Ich weiß nicht damit umzugehen!

Kruemelkeks2010
Kruemelkeks2010
17.08.2011 | 15 Antworten
Seit drei Wochen liegt eine 23 jährige Frau aus unserer Familie im Komma!
Sie war im 7. Monat schwanger....als die Frau dann noch eine Lungenentzündung bekommen hat, mussten Sie das Würmchen holen. Heute habe ich erfahren das dass Baby gestorben ist. Hirnbluten.
(Auf dem letzten Drücker gab es sogar noch eine Nottaufe)
Ich bin so fertig....Si ehaben Bilder gemacht und Fussabdrücke....aber der berg geht noch weiter....die Mama wird nie was davon erfahren und sie hat sich sosehr gefreut :-(
Wenn Sie wieder aufwachen sollte, wird sie immer ein Pflegefall sein, da eine Gehirnhälfte schon nicht mehr richtig funktioniert. Man hat uns vorgeschlagen, dass man dieMedikamente langsam absetzt und sie einschlafen läßt.
Ich finde das so furchtbar und weiß mich nicht zu verhalten!
(Sie war gesund, auf der Arbeit ist Sie plötzlich umgekippt und nicht wieder aufgewacht.)
Aber wie kann man den solche Entscheidung treffen, alle sind in Trauer, wegen dem Baby und das Wissen mit der Frau!?
Ich weiß ihr könnt nicht darüber entscheiden, aber hat vielleicht einer sowas durchmachen müssen oder einen klaren Gedanken, wie man sowas behandeln soll!
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15 Antwort
...
Erst einmal tut es mit sehr leid - gerade auch für den Vater des Babys. Es ist tragisch, wenn ein so kleiner Mensch keine Chance auf LEBEN hatte. Zu der Mutter - es ist auch sehr tragisch und schrecklich traurig, aber es die Chancen ohne die Medikamente zu überleben scheinen ja schlecht zu sein. Was hätte Sie gewollte? Natürlich hätte Sie LEBEN wollen mit Ihrem Baby/Kind, aber so? Diese Entscheidung zu fällen wird nicht einfach - ich würde darüber mit Psychologen reden und mich von den Ärzten beraten lassen, was üblicherweise in einem solchen Fall gemacht wird. Muss Sie beatmet werden? Sie ist aber scheinbar noch nicht Hirntod, oder? Ich könnte es wahrscheinlich auch nicht entscheiden, wäre ich in der Situation. Es tut mir so wahnsinnig LEID.
deeley
deeley | 17.08.2011
14 Antwort
hallo,
es tut mir sehr leid für euch und wünsche euch viel kraft, haben so was ähnliches auch durch machen müssen mit einem onkel von meinem mann.Es ist schwer so eine entscheidung zu treffen.ihr müsst alle zusammen sitzen und mal reden.und dann entscheidung treffen..
ronjatoni
ronjatoni | 17.08.2011
13 Antwort
@Kruemelkeks2010
ja da kann man mit familie hin... wir haben so etwas im krankenhaus und uns hat es damals geholfen die zeit zusammen zuhalten und zu überstehen. das dass jetzt alles schwer ist kann ich verstehen. ich hoffe ihr findet einen weg. egal welcher es sein wird... ihr braucht viel kraft.... in gedanken tigerlilly
Tigerlilly1988
Tigerlilly1988 | 17.08.2011
12 Antwort
@Tigerlilly1988
Ich glaube Du hast Recht, das sollten wir tun... Ich werde mich da heute Nachmittag drum kümmern, wenn ich ins Krankenhaus fahre. Der Pastor hat schon gesagt, wir sollten das Gespräch suchen. Aber das war an dem Tag an dem die Nottaufe stattfand und alle noch zusätzlich verstört waren. So wirklich kümmern, fällt allen schwer. Weißt Du ob man da auch als Familie hingehen kann? Aber die können mir das ja auch gleich sagen... Ich danke Dir noch mal...
Kruemelkeks2010
Kruemelkeks2010 | 17.08.2011
11 Antwort
@kleenemausi
Die Geräte dürfen nicht ausgestellt werden. Das was darf ist die Medikamente Stück für Stück wegzulassen und Sie "gehen" zu lassen... Aber diese Entscheidung zu treffen....sie wird geliebt, Sie ist Tochter, Sie ist Cousine, Sie ist Freundin.........Sie ist verdammt noch mal so vieles und soo jung......... Entschuldigt....! :-( ich kann nicht mehr Doch letztendlich habe viele hier Recht, wer ist sie noch wenn Sie aufwacht und was bleibt ihr dann nocht. Eine Gehirnhälfte funktioniert ja jetzt schon nicht mehr richtig.
Kruemelkeks2010
Kruemelkeks2010 | 17.08.2011
10 Antwort
hm..
ich weiß nicht. man hört so oft von Leuten die gesund geworden sind, obwohl alle ärzte gesagt haben, das wird nie wieder besser. ich kann es schwer einschätzen, weil ich nie in der situation war, aber ich würde wohl eher tendieren die junge frau am leben zu lassen und auf ein wunder zu hoffen und zu beten. manchmal passiert doch das was niemand geglaubt hat. ich war mir gar nicht gewusst, dass man das überhaupt darf die geräte einfach ausschalten, ich weiß sogar dass nicht mal der arzt dem wunsch des patienten nachgehen muss die geräte abzuschalten, aber gut wenn es von vielen ärtzten hundertprozientig gestätigt wird dass keine große lebenschance besteht..sehr schwere entscheidung.
kleenemausi
kleenemausi | 17.08.2011
9 Antwort
@Kruemelkeks2010
Ich glaube nicht, dass ihr der jungen Frau alles wegnehmt. Ich sehe es eher so, dass sie bereits alles verloren hat: ihr Baby, ihre Gesundheit, ihre Eigenständigkeit, ihren Verstand...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.08.2011
8 Antwort
@Kruemelkeks2010
oft gibt es in den krankenhäusern psychologische betreuung.... vielleicht hilft ja da ein gespräch etwas klarheit zubringen und auch seine ängste untereinander richtig zu erklären.... in einer solchen situation ist das meist das schwerste weil man auf gar keinem fall jemand weh tun will :( entscheidungen abnehmen. leider weis man ja nicht ob sie sich überhaupt noch entscheiden könnte wenn sie wieder aufwacht. manchmal ist die natur der beste weg :( es tut mir so schrecklich leid :( mein beileid nocheinmal an dieser stelle
Tigerlilly1988
Tigerlilly1988 | 17.08.2011
7 Antwort
Ich danke Euch allen für Euer Mitgefühl!
Ich bin zwar in meinen Gedanken noch immer keinen Schritt weiter, aber momentan fällt es mir auch sehr schwer.... Wir werden alle noch mal reden...und versuchen den besten Weg für sie finden. Irgendwie habe ich auch das Gefühl es ist besser, doch denke ich auch, man entscheidet ohne Sie....man nimmt ihr alles weg ohne SIe zu fragen... Ich habe soviele Gedanken, ich soll Rat geben und weiß selber nicht. Trotzdem Danke ich Euch allen!!
Kruemelkeks2010
Kruemelkeks2010 | 17.08.2011
6 Antwort
Hallo
2002 haben wir einen ähnlichen Schicksalschlag erlitten, die Frau meines Bruders war mit ihrem zweiten Kind schwanger. Im 7. Monat umgekippt, fieber, notkaiserschnitt, koma :( Schlag auf Schlag... innerhalb von zwei Tagen brach unsere Welt zusammen. Bei uns ging zum Glück noch alles Gut. Der kleine war nach 2 wochen übern Berg und meine Schwägerin erwachte nach einigen Wochen aus dem Koma.... Sie hatte keine ahnung mehr davon gehabt das sie schwanger war. Grauenhaft alles :( Jetzt, soviele Jahre später, merkt man immer noch die Konsequenzen :( Ich kann dir etwas nachfühlen :( in deinem Fall ist alles noch schlimmer. ich hab mich damals atemlos und hilflos gefühlt. So etwas ist einfach nur schrecklich und einen klaren Gedanken kann man in einer solchen Situation schlecht fassen was auch verständlich ist :( ich hoffe das euch noch irgendein wunder erreicht.... ich bin in gedanken bei euch
Tigerlilly1988
Tigerlilly1988 | 17.08.2011
5 Antwort
Das ist furchtbar traurig
und traurig. Das tut mir schrecklich leid für eure Familie. Bevor die junge Frau den Rest ihres Lebens ein Pflegefall ist, würde ich auch eher dazu tendieren, ihr einen Abschied vom Leben zu gönnen, den sie vermutlich auch selber wählen würde, wenn sie wählen könnte. ...wer sagt denn, dass sie den Verlust ihres Kindes nicht ´merkt´ und sich ihres beklagenswerten Zustandes nicht bewußt ist, wenn sie ein Pflegefall ist... Dieser unfassbare Verlust und dazu die Gewissheit ein Pflegefall zu sein... das würde die Betroffene sicherlich nicht für sich wollen. Um jeden Preis Leben erhalten? Nein, danke. Ich spreche euch mein tief empfundenes Beileid für den Verlust des Kindes und der jungen Frau aus, und wünsche euch viel Kraft, um die richtige Entscheidung zu treffen und eure Trauer zu verarbeiten.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.08.2011
4 Antwort
ohje
ihr braucht jetzt viel Kraft. Auch wenn es schwer fällt würde ich das tun was für die Frau am besten ist. Hat sie vielleicht mal sowas geäußert wie sie es sich wünscht wenn es zu dem leider eingetroffenen Fall kommt? Wie würde sie sich selbst entscheiden? Meine Familie weiß das sie mich dann einschlafen lassen sollen wenn mir sowas passieren würde. Ich kenne es von dem Opa meines Mannes. Ok, er war schon alt aber er hat ausdrücklich gesagt und auch schriftlich festgehalten das er nicht künstlich am Leben erhalten will. Der Familie viel es sehr schwer dem Willen nachzugehen aber er wäre danach auch ein Pflegefall gewesen.
lea2009
lea2009 | 17.08.2011
3 Antwort
bevor ich den tod meinses kindes,
den verlust meines lebens ect. verkraften müsste...bevor ich nur vor mich ich sag mal *hinsabbere* würde ich lieber wollen das man mich in ruhe einschlafen lässt, wennesdefinitv keine hoffnung gäbe, das ichwieder gesund würde... allerdings lässt sich sowas über andere immer recht leicht fällen...ich weiss nicht wie ich handeln würde wenn es einen meiner geliebten menschen treffen würde.... ich hoffe soetwas niemals entscheiden zumüssen...ich wünsche euch ganz viel kraft!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.08.2011
2 Antwort
Ich denke da recht objektiv drüber, ebend weil ich noch nie in so einer situation gewesen bis
wenn es 1000%ig sicher ist, dass diese Frau niewieder voll da ist, ihre Familie nicht mehr erkennt, nix mehr alleine machen kann sondern nur noch da liegt und nix tut und dahinsiecht - ich glaube ich würde dahin tendieren diese Frau in Würde gehen zu lassen ... wie gesagt - ich habs noch nie erlebt und möchte nicht in Eurer Haut stecken.
Solo-Mami
Solo-Mami | 17.08.2011
1 Antwort
Sowas
ist schrecklich... Wirklich., Macht mir grade selber betroffen. Ich würde die Frau in Ruhe einschlafen lassen... Sie hat doch nichts vom dem Leben wenn sie jetzt noch ewig vor sich hinweggetiert. Also das is meine Meinung... Außerdem ist sie dann bei ihrem Krümel. ICH in so einem Fall würde wollen, das man mich sterben lässt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.08.2011

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