IST DAS DAS ENDE MEINES VATERS?

Silvana79
Silvana79
05.01.2008 | 9 Antworten
Es sieht wohl sehr danach aus das nun endlich mein Vater seine letzte Ruhe finden wird.Wann kann keiner sagen das weiß man ja nie voraus aber es sieht so aus das es bald sein wird.Er hat seid 2005 Kehlkopfkrebs im Endstadion und den konnten die durch Chemo stoppen.
Wie es das Schicksal wollte bekam er im Sommer 2006 eine Lungenentzündung wo man dann fest stellte das er da auch schon Matastasen hat und LUNGENKREBS im Endstadion.
Er hat nun bereits 3 Tumore in der Lunge und es wird von Tag zu Tag immer schlechter.Seit Oktober 2007 verschlechtert sich der Zustand meines Vater immer mehr.
Er muß sehr oft wegen akuter Atemnot ins Krankenhaus.Er muß künstlich ernährt werden seid Anfang 2006 dann hat er eine Magensonde wo er dann die Medikamente bekommt und auch seine Flüssigkeit oder Nahrung.Er kann nicht mehr essen, trinken reden, was ist das noch für ein Leben?Nun hat er sich vor kurzem im KH erlaubt die Nahrung einfach raus zu machen und in die Ente(wo man Urin entlerrt wenn man Bettlägerisch ist) rein zu leiten.Jetzt weigert er sich schon Nahrung zu nehmen und Medikamente.Was sagt ihr sehe ich das richtig das es nicht mehr lange dauert bis es soweit ist und das er nicht mehr will?Ich weiß das es besser ist wenn er einschlafen kann und keine Schmerzen mehr hat aber ich habe eine höllische Angst vor dem Tag wenn es heißt, Dein Vater ist verstorben.Wie werde ich reagieren?Werde ich es gut verkraften?Werde ich ein Tiefschlag erleben?Habe Angst das ich es nicht schaffe!
Mamiweb - das Mütterforum

12 Antworten (neue Antworten zuerst)

9 Antwort
Habe wieder Neuigkeiten
Ich habe heute meine Mutti angerufen und sie sagte das er wohl heute wieder um 6 Uhr nach Nahrung verlangt aber er hat in 11 Tagen 3 Kilo abgenommen.Auch Durchfall hat er viel.Diesmal habe ich meiner Mutti direkt gesagt das ich in den 2 Tagen sehr Angst hatte das Vati stirbt da sie es ja alles gesagt hatte.Gestern hat sie auch wieder geweint da er immer so starrt, also einen leeren Blick hat.Die Ärztin sagte das er es schon 2 Jahre hat mit dem Krebs und daher verkalkt das Gehirn immer mehr.Ich werde trotz allem einen Brief schicken und das versprochene rein machen.Er soll wissen wie ich mich fühle und was ich denke.Er soll an meinem Leben Teil haben und soll auch wissen wie sehr ich ihn lieb habe und das, wenn er sterben muß, er immer in meinem Herzen ist und ich ihn nicht vergessen werde.Danke für Eure Unterstützung.Die Situation ist echt nicht leicht somal ich ja selber gesundheitliche Probleme habe und damit kämpfen muß.Wir müssen da nun mal durch ob wir alle wollen oder nicht.
Silvana79
Silvana79 | 05.01.2008
8 Antwort
och du arme!
ja das klingt überhaupt nicht gut. ist sehr belastend! kenne das von meiner grossmutter/grossvater! und ich hatte die chance nicht, mich zu verabschieden. es hiess einfach auf einmal sie sind tot! auch wegen krebs! ist schiwerig sowas verstehe dich. finde das aber mit dem brief eine super idee. hoffe deine mutter würde ihn dann auch vorlesen! und vielleicht trotzallen begreifen, dass es so nicht weiter gehen kann. denn für die frau ist es manchmal fast schlimmer wie für alle andern. denn ihr seht ihm gehts sehr schlecht.doch sie hat angst vorm alleine sein.und einen gelibten zu verliern. denn man möchte zusammen alt werden. zusammen durch dick und dünn gehen... und wenn möglich zusammen sterben... nur das ist leider nicht immer möglich.und schlussendlich leiden trotz allen alle beide. wünsche dir aber trotzdem sehr viel kraft! hoffe du/ihr schafft das!
piccolina
piccolina | 05.01.2008
7 Antwort
Egal was
er früher getan hat nur eins zählt für mich das er seit 7 fast 8 Jahren keinen Tropfen Alkohol mehr zu sich nimmt.Ich bin sehr stolz auf ihn und das hatte ich ihm auch schon 2005 geschrieben.Ich fühle mich nur so als ob ich mit Schuld bin denn früher habe ich ihm den Tod gewünscht und nun bereue ich das ganze.
Silvana79
Silvana79 | 05.01.2008
6 Antwort
Lass dich mal drücken
Es ist schlimm darüber nachzudenken. Ich selber habe es ja mal mitgemacht. Mein Vater kippte einfach um und war Herztod, er hatte aber noch mal glück das neben ihn eine Notärztin stand und ihn wiederbeleben konnte. 10 Tage lang lag er im Koma und die ärzte haben die hoffnung schon aufgegeben Lungenentzündung, hohes Fieber und einen Blutdruck von 220/180. Er hat es überlebt ist aber durch den vorfall um einige Jahre gealtert. Was dein Vater mitmacht ist um einiges Heftiger und eigentlich nicht zu vergleichen. Aber das gefühl bald abschied zu nehem ist das gleiche. Mein Vater hatte auch ein Nahtod erlebniss, was mir die Angst vor dem tod nahm. Er erzählte von einen Warmen licht in dem er sich so wohl fühlte. LG
Leons_Mam
Leons_Mam | 05.01.2008
5 Antwort
ich wünsche dir
und deiner familie sehr viel kraft diesen letzten weg mit deinem vater zu gehen!!! es wird mit sicherheit kein leichter weg, soviel ist schon mal klar. ich denke, er weiß bereits, dass er sterben wird. es gibt die 5 sterbephasen und in der letzten findet man sich damit ab. habe es mal gelernt. aber zu lange her. schreibe ihm auf jeden fall einen brief. er wird sich sicher darüber freuen. das er geliebt wird. wenn du jemanden zum reden brauchst. wir hier sind alle für dich da!
mikasa
mikasa | 05.01.2008
4 Antwort
Viel Kraft
wünsch ich Dir in jedem Fall. Ich habe meinem Urgoßvater einen langen Brief geschrieben, in dem ich erzählt habe was so gerade alles spannendes passiert in meinem Leben, da er keinen Besuch mehr wollte. ER hatte Medikamente abgesetzt und dadurch sehr zügig stark abgebaut. Meine Oma mußte ihm den Brief wieder und wieder vorlesen. Nach seinem Tod bekam ich ihn zurück... ich hatte auch aktuelle Fotos beigelegt.
schnuppchen
schnuppchen | 05.01.2008
3 Antwort
Ganz bestimmt..
bringt das was. Weil vielleicht begreift es auch deine Mutter. Na für Ehefrauen ist es meist noch schlimmer weil es ist ja der geliebte Ehemann. Und man wollte doch zusammen alt werden und evtl. auch sterben. Mach das mit dem Brief ist ne super Idee.
Carina82
Carina82 | 05.01.2008
2 Antwort
Ich lasse
ihn ja gehen aber meine Mutti sagt immer das er sie nicht verlassen soll da sie sterben wird ohne ihn.Ich selber wohne in Baden-Württemberg und meine Eltern in Halle so das ich nicht da sein kann.Ich will das er nun nach diesen 2 Jahren endlich seine Ruhe findet aber habe total Angt davor was danach kommen wird.Meine Mutter hat mir das ganze gestern erst erzählt mit der Nahrung.Er klagt auch immer über Durst aber er kann nicht trinken da es aus der Nase wieder raus kommt.Mir tut er so leid da er sich nur noch quält.Wollte mal wissen ob die Idee gut ist wenn ich meinem Vater einen Brief schreibe den meine Mutti vorliest mit den Dingen das ich Angst davor habe wenn er stirbt aber das ich nicht mehr will das er sich quält und das ich immer bei ihm bin und er in meinem Herz bleiben wird.Bringt das was?
Silvana79
Silvana79 | 05.01.2008
1 Antwort
Ich denke
die Angst hat jeder wenn man weiß wie es um einen geliebten Menschen steht. Aber ganz eindeutig möchte er nicht mehr leben, er will seine Ruhe finden. Das zeigt das er seine Nahrung umleiten wollte bzw. keine mehr zu sich nehmen möchte. Laßt ihn ihn Frieden sterben ohne Schmerzen. sagt ihm das wenn er gehen will er gehen kann. Das ist manchmal nötig manche brauchen nur ein Wort.. Wünsche dir viel Kraft für diese Zeit denn sie wird nicht leicht aber ihm wird es besser gehen. GLG Carina
Carina82
Carina82 | 05.01.2008

Ähnliche Fragen finden

Hier weiterlesen:

Baby den Nachnamen des Vaters geben
05.08.2012 | 12 Antworten
Einkommen meines Partners?
06.08.2011 | 15 Antworten

Fragen durchsuchen