch, die Risiken lägen sehr hoch, bei mindestens 30-40% und ich wäre schon dankbar gewesen, hätte sie mir ein statistisches Risiko von 15% genannt, aber sie meinte, dass das Risiko, wieder ein Kind mit DS zu bekommen, ihrer Meinung nach, bei maximal 5-7% läge. Das errechnet sich daraus, dass sie nicht davon ausgeht, dass mein Mann und ich generell das DS vererben. Das könnten wir nur, wenn einer von uns eine Mosaik-Trisomie hätte. Dabei ist es dann so, dass man das dreifache Chromosom entweder gar nicht weitergibt oder als freie Trisomie, also in allen Zellen. Wir haben aber bereits Kinder. Sowohl mit anderen Partnern, als auch gemeinsame und keines hat eine Trisomie. Damit sei die Vererbung schon einmal ausgeschlossen. Es kommen nun also lediglich die statistischen Wahrscheinlichkeiten, wie unser Alter und eine minimale statistische Erhöhung, die man einfach eben rein statistisch dazu rechnet, wenn man bereits einmal ein Kind mit Trisomie hatte. Dann sagte sie mir sehr nett und deutlich „Du hast also ein Risiko auf Wiederholung des DS, von, meiner Meinung nach, 5-7%. Dass es dann wieder ein Kind mit so schweren organischen Defekten sein könnte, sind statistisch in den 5-7% etwa 2-5%. Das heißt, dass insgesamt das Risiko, wieder ein nicht lebensfähiges Kind mit solch starken organischen Defekten und einem DS geboren wird, läge somit bei unter 0, 4%. Rein statistisch hast Du somit, wenn Du das umgekehrt rechnest, eine Chance von mindestens 93%, ein völlig gesundes Kind, ohne Trisomie zu bekommen“. Sicher, ein Restrisiko ist immer da, aber hätte ich meinen Sohn nie empfangen und ausgetragen, dann wären die Risiken auch 4-5%. Sie erklärte mir auch, dass man in vielen Tabellen höhere Prozentzahlen liest, aber dass diese Tabellen sich meist auf eine rein theoretische Berechnung nach dem Alter rechnen und man einfach viel mehr Kriterien mit einbeziehen muss. Sie hat mir sehr geholfen und einen Teil meiner Ängste, wenn auch bei Weitem nicht alle, nehmen können. Vielleicht würde Dir auch ein Gespräch mit einem Humangenetiker helfen.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 12.01.2013
24 Antwort
@HelenaundEric hab mir gerade alles durchgelesen... bin echt sprachlos, wegen dem wie im KH mit dir/euch umgegangen wurde. Kaltherzig triffts da echt richtig, wie Babyschildi schon geschrieben hat :-( ich arbeite selber als Krankenschwester und versteh das echt nicht, wie man einen Menschen - in dem Fall dich - in so einer Situation so alleine lassen kann, das geht doch total auch gegen den Berufsethos. Da Krieg ich immer so einen Hals wenn i sowas hör oder les. Hast du auch schon in Betracht gezogen, mit dem Befund zum Humangenetiker zu gehen? Ich denke nur dann können deine Fragen wirklich beantwortet werden... welche Ursachen solche Anomalien haben, obs wirklich genetisch oder nur Zufall war, wie groß das Risiko bei einer weiteren SS ist. Der sollte auch KH-Akte anfordern dürfen bzw eine Kopie davon...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.01.2013
23 Antwort
@Babyschildi Vielen Dank. Ich kann dir leider nicht genau sagen, ob die Schwester die Plazenta mit in die Schale getan hat oder sie diese mit dem Tuch entsorgt hat. Mir wurde nur von dem Professor gesagt, er muss das Ungeborene mit den Medikamneten abtöten -wortwörtlich- Dann bekam ich morgens noch Mittel, die wehenauslösend sind und unter extremen Wehen-Schmerzen musste ich stundenlang in dem Einzelbettzimmer verbringen, dann hab ich geklingelt und es war jemand so gnädig mich zum Anästhesisten zu bringen und ich bekam dann, Gott sei Dank, eine PDA , musste dann aber wieder auf das Zimmer und kurz bevor es losging mit der Geburt kam die Schwester zufällig. Es war vermutlich so klein, dass ich es selber gar nicht bemerkt habe unter der Schmerzunterdrückung, dass es kommt. Wäre die Schwester nicht herein geplatrzt hätte ich sie mir noch wenigstens anschauen können
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.01.2013
22 Antwort
Erstmal es tut mir echt Leid was Dir passiert ist, es gibt nichts schlimmeres als ein Kind zu verlieren. Und vor allem wie man Dich in der Klinik behandelt hat ist Unglaublich erschreckend, hätte ich jemals in meiner Ausbildung als Krankenschwester etwas mitbekommen ich hätte sofort Abgebrochen. So kaltherzig wie man Dich behandelt hat geht gar nicht. Wieso durftest Du Deine Kind nicht lebend gebähren? Ich weis es ist unangenehm aber hat einer der Schwestern die vollständige Plazenta mitgenommen? Auch die muss Untersucht werden um Auszuschliessen, dass Dein Kind unterversorgt war. Wenn es an der Anenzephalie nicht liegen konnte muss ja eigentlich sämtliche chromosomenfehler ausgeschlossen werden. Ich hoffe dass Du bald mehr Antwort erhälst. Lg
Babyschildi
Babyschildi | 11.01.2013
21 Antwort
@Moppelchen71 Da hab ich gar nicht nachgefragt. Ich glaube, dass ich sie nocmal anrufen muss, vielleicht kann sie mir doch noch etwas mehr sagen. Oder steht das vielleicht mit der Chromosomenanomalien in dem Bericht?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.01.2013
20 Antwort
@HelenaundEric Hat sie denn etwas über eventuelle Chromosomenanomalien gesagt oder war da alles in Ordnung?
Moppelchen71
Moppelchen71 | 11.01.2013
19 Antwort
@Moppelchen71 Nein, das kann nicht sein.Was ich eher vermute ist, dass die Schwester damals nicht richtig hingeschaut hat. Als ich mit dem Archiv verbunden wurde heute Morgen musste ich alle wichtigen Angaben machen. Die Frau hat mich dann zurückgerufen nach ca.25 Minuten und hat nochmal zur Vorsicht meine ganzen Daten abgefragt und müsste sie somit kontrolliert haben. Dass es ein Junge sein soll hat mir damals nur die Schwester gesagt kurz nach der Geburt bevor sie es ganz schnell aus dem Zimmer trug mit dem Schälchen, sonst niemand. Gehe deshalb davon aus, dass es eine falsche Aussage war, wer weiss, was sie gesehen hat. Die nette Dame vom Archiv sagte mir, dass es ein Mädchen war, weil nur weibliche Anlagen vorhanden waren, nichts männliches. Ganz komisches Gefühl, wenn man denkt man hat einen Sohn und dann ist es doch eine Tochter
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.01.2013
18 Antwort
@HelenaundEric Sag mal, kann es auch sein, dass die Dir aus den "falschen" UNterlagen vorgelesen hat? Ich meine, ob es möglich sein kann, dass sie versehentlich gar nicht den Befund Deines Kindes vor sich hatte oder in der Pathologie etwas verwechselt wurde? Ist doch schon sehr merkwürdig, dass aus einem Jungen plötzlich ein Mädchen wird und es auffällig kleiner gewesen sein müsste, als es hätte sein sollen.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 11.01.2013
17 Antwort
Wie die in der klinik mit dir umgegangen sind ist schon echt der Hammer. Ich habe derzeit zu wenig Fruchtwasser, was auf einen Krankheit meines Kindes hindeutet, aber umso freundlicher, offener sind Ärzte und SChwestern.. Auch mein FA und der Chefarzt der Klinik telefonieren grad mehrmals die Woche um das Problem zu finden. Ich denke heutzutage sind frühe Diagnosen möglich und sorry, aber 82g das hätte dein FA früher feststellen müssen das etwas nicht stimmt. Evt. kann das nochmal passieren. Würde mal fragen ob es ein Gendefekt war und falls ja lass dich und deinen Partner auch darauf testen.
Capucchino
Capucchino | 11.01.2013
16 Antwort
@Melanie-Matlien Vielen lieben Dank
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.01.2013
15 Antwort
@Moppelchen71 Das alles hätte ich mir auch so sehr gewünscht. Alles was ich zu hören bekam war, dass ich mich nicht so anstellen soll, ich hätte ja bereits eine kleine Tochter, usw. Aber, dass sie sich auch schon auf ihr Geschwisterchen total gefreut hat, da fragt niemand nach. Sie war zwar erst 13, 5 Monate alt, als es passierte, aber mit ihrem Verständnis, was sie besass wusste sie, dass ich ein Baby bekomme und sie hat sich sehr gefreut. Die ganze Kälte die ich damals erfahren habe war einfach nur grausam.So etwas möchte ich nicht nochmal erleben müssen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.01.2013
14 Antwort
OMG das tut mir so wahnsinnig leid, da kullern gleich die Tränen. Ich wünsche dir von ganzem Herzen das du es schaffst dieses Erlebnis zu verarbeiten. Meine Gedanken sind bei dir.
Melanie-Matlien
Melanie-Matlien | 11.01.2013
13 Antwort
@HelenaundEric Ich finde es schockierend, wie Du Dein Kind auf die Welt bringen musstest und es wundert kaum, wenn Du dann nicht abschließen kannst. Zu einem guten KH, gehört vor allem Menschlichkeit, Einfühlungsvermögen und Wärme. In der 20. SSW sein Kind gehen lassen zu müssen, erfordert auch, den Eltern die Chance zu geben, Abschied nehmen zu können. Eine Freundin musste einen ähnlichen Weg gehen und ist dankbar für die Wärme, mit der man ihr begegnete, den Respekt, mit dem man das Kind behandelte und für die Zeit, die man ihnen ließ, sich voller Liebe zu verabschieden. Das sollte jeden Eltern zukommen, die einen solchen Weg gehen müssen, denn der Abschied ist, meiner Meinung nach, ein sehr wichtiger Weg, um verarbeiten zu können.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 11.01.2013
12 Antwort
@Mam_von_4 Ja, jedes Mal, wenn ich jemandem die ganze Geschichte erzählen muss fallen die Leute vom Glauben ab. Eric's Physiotherapeutin meinte allerdings, dass es öfters so gemacht wird, weil die Kinder nach der Geburt generell nicht lebensfähig sind. 'Ich hab vom Gyn nach der Diagnose gleich die Überweisung für das KH in die Hand bekommen. Er hat quasi damit das Ganze in die Wege geleitet. Natürlich wurde vom einem Spezialisten die Diagnose kontrolliert.Er hat dann aber auch gleich die nächsten Schritte aufgezählt und es nahm seinen Lauf. Ich war eh die ganze Zeit wie in Trance, Beruhigungsmittel hab ich nicht bekommen.Wäre dann ja auch nicht mehr schlimm gewesen nach dem , , Cocktail'' Ach man, hätt ich bloss nicht nachgefragt, das macht mich wieder so wahnsinnig traurig alles. Für den Kinderwunsch nehme ich jetzt wieder Femibion ein und DHA, usw. und bete, dass alles gut geht
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.01.2013
11 Antwort
ich weiss garnicht so richtig was ich sagen soll, erst zwingt man dich diese tötungsmedis zu nehm, dann erfährst du nicht was mit der klein pasiert iss, und dann ist es erst ein junge und dann ein mädchen. du wurdest nicht gefragt ob du dein kind sozusagen abtrei.. willst oder austragen. da sind so viele unstimmigkeiten, das kann doch nicht war sein, wie könn ärzte nur so mit einem umgehn ? ob es wieder pasieren kann, glaub ich jetzt mal nicht, es ist ja ein endwicklungsfehler und nicht verärbar. vorbeugen, hm, da fällt mir nur folsäure und omga 3 ein, war doch so das , das sehr wichtig für die embronale endwichlung ist.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.01.2013
10 Antwort
P.S. die Schwester hat nur schnell mitgeteilt nach der Geburt, dass es ein Junge sei, weshalb wir uns für den Namen Kim-Levin entschieden hatten
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.01.2013
9 Antwort
@_Carmen_ Ich soll Montag Morgen eine Email an sie schreiben und die Dokumente anfordern und sie hat mir es schon zugesichert, dass ich diese dann auch bekomme. Querstellen möchte sich niemand. Kopieren darf man sie in D nicht, so weit ich weiss. Ich möchte die Obduktionsergebnisse für meine persönlichen Akten haben, viellicht kann ich dann damit irgendwie abschliessen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.01.2013
8 Antwort
@Moppelchen71 Das ganze Geschen war sehr grausam. Ich wurde sehr schnell abgefertigt, wenn man das so sagen darf. Ich habe das Baby auch ganz alleine gebäret, als es 14 Stunden nach der Medikamenteninfusion losging. Kurz vorher kam eine Schwester zufällig herein , hat schnell ein Schälchen geholt und hat es an sich genommen.Ich durfte es noch nicht mal anschauen. Vermutlich habe ich deshalb nie einen so grossen Bezug zu unserem Kind gehabt. Dann wurde schnell die Ausschabung gemacht und zack hätten sie mich am liebsten gleich nach Hause geschickt. Dann durfte ich doch noch wenigstens die Nacht über bleiben. Ja, ich habe im Krankenhaus angerufen. Das ganze Krankenhaus wurde lange Zeit ganz neu an einem anderen Ort aufgebaut. Ich habe mit einer Dame vom Archiv gesprochen, sie hat Einsicht in die Akten. Dann warte ich erst auf die Akten.Mal schauen, ob da etwas darüber steht.Kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber viell find ich doch einen Hinweis
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.01.2013
7 Antwort
@HelenaundEric ich versteh nicht, wie dir die Ärzte bis zur 20.SSW dann sagen konnten, dass die Entwicklung normal ist wenn dein Baby nur 82g auf die Waage brachte...? Das find i bissl seltsam, ich würd selbst Einsicht in die Akte haben wollen, dieses Recht hast du... genauso wie man Kopien anfertigen darf! Zumindest ist das bei uns in Ö so. Ich hab das zwar noch nie selber gemacht, aber schon zig Patienten geraten, wenns Ungereimtheiten bei der Auskuft gab... LG Carmen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.01.2013

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