Mein Ältester hat ADS, hat jemand Erfahrung damit?

Chaotenbande86
Chaotenbande86
07.10.2015 | 10 Antworten
Guten Morgen

Bei meinem Ältesten wurde ADS diagnostiziert.

Kurz zu seiner Vorgeschichte. Er ist 2007 in der 27.SSW spontan zur Welt gekommen, hat sich aber nach den bei so kleinen Frühchen (Geburtsgewicht 1150g und kl3in war er damals 36cm) üblichen Startschwierigkeiten mit Hilfe von intensiver Frühförderung (Heilpädagokik, Physiotherapie, Logopädie) zu einem höfliche jungen Mann entwickelt der sich überall recht gut einfügen kann. Wasschon immer sein Manko war ist das er recht schüchtern ist und bei seinem Tun immer wieder Bestätigung braucht, kurzum sein Selbstbewusstsein ist trotz gutem zu reden von jeder Seite (Kindergarten, Schule, Elternhaus) im Keller.
Nun geht er seit 2013 in die Schule, war erst ein Jahr auf einer normalen Schule und wurde danach in eine Förderschule versetzt, wo er jetzt die erste und zweite Klasse in einem 3 Jahressystem macht. Da kam und kommt er aber auch nicht mit, deswegen hat uns die Schule gebeten ihn auf ADS testen zu lassen.
Nun kam letzte Woche die positive Diagnose. Der Arzt hätte auch am liebsten gleich mit einem Ritalin ähnlichem Medikament angefangen, wo wir ihn aber ausbremsten. Nach Gesprächen mit verschiedenen Ärzten, wird uns aber fast nichts anderes übrig bleiben als diese Medikamentöse Therapie.

Nun zu meiner eigentlichen Frage, wie sind eure Erfahrungen damit? Wie hat euer Kind darauf angeschlagen? Wie sind die Nebenwirkungen?
Tut mir leid für den langen Text, aber in meinem Kopf herrscht grad Chaos, weil es mir eigentlich total widerstrebt meinem Sohn mit Medikamenten "vollzustopfen" aber ich ihm natürlich auch keine Steine in den Weg legen will.
Danke für eure Antworten
LG
Chaotenbande86
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10 Antwort
@tschitsch91 *hihi* Richtig! Mein Mann ist heute Lehrer....und muss immer grinsen, wenn Kids vor ihm stehen:" Ich kann das nicht, ich hab doch ADHS..."
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.10.2015
9 Antwort
Hallo:-) bin gerade neu hier aber dachte muss da mal schreiben. Bei meinem Bruder haben die auch nach 1000 tests herausgefunden das er adhs hat. Die wollten ihm auch direkt Ritalin geben aber mein Bruder hat gedroht es den junkys zu verkaufen:-/ jedenfalls ist er dann auch zu einer Heilpraktikerin. Es gibt auch natürliche mittel es dauert halt einfach etwas länger bis es wirkt... Übrigens ist er mittlerweile 18 und hat seine ausbildung bald geschafft:-) LG
tschitsch91
tschitsch91 | 07.10.2015
8 Antwort
@Dajana01 Das mit der Ernährung stimmt. Die spielt da auch einen nicht ganz unerheblichen Faktor mit ein.
steffi2606
steffi2606 | 07.10.2015
7 Antwort
Hmmm...mein Mann hat adHS...siesind ohne Ritalin ausgekommen mit einer Ernährungsumstellung! UJnd, wie immer, rate ich zum Besuch beim Heilpraktiker, um das Kind auf KPU testen zu lassen!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.10.2015
6 Antwort
@steffi2606 Ganz vergessen...mein Bruder bekam zusätzlich noch Ergotherapie verschrieben über mehrere Jahre.
steffi2606
steffi2606 | 07.10.2015
5 Antwort
Guten Morgen, mein Bruder hat auch ADHS, ist aber mittlerweile erwachsen. Auch er bekam Ritalin bzw. Medikinet. Die Medikamente kann der Arzt zwar verschreiben, zum Einstellen der Dosis musst du aber erst eine Prozedur in einer Kinder- und Jugendpsychologie durchstehen. Da wird getestet wie schwergradig das ADS ist und wie hoch die Medikamente eingestellt werden müssen. ADS kann sich, je nach Schweregrad, in der Pubertät verwachsen. Es gibt als Alternative zu Ritalin auch die Möglichkeit ADS mit Bachblüten zu behandeln. Das hat bei uns allerdings nicht wirklich funktioniert und die Leistungen in der Schule haben gelitten. Du kannst aber sicherlich auch mit einem Heilpraktiker mal darüber reden, ob es alternativen auf pflanzlicher Basis gibt. Vielleicht hilft sogar Akkupunktur. Zu verlieren gibt es bei pflanzlicher Behandlung nicht. Wenn es nicht wirkt, könnt ihr euch immer noch für Ritalin entscheiden. Nebenwirkungen an sich von Ritalin können weniger Appetitt des Kindes bedeuten. Ihr müsst das Medikament allerdings nicht durchgängig verabreichen. In den Ferien z. B. kann man auch mal absetzen und zu Schulbeginn wieder verabreichen. So hatten es meine Eltern gehandhabt und hat ganz gut funktioniert. Ab einem gewissen Alter merken die Kids auch selbst, wann sie Ritalin brauchen bzw. nachdosieren müssen. Die haben das ziemlich schnell raus. LG
steffi2606
steffi2606 | 07.10.2015
4 Antwort
Bei mir wurde damals auch ADHS diagnostiziert. Ich bin jetzt 20 und nehme seit Jahren keine Medikamente mehr, weil ich mich irgendwann in der Pubertät geweigert habe. Ums kurz zu fassen: mein Körper hatte mir gesagt, dass ich das nicht brauche. Ich würde empfehlen auf jeden Fall eine zweite Meinung einzuholen, vllt auch deinen Sohn nochmal bei einem Spezialisten testen zu lassen. Leider ist es so, das diese Krankheit mittlerweile eine Art Mode geworden ist, wobei ich aber nicht bestreiten möchte, das es keine Menschen gibt, die damit kämpfen. Ich denke du solltest dich trotzdem weiter nach Alternativen zu Medikamenten umsehen, denn wie hier schon aufgeführt wurde, gibt es, vor allem in der frühen Phase, noch andere Möglichkeiten dein Kind positiv zu beeinflussen. Ein kleiner Tipp: Versuche auf dein Kind einzugehen, und ihm die Aufmerksamkeit zu geben die es braucht. Vllt wirst du auch mehr überrascht sein als gedacht von seiner Entwicklung und seinen Fähigkeiten ;) Ich kann zwar eure Situation nicht wirklich beurteilen oder sagen was für Probleme noch auf dich zukommen werden, das ist ja immer unterschiedlich, aber dein Kind vollkommen abhängig von Ärzten oder Medikamenten zu machen ist sicher nicht der richtige Weg. Zu den Nebenwirkungen: das kommt ganz auf das Medikament und auch den Charakter deines Kindes an. Aber der Weg zu einem Spezialisten ist in so einem Fall enorm wichtig. Wünsche euch alles Gute und wenn du noch Fragen hast, kannst du mich auch gerne persönlich anschreiben. :)
vicichan
vicichan | 07.10.2015
3 Antwort
Einer meiner Neffen hat ADHS - also die schlimmere Variante mit Hyperaktivität, die dir ja zum Glück erspart bleibt - was leider erst bei ihm sehr spät diagnostiziert wurde und dann zu wirklich schweren Folgeproblemen geführt hat. Aber da ist ADHS ja wirklich bedeutend schlimmer als ADS. ADS kann man ja auch im besten Fall als Verträumtheit und Schusseligkeit abtun. Agressivität und fehlerhafte Risikoeinschätzung ist ja fast ausschließlich bei ADHS zu finden. Ich bin auch eigentlich kein Freund von Medikamenten, aber glaub mir, bei uns hätte sich die ganze Familie gewünscht, dass mein Neffe diese früher bekommen hätte und nicht erst in einem Alter, wo er dann selbständig beschlossen hat, dass er die nicht nehmen will. Er selbst sagte, wenn er die Medikamente nimmt, würde er sich fühlen, als würde ihn die ganze Zeit über jemand festhalten und sein Denken würde langsamer. Deswegen mochte er das nicht. Wenn er die Medikamente genommen hat, war er ein netter, junger Kerl, der sich auch gut konzentrieren konnte und in der Schule mitgemacht hat. Ohne war er der Kerl, der von der Polizei heimgebracht wurde, weil er, statt zur Schule zu gehen, auf die Idee gekommen ist, er könnte Handys aus dem Laden klauen... Von daher sei erst einmal froh, dass es bei deinem Kind so früh diagnostiziert wurde, da kann man jetzt noch sooooo viel machen. Muss nicht gleich Medizin sein. Je nach Schwere und Art des ADS kann man da auch viel mit Physiotherapie, Logopädie und auch psychologischer Behandlung machen - denn ja, zum Teil ist das eine Kopfsache. Da braucht man dann aber einen wirklich guten Kinderpsychologen, damit das klappt. Aber es kann auch sein, dass der Kinderpsychologe zur unterstützenden Behandlung dann Medikamente noch verschreibt, und die sollte man dann auch nehmen. Kann auch sehr gut sein, dass die nach einer Zeit abgesetzt werden können, dass man die nur als "Starthilfe" braucht. Da musst du dann dem Fachmann vertrauen. Aber das wichtigste da ist wirklich einen guten Kinderpsychologen zu finden, der sich mit ADS auch auskennt.
StefansMami
StefansMami | 07.10.2015
2 Antwort
Ps: hamza yusuf berichtete von einer älteren Geschichte. Es handelte sich um einen Arzt dercslles mit Medikamenten behandelte und einen Physiker der studiette welchen Einfluss die Rezitation schönen Lieder und Gottes Wörter auf die Menschen hat. Sie hatten anorm heilende Wirkung Der Arzt kam eines Tages zu dem Physiker um ihm fragen zu stellen. Und so trafen die sich. Der Arzt ssgte: " wie meinst du Du heißt die Menschen ohne Medikamente? Das geht nicht" und der Physiker sagte drei sehr beleidigende Wörter zu dem Arzt worauf dieser antwortete : auf das erste Wort mit schweigen aber gedrückten Faust. Auf das zweite Wort mit Drohung ubs auf dad dritte mit einem stoß. Der Physiker sagte dann : " drei meine Worte haben dein Zustand geändert von dem harmonischen im den, in dem du mich angefangen hast zu schlagen. Warum meinst du das ich den Zustand den Menschen mit den Wörter ändern kann?" Verstehst du , :)
annur
annur | 07.10.2015
1 Antwort
Friede sei mir dir und deiner Familie In meiner Verständnis ist ADS eine Krankheit die in Wirklichkeit nur eine Reaktion auf sie gesammelte negative Emotionen die durch bestimmte Umstände auftreten , entsteht. Für ADS gibt es auch nicht feste Prototypen die in der Diagnose benutzt werden. Dir Entscheidung ob jemand an ADS leidet ist immer individuelle und subjektive Entscheidung des Arztes. Ich kannte Kinder die normale Kinder waren und nach der Besuch Kita an extremer Aggressivität leiden. Sie wurden aus Kits gezogen und blieben Zuhause. Da verschwunden die Symptome mit der zeit. Wie wissen nicht wasc unsere Kids i. Kits oder sonst wo erleben wenn Sie mit uns sprechen. Am meisten heute haben wir keinevzeit für intensive Gespräche oder für die zeit die unsere Bindung und vertrauen stärken würde. Viele Kinder leiden an Mangel an Bewegung, anorm en drück und Konkurrenz. Dies kommt auch in ausdrücklich im Form des hypersktivität , Aggressivität oder sozialer autismus. Ich würde versuchen längst wie möglich Finger weg von dem Medikamenten zu lassen. Erlaube nicht dass dein Kind zu einem Experimentellen Hasen der pharmazeutischen Industrie wird. Versuche ihm in Waldorfschule anzuschreiben da sie viel mit bewegt Run und haben abti-stresd-lehrn-programme. Die genannte Medikamente sind für Kinder nicht geeignet und vertragen sich schwierig mit anderen Medikamenten. Ich bin sicher dass sein Problem seelischer Natur ist. Dies kann nicht durch körperliche Einflüsse behandelt werden. Seele ist Seele und braucht bestimmte Medizin aber KEINE TABLETTE! Möge euch Gott segnen und schützen und dein Sohn rechtleiten und ihm den Weg für die Erleichterung und ruhe zeigen. Amin
annur
annur | 07.10.2015

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