(Erfahrungen Phimose-OP) - Antworten für alle die es betrifft

Frage von: bernoi
13.09.2012 | 2 Antworten
Hallo Ihr Lieben,
endlich ein Erfahrungsbericht an alle die es aus medizinischen Gründen noch vor sich haben.
Phimose-Op (Vorhautverengung), wir wurden vom Kinderarzt an die Kinderchirurgie überwiesen vor einem Jahr, da war der Bub 3, Kortisonsalbe hat über mehrere Wochen nicht angeschlagen, jetzt ist der Bub fast 4 einhalb und am 4. September war es so weit: OP mit Narkose: Zaubersaft, davon war der kleine etwas benommen, wie betrunken und ihm war alles egal im kinderfreundlichen Vorbereitungsraum (Wandmalereien, viele Kinder-Bücher), wir konnten uns als Eltern abwechseln, dannruhiges ausführliches Gespräch mit Narkosearzt und operierenden Kinderarzt, dann bekam meine Frau die grüne OP-Saalschutzkleidung und konnte sehen wie der kleine in Narkose (intravenös) gelegt wurde und ist danach hinausgegangen...ich bin derweil nach Hause gefahren eine Ersatzhose für meine Frau holen, da der kleine zuvor auf ihrem Schoss eingepullert hatte...ich kam wieder, da war die sparsame Beschneidung vorbei, der kleine schlief friedlich (Glück gehabt, er hat nicht geschrien wie andere Kinder), auch mit Aufwachen alles in Ordnung bis uns der Arzt entlassen hat; aber die aufwändige Nachbehandlung mit Schmerzsalbe und Wundtuch, die Vorhaut war 3 Tage dick geschwollen , die Eichel schaute nur bisschen raus, der Schmerzsaft wirkte nicht immer zu der Zeit als wir früh und abends Kamillesitzbäder in der Babybadewanne gemacht haben, einmal habe ich aus Verunsicherung den Kinderarzt angerufen wie problematisch die Schwellung ist, die ging aber zurück und unter Schmerzen konnte der BUb sich ins Kamillebad setzen, das fand er immer sehr schmerzlindernd, aber beim zurückstreifen der Vorhaut über die Eichel wollte er uns immer nur schwer ranlassen (verständlich), muss gemacht werden, damit die alte Haut auf der Eichel sich nicht mit der Vorhaut verklebt...die alte Haut löst sich langsam auf durch Kamillebad und feuchthalten mit der Wundsalbe nachts, der kleine war sehr tapfer...aber 1 bis 2 Wochen Kitaverbot und Sport- , Fussball-, Fahrradverbot...Nachkontrolle nach 1 Woche beim Kinderarzt: Glück gehabt, dass alles so gut verlief...langsam muss jetzt auch die Vorhaut beim B Baden über die Eichel nach vorn zurück gestreift werden...nochmal ca. 1 Woche Kamillebäder(man sollte auch mal Luft an die Wunde ran lassen während der ersten Woche Nachbehandlung), der Bub war so tapfer und hat sich über eine Ice-Age Plüschfigur (Scrat) gefreut...an alle Zweifler: Unsere Ängste haben wir mit Gottes Hilfe bzw. beten verdrängt...Jeder geht anders mit diesen Ängsten um...wir waren in sehr sehr guten Händen eines Kinderchirurgenpraxisteams mit erfahrenen Narkoseärzten...
Ich finde den Eingriff der medizinischen notwendigen Beschneidung für die Kinder sehr schmerzhaft und bin traurig dass sowas einfach nur aus religiöser Tradition den Jungs angetan wird, auch wenn es medizinisch nicht notwendig wäre...Ich bin sehr tolerant, aber ich habe mein Kind sehr leiden sehen...

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5 Antworten
Urmel86 | 14.09.2012
1 Antwort
Erfahrung bei Kindern habe ich nicht, aber bei wenn es medizinisch Notwendig ist im Kindesalter, sollte es zwingend gemacht werden, da es später immer wieder Probleme geben kann und als Erwachsener ist es noch schlimmer und unangenehmer...
wossi2007 | 13.09.2012
2 Antwort
Mein Nachbar hat seinrn damals 4jährigen Sohn aus religiösen gründen beschneiden lassen und der kleine wäre über 5 Wochen zu Hause, weil es nicht so verheilt ist wie es sollte. Und was ich viel schlimmer finde, ist wenn Mädchen beschnitten werden.

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Kategorie: Gesundheit

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