Kinderwunsch: Vernunft gegen Herzensangelegenheit

JenaStrelitzia
JenaStrelitzia
07.01.2012 | 45 Antworten
07.01.2012

Ich bin nun 21 Jahre alt und wünsche mir nichts mehr als ein Kind mit meinem wunderbaren Schatz zu gründen.

So lange ich denken kann, wollte ich ein Kind erst haben, wenn ich mein Abitur, das Abitur abgeschlossen und einige Jahre gearbeitet habe. Das „perfekte“ Alter für eine Schwangerschaft hatte ich mir immer mit so 27 Jahren ausgemalt. Ich wollte ein mein Leben bis dahin genießen, viel erleben, reisen, Menschen und Kulturen kennen lernen.

Aber das Leben lief anders. Mit 17 habe ich meine mittlere Reife bestanden, bin in eine andere Stadt gezogen (da ich in meiner Heimatstadt viele schlechte Erfahrungen gesammelt habe). Dort wollte ich mein Abitur machen.

Daraus ist nichts geworden, denn ich hatte in den letzten Jahren 2 mittelschwere Depressionen und sogar einen Klinikaufenthalt. Außerdem wurden bei mir leichte Manien festgestellt, welche ich schon in meiner Pubertät hatte.

Durch wahnsinnig viele Fehlzeiten in der Schule, musste ich immer wieder Klassen wiederholen (nicht aufgrund schlechter schulischer Leistungen, sondern wegen dieser Krankheit – bipolare Störungen).

Vor ein paar Wochen habe ich mich mit der Schule geeinigt, dass es wohl besser ist, dass dieser Weg nicht der richtige für mich ist. Eine berufliche Ausbildung ist ehr was für mich. Aber das ist eine andere Geschichte und ich möchte an dieser Stelle auch nicht weiter darauf eingehen.

Im Juni 2010 haben sich meine Eltern getrennt. Ich bin ein Papa-Kind und es hat mich sehr verletzt, dass er meine Mama ein Viertel Jahr betrogen hat. Aber die Trennung ist unausweichliches und akzeptiert. Damals hat mich auch mein damaliger Freund verlassen. Ich war fertig und traurig und habe den Glauben an die wahre Liebe und alles was dazu gehört aufgegeben.

Hätte man mir vor einem Jahr gesagt, dass ich so fühle, wie ich eben jetzt fühle, hätte ich ihn für verrückt gehalten.

Im März habe ich meinen jetzigen Freund kennen gelernt. Er hat mir Kraft gegeben, mich aus einen dunklem Tief heraus geführt und mir gezeigt, wie wunderschön das Leben ist. Er gibt mir Halt und ist mein Fels in der Brandung.

Es gibt Menschen, die einen nur zuhören, wenn man traurig ist. Das ist schön, aber man wird davon allein nicht wieder fröhlich. Und es gibt Menschen, die einen zum Lachen zu bringen. Auch das ist toll, aber manchmal fühlt man sich davon allein nicht ernst genommen. Ich gebe zu, ich kann schwierig sein, aber mein Freund schafft es, mir zu zeigen, dass meine Sorgen und Nöte richtig und wichtig sind und das ich mit ihm auch immer darüber reden kann, aber er schafft es danach auch immer wieder, mich zum Lachen zu bringen. Und das ist ein tolles Gefühl.

Seit wir zusammen sind, wohnen wir eigentlich auch zusammen. Und nun auch in unserer eigenen kleinen Wohnung und es könnte nicht schöner sein…. obwohl… eigentlich eben schon.

Wie gesagt, ich habe vor einem Jahr den Glauben an die Liebe aufgegeben. Und ich war nie hoffnungslos romantisch und bin immer vernünftig.

Ich habe nun einen kleinen Nebenjob, bis meine Ausbildung zur Beamtin im mittleren Dienst im August anfängt und auch mein Freund hat einen Job gefunden, den er toll findet. Und ich habe ein gutes Erbe von meiner Uroma. Finanziell, würde es gehen. Nicht sonderlich gut, aber es würde irgendwie gehen.

Obwohl meine Eltern getrennt sind, stehen sie immer hinter mir und ich bin so dankbar dafür. Und auch mit der Mutti von meinem Freund verstehe ich mich super. Sie und seine Geschwister gehören zu meiner Familie.

Nun habe ich einen Kinderwunsch (genauer gesagt, seit etwa einem halben Jahr). Und nicht nur einen… hach, wäre das toll. Sondern einen starken. Die Vernunft sagt, warte ab, bis du die Ausbildung abgeschlossen hast. Mein Herz schreit danach, dass ich das einfach nicht kann. In meinem Freundeskreis haben schon einige Freunde Kinder. Und ich weiß, dass du dem Thema Familienplanung nicht nur gehört, dass man das Baby knuddelt und alles toll ist, sondern auch eine Menge Verantwortung, schlaflose Nächte und eine Belastung in meiner Ausbildung.

Mein Freund wünscht sich auch ein Kind mit mir. Wir haben nun erst mal gesagt, dass wir mit meinen Ärzten alles absprechen, wie es mit meinen Medikamenten weiter gehen (wegen Depression und Manie) und wie die Ausbildung im August anläuft. Wobei mich das Warten bis dahin schon verrückt macht. 

Aber gibt es einen perfekten Zeitpunkt dafür? Stelle ich mir das alles zu rosig vor? Sollte ich lieber abwarten, auf einen besseren Zeitpunkt? Was wenn noch mehr Steine auf meinem Weg fallen und es später eben auch nix wird? Was mache ich nur? Wie kann mich von dem Kinderwunsch ablenken? Ich träume ja schon immer davon, einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand zu halten. Bin ich zu naiv? HILFE
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45 Antwort
"Einer der größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben einen Fehler zu machen." --> Dietrich Bonhoeffer Dieses Zitat finde ich in unserer Situation einfach passend. Wenn ihr denkt: Oh das könnte schief gehen oder die sind Naiv....kann ich das verstehen. Aber ich hoffe, ihr bleibt bei weiteren Antworten fair und akzeptiert eine Entscheidung einer Frau, mit meinem Ziel und einem Lebenswunsch. Danke im Voraus Desweiteren habe ich auch nicht vor, morgen meine Pille abzusetzen und dann gleich los zu legen. Ich will sicher noch einiges Regeln, bevor es los geht. Dann wollen wir im Mai/Juni die Pille absetzen und etwa ein Jahr mit Kondom verhüten. Wenn ich vorher schwanger werden würde, wäre es nicht direkt geplant, aber ich würde mich definitv freuen. Wenn es später wird und ich vielleicht sogar erst nach der Ausbildung schwanger werden sollte.... dann soll es so sein. Wie es kommt, ich bin einfach überzeugt davon, dass ich eine gute Mutter und mein Vater ein guter Freund sein wird. Mal schauen....
JenaStrelitzia
JenaStrelitzia | 11.01.2012
44 Antwort
Aber ich bin überzeugt, dass ich das super meistern werde. Desweitern weiß, ich das der praktische Teil meiner Ausbildung auch in eine Teilzeitausbildung in meinem Ausbildungsbetrieb durch führen kann. Vater Staat möchte ich jedenfalls nicht auf den Tasche liegen, sondern wir, mein Freund und ich, möchten alleine für unsere kleine Familie sorgen. Die Untersützung unserer Eltern sehe ich nicht als "Abgeben des Kindes" sondern, als einfache Hilfe, die ich dann sicher auch gerne in Anspruch nehmen werde. Desweiteren werden wir uns sicher auch um eine Tagesmutti bemühen, falls alle Stricke reißen. Ich weiß, dass es unserem Kind gut gehen wird. Es wird nicht alles perfekt sein und wir werden die nächsten Jahre sicher keine Traumreisen machen können, die Welt kennen lernen und Partys machen. Aber das sehe ich auch nicht als "Verzicht". Es ist eh nicht unser Ding. Wie gesagt, meine Eltern und die Mama von meinem Freund stehen hinter mir. Mein Freund würde auch ein Erziehungsjahr einlegen. Wir werden tolle Eltern werden, daran glaube ich ganz fest. Zum Schluss noch ein Zitat, welches mir in den letzten Tagen und Nächten bezüglich der Recherche "Familiengründung" über den Weg gelaufen ist:
JenaStrelitzia
JenaStrelitzia | 11.01.2012
43 Antwort
@Ausbildung Ich bin eine Frau, die Ziele hat. Eine Ausbildung, auch wenn das bestimmt nicht jeder nachvollziehen kann, ist mir wichtig. Wenn ich Schwanger werde und ein Kind bekomme, habe ich vor, die Ausbildung auch durch zu ziehen und einen guten Abschluss zu bekommen. Für einige von euch klingt das jetzt sicher so: Oh Gott, die will ein Kind bekommen und denkt, sie schafft die Ausbildung einfach so?! Will sie ihr Kind dann einfach abschieben? Nein, dass will ich gang sicher nicht. Ich will meinem Kind eine Zukunft bieten. Aber eben auch ein Kind bekommen. Dies wird nicht einfach. Bei einer Bekannten habe ich das auch gesehen. Sie schafft es ihr Ausbildung super zu meistern und ist eine prima Mama. In meiner schulischen Ausbildung, die ich bis vor paar Monaten hatte ich den größtenteil, der Theorie die mich in der Berufsschule erwarten wird hinter mir. Natürlich werde ich auch dann fleißig lernen müssen und das mit Kind, wird sicher nicht einfac
JenaStrelitzia
JenaStrelitzia | 11.01.2012
42 Antwort
@unsere Beziehung: Ja, wir sind noch nicht sooo lange zusammen. Aber gibt es denn dafür eine Garantie. Ich war nie so ein Mensch, der gesagt hat: Bor das hält für immer. Freunde die früher sowas gesagt haben, habe ich belächelt. Und auch in meiner vergangenen Beziehung, in der ich sehr verliebt war und die lange, über Jahre, gehalten hat, hätte ich nie an sowas wie Hochzeit oder Familiengründung gedacht. Zum Schluss haben wir uns getrennt, weil wir beide total verschiedene Lebensvorstellungen hatten. Als ich meinen jetzigen Freund kennen gelernt habe, war mein Leben ein Chaos. Da habe ich mir selbst, und mit der Untersützung von Therapeuten rausgeholt. Und ich habe auch kein Problem damit, zuzugeben, dass ich die Hilfe von Therapeuten in Anspruch nehme. Mein Freund war einfach für mich da. Er hat mich kennen gelernt, als es mir nicht besonders gut ging und hat zu mir gehalten, mich nicht aufgegeben und um mich gekämpft. Sprich: Unsere Beziehung war keinesfalls immer rosarot. Er hat sich mit dem Thema beschäftig. Auch meine Eltern sind immer für mich da und untersützen mich wo sie können. @meine gesundheitliche Situation: Momentan, seit April 2010 , wenn Menschen mit so einer Krankheit, auf einen Kinderwunsch zu verzichten. Solange man sich und die Krankheit ernst nimmt, auf sich selbst achtet und Anzeichen nach geht, gibt es Möglichkeiten den Ausbruch der Phasen zu vermeiden oder einzuschränken. Eine Garantie darauf gibt es leider nicht. Aber die wird es auch in einigen Jahren nicht geben, wenn ich die Ausbildung fertig habe und einige Jahre gearbeitet habe.
JenaStrelitzia
JenaStrelitzia | 11.01.2012
41 Antwort
Hallo ihr Lieben, ich danke euch für die ehrlichen Antworten. Ich denke, die Wahrheit ist, dass ich/wir schon bevor ich diese Frage hier rein gestellt habe, eine Entscheidung getroffen haben. Aber eure Antworten habe ich viel über das Thema nachgedacht und viel in verschiedene Foren gelesen, wo ähnliche Fragen gestellt wurden. Ja, ich weiß, es wird hart. Mach ich mir mein Leben unnötig schwer? Natürlich! Aber das nehme ich gerne in den Kauf, denn ... @Kinderwunsch wegen Familienverhältnissen: Meine Eltern sind nun schon anderthalb Jahre getrennt. Meine Großeltern mütterlicherseits haben meine Mama total schlecht behandelt. Und trotzallem oder gerade aus diesem Grund habe ich noch nie an eine frühzeitige Familienplanung gedacht. Und bis vor einem Jahr war das Thema Familiengründung erst recht vorbei. Mein Kinderwunsch den ich habe, ist auch nicht kurzfristig. Ich habe ihn "schon" seit einem einigen Monaten. Aber bisher hatte die Vernunft einfach die Oberhand. Denn mein Freund hatte keine Arbeit, ich war mit ihm sehr, sehr, sehr, sehr kurz zusammen, hatte keine Ausbildung in Aussicht und und und.
JenaStrelitzia
JenaStrelitzia | 11.01.2012
40 Antwort
und ich diese sachen für unsere zukunft so knallhart durchgezogen habe damit es uns allen gut geht und ich muss sagen sie hat sich trotzdm super entwickelt und geht nun den ganzen tag in den kindergarten wenn wir arbeiten sind und das gefällt ihr super aber bei dem nächsten kind weiß ich das ich mir dann mehr zeit nehmen werde und erziehungsurlaub machen würde....wie auch immer du dich entscheidest es ist nicht immer leicht aber wenn man etwas will dann schafft man es egal wie aber es gibt immer einen weg aber ich denke für ein kind ist es auch wichtug wenn du mit beiden beinen im beruf stehst
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.01.2012
39 Antwort
...ich hatte in den ersten 9 monaten glück das ich immer nur bis mittags schule hatte und wir hatten zum glück vormittags eine tagesmutter so dass ich nachmittags voll und ganz zeit hatte für meine kleine aber dann im august fing ich meine ausbildung als kauffrau im groß und außenhandel an die ich vor einen haleben jahr erfolgreich abgeschlossen habe. allerdings was das auch nicht immer einfach mit einem kleinen kind was seine mutter braucht und ich musste den ganzen tag arbeiten ich konnte von glück reden das ich eine tolle familie habe und das es bei uns an nix scheitert ich hatte auch das glück das uich die ausbildung in unserem eigenen betrieb gemacht habe aber wenn ich jetzt zurück blicke weiß ich das ich alles richtig getan habe mit meiner tochter und das ich einen tollen vater für sie habe aber manchmal wünsche ich mir auch das ich in der zeit einfach noch mehr für sie da gewesen wäre obwohl sie ein super tolles mädchen ist und unser ganzer stolz und ich diese sachen für
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.01.2012
38 Antwort
Hey, den richtigen Zeitpunkt für ein baby wird es nie geben...aber natürlich ist es wichtig wenn du dir eine rosige zukunft wünschst das du eine abgeschlossene ausbildung hast denn ein kind und eine ausbildung ist etwas was du vielleicht mit deiner anderen krankheit schwer unter einen hut kriegst, da musst schon ausreichlich unterstützung haben. hast du dir gedanken darüber gemacht was du machen willst wenn du dein kind bekommen würdest und mitten in der ausbildung bist? willst du in dem ersten jahr mehr arbeiten als dich um dein kind kümmern? ich würde es mir an deiner stelle genau überlegen denn ich habe mit 17 ein kind bekommen war kurz vor meinem schulabschluss und hatte einen kaiserschnitt zudem habe ich obwohl ich einen kaiserschnitt hatte nur 10 tage in der schule gefehlt weil ich wusste ich muss mich auf den arsch setzten um meinen kind später ein leben bieten zu können was ich jetzt schon mit 20 jahren tue....
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.01.2012
37 Antwort
DU erinnerst mich einfach nur an mich! Das ist der Hammer. Ich habe auch vieles durchgemacht. Meine Eltern auch getrennt & meinen Kinderwunsch halte ich fast nicht mehr aus! Ich kann dir da leider auch keine Tipps geben, Aber den richtigen Zeitpunkt gibt es nie.
Loelle
Loelle | 08.01.2012
36 Antwort
Also bei diesem Jobangebot würde ich erst einmal die Ausbildung machen, denn so eine Chance bekommt man nicht alle Tage. Und ich kann meinen Vorschreiberinnen nur zustimmen zwecks den Medikamenten oder einer Therapie, um dort Deinen Wunsch zu besprechen... Denn auch wenn man den "Wunsch" hat, ein Kind zu knuddeln etc bedeutet es auch immerhin "Arbeit"- nicht nur am Kind, sondern auch an der Beziehung zum Partner, denn auch die wird sich verändern... LG Claudi
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.01.2012
35 Antwort
ergreife die chance, fang die lehre an und beende sie erfolgreich und dann kann der kinderwunsch umgesetzt werden..bis dahin bist du auch bedeutend länger mit deinem freund zusammen, ihr seid dann ein eingespieltes team was das gemeinsame wohnen und den gemeinsamen alltag angeht usw usw..breche nichts übers knie und höre auf deinen verstand...das tue ich auch schon sehr lange, da auch ich den wunsch nach einem 2. kind habe, ihn aber noch nicht umsetzen will, da die vorraussetzungen dafür einfach nicht gegeben sind, auch wenn es jetzt auch "irgendwie" gehen würde, wenns trotzdem passiert...ich muss mir zusätzlichen stress nicht heraufbeschwören
gina87
gina87 | 08.01.2012
34 Antwort
is halt nur ne kleine firma wo eine person im büro ausreicht..und auch wenn mein vater damals mein chef war, so hätte er mich nich genommen wenn meine ausbilderin nich gekündigt worden wäre..dann hät ich mir was anderes suchen oder meine selbstständigkeit wieder aufnehmen müssen..aber mein mann und ich hätten fürn fall der fälle genügend rücklagen gehabt um davon paar jahre leben zu können, auch wenns geld für was anderes gedacht wäre.. kinderwunsch und die aussage irgendwie würde es schon gehen, passt für mich nich zusammen.. und für mich is es auch ein himmelweiter unterschied ob man ne ausbildung hat oder einfach ohne derartiges irgendwo arbeitet..ne ausbildung is heute wichtiger dennje..ohne eine lehre was zu finden is nich einfach und entspricht oft nich dem was man machen will..aber ohne entsprechende bildung und kenntnisse gehts eben nich anders..und je älter man wird, desto schwerer is es ne lehrstelle zu finden..und noch besser als öffentlicher dienst gehts ja kaum noch
gina87
gina87 | 08.01.2012
33 Antwort
und wenn ich richtig lese bist du mit deinem freund ja auch noch nich soooo lange zusammen und ihr wohnt wenn ich richtig lese auch noch nich lange zusammen...gut, ich lernte meinen freund und heutigen ehemann auch sommer 2006 kennen, wir zogen märz 2007 zusammen und im oktober 2007 wurde ich dann ungeplant schwanger..mein mann hatte aber zudem nen sicheren job in dem er auch schon jahrelang arbeitete und auch immernoch arbeitet heute, ich schloss im juli 07 meine ausbildung und das duale studium erfolgreich ab und hatte somit was in der tasche, machte mich august 07 dann selbstständig was ich bis 3 wochen vor geburt auch weitermachte und somit geld verdiente und hatte somit eben auch das nötige kleingeld für die anschaffungen fürs kind, ohne auf andere angewiesen zu sein..1 jahr elternzeit und danach zurück in meinen ausbildungsbetrieb, was auch nur mit glück passierte, weil meine ausbilderin von damals entlassen wurde und somit jemand im büro fehlte bzw gar keiner mehr drin saß
gina87
gina87 | 08.01.2012
32 Antwort
nachher bringt dich der ganze stress ggf wieder in ein tief..und das wäre ja auch nich sinn und zweck der sache, auch wenn man nie sagen kann wann und ob so ein tief evtl. wieder kommt..aber man muss es ja nich provozieren, wenn du verstehst was ich meine... wenn ich an meine lehre so zurückdenke, das duale studium nebenbei ma vollkommen außen vor gelassen, hätte ich es mir nie im leben vorstellen können, da nebenbei noch um ein kind zu sorgen..8std am tag arbeiten, alle paar wochen berufsschule, das abendliche lernen, grade nachher zu den prüfungen, die pflichtlehrgänge zu denen ich 2 std entfernt musste eine woche lang 7x die ganze lehre über, wo ich dann auch meist da blieb und nich jeden tag fuhr....und dann nebenbei noch n kind..definitiv nein..unfall/ungeplant wie auch immer is was anderes, da muss man dann halt durch..aber wenn ich die wahl habe, dann definitiv erst lehre, ggf ein jahr arbeiten und dann kind..
gina87
gina87 | 08.01.2012
31 Antwort
deine psychischen probleme lasse ich jetzt mehr oder weniger mal außen vor... wie das mit der probezeit und schwangerschaft im öffentlichen dienst is weiß ich jetzt nicht genau...dazu müsst ich meine mutter fragen die angestellte im öffentlichen dienst is und in der personalabteilung arbeitet..sprich einstellungen macht, bewerbungen, altersteilzeit, vorstellungsgespräche, interne umsetzungen usw alles regelt.. ich an deiner stelle würde aber erstma die ausbildung anfangen, danach ggf 1 jahr arbeiten..eben damit man ne ausbildung in der tasche hat, ne weile gearbeitet hat u.paar rücklagen schaffen konnte..ein kind kostet nich nur zeit usw., sondern eben auch geld..und das nich nur am anfang...klar schaffen es viele ausbildung und kind unter einen hut zu bringen..aber muss man sich das leben noch schwerer machen als es eh schon is? ich ziehe meinen hut vor denen die es schaffen, aber leicht sind lehre und kind miteinander nicht..und du hast noch die wahl...machs dir nich noch schwerer
gina87
gina87 | 08.01.2012
30 Antwort
Ja also eine depression muss man im gruff haben bzw. Man muss sich im griff haben, so das man nicht depri wird oder so. Aber ne garantie hat man nicht ..
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.01.2012
29 Antwort
"Eine Depression kommt und geht und bleibt ja nicht immer da" Bin zwar jetzt kein "Profi", aber kenne einige Leute, die Depressionen haben, teilweise auch über viele Jahre. Ich denke, man kann nicht sagen, sie kommt und sie geht, sie bricht nur mal weniger und mal mehr aus. Oder meintest du, dass sie irgendwann geheilt ist? Weil ne Garantie gibts dafür leider nicht. Würde, wie schon gesagt, auf jeden Fall mit den Ärzten reden, ob es jetzt eine gute Entscheidung wäre, mitten in der Therapie, die ja scheinbar auch recht gut läuft, alles umzustellen. Und es wurde ja schon angesprochen, in der Probezeit kündigen, da kenne ich mich auch nicht so aus, sicher wäre ich mir da auch nicht, ob sie dich dann behalten, kündigen können sie ja ohne Grund. Wie gesagt, ich finde eine gewisse Grundlage das A und O, gerade heutzutage, hätte ich in der Zeit eine Ausbildung gesucht, wäre es sicherlich einiges schwieriger gewesen als noch vor 11 Jahren, als ich meine angefangen habe. Alles Gute dir.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.01.2012
28 Antwort
Ich bin 36 Jahre alt... Habe zwei Kinder... Aber, ich bin auch das Kind einer manisch-depressiven Mutter. Und spätestens ab dem Wort bipolare Störung schrie innerlich in mir alles! Bitte, bitte, geh erst den Weg zu Ende! Denk dran, ohne erfolgreiche Therapie, ohne dass die Medikamente entsprechend eingestellt sind... Wirst du nicht verhindern können, dass dein Kind deine Erkrankung voll mit bekommt und ebenfalls leidet...
AliceimWunderla
AliceimWunderla | 07.01.2012
27 Antwort
Ich hab eine zweijährige Tochter und habe im September meine Ausbildung angefangen. Erstmal finde ich schon, dass es da einen Unterschied gibt, ob man 'nur' arbeiten geht oder eine Ausbildung macht, in der Ausbdildung ist man 'gezwungen' auch nach der Arbeit bzw Schule noch zu lernen. Kannst du dir sicher sein, das du die Ausbildungsstelle auch noch bekommst, wenn du schwanger bist ?! Bzw dann nicht in der Probezeit gekündigt wirst ?! Wenn ich könnte, würde ich es so machen, wie ich es immer geplant hab : Schule, vernünftige Ausbildung und dann kann man über andere Dinge nachdenken, wobei ich nie Kinder wollte. Ja, das Leben spielt nunmal nicht immer so, wie man sich es vorstellt ... somit habe ich erst mein Baby bekommen, war 2 Jahre zuhause und wollte dann selbst noch etwas erreichen ! Von dem Tag an, als ich von der Schwangerschaft erfuhr, war mir klar, das ich aufjeden Fall noch eine Ausbildung machen möchte - nicht nur für mich, sondern auch für mein Kind. Ich habe Glück, dass ich eine GUTE Ausbildungsstelle gefunden habe - trotz Kind-, welche mir theoretisch auch nach der Ausbildung einen festen Job garantiert. Es ist kein Zuckerschlecken, ich habe in der Woche kaum Zeit mit meiner Kleinen und manchmal frage ich mich auch, ob es richtig war, diesen eg für MICH zu gehen und meine Kleine 9 Stunden am Tag zur Tagesmutter zu bringen. Wenn ich dann genauer drüber nachdenke, weiß ich das es richtig ist. Mir läuft in gewisserweise auch die Zeit davon, in 2-3 Jahren wäre es noch schwieriger geworden eine Ausbildungsstelle zu finden und ich WILL meinem Kind ein Vorbild sein. Manchmal denke ich so zurück und stelle fest, das es vllt doch zu früh war, ein Kind zu bekommen. Würde dies aber NIEMALS mehr rückgängig machen wollen ! Ich mache jetzt das beste aus meiner Situation und bin voller Zuversicht, dass ich die Ausbildung GUT abschließen werde, übernommen werde, einen sicheren Job habe und nachher voller Stolz verkünden kann : Das habe ich MIT Kind geschafft !! Ich an deiner Stelle würde erstmal die Ausbildung abschließen. Mindestens ! Du bist noch jung, genieß deine Zeit ... die Zweisamkeit mit deinem Freund. Davon hat man auch nicht mehr SO viel, wenn man ein Kind hat. Und wie gesagt, ich weiß nicht ob es Arbeitgeber gut heißen würden, wenn man schwanger die Ausbildung anfängt. Tu erst was für DICH, bau dir die Grundsteine für eine gute Zukunft mit einem Kind !
Mara2201
Mara2201 | 07.01.2012
26 Antwort
warte ab und mach deine ausbildung. später hast du mit kind vielleicht nicht mehr die chance dazu. ich fand 27 auch perfekt ;) da kam mein erstes kind zur welt und es hätte kaum früher sein dürfen. ich begann meine ausbildung nämlich auch erst mit 23. ich hab davor zwar ein studium versucht und 2 jahre noch gearbeitet, aber das war nichts halbes und nichts ganzes. nach der ausbildung hab ich dann auch noch 1 jahr gearbeitet und dann haben wir uns erst an den kinderwunsch gemacht, der mit 22 schon ziemlich bohrte :D mein zweites kind wird nun ende des jahres auch 3 jahre alt und geht in den kindergarten und ich hab eine gute grundlage mich wieder auf meinen job zu bewerben. so hoffe ich. von daher... warte ab, für eine bessere zukunft.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.01.2012

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